Wenn man sich an Facebook orientiert und damit auf Intelligenz und Individualismus stossen will, sucht man an der falschen Stelle. Das ist das Netz 2.0.
Das ist, als würde man bei den Todesanzeigen Kritik bei den verstorbenen fordern ;)
Klar will bei fb jeder gut dastehen. fb ist ja auch KEIN Tagebuch, bei dem man möglichst genau alles aus seinem Leben aufführen sollte.
Die Like Buttons haben nicht den Zweck auszudrücken, dass einem etwas gefällt, sondern möglichst genau den trace der Nutzer zu bekommen.
Wenn man halbwegs vernünftige Diskussionen will, muss man in Foren gehen.
Grundsätzlich ist die Tendenz allerdings wie auch allgemein beängstigend.
Independent thought is not valued. They fight it, they resist it. - Ist ein Zitat aus "Burn After Reading". Mass Media Gleichschaltung. Willkommen im 21. Jahrhundert. Wäre ja auch unpraktisch, würden die Konsumenten auch noch denken.
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Erschreckend, dass selbst Autorinnen auf IT-Seiten Facebook für den Nabel der Welt halten.
Die Einen denken, Google wäre das Internet. Die Anderen halten Facebook dafür. :-)
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