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Berlin Hohenschönhausen

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  1. Berlin Hohenschönhausen

    Autor dokape 06.11.10 - 18:32

    Bereits 1995 hat die Dt. Telekom den Stadtteil Hohenschönhausen mit Glasfaser bis ins Haus versorgt. Die Glasfaser ging in der Vermittlungsstelle raus, über Verteiler und Muffen in der Straße bis in die Keller.
    Dort saß ein großer Kasten, an den dann die Kupferleitungen vom Haus angeschlossen wurden.
    Mehrere Häuser in der Straße wurden über die selbe Glasfaser versorgt, heißt, in jedem Keller liegen die selben Signale an. Über "Slots" wurde dem Kasten / der Anschlussleitung dann eine "Adresse" zugeteilt.
    Das Interessante dabei war, dass man sogar Y-Verzweigungen der Glasfaser gespleißt bzw. geschweißt hat.
    Eine nötige Dämpfung der Glasfaser kann durch einen kleinen Versatz der Faser beim verschweißen erzeugt werden.
    Fuhr damals beim Verschweißen der Glasfaser ein LKW vorbei, war die Schweißstelle unter Umständen durch die Erschütterungen nicht mehr brauchbar.

    Mich würde jetzt mal interessieren, ob die damals von uns in Hohenschönhausen verlegten Glasfasern heute noch in Betrieb sind, und ob die für schnelles Internet und TV genutzt werden, oder ob die damals so fortschrittliche Technologie sich 5 Jahre später bei Einführung des DSL als großes Hindernis erwiesen hat.

  2. Re: Berlin Hohenschönhausen

    Autor realpapaschlumpf 07.11.10 - 22:25

    Quo vadis berlin?

    pankow war ja auch komplett dsl frei bis vor ein paar jahren. nach der wende wurde komplett verglasfasert mit steuergeldern um noch husch husch das volk vor dem börsengang abzuzocken.

    die bürger musste später sogar in eigene funknetzwerke investiert.

    danach haben die telekomiker den alten kupfermist wieder neu verlegt, damit alice & t-abzocker wieder die leute mit 16mbit dsl anschlüssen verarschen konnten - die es nie gab.

    jetzt geht die volksabzocke dank förderprogrammen vom gleichen anbieter wieder los. dabei sind 1gbit & mehr auf kupfer möglich.

  3. Re: Berlin Hohenschönhausen

    Autor Mr.Dros 08.11.10 - 09:19

    realpapaschlumpf schrieb:

    > wieder los. dabei sind 1gbit & mehr auf kupfer möglich.

    Aber nicht in Pankow. Wir haben da Probleme teilweise mit 1 MBit synchron zu werden. Das Problem sind alte Leitungen aus Alu mit Papierisolierung. Gibt es in Ost-Häusern häufig (in alten). Man erhält keine saubere Signaltrennung und viel Übersprechen. Hohe Bitraten sind nicht möglich.

    Da der halbe Osten mit OPAL versorgt wurde, ist mir nicht so ganz klar, was die neue Technik jetzt mehr bringen soll? Die OPALs sind mehrfaserige Kabel, da geht IMHO auch deutlich mehr als 1 GBit rüber.

    Aber ok, ist Telekom, man kann nie wissen...

  4. Re: Berlin Hohenschönhausen

    Autor gustav gans 08.11.10 - 13:21

    über GPON welches auf den alten OPAL-leitungen aufsetzt, geht laut telekom pro anschluss bis zu 2,5gbit/s ..... d.h. pro Haus liegen dann 2,5gbit/s an welche sich dann durch die mieteinheiten teilen, da ist immernoch immens platz für alle vorhanden!

    es bedarf lediglich eines kleinen kastens im keller des hauses ähnlich nem dslam auf der straße draußen, pilotprojekte samt fotodokumentationen wie die kästen aussehen, wie sie funktionieren etc. pp. findet man in diversen dsl-foren, auch von leuten welche direkt am ausbau beteiligt waren...

    ich wohne ebenfalls im opal-gebiet, sprich seit jahren gibts hier ausschließlich ISDN - mitten in dresden - als ich neulich bei der telekom anrief und mich nach GPON erkundigen wollte, hieß es nur, dass es bei diesem einen pilotprojekt bleibt, der ausbau eingestellt wurde und kein weiterer ausbau erfolgt.

    da frage ich mich doch ernsthaft warum man denn, wenn schon vorhanden, nicht einfach dort weitermacht und einfach weitere kästen in die häuser der opal-gebiete setzt!? ich meine, es müssten weder straßen aufgerissen werden oder o.Ä. die technik liegt ja schon seit 15jahren schlummernd in der erde...

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