Abgesehen von den unsäglichen Format-Streitigkeiten haben eBooks ein paar Nachteile gegenüber der "analogen" Version:
1. Wie verleihe ich ein Buch, ohne das ganze Gerät abzugeben?
2. Ist das Gerät "strandtauglich", d.h. Sand, Staub, Sonne, Wasser?
3. Wie verkaufe ich ein Buch auf dem Flohmarkt etc.?
4. Was passiert, wenn der Reader durch einen neuen ersetzt wird?
5. Was passiert, wenn das Gerät entwendet wurde?
6. "Vererbt" man die Bücher wie eine alte Betamax-Kassette?
Wie bei Musik ist das Ziel, für jedes Lesen bezahlen zu lassen, auch wenn es Sohnemann oder Tochter im selben Haushalt ist.
Bis das geklärt ist, bleibe ich bei der "analogen" Technik.
Nasenbert schrieb:
--------------------------------------------------------------
> Abgesehen von den unsäglichen Format-Streitigkeiten haben
> eBooks ein paar Nachteile gegenüber der "analogen" Version:
Ein paar davon lösen sich von selbst, wenn man mal aus Sicht der Nutzer die Regeln ändert.
> 1. Wie verleihe ich ein Buch, ohne das ganze Gerät
> abzugeben?
Gar nicht. Du kopierst es. Das ist schließlich der Hauptvorteil digitaler Daten.
> 2. Ist das Gerät "strandtauglich", d.h. Sand, Staub, Sonne,
> Wasser?
Das wird vom Gerät abhängen. Auch bei Laptops gibt es die "tough"e Variante.
> 3. Wie verkaufe ich ein Buch auf dem Flohmarkt etc.?
siehe 1.
Wobei hier der kommerzielle Aspekt reinspielt, so daß man das ggf. wirklich unterscheiden sollte.
> 4. Was passiert, wenn der Reader durch einen neuen ersetzt
> wird?
Du kopierst alle Bücher rüber und verschenkst den alten.
> 5. Was passiert, wenn das Gerät entwendet wurde?
Du spielst die Bücher aus deinem letzten Backup ein. Daß der Reader geklaut wurde ist dann natürlich immer noch unschön.
> 6. "Vererbt" man die Bücher wie eine alte Betamax-Kassette?
Wieso sollte man das nicht tun? Problematisch sind auch hier nur die proprietären Formate. Wie wär's mit simplem (und gepacktem) XML? Notfalls auch PDF, nur wird da ein Neu-Layout für kleinere Geräte sehr aufwendig.
> Wie bei Musik ist das Ziel, für jedes Lesen bezahlen zu
> lassen, auch wenn es Sohnemann oder Tochter im selben
> Haushalt ist. Bis das geklärt ist, bleibe ich bei der
> "analogen" Technik.
Dito. Außerdem bestehe ich auch auf frei programmiere Lesegeräte. Wenn ich schon einen Computer dabei habe - und nichts anderes sind diese Reader - will ich damit auch was anfangen können.
Ich bin froh, alt genug zu sein mir herausnehmen zu können, diesen Kram nicht mehr mitzumachen.
Alles rund um Ebooks kommt mir gruselig vor, inbesondere dieser Satz hat mit kalte Schauer über den Rücken gebracht:
>Außerdem bestehe ich auch auf frei programmiere Lesegeräte. >Wenn ich schon einen Computer dabei habe - und nichts anderes >sind diese Reader - will ich damit auch was anfangen können.
Der größte Mehrwert eines gedruckten Buches ist, sich vollkommen frei und ungestört in die Geschichte zu vertiefen. Jetzt auch noch beim lesen Multitasking und Fricklei über sich ergehen zu lassen ist wirklich absurd
Du glaubst doch nicht ernsthaft dass es lange Zeit nur eReader geben wird?
Um ehrlich zu sein finde ich eReader schon vor ihrem Durchbruch überflüssig. Das ist wie diese Freaks mit iPods und anderem überflüssigem Kram.
Ein Durchschnittshandy kann das alles und mit ein bisschen Entwicklung bekommen wir auch das Lesen daran hin (flexible Displays, Sprachausgabe etc.)
Ich bin jedenfalls NICHT bereit ein Haufen von Geräten mit mir rumzuschleppen. Diktiergerät, MP3 Player, Surf-Tablet, eReader, Telefon, Uhr usw.
Ein Mobiltelefon / Smartphone und der Käse ist abgegessen.
Und ob jetzt jemand an seinem Gerät rumfrickelt oder nicht kann dem Rest doch vollkommen egal sein.
Hmja, und wie lange hält der Akku Deines Smartphones? Und wie groß ist der Bildschirm - reicht es für die Darstellung wissenschaftlicher Literatur?
Ich lese schon seit Jahren nur noch eBooks und kenne auch viele Leute, die das ebenfalls tun. Nur die allerwenigsten sind mit den Displays eines Smartphones zufrieden - es ist schlicht zu klein.
Klar, irgendwann wird ein Smartphone kommen, das elektronische Tinte als Displaylösung nutzt, der Schirm wird einrollbar sein und das ganze kann auch bewegte Bilder in Farbe darstellen. Nur - wie lange soll das dauern? Bis es soweit ist, gibt es halt die Lösungen anderer Hersteller...
>Ein Durchschnittshandy kann das alles und mit ein bisschen >Entwicklung bekommen wir auch das Lesen daran hin (flexible >Displays, Sprachausgabe etc.)
Sehe ich auch so, mein Handy kann übrigens schon prima lesen, bzw. Vorlesen. Hörbücher sind in Situationen wie autofahren oder Sport ideal und mit guten Sprechern ist ein Hörbuch ein schöner Mehrwert gegenübern einem gedruckten Buch.
> ein Hörbuch ein schöner Mehrwert gegenübern einem gedruckten Buch.
Diesen analphabeten müll will ich nicht mal geschenkt.
das dauert schlichtweg zu lange.
und was handys angeht: zeig mir eines mit e-ink display was mir beim lesen nicht das gesicht ausleuchtet.
ausserdem will ich kein telefon im buchgröße
format: epub und gut ist
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 159 | letzter Beitrag 21:59 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 19:45 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.