Nun, offenbar bringt es aber nichts. Ich meine, wenn die Regierung in China (wahrscheinlich auch andere, aber da weiß man es halt) Google dazu zwingen kann, die Suchmaschine zu zensieren, würde es dann als unrealistisch gelten, wenn die Regierung(en) Google dazu zwingen die anfallenden Benutzerdaten auszuhändigen? Jetzt ist es so, das Kommunikationsanbieter Schnittstellen zum abhören und überwachen bereitstellen müssen, auch E-Mails von Onlinehostern (also auch Google) werden aber einer gewissen Kundenanzahl für Überwachung geöffnet. Das sind Fakten und können in Nachrichten und Gesetzestexten nachgelesen werden.
Nun, wer kann behaupten, das z.B. unsere Regierung nur das beste für seine Bürger im Sinn hat?
Egal ob Google die Daten über seine Nutzer nun selber in eine Datenbank zusammen führt, oder ob es dann jemand von der Regierung macht, oder auch ein "Hacker" der vielleicht mal eine Sicherheitslücke ausnutzen wird. Eines steht für mich fest, wenn Daten erstellt werden können/ werden sie auch missbraucht werden. Je mehr Google (aber auch andere) durch seine Programme attraktiv für Nutzer wird, desto mehr geraten wir in eine wahrscheinliche Zukunft die schlimmer ist als alles was Huxley oder Orwell in ihren Büchern beschreiben.
Ich hab jetzt meinen Teil gesagt und bin fertig. Ich hab Angst, aber ich resigniere. Alleine kann ich nichts machen und wenn ich was sage, kommt das was wahrscheinlich auch im Anschluss an diesen Post kommt: "Du bist doch Paranoid!". Das einzige was ich noch machen kann, ist keine Kinder zu machen die in dieser Welt leben müssten.
So... viel Spaß beim Ignorieren, es kann nicht geben, was es nicht geben darf, stimmts?
Aha.
Eine Frage, benutzt du Skype?
Oder ICQ?
die Nutzungsbedingungen bei ICQ (ICQ Terms Of Service):
"[...]You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ LLC. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.[...]"
Daher: ICQ nur mit OTR-Plugin.
ich kann HubertB gut verstehen...
nur die Golem-News von gestern (Google betreffen), gepaart mit den bestehenden Technologien, sagen:
- Google kann unsere Positionen bestimmen (Handy, GPS, Android)
- Google speichert und interpretiert(!) unsere Handy-Gespräche
- Google liest unsere Stromzähler
Morgen: Google schaltet unseren Strom ab, weil wir in einem Telefonat mit einer Person am falschen Ort ein falsches Wort benutzt haben.
Wer hier noch von "Verschwörungstheorie" spricht verkennt die Lage, um da ganz sachlich zu bleiben.
Achtung, ich weiß, nun etwas sehr polemisch:
- mal sehen, wann Google ein kostenloses Trinkwasser-Test-App entwickelt, verbunden mit einem Trinkwasser-Verbrauchsoptimierer...
- oder eine neue Google-Motormanagement-Software die kostenlos 5% Verbrauchsreduzierung bringt (erzielte 5%, damit sie auch jeder wirklich aufspielt! Ich spreche Google seine Ideen und Entwicklungsleistung keineswegs ab). Nebenwirkung: falsches Wort beim Telefonieren oder falsch abgebogen, ops, der Motor ist aus...
Ein paar Denkanstöße für dich:
Google lebt von den Informationen, die sie sammeln. Sie wissen ganz genau: Wenn das Vertrauen einmal erschüttert wird, zum Beispiel weil persönliche Daten verkauft oder von Hackern geholt wurden, bricht das ganze Geschäftskonzept wie ein Kartenhaus zusammen. Und wir reden hier von einem gewaltigen Kartenhaus. Dementsprechend dürfte Google schon aus Eigeninteresse daran interessiert sein, dass die Informationen sicher vor Missbrauch sind.
Aber schauen wir mal über den Google-Horizont hinaus. Du vertraust tagtäglich verschiedener Software persönliche Daten an. Du erledigst vielleicht Bankgeschäfte oder Einkäufe mit einem Webbrowser, gibst dort Passwörter ein und siehst Kontostände, E-Mails und Warenkörbe darüber an. Unverschlüsselt und ungesichert, denn verschlüsselt ist nur die Übertragung über das Netz. So ein Webbrowser weiß also verdammt viel über dich. Aber weißt du auch, ob dein Webbrowser die Daten nicht heimlich an Dritte weiterschickt?
Weißt du, ob deine Telefoniesoftware keine Zugriffsmöglichkeit für Überwachungsbehörden bietet? Überträgt dein Instant Messenger deine Texte zunächst auf einen zentralen Server, wo sie ausgewertet werden? Verbindet sich dein Betriebssystem mit seinem Hersteller, und wenn ja, was für Informationen werden dann übertragen? Und woher weiß der PDF-Reader eigentlich immer, wann ein neues Update zur Verfügung steht?
Was ist mit den EC-Kartenlesern beim Supermarkt, wurden sie gehackt und übertragen deine EC-Kartendaten an Kriminelle? Was ist mit dem neuen Mitarbeiter bei der Bank, ist er wirklich so vertrauenswürdig, dass du ihm Einblick auf dein Konto gewähren möchtest? Möchte dein Hausarzt dich wirklich gesund machen, oder sieht er dich nur als Geldquelle? Sind deine Freunde wirklich deine Freunde, oder tun sie nur so? Ist der Autor dieser Zeilen einfach nur bekloppt, oder vielleicht ein Google-Mitarbeiter oder vom Geheimdienst?
Angst ist gut und ein Schutzreflex. Zu viel Angst macht allerdings auch krank...
Danke, shred, für diesen Beitrag.
So sehe ich das auch und natürlich darf man Google im Auge behalten, aber letztendlich entscheidet doch noch der Kunde, was er benutzt.
Ja, solange er
a) nicht von der "alles umsonst, einfach mal ausprobieren"-Gier getrieben wird
b) bei der Benutzung und Angabe von Details nachdenkt, vielleicht sogar mal etwas Informations-Rauschen einstreut...
c) berücksichtigt, daß die oben genannten (nachvollziehbaren!) Beispiele verschiedene Firmen betroffen haben. Mozilla, Microsoft, Apple, Vodafone, etc. können uns auch all aushorchen - absolut zugestimmt. Sie sitzen aber nicht alle unter einem Dach und einer Datenbank wie google!
Es bietet sich übrigens an, einmal zu recherchieren, wer genau die allerersten Geldgeber waren, die google Kredite gewährt haben bevor sie überhaupt jemand kannte.
Bassaidai schrieb:
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> Es bietet sich übrigens an, einmal zu recherchieren, wer genau die
> allerersten Geldgeber waren, die google Kredite gewährt haben bevor sie
> überhaupt jemand kannte.
hm... Banken?
Ich find auch das der Begriff Paranoia oder so nicht mehr angebracht ist. Das wird ernsthaft ein Problem. Wenn google das ganze noch inner cloud zusammenfast, kann bald jedes deiner alltäglichen Geräte irgendwas "gegen" dich machen oder dazu missbraucht werden...
Kein System ist zu 100% sicher. Selbst wenn Google noch so gut abgesichert ist, ist es nur eine Frage der Zeit nicht ob es passiert. Der einzig sichere Weg Daten zu schützen, ist sie nicht zu erheben.
Mit den Denkanstößen bestätigst du Hubert B in Richtung einer Orwellischen Welt oder so.
Rabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel schrieb:
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> Bassaidai schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Es bietet sich übrigens an, einmal zu recherchieren, wer genau die
> > allerersten Geldgeber waren, die google Kredite gewährt haben bevor sie
> > überhaupt jemand kannte.
>
> hm... Banken?
OMG!!11! google hat sich bei banken geld geliehen, es muss satan im spiel sein! wer leiht sich sonst bei banken geld???!!!!111zölfdreizehn
die frage ist nur warum sie den passus da drinne haben .. ich vermute mal nicht weil sie dir deine geistigen erguesse klauen wollen, sondern weil der naechste arbeitslose rechtsanwalt in den usa auf die idee kommen wuerde die zu verklagen, weil sie irgend einen text den er geschrieben hat ueber ihr netzwerk an eine andere person üebermittelt haben.
aber kann natuerlich auch sein das icq doch darauf hofft, dass irgendwann der naechste harry potter roman per icq zum verlag geschickt wird und sie den dann veroeffentlichen koennen und die grosse kohle machen ^^
schon passiert! http://www.netzpolitik.org/2009/nicht-google-ist-boese-sondern-us-behoerden/
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