>Google: Wir scannen Gehirne und stellen die Informationen kostenlos
>ins Netz. Unternehmen, Studenten, think tanks,
>Regierungsorganisationen – jeder kann sich dort die
>Informationen besorgen
Zeit online dazu: "Hmmm... klingt ehrenhaft"
Dann passt Deins Gott sei Dank auf einen USB-Stick xD
Dann muß die Miniaturisierung aber noch einen Zahn zulegen.
Nicht so abwegig, wie der Ökonom schon sagt, werden sich die Informationspannen immer weiter verkleinern - vor allem die Massen haben kein Interesse mehr an Quantität, sondern sind nur noch auf kurzlebige Qualität fixiert. Dies beweisen die neuropsychologischen Studien über Krankheiten wie über das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, bei dem das menschliche Bewusstsein in Millionen von nichtigen Bruchstücken gespalten wird.
Es ist also eine sehr bequeme Entwicklung für die Globalökonomie, Orwell hat die Zukunft falsch intepretiert, denn von Folterministerien und Glaszwingern ist heute nicht die Rede, sondern von openLust und openWeb.
Orwell hat die Zukunft aus seiner Zeit heraus interpoliert und damals waren halt Folterkeller und Spitzelstaat die Mittel der Wahl für alle möglichen Weltverbesserer.
Aus heutiger Sicht kann man natürlich sagen das Massenverblödung sehr viel effizienter ist als bürokratische Spitzelapparate und Folterkeller.
Mit Web2.0 und verblödenden Castingshows beginnt nun ein neues Zeitalter für die Menschheit: Welcome to the "age of irrelevance"! ;)
Ich mag von Orwell die "animal farm" immer noch lieber als sein dystopisches "1984". Vor allen Dingen weil ersteres Buch die menschliche Natur und die Dynamik von Veränderungsprozessen sehr gut analysiert. Und es ist zudem noch witzig.
Es wird immer einen kleinen Anteil in der Bevölkerung geben, de sich nicht verblöden lassen will, dafür gibt es dann Folterkeller und Co.
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