Anders wird es keine Lösung geben. Etwas, was man beliebig oft und ohne Qualitätsverlust kopieren und weitergeben kann, kann man nicht besitzen, außer durch künstliche rechtliche Konstrukte. Da muss man ansetzen.
http://www.heise.de/tp/artikel/22/22047/1.html
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Junior-Consultant schrieb:
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> Anders wird es keine Lösung geben. Etwas, was man beliebig oft und ohne
> Qualitätsverlust kopieren und weitergeben kann, kann man nicht besitzen,
> außer durch künstliche rechtliche Konstrukte. Da muss man ansetzen.
Eine merkwürdige Einstellung, denn das bedeutet, das ein Produkt durch den technisch möglichen Prozess der Digitalisierung plötzlich allgemeinfrei wird. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass einem Produkt (Kulturgut etc.) nur dann das Attribut des geistigen Eigentums zugestanden wird, solange es nicht in irgend einer Form digital und verlustfrei kopiert werden kann. Das geistige Eigentum wäre somit abhängig von der technischen Entwicklung. Oder bist du der Meinung, das so etwas wie "geistiges Eigentum" generell nicht existent ist?
Abgesehen davon ist jedes rechtliche Konstrukt "künstlich". Natürlich in diesem Sinne wäre die Anarchie, oder, eigentlich passender, die Anomie.
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Ich denke, Junior-Consultant meint, dass es so etwas wie "geistiges Eigentum" nicht gibt bzw nicht geben kann. Wenn man mal Wikipedia zugrunde legt, ist Eigentum "...das umfassendste Herrschaftsrecht, das die Rechtsordnung an einer Sache zulässt" (http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum). Und weiter: "Nach deutschem Recht ist eine Sache ein körperlicher Gegenstand (§ 90 BGB)." (http://de.wikipedia.org/wiki/Sache_(Recht)).
Somit kann es geistiges Eigentum nicht geben, da eine Idee oder eine Melodie nicht greifbar, also nicht körperlich, sind. Insofern schützt das Urheberrecht auch nicht das "geistige Eigentum" (um mal bei dem Begriff zu bleiben) an sich, sondern räumt dem Urheber lediglich besondere Rechte an der Verwertung ein.
Somit steht "geistiges Eigentum" auch jedem sofort und unbeschränkt zur Verfügung, sobald es den Kopf des Urhebers verlassen hat. Man muss nur dafür Sorge tragen, dass das Verwertungsrecht des Urhebers gewahrt bleibt.
Ob das derzeitge Urheberrecht in der Lage ist, dass in der heutigen Zeit fair und gerecht für alle zu erfüllen, steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall lohnt es, das Gesetz mal zu analysieren und veraltete Paragraphen ins 21. Jahrhundert zu holen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.12 13:46 durch Red M&M.
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Red M&M schrieb:
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> Ich denke, Junior-Consultant meint, dass es so etwas wie "geistiges
> Eigentum" nicht gibt bzw nicht geben kann......
Ich weis nicht was Junior-Consultant meint, habe bei den Piraten aber durchaus und ernsthaft auch die andere Interpretation gelesen. Da es geistiges "Eigentum" nicht geben kann ist alles was geistig geschaffen wurde automatisch frei für jeden verfügbar. Hier beruft man sich auf die historischen Traditionen. Früher wäre auch niemand auf die Idee gekommen das ein Minnesänger dafür entlohnt wird wen andere seine Lieder singen und die "Urheber" der alten Sagen wurden dafür auch nicht entlohnt.
Dieser Ansatz wird dann auf heute umgemünzt und man erklärt das alles was pur "geistig" geschaffen wurde in das "Gemeineigentum" übergeht. Das dies nicht funktionieren kann stört dabei die Piraten wenig (siehe auch bedinungsloses Grundeinkommen, freier Nahverkehr u.s.w.).
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Starocotes schrieb:
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> Dieser Ansatz wird dann auf heute umgemünzt und man erklärt das alles was
> pur "geistig" geschaffen wurde in das "Gemeineigentum" übergeht. Das dies
> nicht funktionieren kann stört dabei die Piraten wenig (siehe auch
> bedinungsloses Grundeinkommen, freier Nahverkehr u.s.w.).
Du verstehst nicht einmal die Hälfte von dem, was Du schreibst, was unter anderem daran liegt, dass Du nur die Hälfte kennst und die andere Hälfte mißverstehen möchtest.
Die PP betrachtet den Begriff vom "Geistigen Eigentum" in seiner Gleichsetzung zum Eigentum physisch greifbarer Gegenstände als irreführend, weil dadurch genau die verqueren Gesetze entstehen, unter denen wir heute zu leiden haben. Es geht nicht darum geistiges Eigentum abzuschaffen (der Urheber soll auch weiterhin eine faire Chance haben mit seinen Werken seinen Lebensunterhalt zu bestreiten), sondern die Schieflage in der Gesetzgebung zu beseitigen und das Urheberrecht reformieren.
Gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen keine wirtschaftlichen oder rationalen Gründe, sondern lediglich moralische Gründe, weil "Arbeit" immer noch einen Wert an sich hat. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" spukt nich in vielen Köpfen herum.
Und die PP fordert keinen freien Nahverkehr, sondern einen fahrscheinlosen Nahverkehr, die dafür nötigen Kosten sollen auf anderen Wegen eingezogen werden.
Wirklich, beschäftige Dich mal mit dem was Piraten fordern, anstatt einfach nur die Halbwahrheiten zu wiederholen, die andere über sie sagen.
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Muhaha schrieb:
> Du verstehst nicht einmal die Hälfte von dem, was Du schreibst, was unter
> anderem daran liegt, dass Du nur die Hälfte kennst und die andere Hälfte
> mißverstehen möchtest.
Sorry, das ist keine Diskussionskultur.
> Die PP betrachtet den Begriff vom "Geistigen Eigentum" in seiner
> Gleichsetzung zum Eigentum physisch greifbarer Gegenstände als irreführend,
> weil dadurch genau die verqueren Gesetze entstehen, unter denen wir heute
> zu leiden haben.
Worunter leidest Du eigentlich? Das gesamte Musik- und Film- Urheber-Thema ist ein Luxusproblem. Mich nervt es teileise auch, aber wir haben viel größere Probleme, als unsere Freizeit möglichst angenehm und kostengünstig zu gestalten.
> Gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen keine wirtschaftlichen
> oder rationalen Gründe, sondern lediglich moralische Gründe, weil "Arbeit"
> immer noch einen Wert an sich hat. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht
> essen" spukt nich in vielen Köpfen herum.
Dagegen spricht vor allem die Lebenserfahrung, und das ganz massiv. Und ja, "Arbeit hat einen Wert an sich".
Ich hab auch Piraten gewählt, allerdings stelle ich mir zunehmend die Frage, ob ich das nochmal mache. Die Diskussion hat zu oft einen schalen, pubertären Beigeschmack.
Nichts gegen Pubertät, das hatte ich auch mal ;)
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zwar nicht unbedingt auf dem hier üblichen niedrigen niveau, aber trollerei bleibt dein beitrag trotzdem.
inhaltlich nur kurz zum thema "wert von arbeit" - wenn arbeit so wertvoll ist - wieso wird man davon nicht reich? reich wird man im kapitalismus nur dadurch, dass man andere in irgendeiner form über's ohr haut. gegenbeispiele sind mir nicht bekannt.
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Man haut andere übers Ohr, wenn man in einer Lotterie gewinnt und so reich wird? Kannst du das bitte weiter ausführen?
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Lotterie ist ebenfalls keine Arbeit, somit eher ein Argument für die Gegenseite
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Muhaha schrieb:
> Die PP betrachtet den Begriff vom "Geistigen Eigentum" in seiner
> Gleichsetzung zum Eigentum physisch greifbarer Gegenstände als irreführend,
> weil dadurch genau die verqueren Gesetze entstehen, unter denen wir heute
> zu leiden haben. Es geht nicht darum geistiges Eigentum abzuschaffen (der
> Urheber soll auch weiterhin eine faire Chance haben mit seinen Werken
> seinen Lebensunterhalt zu bestreiten), sondern die Schieflage in der
> Gesetzgebung zu beseitigen und das Urheberrecht reformieren.
Der Begriff "geistiges Eigentum" ist nur für die irreführend, die ihn nicht verstehen. Allerdings hat man zur Präzisierung das Konstrukt des "Immaterialgüterrechts" eingeführt.
Wenn aber ein Werk, sagen wir eine Musik, folgenlos frei kopierbar ist, dann ist gibt es kaum mehr eine faire Chance für den Urheber, mit seinen Werken seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch dann nicht, wenn das weiter verbreiten nicht kommerziell geschieht. Es würden von einem neuen Album eine handvoll gekauft und in Windeseile verbreitet sich das anschließend übers Netz.
> Und die PP fordert keinen freien Nahverkehr, sondern einen fahrscheinlosen
> Nahverkehr, die dafür nötigen Kosten sollen auf anderen Wegen eingezogen
> werden.
Was sind das für andere Wege? Steuern? Warum sollte ich einen Nahverkehr subventionieren, den ich nicht nutze?
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Das Problem muss so angepackt werden, dass ein Urheber angemessen fuer seine Arbeit entlohnt wird, ohne dass fuer jede Kopie Gebuehren entrichtet werden muessen, denn das laesst sich heute kaum noch realisieren. Vorschlaege wie die Kulturflatrate sind daher nicht verkehrt. als Prozentsatz des Einkommens waere es wohl das gerechtmoeglichste.
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Workoft schrieb:
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> Das Problem muss so angepackt werden, dass ein Urheber angemessen fuer
> seine Arbeit entlohnt wird, ohne dass fuer jede Kopie Gebuehren entrichtet
> werden muessen, denn das laesst sich heute kaum noch realisieren.
> Vorschlaege wie die Kulturflatrate sind daher nicht verkehrt. als
> Prozentsatz des Einkommens waere es wohl das gerechtmoeglichste.
Mein Problem mit der Kulturflatrate ist, dass ich nicht den Schrott von Lady Gaga oder irgendeinen DSDS Jüngling mit softwaretechnisch korrigierter Stimme finanzieren möchte. Die Ausschüttung der Tantiemen an die Künstler ließe sich nur über den Verbreitungsgrad eines Albums festlegen. Wenn das Zeug nicht mehr gekauft, sondern kopiert wird, ist das schonmal nicht mehr so einfach festzustellen. Außerdem würde das für eine weitere Steuer sorgen, denn was ausgeschüttet wird, muss ja auch eingenommen werden. Man würde zum Subventionsesel für Mainstream-Musik.
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Danse Macabre schrieb:
> Wenn aber ein Werk, sagen wir eine Musik, folgenlos frei kopierbar ist,
> dann ist gibt es kaum mehr eine faire Chance für den Urheber, mit seinen
> Werken seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch dann nicht, wenn das
> weiter verbreiten nicht kommerziell geschieht. Es würden von einem neuen
> Album eine handvoll gekauft und in Windeseile verbreitet sich das
> anschließend übers Netz.
Das dem nicht so ist, wurde in verschiedenen Studien bereits vielfach bewiesen. CDs und andere Tonträger lassen sich seit Jahren kopieren und es hat bisher wenn überhaupt nur geringe Auswirkungen auf den Musikmarkt gehabt. Im Gegenteil, es hat sogar geholfen, verschiedene Musikstücke vielfach mehr zu verkaufen. Das beweisen auch Portale wie Youtube oder Soundcloud.
Um weiter zum Thema Kulturflatrate...du subventionierst auch im aktuellen System bereits die Mainstreammusik. Z.B. über GEMA-Abgaben, die du vllt. nicht selbst trägst, aber die u.a. jedes Geschäft bezahlen musst, in welches du einkaufen gehst, jede Kneipe in der du dein Bier trinken gehst und jeder Konzertveranstalter, bei dem du dir ein Konzert angesehen hast...und dann ist da noch die Pauschalabgabe. Du bezahlst also bereits deine Kulturflatrate, nur nicht offiziel und transparent, sondern versteckt, hinter deinem Rücken
und ohne entsprechend rechtskräftige und faire Gegenleistung.
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...auch wenn ich jetzt zu weit aushole, aber dass wir keine affen mehr sind, haben wir auch nur dem kopieren und aneignen der fähigkeiten zu verdanken. feuer, häuser, etc. alle werte die uns seit kind mitgegeben werden. selbst die natur hätte sich ohne kopieren und verbessern nicht weiterentwickelt. und... wie es mit dem copyright am besten funktioniert, zeigt doch auch die kirche seit 2012 jahren. jesus ist auch nicht mehr als geistiges eigentum! ...oh tschuldigung, religion!
mich interresiert nicht das copyright für irgendwelche lieder - das wird sich durch angebot und nachfrage selbst regulieren (wer es partout nicht kaufen will, wird sich selbst mit einem radiomitschnitt begnügen - für den ein lied oder gruppe religion bedeutet, wird in diese aber auch investieren (ich habe bekannte, denen ist selbst die cd zu schlecht aufgenommen!). habe aber bedenken wenn es um entwicklung und bildung geht. auf der einen seite schreit die industrie und staat immer mehr nach fachkräften die importiert werden sollen, auf der anderen seite züchtet man sich einen neuen dmmen pöbel heran! und die lehrkräfte haben dank copyright dann noch weniger bock, als die schon haben. na echt geil. wer soll den rotz dann noch konsumieren??? ok, wir exportieren noch mehr...
ich glaube, das was viele momentan ankotzt, ist die regierung. da sich diese zu sehr auf die ¤¤¤¤¤¤ freut, als das tut, was menschennah oder zumindest an zueinander bewegen verständlich wäre. die piraten sind einfach eine trotz reaktion, aber anstatt die ursachen zu suchen wird dagegen gefeuert, und ja die piraten machen nicht alles richtig - aber woher sollen die ja auch die erfahrung haben!?
- ich weiss, vieles ist hier und da in abgewandelter form bestimmt schon mal aufgetaucht (habe ich jetzt gegen das copyright verstoßen? - ok, ich bete 10x das vater unser...)
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dumdideidum schrieb:
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> Danse Macabre schrieb:
>
> > Wenn aber ein Werk, sagen wir eine Musik, folgenlos frei kopierbar ist,
> > dann ist gibt es kaum mehr eine faire Chance für den Urheber, mit seinen
> > Werken seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch dann nicht, wenn das
> > weiter verbreiten nicht kommerziell geschieht. Es würden von einem neuen
> > Album eine handvoll gekauft und in Windeseile verbreitet sich das
> > anschließend übers Netz.
>
> Das dem nicht so ist, wurde in verschiedenen Studien bereits vielfach
> bewiesen. CDs und andere Tonträger lassen sich seit Jahren kopieren und es
> hat bisher wenn überhaupt nur geringe Auswirkungen auf den Musikmarkt
> gehabt. Im Gegenteil, es hat sogar geholfen, verschiedene Musikstücke
> vielfach mehr zu verkaufen. Das beweisen auch Portale wie Youtube oder
> Soundcloud.
Da bist du aber sehr schlecht informiert. Die Musikindustrie geht gerade mehr oder weniger den Bach runter, der Verkauf von Tonträgern ist drastisch zurück gegangen. Klar, das liegt zum einen auch an der Möglichkeit des Erwerbs von Musik übers Internet, aber der mit Abstand größte Teil der Titel wird illegal über Filesharing-Dienste verbreitet.
> Um weiter zum Thema Kulturflatrate...du subventionierst auch im aktuellen
> System bereits die Mainstreammusik. Z.B. über GEMA-Abgaben, die du vllt.
> nicht selbst trägst, aber die u.a. jedes Geschäft bezahlen musst, in
> welches du einkaufen gehst, jede Kneipe in der du dein Bier trinken gehst
> und jeder Konzertveranstalter, bei dem du dir ein Konzert angesehen
> hast...
Das sind Minimalbeträge. Wenn aber Künstlern über eine Kulturflatrate der Lebensunterhalt finanziert werden soll, dann sprechen wir über ganz andere Beträge.
> und dann ist da noch die Pauschalabgabe. Du bezahlst also bereits
> deine Kulturflatrate, nur nicht offiziel und transparent, sondern
> versteckt, hinter deinem Rücken
> und ohne entsprechend rechtskräftige und faire Gegenleistung.
Es sind Urheberabgaben, mit denen ich im Übrigen auch nicht einverstanden bin, aber mit einer Kulturflatrate hat das noch recht wenig zu tun.
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Danse Macabre schrieb:
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> Da bist du aber sehr schlecht informiert. Die Musikindustrie geht gerade
> mehr oder weniger den Bach runter, der Verkauf von Tonträgern ist drastisch
> zurück gegangen. Klar, das liegt zum einen auch an der Möglichkeit des
> Erwerbs von Musik übers Internet, aber der mit Abstand größte Teil der
> Titel wird illegal über Filesharing-Dienste verbreitet.
Ah, dann scheinst du, bzw. die Verwertergesellschaften, ja konkrete Zahlen zu haben! Doch woher kommen die?
Entweder scheinen die Verwerter das so zu handhaben:
"Album x von Künstler y ist nach unserem Gutdünken her _definitiv_ auf 500.000 Geräten zu finden! Da wir aber nur 200.000 Alben verkauft haben muss ja zwangsweise der Rest geshared worden sein!"
Oder schicken die Fileshare-Hoster Log-Dateien über die heruntergeladenen Inhalte an die Verwerter, was ich eher weniger glaube.
Polemischer Nonsens ohne Gehalt, was Du hier abgliefert hast!
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