ganz simpel
FDP ist raus
aber
für Rot-Grün wird es nicht reichen
ok, die Grünen haben auch ein Problem, dass der Atomausstieg und die regenerativen Energien da sind und sie sich zu wenig für Neues stark machen
im Endeffekt kommt es dann zu Schwarz-Rot
wer eine andere Regierung will, sollte besser SPD oder Grüne wählen
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>> wer eine andere Regierung will, sollte besser SPD oder Grüne wählen
Also Klartext: wenn du Veraenderung willst, dann waehle den selben Mist wie bisher. Wer findet den Denkfehler? ;)
Der Glaube fängt immer da an wo das Wissen aufhört.
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jack-jack-jack schrieb:
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> wer eine andere Regierung will, sollte besser SPD oder Grüne wählen
Nein, alle CDU-, CSU-, FDP-, SPD-ler, Grünen, Linken, etc., welche eine andere Regierung wollen, sollten besser die Piraten wählen. Problem gelöst...
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jack-jack-jack schrieb:
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>
> wer eine andere Regierung will, sollte besser SPD oder Grüne wählen
SPD? Fördert das nicht auch die potenzielle Schwarz-Rot-Koalition? Jedenfalls finde ich es ziemlich traurig, nicht aus Überzeugung zu wählen, sondern taktisch, um das größere (im wahrsten Sinne des Wortes!) Übel zu vermeiden.
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Vielleicht will ich aber auch nicht Rot-Grün? Von denen habe ich mich nämlich während ihrer letzten Regierungsperiode genauso wenig vertreten gefühlt, wie von der CDU und der FDP. Wenn jeder, der die Piraten wählen würde, jetzt die SPD wählt, dann sitzen wieder genau die gleichen ahnungslosen alten Leute beim Kaffeekränzchen zusammen. Dann kann ich auch gleich die CDU wählen.
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Apropos Taktik. Ich fände ja eine schwarz-grüne Regierung interessant. Dazu ist die SPD aber leider noch zu stark...
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wäre das so schlimm ?
im Endeffekt muss man sich aber Fragen, was wäre denn wirklich gut für Deutschland
die etablierten Regierungen machen einiges richtig, aber was machen sie falsch
+ machen sie gut
+ Euro Rettung
+ Energie Reform
+ Arbeitsplätze
- machen sie schlecht
- gefühlt ungerechte Verteilung
- Niedriglohn und Ausbeutung
- sie hinterlassen das Gefühl, dass wir den Märkten und dem Kapitalismus hilflos ausgeliefert sind, aber macht das die Piratenpartei besser ?
- .... ?
ja, etablierte Parteien wirken instransparent
aber das liegt doch zum größten Teil daran, dass sich doch keine Sau dafür interessiert, was sie machen
oder sollen interne Debatten auf Pro7 übertragen werden (das kann sich nur keine Partei leisten) ?
schaut mal öfter Phoenix ;-)
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ja, die Idee fand ich auch mal spannend
funktioniert nur leider nicht in der Praxis wie Hamburg gezeigt hat
die SPD hat es geschafft das Sozialsystem zu reformieren
und die FDP ?
die hat in meinen Augen tatsächlich völlig versagt
Freiheit der Märkt und weiter dieses Wachstum ?
das größte aktuelle Problem sehe in der Zukunft des Kapitalismus
wollte die FDP jetzt nicht liefern ?
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so rum wird ein schuh draus.
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Hallo Du Basisdemokrat
wie ist denn Deine Meinung zum Afghanistan Problem?
wie würdest Du entscheiden ?
und warum ?
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jack-jack-jack schrieb:
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> ganz simpel FDP ist raus
> aber
> für Rot-Grün wird es nicht reichen
Seit wann ist Rot-Grün (bzw. eine Ampel) eine ALTERNATIVE zu Schwarz-Gelb???
Spielt das wirklich eine Rolle, ob wir von schwarzen "Sozialdemokraten", oder roten "Konservativen" regiert werden?
> ok, die Grünen haben auch ein Problem, dass der Atomausstieg und die
> regenerativen Energien da sind und sie sich zu wenig für Neues stark
> machen
Wenn die Grünen - in einem Autoland wie Deutschland - nicht ständig Anti-Auto-Politik betreiben würden, wären sie in ihrer Protestbewegung VIEL weiter.
> im Endeffekt kommt es dann zu Schwarz-Rot
Oder, was ich eher befürchte: zu Schwarz-Grün.
Aber, angenommen, es kommt eine große Koalition zustande:
Dann hätten die Piraten immense Vorteile aus dieser Situation, da große Koalitionen nun mal kleinen alternativen Parteien regen Zulauf verschaffen.
Und, wenn man bedenkt, dass die Piraten im Laufe einer Legislatur-Periode von zwei Prozent auf ein zweistelliges Ergebnis aufsteigen werden, so kann ich es mir durchaus vorstellen, dass sie 2017 zumindest zweitstärkste, wenn nicht sogar stärkste Fraktion werden (man beachte auch den demoskopischen Faktor!).
Die Piraten dürfen allerdings nicht den Kardinalfehler einer anderen kleinen Partei nachmachen und als Juniorpartner für wen auch immer zur Verfügung stehen - denn dann werden sie 2017 auch bei "fast drei Prozent" angela_ngt sein.
> wer eine andere Regierung will, sollte besser SPD oder Grüne wählen
Definitiv: NEIN.
Natürlich hast du mit deiner Überschrift (vermutlich) Recht, aber ein echter Regierungswechsel in mehreren Schritten ist trotzdem weitaus besser, als ein Wechsel der Marionetten auf einen Schlag.
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Schlecht geschlafen heute oder verärgert, weil die Schulferien vorbei sind? ;-)
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bundeswehr ab nach hause!
naiv sind leute, die andere aufgrund von 3 wörtern "naiv" nennen.
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jack-jack-jack schrieb:
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> im Endeffekt kommt es dann zu Schwarz-Rot
>
> wer eine andere Regierung will, sollte besser SPD oder Grüne wählen
Und wer früher Grün wählte förderte damals die große Koalition. Hätten es die Leute damals aber nicht getan, stände rot-grün als Option heute nicht zur Verfügung. Ich habe mir das schon öfter näher betrachtet, wer taktisch wählt benachteiligt fast immer seine eigene Position. Denn werden bestehende Parteien gewählt, betrachten sie das praktisch immer als Auftrag zum 'Weiter so', während schon die Existenz neuer Parteien bei den bestehenden ein Überdenken von Positionen auslöst.
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also ich bin kein Afghanistan Experte
und bin froh, dass sich "Experten" damit intensiver beschäftigt haben
ich kann nur vermuten
dass der Opium und Heroin-Markt sich enorm freuen würde
Fordern die Piraten jetzt auch freie harte Drogen für alle ?
und das Regime der Taliban erst recht
nein, einfach raushalten ?
wie asozial
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und mit was agrumentierst du wenn es bald auch nicht mehr für die Große koalition reicht?
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jack-jack-jack schrieb:
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> also ich bin kein Afghanistan Experte
Wie sicherlich einige andere auch...
> und bin froh, dass sich "Experten" damit intensiver beschäftigt haben
Und wie steht dies nun dem Konzept der Piraten entgegen? Liquid Democracy heißt nicht "jeder für sich", sondern, dass jeder an jedem demokratischen Prozess so weit teilnimmt, wie er dies möcht und kann... Kann er mitentscheidet, dann tut er dies auch... kann er es nicht, dann lässt er es oder übergibt die Aufgabe an eine Person, welche er SELBST für kompetent erachtet und nicht an irgendwelche vermeintliche Experten oder Lobbyisten, welche er von anderen oder Parteien vorgesetzt bekommt...
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Zumindest die Piraten in NRW fordern, auch harte Drogen teilweise zu legalisieren. Hab da zufällig kürzlich einen Bericht gesehen, ich glaube im WDR. Weiß nicht so recht, ob ich das gut finden soll. Hab mich mit dem Thema bisher noch nicht so intensiv auseinandergesetzt.
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mnementh schrieb:
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> Und wer früher Grün wählte förderte damals die große Koalition. Hätten es
> die Leute damals aber nicht getan, stände rot-grün als Option heute nicht
> zur Verfügung. Ich habe mir das schon öfter näher betrachtet, wer taktisch
> wählt benachteiligt fast immer seine eigene Position. Denn werden
> bestehende Parteien gewählt, betrachten sie das praktisch immer als Auftrag
> zum 'Weiter so', während schon die Existenz neuer Parteien bei den
> bestehenden ein Überdenken von Positionen auslöst.
Exakt.
Die Ursache liegt einzig darin, dass bestehende Parteien aus Berufspolitikern konstituiert sind, die vorranig ihre persönlichen Interessen, nicht jedoch die ihrer Wähler verfolgen.
In diesem Kontext glaube ich auch, dass es letztlich eher die zwei Prozent Piraten-Wähler waren, die uns vor noch Schlimmerem bewahrt haben, und NICHT die 14,6 Prozent FDP-Wähler, die - sozusagen - an der Regierung beteiligt sind.
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keiner schrieb:
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> jack-jack-jack schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > also ich bin kein Afghanistan Experte
>
> Wie sicherlich einige andere auch...
>
ich muss leider laut lachen
aber Basisdemokratie fordern ;-)
Basisdemokratie ist enorm schwer
weil sie verdammt viel Zeit kostet
denn alle müssten sich intensiv mit den Problemen beschäftigen
ausserdem gibts ne Menge Deppen da draussen, die völlig egoistisch und kurzfristig entscheiden
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