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Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

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  1. Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor zilti 06.01.13 - 15:21

    Eines hasse ich an Google abgrundtief: Überall werden Browserweichen eingebaut, weil Google meint, den Benutzer bevormunden zu müssen, sei es gegen Opera und jetzt auch gegen den mobilen IE.
    Haben die noch nicht gelernt, dass Browserweichen in die MÜLLTONNE gehören, nicht auf Webseiten?

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  2. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor mav1 06.01.13 - 15:28

    Google widert mich inzwischen mehr an als Apple.

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  3. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor RP-01 06.01.13 - 15:44

    Oh ja, das ist ein total armseeliges Verhalten.
    Damals z.B., als bei Google die neue Google-Bilder Ansicht eingeführt wurde, lief die in Opera noch über fünf Monate lange nicht. Wenn man Opera jedoch als IE oder FF maskierte, ging es ohne Probleme.

    Und gerade bei Opera ist das bei extrem vielen Websites so. Als IE/FF maskieren, und die Probleme sind dann meist einfach so verschwunden. Sehr schade für die Leute von Opera ASA. Bei dem geringen Marktanteil gibt es für mich da nur eine logische Erklärung, warum das überhaupt gemacht wird: Es gibt Leute (die Konkurrenz), die Angst vor Opera haben, wesshalb sie den Browser ausbremsen.

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  4. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor TTX 06.01.13 - 15:54

    Warum sollte man Angst vor Opera haben, ist nur ein weitere Browser der keine nennenswerte Relevanz hat und im gesättigten Markt auch keine große Chance auf weitere Verbreitung findet, die macht schließlich schon ewig dran rum. Ich will den Browser hier nicht schlecht reden, aber ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Leute meinen irgendwer hätte "Angst" vor irgendeinem kleinen Licht. Das ist schon irgendwie an der Realität vorbei.

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  5. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Telcrome 06.01.13 - 16:03

    Also ich nutze den IE, kann aber schon verstehen wenn Google auch gegen den Opera vorgeht. Abgesehen davon braucht man heutzutage keine Google Dienste mehr...

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  6. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Beobachter 06.01.13 - 16:52

    @Telcrome: Blöder kann man sich nicht ausdrücken, oder!?

    Richtig müsste es heissen. Heutzutage braucht man kein Windows-Monopol mehr und erst recht kein FUD-Gebashe und Patenttrolling von Micro$oft!

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  7. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor mav1 06.01.13 - 17:12

    Obs besser wird wenn Google das Monopol hat? Wohl eher nicht. Spielt keine Rolle ob Microsoft oder Google das Monopol hat.

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  8. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor koflor 06.01.13 - 17:38

    Nur weil Opera hier keine große Verbreitung hat, bedeutet es nicht, dass es irrelevant ist. Opera ist zB sehr stark in Osteuropa verbreitet.

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  9. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor NWT 06.01.13 - 18:17

    Die Umleitungen oder das Blockieren des Opera Browsers durch Google Dienste ist mir schon häufiger aufgefallen. Sobald man jedoch Opera als Firefox maskiert, funktionieren die Webseiten ganz normal.

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  10. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor RP-01 06.01.13 - 19:27

    TTX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man Angst vor Opera haben, ist nur ein weitere Browser der
    > keine nennenswerte Relevanz hat und im gesättigten Markt auch keine große
    > Chance auf weitere Verbreitung findet, die macht schließlich schon ewig
    > dran rum. Ich will den Browser hier nicht schlecht reden, aber ich finde es
    > immer wieder erstaunlich, wie Leute meinen irgendwer hätte "Angst" vor
    > irgendeinem kleinen Licht. Das ist schon irgendwie an der Realität vorbei.

    Mir geht es eher darum, dass der Browser, wenn er mehr Aufmerksamkeit bekäme/früher bekommen hätte, eine ernsthafte Bedrohung für (z.B.) Chrome darstellen würde. Also: Mir geht es eher um das was der Browser selbst ist, als um die Marktrelevanz des Browsers.
    Begründen tu' ich das durch den Funktionsumfang bzw. explizit die Funktionen die nur Opera bietet -oder vor allem im Bezug auf die frühere Zeiten- Opera als erster geboten hat.

    Während Opera damals in der Version 9.5 schon (unter anderem) mit der Speed Dial, Mausgesten, Opera Link (Synchronisierungsdienst) und einem vollständig modifizierbarem UI (samt re-Positionierung nahezu aller Buttons) vertreten war, gab's Chrome noch nicht, IE war ultra langsam und hatte keinerlei besonderer Funktionalitätenb (Außer die Toolbar natürlich!) und FF hatte auch nur seine Plug-In Funktion und -genau wie Opera- einen nativ implementierten Pop-up-Blocker.

    Solche sachen wie die Mausgesten, eingebaute IRC und eMail Clients, den Passwort-Manager, das Tab-Stacking und die Möglichkeit wie Tabs dargestellt werden (können) sowie das voll modifizierbare UI sind bis heute noch ein reines Opera-Ding.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.13 19:30 durch RP-01.

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  11. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Daemonicon 06.01.13 - 19:36

    Interessant ist auch, dass der Artikel nicht vollständig ist.
    Auf dem WP werden alle Anfragen zu Google auf die mobile Seite geleitet.
    Suche = mobile Suche
    Maps ist noch immer nicht möglich. Man kommt bei der mobilen Suche raus.
    Logon zu Gmail klappt auch nicht mehr. Nach der Umleitung auf den mobilen Login wird der Benutzername immer als falsch markiert

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  12. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Felix_Keyway 06.01.13 - 20:21

    Das gehört offensichtlich zur Aktion Winterputz.

    Google hat dort ja die Windows-Unterstützung schlicht abgeklemmt.

    Meiner Meinung nach kriminell.

    Ich bin Spezialist der NSA mit dem Spezialgebiet Backdoors in den Linux-Kernel einzuschleusen ;) .

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  13. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Nekornata 06.01.13 - 21:45

    Opera ist sehr wohl irrelevant. Und beim Thema opera kann ich google sehr gut verstehen:
    Opera hat je nach Version immer wieder massive Fehler in der Darstellung von HTML / CSS (schon mehrfach beobachtet) und hierfür workarounds zu finden, ist dann einfach nur noch ewige unnötige Arbeit (gerade wenn man es ohne Browserweiche machen).

    Also steht man dann gerade bei Opera vor der Wahl (als Entwickler / Anbieter):
    - Massig zusätzliche Kosten, ohne einen echten Gegenwert, da Opera nur eine unbedeutende Verteilung hat (Opera Fans können das gerne abstreiten, was aber an den Tatsachen nichts ändert)
    - Heulende Opera Nutzer, wenn Opera mal wieder etwas kaputt gemacht hat (und es kostet auch, jedem DAU mit Opera zu erklären, das der Fehler bei Opera liegt - gerade wen dieser auch noch fanatischer Opera Anhänger ist).
    - Opera ganz blockieren (bei Größen wie Google nicht so optimal)
    - Opera Benutzer auf eine vereinfachte Version der Seite umleiten, welche nur noch Grundlagen verwendet (und somit weniger Anfällig für Operas "Updates" sind).
    - Moderne Technologien ignorieren und allen anderen Benutzern die "Opera Version" geben, damit Opera Benutzer nicht heulen ....

    Im übrigen hat Opera auch bei CSS3 teilweise massive Performence Probleme (verwendet mal massig Gradients - so das es IE10, Chrome, FF und Safari noch schaffen (flüssig) auf einem älteren Dual Core - Opera (auch die aktuelle Version) ruckelt dann so extrem, das die Seite hier unbenutzbar ist - kann man auch keinem Antun ....)

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  14. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor photona 06.01.13 - 21:52

    Felix_Keyway schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gehört offensichtlich zur Aktion Winterputz.
    >
    > Google hat dort ja die Windows-Unterstützung schlicht abgeklemmt.

    Im Zuge des Kopierens der Google/Apple Geschäftsmodelle klemmt MS sich doch mittlerweile permanent selbst von der Unterstützung für die eigenen Produkte ab. Beispiel: Windows Mobile bot noch umfangreiche Unterstützung für Active Sync (lokal) und EAS (über Exchange) und somit flexible und reibungslos funktionierende Synchronisationsmöglichkeiten, wahlweise sogar ohne Umweg über eine Cloud.

    Und jetzt?

    Lokal ist Windows Phone zur Synchronisation mit Outlook gar nicht in der Lage, auch über die Cloud (z.B. Exchange) ist nur noch eingeschränkter Datenabgleich möglich... Selbst für Windows RT existiert keine gescheite mobile Outlook- Adaption.

    Im Vergleich zu den zweifellos unschönen Restriktionen von Drittanbietern ist der Bullshit, den Microsoft intern verzapft, meines Erachtens nach um einiges schwerwiegender.

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  15. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor t_e_e_k 06.01.13 - 23:09

    RP-01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh ja, das ist ein total armseeliges Verhalten.
    > Damals z.B., als bei Google die neue Google-Bilder Ansicht eingeführt
    > wurde, lief die in Opera noch über fünf Monate lange nicht. Wenn man Opera
    > jedoch als IE oder FF maskierte, ging es ohne Probleme.

    würde ich eher auf "schlampige" programmierung als auf absicht schieben.

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  16. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Anonymer Nutzer 07.01.13 - 11:12

    Gute Güte!! Hier scheint sich aber ein Rudel Astroturfer versammelt zu haben, mit dem Ziel, den Ruf von Google gründlich beschädigen zu wollen.

    Google hat ein anderes Geschäftsmodell: Werbung. Google kann kein ernstes Interesse daran haben IE10 Browser zu blockieren, weder auf Handy noch auf Desktop.

    Interesse, Googels Ruf zu schädigen, hat nur eine Firma: Microsoft. Deren Geschäftsmodell, einmal Software zu programmieren und dann Jahrzehnte lang jährlich 2 Milliarden vom deutschen Volk abzukassieren, ohne überhaupt Bugs und Abstürze zu beseitigen, funktioniert nämlich nicht mehr.

    Daher tut M$ alles, um die weitere Ausbreitung freier Software zu verhindern: Blockade freier Software, wie OpenOffice in deren Appstore, Einführung eines vermeintlich "sicheren" Bootloaders, der nur einen Zweck hat, nämlich die Installation von Linux zu verhindern, e.t.c.

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  17. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor ruamzuzler 07.01.13 - 14:08

    Ich entwickle seit Jahren mit Opera (und das tun anscheinend viele Webentwickler) und habe wesentlich weniger Probleme mit von Standards abweichendem Verhalten bzw. Darstellungsbugs als bei Firefox.
    Außerdem hat Opera beim Acid2-Test schon lange - und als erster Browser - 100%.

    Fazit: Wer sich an gültige Standards hält, hat mit Opera i.d.R. keine Probleme. Google versucht sich ein Monopol zu schaffen, indem Chrome in schwindelerregender Geschwindigkeit neue Funktionen bekommt, die von Googles Online-Produkten mehr oder weniger exklusiv genutzt werden. Firefox ist schon längst überholt und bei einigen Zähldiensten sogar der IE.

    Davon abgesehen laufen die meisten Google-Dienste problemlos mit Opera, die Umleitung ist also reine Schikane.

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  18. Re: Googles Browser-Weichen sind zum Kotzen

    Autor Anonymer Nutzer 07.01.13 - 14:16

    ruamzuzler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Google versucht sich ein Monopol zu schaffen, indem Chrome in
    > schwindelerregender Geschwindigkeit neue Funktionen bekommt, die von
    > Googles Online-Produkten mehr oder weniger exklusiv genutzt werden. Firefox
    > ist schon längst überholt und bei einigen Zähldiensten sogar der IE.

    Das ist richtig. Die Innovationsrate beim Chrome ist sehr hoch, momentan....

    > Davon abgesehen laufen die meisten Google-Dienste problemlos mit Opera, die
    > Umleitung ist also reine Schikane.

    Ich bin mir sicher, daß die Verantwortlichen eins drauf bekommen haben, vom Google Chef persönlich. Es passt einfach nicht zu dem werbebasierten Geschäftsmodell von Google, ganze Gruppen von Kunden auszuschliessen, nur weil sie den neuen IE 10 benutzen!!!

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