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Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

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  1. Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor Forkbombe 08.11.09 - 21:42

    Ich stelle mir gerade ein Counterstrike ohne Dedicated Server vor. Ein riesen Markt würde kaputt gehen, es gibt schließlich unzählige, z.T. kleine, aber auch große Gameserver-Hoster wie etwa Strato. Das so ein Gestammel von Carmack kommt, enttäuscht.

  2. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor UnspokenKing 08.11.09 - 22:46

    und genau deshalb is FreeSoftware/OpenSource gut da entscheidet der nutzer noch was er will und was nicht.

    und nur um das mal klarzustellen Dedicated Server sind für Firmen nur deshalb ein Dorn im Auge weil sie dadurch geld verlieren ohne Dedicated Server ligt der ganze server markt in denn händen der entwickler und publisher und dadurch können die mehr geld scheffeln, oder glaubt ihr etwa die werden ihre server einfach so zur Verfügung stellen?

  3. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor blablub 08.11.09 - 22:56

    Ums Geld gehts schon. Aber ich denke da weniger an den Servermarkt, als an die Raubkopien, die man so einfach aussperren kann. (siehe Blizzard)

  4. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor UnspokenKing 08.11.09 - 23:17

    wenn die entwickler und publisher keine raubkopien mehr wollen sollten sie die spiele besser entwickeln oder die Preiße an die Qualität anpassen immerhin kennen wir alle games die für rund 30€ verkauft werden aber nich mal nen 5€ wert sind

  5. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor nille02 08.11.09 - 23:19

    UnspokenKing schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und genau deshalb is FreeSoftware/OpenSource gut da entscheidet der nutzer
    > noch was er will und was nicht.

    Naja aber für Grafik Freaks ist es nichts. Und mal was Neues sieht man auch selten.

  6. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor nille02 08.11.09 - 23:21

    UnspokenKing schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die entwickler und publisher keine raubkopien mehr wollen sollten sie
    > die spiele besser entwickeln oder die Preiße an die Qualität anpassen
    > immerhin kennen wir alle games die für rund 30€ verkauft werden aber nich
    > mal nen 5€ wert sind

    Spielerisch sicher aber Grafisch sind viele Spiele sehr aufwendig was halt viel Geld Kostet.

  7. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor Gegen_Raubkopierer 08.11.09 - 23:23

    Das ist die dümmste Ausrede, die man für's Raubkopieren anführen kann.

    Wenn ein Spiel es nicht wert ist, gekauft zu werden, dann muss man es auch nicht raubkopieren.
    Jeder der mit diesem Argument kommt, sollte lieber ehrlich zu sich selbst und gegenüber anderen sein und sich eingestehen, dass er nur den Hals nicht voll bekommt und sich ohnehin in selbstherrlicher Art für etwas Besseres hält, der einzig und alleine entscheidet, was Qualität ist.

    So was ist armselig!

  8. So ist es. (kt)

    Autor nille02 08.11.09 - 23:24

    So ist es. (kt)

  9. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor TuxShooter 09.11.09 - 00:51

    UnspokenKing schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und genau deshalb is FreeSoftware/OpenSource gut da entscheidet der nutzer
    > noch was er will und was nicht.

    Also wenn ich mir die Opensource-Spiele wie Racer so ansehe, spiel ich lieber proprietäre Spiele...

    Das sieht ja aus wie aus den 90ern...
    www.youtube.com/watch?v=AJRq-3UdB6s

  10. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor hbar 09.11.09 - 00:56

    Die eigentliche Frage ist, ob sie durch den Verkauf von einem verkrüppeltem Spiel nicht viel mehr potentielle Käufer verlieren als durch Raubkopien.
    Gerade die Befürworter der dedicated server sind ja Fans des Spiels, die es auch normalerweise kaufen. Durch einen solchen Schritt werden also viele ehrliche Kunden vergrault und der Langzeiterfolg des eigenen Spiels wird sabotiert.
    Raubkopierer dagegen sind meist keine großen Fans der Spiele, sie wollen eben nur mal schnell etwas kostenlos zocken. Es ist höchst fragwürdig ob ein nennenswerter Anteil der Raubkopierer das Spiel überhaupt kaufen würde wenn es die Möglichkeit der kostenlosen Kopie nicht gäbe. Selbst wenn wir annehmen, dass ein solcher Schritt alle Raubkopien wirksam unterbinden (was schon sehr naiv ist), denke ich nicht, dass es langfristig ein guter Schritt ist.
    Es werden nur wenige neue Kunden gewonnen und dafür etliche "nerds" (die Spiele an andere weiterempfehlen und generell für gute Verkäufe sorgen) vergrault.

  11. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor Raubkopie_als_Demo 09.11.09 - 07:49

    Ich persönlich finde die Entwicklung der Spielebranche nicht gerade toll. Bis vor ca. 5 Jahren konnte man jedes Spiel auf dem Markt - zum Releasetermin oder sogar noch davor anspielen indem man sich eine Demo gesaugt hat und einfach mal geschaut hat ob es einem gefällt. Versuch mal Heute von Shooter XYZ oder Rollenspeil ZYX eine spielbare Demo zu bekommen. Ich weiß noch wie ich die Diablo I Demo damals bis zum erbrechen gespielt habe weil das original Spiel noch nicht draußen war. Die Vorfreude war groß und umso mehr hat man sich auf das Spiel gefreut.
    So also wenn die Hersteller nicht wollen dass man die Spiele antesten kann um zu entscheiden "größter Mist aller Zeiten oder WOW will ich haben!" muss man doch raubkopieren. Ich möchte nicht in den nächsten Media Markt oder Saturn oder sonstwas rennen, mir ein Spiel für 49,- oder sogar 59,- kaufen, es aktivieren müssen (Steam und Co.) um es dann anzuspielen, zu merken "das ding hat mehr Bugs als Spielinhalt" (Gothic 3 z.B.) und es nicht mehr umtauschen zu können. Nur aus logischen Gesichtspunkten: Warum nicht eine raubkopie herunterladen, das Spiel antesten und wenn es einem gefällt kaufen oder wenn nicht es zu deinstallieren, die ISO zu löschen und sich darüber freuen 50 takken gespart zu haben. Mittlerweile denke ich, dass die Firmen an ihren Käufern vorbei programmieren.

  12. Re: Was machen die unzähligen Gameserverprovider dann?

    Autor M_Kessel 18.12.09 - 21:06

    hbar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die eigentliche Frage ist, ob sie durch den Verkauf von einem verkrüppeltem
    > Spiel nicht viel mehr potentielle Käufer verlieren als durch Raubkopien.
    > Gerade die Befürworter der dedicated server sind ja Fans des Spiels, die es
    > auch normalerweise kaufen. Durch einen solchen Schritt werden also viele
    > ehrliche Kunden vergrault und der Langzeiterfolg des eigenen Spiels wird
    > sabotiert.
    > Raubkopierer dagegen sind meist keine großen Fans der Spiele, sie wollen
    > eben nur mal schnell etwas kostenlos zocken. Es ist höchst fragwürdig ob
    > ein nennenswerter Anteil der Raubkopierer das Spiel überhaupt kaufen würde
    > wenn es die Möglichkeit der kostenlosen Kopie nicht gäbe. Selbst wenn wir
    > annehmen, dass ein solcher Schritt alle Raubkopien wirksam unterbinden (was
    > schon sehr naiv ist), denke ich nicht, dass es langfristig ein guter
    > Schritt ist.
    > Es werden nur wenige neue Kunden gewonnen und dafür etliche "nerds" (die
    > Spiele an andere weiterempfehlen und generell für gute Verkäufe sorgen)
    > vergrault.

    Durch das Vergraulen der Community, die auch selber noch Maps entwickelt, vermindern die Hersteller den Wert ihrer Spiele, so das sie noch früher in der Grabelkiste landen.

    Die Server sind schnell leer, und werden abgeschaltet. Die Spiele heben sich nicht mehr aus der Masse der Spiele heraus, so das es völlig egal ist, was man sich holt. Dementsprechend kommen auch ekeine Anregungen aus der Community, so das das "neue" Spiel exakt das Gleiche iist, wie das Alte, nur mit sinnloser besserer Grafik.

    Das fällt auh irgendwann dem letzten Casualgamer auf, der dann auch beim vorherigen Spiel bleiben wird. Die Hardcoregamer sind bis dahin längst gegangen, und haben sich Firmen gesucht, die ihre Wünsche noch befriedigen.

    Und dann sind sie genau da, wo die Musikindustrie schon vor 10 Jahren gewesen ist, im Tal der Tränen, aus dem sie bis heute keinen Ausweg finden.

    Die Entwertung der Spiele die stattfindet macht sich durch einen Preisverfall bemerkbar, weil schlicht die Leute fehlen, die bereit sind viel für ein solch minderwertiges neues Spiel auszugeben.

    Massenware kann nur zu Massenwarenpreisen verschleudert werden, damit sie nicht von den "Massen" massenhaft gedownloadet wird. :D

    Das letzte Spiel, das ich mir als Spieler zugelegt habe ich "Dragon Age Origins". Es war das Einzige, aif das ich dieses Jahr gewartet habe. Es ist auch das einzige, das wirklich, in meinen Augen, seinen Preis wert ist.

    Spiele, die ich im Multiplayermodus nur online spielen kann, werde ich definitiv nicht kaufen, da ich solche Spiele lieber mit Bekannten, die "ein Level" haben spielen, als das ich mich von Casual gamern als Cheater beschimpfen lasse, weil ich die Erfahrung haben, die sie NICHT besitzen. Und dafür braucht man halt einen "Club" der sich dedicated Server nennt. ;) Alleine wegen der Lags, die online auftreten ist das sehr, sehr wichtig.

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