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IMHO: Warum überhaupt spielen?

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  1. Re: IMHO: Warum überhaupt spielen?

    Autor Granini 23.05.12 - 22:42

    "Nur aus dem Grund, dass man es immer wieder spielt, um die besten Stuecke zu finden? "

    Hat der Autor erklärt. Spielspaß und "Suchtspirale" trennt er. Man könnte es auch "Sammelspaß" (im Sinne von immer die besten Items zu komplettieren (sammeln)) nennen. Also Spielspaß im Gegensatz zu Sammelspaß. Bei Spielspaß ist der Weg das Ziel, bei Sammespaß ist das Ziel das Ziel und der Weg dorthin u.U. ziemlich öde.

    Man kanns auch noch einfach Ausdrücken:
    Diablo 3 ist wie Panini-Sticker sammeln.
    Ein anderes Spiel dagegen wie Fußball, das man nur des Spielens wegen spielt.

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  2. Re: IMHO: Warum überhaupt spielen?

    Autor AureusPhoenix 23.05.12 - 22:57

    ktoff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alter Troll,
    >
    > Wenn du es darauf anlegst kannst du beinahe jedes Spiel in unter 20 Stunden
    > beeinden.
    >
    > Skyrim kann in unter 3 Stunden durchgespielt werden. Da hält sich D3 doch
    > ganz gut :-)

    Das will ich sehen :-D

    Ich denke Skyrim und Diablo sind zwei Titel die man als perfekte Gegensätze im Bereich der Rollenspiele betrachten kann. Diablo spielt man sagen wir inklusive aller Nebenquests 30-40 Stunden. Dann fängt man auf einem höheren Schwierigkeitsgrad von vorn an. Es geht nicht um Story, nicht um Atmosphäre. Alles ist linear und fast immer wieder gleich. Es geht nur um eines, Beute. Skyrim hingegen kann man praktisch nicht "durchspielen". Ich habe bisher locker 200-300 spielstunden runter und es ist kein Ende in Sicht. Den Hauptquest hab ich nicht mal richtig angefangen. Und selbst wenn alle Inhalte ausgeschöpft sind, dann installiert man Mods oder baut selbst neue Inhalte für andere zusammen. An Morrowind habe ich zu Schulzeiten sicher locker 1000 Stunden gelassen.

    Das heißt nicht, das ich mir Diablo nicht kaufen werde. Aber der Preis, der auf manchen Plattformen mittlerweile schon auf 80 Euro gestiegen ist, halte ich für eine absolute Frechheit. Insbesondere wenn ich die Spielstunden ohne sich wiederholende Inhalte ins Verhältnis setze.

    Noch eine ganz kurze abschließende Bemerkung zur Suchtgefahr:
    Sobald ich anfange, soziale Kontakte zu vernachlässigen, sollte ich auch anfangen mir sorgen zu machen. Wenn ich eine Party bei Freunden oder ein Fußballspiel dem 80. Geburtstag meiner Oma vorziehe, dann ist das nur unhöflich aber kein Zeichen für eine Sucht. Wenn ich aber trotz dieser Optionen (ständig) zocke, dann wird es "gefährlich".

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  3. Re: IMHO: Warum überhaupt spielen?

    Autor vtm 23.05.12 - 23:57

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Blogeintrag ist nicht überflüssig. Der Autor wendet sich gegen das
    > "Grinding" - ständiges Wiederholen von Aktivitäten, weil eine Belohnung in
    > Aussicht gestellt wird. Das heißt nicht, daß alles Spiele schlecht sind.
    > Schade, daß man das dazuschreiben muß.

    Wenn ich jeden Tag Gitarre spielen übe, mit der Aussicht besser zu werden und mehr Songs zu lernen ... ist dass dann nicht sehr vergleichbar? Oder ich regelmäßig zum Training gehe, um meine Fitness zu verbessern, mit der Aussicht bessere Kondition zu erhalten?

    Ich für meinen Teil schaffe es durchaus, Diablo III abzuschalten oder auch erst gar nicht anzuschalten, weil ich noch Gitarre üben, Essen kochen, Rasen mähen, Gäste bewirten, Sport machen, etc. möchte.

    Jemand der keine Prioritäten setzen kann, braucht mir nicht zu erzählen, dass Blizzard mich manipuliert.

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  4. Re: richtig.

    Autor Kant 24.05.12 - 08:37

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kant schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur wer sich seines Lebens würdig erweist wird glücklich
    >
    > Und wer entscheidet, wann man "sich seines Lebens würdig erweist"?
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Du selbst
    Entscheidungshilfen könnten sein:
    - behandle ich meine Mitmenschen würdig?
    - behandle ich meine Mitmenschen wie ich selbst behandelt möchte sein?
    - übernehme ich Verantwortung für mein Tun gegenüber der Umwelt (Mitmenschen und Natur)?
    usw.

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  5. Re: IMHO: Warum überhaupt spielen?

    Autor Gungosh 24.05.12 - 09:09

    All diese Diskussionen drehen sich letztendlich immer im Kreis um dieselben Kernprobleme.

    Wenn man es sich nicht leisten kann, Zeit mit was auch immer zu verbrennen, muss man mit den Konsequenzen leben oder seine Prioritäten ändern. Wenn man keinen Spaß daran hat, seine Zeit mit einer freiwilligen Tätigkeit zu verbrennen, dann lässt man es halt :-)

    Wenn man es sich leisten kann (gemeint ist wenn keine anderen, wichtigen Dinge darunter leiden), spricht nichts dagegen, seine Zeit so zu verbringen, wie es einem Spaß macht, egal was andere davon halten.

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

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  6. Re: IMHO: Warum überhaupt spielen?

    Autor ktoff 24.05.12 - 09:59

    2 Stunden 45 Minuten

    http://www.youtube.com/watch?v=Mmg6H2qxFAw

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