wie es aussieht finden die Piraten (nur) nichtkommerzielles Filesharing völlig ok
für den Macher, Tonstudio, Musikjournalisten Label, Radiosender, TV-Sender, Kinobetreiber, Musikstore, Buchladen, Device-Hersteller... ist das aber wurscht
es wird nicht mehr gekauft
Wie soll sich denn jetzt aber der moderne Teenager von heute ein Iphone 4S mit 5 Flatrates + neues Macbook und auch noch den ganzen Content leisten können ?
am Ende bleiben 3-4 Konzerne übrig (google, Apple, amazon, ..)
die könnten ja auch dann die ganzen Kreativen bezahlen
vielleicht reicht auch der ganze Content, den wir schon haben ? und brauchen gar nicht neues ?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.12 14:52 durch jack-jack-jack.
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jack-jack-jack schrieb:
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> vielleicht reicht auch der ganze Content, den wir schon haben ? und
> brauchen gar nicht neues ?
Ich hab mir über die ganzen letzten Jahre so viele CDs gekauft, ich könnte die alten Sachen von damals hören es wäre wieder was neues für mich... ;)
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:-)
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Ich, Teenager, bin auch ohne iPhone 4S mit Flatrate glücklich, und Macbooks sind eh für'n Arsch. Ich kann mich also voll und ganz auf den Content konzentrieren. Dabei gibt es nur einen Haken: Das, was man im Laden an Musik bekommt, ist der unerträgliche Müll der Plattenlabel, der mir nach einmal Hören auf den Sack geht. Musik, die noch von echten Musikern und nicht von Autotune und einem Keyboard gemacht wird, findet man nahezu nur noch online, und online einkaufen ist für einen Teenager nahezu unmöglich. Speziell wenn es um Bandcamp geht. Tja ... also weiterhin Grooveshark Downloader.
Ich freue mich schon auf die Kommentarschlachten deswegen.
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> Dabei gibt es nur einen Haken: Das, was man im Laden an
> Musik bekommt, ist der unerträgliche Müll der Plattenlabel, der mir nach
> einmal Hören auf den Sack geht. Musik, die noch von echten Musikern und
> nicht von Autotune und einem Keyboard gemacht wird, findet man nahezu nur
> noch online,
Oh mein Gott, sowas höre ich sonst immer nur von engstirnigen, alten "Früher war alles besser"-Säcken. Schlimm, dass auch schon Teenager sowas sagen. Wie kann man nur dermaßen und vollkommen abseits der Realität verallgemeinern? OK, kann natürlich sein, dass du dass jetzt nicht auf Musik von "Plattenlabels" verallgemeinern wolltest, sondern du vom Dorf kommst, das nur einen kleinen Plattenladen mit sehr beschränkter Auswahl hat...
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Kommt darauf an, ob man Flensburg als kleines Dorf bezeichnen möchte, hängt wohl davon ab, wie die groß die Stadt ist, in der man wohnt.
"Schlimm, dass auch schon Teenager sowas sagen."
Keine Panik, es sind nicht alle so. Ich weiß, dass ich ein unerträglicher Mensch bin, aber ich kann damit leben.
"Wie kann man nur dermaßen und vollkommen abseits der Realität verallgemeinern? OK, kann natürlich sein, dass du dass jetzt nicht auf Musik von "Plattenlabels" verallgemeinern wolltest,"
Naja - kann man, wie du siehst. Ich bin jedenfalls enttäuscht von der Talentfreiheit der großen Namen, die auch nur deshalb groß sind, weil Sony oder EMI dahinterstehen. Selbstverständlich meine ich damit nicht sämtliche Musik von sämtlichen Plattenlabels, das ist natürlich mein subjektives Bild dieser Industrie.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.12 15:44 durch 08154711.
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wasabi schrieb:
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> > Dabei gibt es nur einen Haken: Das, was man im Laden an
> > Musik bekommt, ist der unerträgliche Müll der Plattenlabel, der mir nach
> > einmal Hören auf den Sack geht. Musik, die noch von echten Musikern und
> > nicht von Autotune und einem Keyboard gemacht wird, findet man nahezu
> nur
> > noch online,
>
> Oh mein Gott, sowas höre ich sonst immer nur von engstirnigen, alten
> "Früher war alles besser"-Säcken. Schlimm, dass auch schon Teenager sowas
> sagen. Wie kann man nur dermaßen und vollkommen abseits der Realität
> verallgemeinern? OK, kann natürlich sein, dass du dass jetzt nicht auf
> Musik von "Plattenlabels" verallgemeinern wolltest, sondern du vom Dorf
> kommst, das nur einen kleinen Plattenladen mit sehr beschränkter Auswahl
> hat...
er hat aber recht, und früher war einiges Besser, natürlich aber nicht alles.
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wasabi schrieb:
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> Oh mein Gott, sowas höre ich sonst immer nur von engstirnigen, alten
> "Früher war alles besser"-Säcken. Schlimm, dass auch schon Teenager sowas
> sagen.
Viel schlimmer sind aber die "Jeder ist gleich und alle brauchen das selbe" Leute, die dann über die jenigen die alte Zeiten vermissen herziehen ala "jeder braucht das was heute auf den Markt geschmissen wird und wer es von sich weist der weiß es einfach nur nicht dass er es braucht" ... ;-)
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Fringe schrieb:
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> wasabi schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Oh mein Gott, sowas höre ich sonst immer nur von engstirnigen, alten
> > "Früher war alles besser"-Säcken. Schlimm, dass auch schon Teenager
> sowas
> > sagen.
> Viel schlimmer sind aber die "Jeder ist gleich und alle brauchen das selbe"
> Leute, die dann über die jenigen die alte Zeiten vermissen herziehen ala
> "jeder braucht das was heute auf den Markt geschmissen wird und wer es von
> sich weist der weiß es einfach nur nicht dass er es braucht" ... ;-)
+1
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08154711 schrieb:
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> Speziell wenn es um Bandcamp geht. Tja ... also weiterhin Grooveshark
> Downloader. Ich freue mich schon auf die Kommentarschlachten deswegen.
Wieso? Inzwischen ist es doch vollkommen egal von wem man klaut.
Der war halt "so dumm" was zu machen, das ist die klare Ansage.
Für alternative Macher ist es sogar schwieriger mit den Massenkopien
zu leben als für Multiverkaufstalent Fr. Gaga.
Man muss nur mal mit den alternativen Englischen Labels reden, die früher
noch 20-30.000 Alben verticken konnte. Z.T. herrscht dort inzwischen 0¤
Umsatz. Aber dann monieren sich die Fans, die alle Lieder mitsingen können
über teure (sehr teure) Ticket Preise.
Ja wie jetzt? War das nicht der Plan? Ihr habt die Songs sowieso schon als
Werbung, jetzt wird Kasse gemacht. Achso. Ist ja auch nicht erlaubt.
Auf die Knie, verdammt.
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Macbooks sind fürn Arsch? Du hast keine Ahnung, davon aber jede Menge.
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jack-jack-jack schrieb:
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> wie es aussieht finden die Piraten (nur) nichtkommerzielles Filesharing
> völlig ok
>
> für den Macher, Tonstudio, Musikjournalisten Label, Radiosender, TV-Sender,
> Kinobetreiber, Musikstore, Buchladen, Device-Hersteller... ist das aber
> wurscht
>
> es wird nicht mehr gekauft
Preisfrage: Wie kann man BEWEISEN, dass OHNE Filesharing MEHR gekauft wird?
Dass evtl. (!) weniger gekauft wird, ist aber nicht das Problem neuer Technologien (von denen übrigens Content-Anbieter MASSIV profitieren, sonst würden sie wohl kaum diese Technologien nutzen, klar?) sondern das Problem, dass alte Geschäftsmodelle (wie das klassische waren- und dienstleistungsbasierte System) in der Welt des 21. Jahrhunderts einfach nicht mehr funktionieren.
Das waren- und dienstleistungsbasierte System ist nämlich an die nicht vernachlässigbare Randbedingung geknüpft, dass das Angebotene einen WERT besitzen muss - UND, genauso wichtig, dieser Wert nicht einfach so durch "Schnipsen" erzeugt werden kann.
Frage: Welchen Wert hat eine (von mir aus "lizenzierte" - was im Klartext bedeutet, dass fast alles Mögliche VERBOTEN ist) Kopie eines Musikstücks?
Allein um die bestehende Marktwirtschaft zu schützen, hätte man schon VIEL FRÜHER diese Form der "Lizenzierung" VERBIETEN und zur STRAFTAT erklären müssen.
Nur sind eben etablierte politische Kräfte naturgemäß nicht in der Lage, sich auch nur ansatzweise einer neuen Situation anzupassen - von daher wird erstmal sämtlicher Fortschritt mit allen Mitteln ignoriert und bekämpft.
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> er hat aber recht,
Womit? Ich würde ihm recht geben, wenn er sagt "Im Plattenladen finde ich kaum die Musik, die mir gefällt und muss online bestellen, was als unter-18-jähirger schwierig ist". Bei dem Riesenangebot an Musik kann das schon sein. Aber quasi alles, was auf Major-Labels (und deren Sublabels?) erscheint als Keyboard-Autotune-Müll abzustempeln ist schon sehr gewagt.
>und früher war einiges Besser, natürlich aber nicht
> alles.
Konkret bezog ich mich ja auf Musik und auf solche Aussagen, dass die meiste Musik im Gegensatz zu früher heutztage Schrott sei. Stimmt einfach nicht. Natürlich kann es sein, dass ich lieber das zeug von damals höre und ich kaum aktuelles finde, was da ran reicht, aber das ist das definitv Geschmackssache.
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> Viel schlimmer sind aber die "Jeder ist gleich und alle brauchen das selbe"
> Leute, die dann über die jenigen die alte Zeiten vermissen herziehen ala
> "jeder braucht das was heute auf den Markt geschmissen wird und wer es von
> sich weist der weiß es einfach nur nicht dass er es braucht" ... ;-)
Aha, ja, solche Leute fände ich auch komisch. Ich weiß jetzt nur nicht, was das mit meinem Beitrag zu tun haben soll.
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@wasabi: Wie definierst Du gute / schlechte Musik?
Die meisten Menschen definieren Musik die sie nicht hören als schlecht. Die Musik die sie Verteidigen empfinden sie als gute Musik. Die Leute die nun sagen dass die heutige Musik scheiße ist und früher besser war sagen nichts anderes als dass sie die Musik von damals lieber mögen als die heutige. In dem Moment wo Du aber sagst dass das nicht stimmt sagst du nichts anderes als dass die Leute die anderes behaupten keine Ahnung haben bzw. nicht wissen was gut für sie ist. Außer Du verstehst unter gut / schlecht etwas anderes... ;)
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> Die meisten Menschen definieren Musik die sie nicht hören als schlecht. Die
> Musik die sie Verteidigen empfinden sie als gute Musik.
Also es gibt etliche Musik mit der ich nichts anfangen kann, die ich aber respektiere und in gewisser Weise als "gut" bewerte. Umgekehrt gibt es auch mal Müll, wo ich sagen kann "naja, irgendwie schon witzig..."
> Die Leute die nun
> sagen dass die heutige Musik scheiße ist und früher besser war sagen nichts
> anderes als dass sie die Musik von damals lieber mögen als die heutige.
Es macht schon einen Unterschied, ob jemand sagt "Mir persönlich gefällt die heutige Musik nicht" oder ob er sagt "Kein Wunder dass es den Plattenfirmen schlecht geht, die Musik die die heute verkaufen ist ja auch nur noch Schrott, alles nur auf Kommerz und ohne Tiefgang, können alle nicht mehr singen, alles gecasteter Scheiß..." Mir geht es um die zweite Gruppe :-)
Wobei ich mich auch etwas über die erste Gruppe wundere. Musik ist heute vielfältiger denn je, kann ich kaum nachvollziehen, dass man da nichts findet, was einem gefällt. Hat wahrscheinlich dann eher was mit einer gewissen Nostalgie zu tun und den Gefühlen und den Erinnerungen an die damalige Zeit (da ist auch nichts schlechtes dran, kenn ich ja auch). Naja, aktuell geht das wohl vielen so, denn in letzter Zeit (schon fast seit der Jahrtausendwende und nach den "wir probieren mal alles aus"-90ern) ist ein krasser Retrotrend auszumachen, zumindest im Bereich der härteren Rockmusik. Da find ich es dann auch etwas merkwürdig, wenn junge Bands, die in den 80ern noch gar nicht auf der Welt waren, sich wie 80er-Jahre-Thrash-Metaller kleiden, Musik machen die genauso klingt wie damals und über den ganze modernen Metalcore-Kram lästern ;-)
Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr an Musik interessiert. Ich wundere mich eben, wie man zu solchen Aussagen kommt, also vor allem auf das "heute gibt es nur noch Schrott". Ich hab aktuell die VISIONS abonniert, ansonsten eine zeitlang recht regelmäßig den Rock Hard. Ansonsten gibt es ja auch für jedes andere Genre diverse Publikationen. In jeder Ausgabe werden zig neue Platten besprochen. Und selbst wenn ich Mainstream-Radio höre, dann fallen mir da so Sachen wie Adele oder Gotye ein, die respektable Künstler mit guten Songs sind (allerdings ist es schlimm, dass diese Lieder dann 10 mal am Tag laufen - warum soll man sich das dann eigentlich noch kaufen). In anbetracht dessen kann ich es eben in keinster Weise nachvollziehen, dass es angeblich nur noch schlechte Musik gibt und das der Grund sei, warum die Leute keine Musik mehr kaufen.
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>Frage: Welchen Wert hat eine (von mir aus "lizenzierte" - was im Klartext bedeutet, dass fast alles Mögliche VERBOTEN ist) Kopie eines Musikstücks?
Achtung stark vereinfachte Zahlen!
Nehmen wir an, die Produktion eines Albums kostet 100.000 ¤ alles inklusive (Gehälter, Tonstudio zeitanteilig, CD Presse etc). Die Produzenten schätzen, dass das Album als _CD_ 10.000 mal verkauft wird und setzen den Wert auf 12 ¤. 10 ¤ für die Deckung der Kosten und 2 ¤ für Rücklagen, Investitionen etc.
Die CD ist also 12 ¤ wert.
Warum sollte eine digitale Version weniger wert sein? Die Produktionskosten sind lediglich abzüglich der CD Presse genau so hoch. Instrumente, Musiker, Tonstudio etc müssen weiterhin bezahlt werden.
Nur weil die Verfielfältigung nun günstiger ist, ist doch ein Album nicht plötzlich 0 ¤ wert.
Lizenzierung:
Für dich scheint eine Lizenz ein Teufelswerk zu sein. Aber in einer Lizenz kann alles mögliche drinstehen. Auch Public Domain / Gemeinfrei ist eine Lizenz, genau wie Creative Commons oder die GPL. Der Eigentümer kann frei entscheiden, wie mit seinem Eigentum umgegangen wird. In einer Lizenz wird dies schriftlich festgehalten.
Wenn jemand sein Werk für 1000 ¤ pro Stück verkaufen will und stark eingeschränkte Rechte in der Lizenz einräumt, dann ist das einfach so. Es steht dir frei, das Produkt nicht zu kaufen. Aber diktieren zu wollen, wie Eigentümer mit ihrem Eigentum umzugehen haben, ist ein Eingriff in die Freiheit des Individuums.
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wasabi schrieb:
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> Oh mein Gott, sowas höre ich sonst immer nur von engstirnigen, alten
> "Früher war alles besser"-Säcken.
Nun, früher konnte ich ohne Probleme Privatkopien tauschen. Die Musikindustrie hat Rekordgewinne eingefahren. Heute wird die gesamte Bevölkerung kriminalisiert, die Gerichte belastet und gegen Tausende teure Abmahnung verschickt. Das alles mit Steuergeldern.
Fassen wir mal zusammen wie das für mich so rüberkommt:
1. Man verklagt die eigene Kundschaft weil die Gewinne angeblich sinken.
2. Die Kundschaft sieht natürlich das die Medienindustrie weiterhin Rekordgewinne einfährt.
3. Die Kundschaft sieht natürlich das davon nur ein Bruchteil bei den Künstlern ankommt und das auch noch ziemlich ungleichgewichtet wo wenige Künstler mal richtig absahnen und der große Teil von den Krümmeln lebt insofern noch welche übrig bleiben.
4. Die Kundschaft sieht natürlich das die Klagen mit ihrem eigenem Geld finanziert werden.
5. Die Kundschaft sieht natürlich das die Gerichte so stark belastet werden, dass für andere wichtige Fälle kaum Resourcen bleiben.
6. Die Kundschaft sieht natürlich wie die gesamte Bevölkerung kriminalisiert wird und wie die Politik dazu eingespannt und mit schwarzen Koffern versehen wird um die Interessen einer superkleinen Industriesparte über die Interessen der Bevölkerung und die Interessen supergrosser anderer Industriesparten zu stellen.
7. Die Kundschaft sieht natürlich wie die Rekordgewinne zwar eingefahren werden aber wie wenig bei den eigentlichen Künstlern ankommt.
8. Der Kundschaft ist natürlich klar das hier eine riesen Sauerei abläuft um die Interessen weniger Medienmongule zu vertreten und die wenigen die daran sehr gut verdienen noch reicher zu machen.
9. Die Kundschaft sieht natürlich wie das Internet als die Wurzel allen Übels erkannt und nun gebannt werden soll. Totale Kontrolle, freie oder gar anonyme Meinungen unerwünscht und Fussfesseln für alle.
10. Die Kundschaft sieht natürlich dass das alles begründet wird mit dem Kaufverhalten der Kundschaft.
Was nun passiert ist ist:
1. Die Kundschaft hat keinen Bock mehr. Als Kunde habe ich die Wahl und die kann auch sein kein Kunde von sowas mehr sein zu wollen. Die Musikindustrie weiss noch gar nicht was richtige Verluste sind, wird es aber die nächsten Jahre als Folge ihres Verhaltens erfahren.
2. Wir alle, also die Kundschaft, findet es nicht richtig das die Künstler dabei noch weiter unter die Räder kommt. Aber ich denke uns allen ist bewusst, dass es so nicht weitergehen kann. Der Mittelmann, also der dicke Bauch der Musikindustrie der euch finanziell so gering an euren Erfolg beteiligt, muss aufgehalten und eingedämmt werden. Nur so ist es möglich wieder eure und unsere Interessen zusammen zu bringen.
3. Das geht nun sogar so weit das viele von uns nicht nur ihr Konsumverhalten "angepasst" haben sondern auch ihr politisches Wahlverhalten und ihre Lebensgestaltung (ich mach mittlerweile Musik selbst und verteile sie durch umgehen aller beteiligten Händeaufhalter direkt an Freunde - Privatkopie sozusagen).
> Schlimm, dass auch schon Teenager sowas
> sagen. Wie kann man nur dermaßen und vollkommen abseits der Realität
> verallgemeinern?
Du würdest dich wundern wievielen Personen, auch gerade Teenagern, bewusst ist wie eintönig unsere auf Verkaufs- bzw. Verklagezahlen ausgelegte Massenmusik mittlerweile ist. Klar gibt es noch genug gehirnbereinigte DSDS-Zuschauer die sich fleissig Dieter's letzten Sharry Lady Remix kaufen, aber allen denen das nicht zusagt fahren mal mit voller Wucht gegen die Wand der Massenmusik-Gleichgültigkeit. Schlimmer noch muss ich über GEMA, GEZ (für Computer), Raubkopiekosten auf Datenträgern/Druckern/etc den ganzen DSDS Massentierhaltungsmusikkantenstadel auch noch mitfinanzieren.
Ich hab keinen Bock mehr Kunde von euch zu sein. lasst mich in Ruhe und haltet nicht eure gierigen Hände auf wenn ich weder was von euch haben will noch mit euch zu tun haben will.
Fakt ende und Punkt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.12 20:04 durch Antoon.
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> Der war halt "so dumm" was zu machen, das ist die klare Ansage.
Er schreibt doch das er nicht kaufen kann (wobei das zu prüfen wäre - stichwort prepaid kreditkarte). a=Jemand der nicht kaufen kann und nicht hört b=Jemand der nicht kaufen kann und trotzdem hört. Sind a und b nicht aus Künstlersicht gleichwertig? Wer wird eher richtiger Fan, a oder b, und kauft sich später wenn eine CD Sammlung (oä) aufgebaut wird die Alben nach und/oder besucht die Konzerte?
Fragen über Fragen...
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catb schrieb:
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> Preisfrage: Wie kann man BEWEISEN, dass OHNE Filesharing MEHR gekauft
> wird?
F2P-Games: bis zu 10x mehr Umsatz wenn die Leute zwar kostenlos runter-
laden können aber für Items bezahlen. Kapierschutz ist hier der Server.
Shooter: als Singleplayer ist der Markt bis auf einige wenige Nischen auf
Steam tot. Kaum hat man aber eine Cloud ala Modern Warfare, fällt die
Milliarde einfach mal so auf das Konto.
Der Abstand ist krass: ohne Netzwerk - Pleite. Mit Netzwerk: 1 Milliarde.
Das selbe gilt quasi für die gesamte Phase, als 3d-Kino noch neu war.
Die Umsätze waren *immens* gegenüber einer normalen Kinobesuchs.
Der Trend bleibt immer noch, obwohl es sich auch dort schon abkühlt
(was mehr an dem Inhalten liegt denn an der Technik)
Das sollte mal als Beispiel reichen.
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