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Schlechter Artikel

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  1. Schlechter Artikel

    Autor markFreak 23.05.12 - 19:13

    Warum "schlecht"?
    Man kann gute Gründe finden, D3 nicht zu spielen, aber der Grund bei diesem Herrn ist: Er argwöhnt, es könnte ihm Spaß machen. Herausforderung, Meisterung, Belohnung, Endorphine werden ausgeschüttet, etc. Das sind alles Dinge, die im Menschen das Gefühl von Spaß aufkommen lassen, ganz gleich wobei.
    Warum ist man Gamer? Weil einem Games Spaß machen, genau aus oben genannten Gründen. Bestimmte Arten von Games mehr als andere, Geschmackssache. Aber die Definition von Spaß herzubeten, und dann zu sagen, dass man aus genau diesen Gründen ein Spiel nicht spielen will, ist Unsinn, ganz objektiv. Denn man hat genau deswegen ein Hobby, und nichts anderes ist Gaming, gerade weil es Einem Spaß macht; sonst hätte man es nicht als Hobby, logisch eigentlich.
    Der Autor meint, "Spielspaß" sei für ihn etwas anderes. Aha, er ist also das mediznische Wunder, bei dem nach einer Belohnung keine Endorphine ausgeschüttet werden. Was ist also "Spielspaß" für ihn? Das ist das Entscheidende, aber genau das verheimlicht er. Daher: schlechter Artikel. Punkt.

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  2. Re: Schlechter Artikel

    Autor Eheran 23.05.12 - 19:44

    Dachte ich mir auch, ziemlich bizarre Geschichte.
    Ich spiele doch genau aus dem Grund, dass ich Spaß dabei habe!
    Ein Spiel, bei dem ich nie Endorphine ausschütte (= Belohnungszentrum aktiv), stellenweise einen höheren Puls habe und aufgeregt bin... das wäre kein Spiel mehr, sondern Arbeit.
    Und auch nicht irgendeine Arbeit, sondern die schlechteste Form der Arbeit, die keinen Spaß etc. macht, in der man nach dem beenden der Arbeit nicht das Gefühl hat, etwas erricht zu haben.

    Wie dem auch sei - ich kann es teilweise nachvollziehen!
    Ich hatte es bei Diablo 2 von anfang an satt, dass ich stupide immer die gleichen Runn's machen sollte um gute Gegenstände zu erhalten!
    Das verstehe ich nicht unter Spielspaß oder Abwechslung, es ist wirklich immer exakt das Gleiche - beim leveln durch entsprechende Runn's natürlich auch.
    Das ist wohl der Hauptgrund, warum ich kein bedürfniss habe dieses Spiel zu spielen.
    PVM macht mir generell einfach keinen Spaß mehr.

    Dann lieber Left 4 Dead 2 mit und gegen echte Menschen, die auch was können und ich mich richtig ins zeug legen muss, dass mein Team gewinnt und dazu gibt es dann die gesammte Gefühlswelt von a bis z.
    Oder UT99, da hat man online (fast?) ausschließlich sehr gute Spieler und keine dieser deppen, die den Spielspaß mindern. Sei es aus unfähigkeit, dummheit, alter o.ä.

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  3. Re: Schlechter Artikel

    Autor Symm 23.05.12 - 20:57

    Tja, aber das hier ist kein Artikel, sondern eine Meinung die man akzeptieren kann, aber eben nicht. Aber Meinung sollte man gelten lassen. Ob man der selbigen ist, bleibt am Ende dahin gestellt. Das macht den Text nicht gut oder schlecht.

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  4. Re: Schlechter Artikel

    Autor alexThunder 23.05.12 - 21:28

    Man muss schon mächtig vernebelt im Kopf sein, um hier die Kritik "D3 ist doof, weils Spaß macht" rauszulesen ...

    Der Autor hat Angst, davon süchtig zu werden. Dass das kein Mythos ist, dürfte wohl spätestens seit WoW klar sein.

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  5. Re: Schlechter Artikel

    Autor HarterKern 23.05.12 - 22:46

    Genau, das ist doch offensichtlich. Er hat erkannt, dass er ohne das Spiel besser dran ist. Trotz des Spaßes. Für ihn ist Spielspaß Spaß ohne diese Sucht. Nicht so schwer zu verstehen.

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  6. Re: Schlechter Artikel

    Autor JackAI 23.05.12 - 23:38

    Hey, ich habe mal gehört von Sex kann man auch süchtig werden, weil da Endorphine ausgeschüttet werden *Angst!* Besser ich verschreibe mich der Abstinenz...!

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  7. Re: Schlechter Artikel

    Autor alexThunder 24.05.12 - 00:01

    JackAI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hey, ich habe mal gehört von Sex kann man auch süchtig werden, weil da
    > Endorphine ausgeschüttet werden *Angst!* Besser ich verschreibe mich der
    > Abstinenz...!

    Bei so einer Einstellung geht doch jedem Ex-Alki glatt das Herz auf ...

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  8. Re: Schlechter Artikel

    Autor markFreak 24.05.12 - 00:06

    Symm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, aber das hier ist kein Artikel, sondern eine Meinung die man
    > akzeptieren kann, aber eben nicht. Aber Meinung sollte man gelten lassen.
    > Ob man der selbigen ist, bleibt am Ende dahin gestellt. Das macht den Text
    > nicht gut oder schlecht.

    Klar ist das formal ein Artikel, was denn sonst? Der Inhalt ist natürlich eine Meinung, aber deswegen ist es trotzdem ein Artikel.
    Natürlich lass ich seine Meinung gelten, was sollte ich auch dagegen tun? Aber auch eine Meinung kann und sollte man gut begründen, und das hat der Autor nun mal nicht getan. Er hat vor allem richtig geschildert, wodurch Spaßgefühl entsteht, und beschrieben, dass D3 genau dieses Gefühl bei Genre-affinen Gamern zum Entstehen bringt. Er will D3 nicht spielen, obwohl er eigentlich gerne würde, das heißt, er will keinen Spaß haben, was aber letztendlich für ihn Spielspaß ist, das sagt er nicht, aber genau das wäre in dem Artikel der entscheidende Punkt gewesen.
    Wenn er fürchtet, davon süchtig zu werden, ist das okay, aber dann sollte er das auch klar so benennen, schließlich hat er diesen Artikel geschrieben, um klar seine Meinung zu äußern. Aber auch hier gilt: Warum werden Leute spielsüchtig? Weil es ihnen Spaß macht, weil sie süchtig nach diesem Spaß werden. Und man kann einem Spieleentwickler kaum vorwerfen, dass seine Spiele Spaß machen und von ihm verlangen, dass er gefälligst mit Absicht langweilige Spiele herzustellen hat, das wäre absurd.

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  9. Re: Schlechter Artikel

    Autor alexThunder 24.05.12 - 00:17

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Symm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja, aber das hier ist kein Artikel, sondern eine Meinung die man
    > > akzeptieren kann, aber eben nicht. Aber Meinung sollte man gelten
    > lassen.
    > > Ob man der selbigen ist, bleibt am Ende dahin gestellt. Das macht den
    > Text
    > > nicht gut oder schlecht.
    >
    > Klar ist das formal ein Artikel, was denn sonst? Der Inhalt ist natürlich
    > eine Meinung, aber deswegen ist es trotzdem ein Artikel.
    > Natürlich lass ich seine Meinung gelten, was sollte ich auch dagegen tun?
    > Aber auch eine Meinung kann und sollte man gut begründen, und das hat der
    > Autor nun mal nicht getan. Er hat vor allem richtig geschildert, wodurch
    > Spaßgefühl entsteht, und beschrieben, dass D3 genau dieses Gefühl bei
    > Genre-affinen Gamern zum Entstehen bringt. Er will D3 nicht spielen, obwohl
    > er eigentlich gerne würde, das heißt, er will keinen Spaß haben, was aber
    > letztendlich für ihn Spielspaß ist, das sagt er nicht, aber genau das wäre
    > in dem Artikel der entscheidende Punkt gewesen.
    > Wenn er fürchtet, davon süchtig zu werden, ist das okay, aber dann sollte
    > er das auch klar so benennen, schließlich hat er diesen Artikel
    > geschrieben, um klar seine Meinung zu äußern. Aber auch hier gilt: Warum
    > werden Leute spielsüchtig? Weil es ihnen Spaß macht, weil sie süchtig nach
    > diesem Spaß werden. Und man kann einem Spieleentwickler kaum vorwerfen,
    > dass seine Spiele Spaß machen und von ihm verlangen, dass er gefälligst mit
    > Absicht langweilige Spiele herzustellen hat, das wäre absurd.

    - Er hat nicht Spaß, sondern Sucht beschrieben.
    - Meinung ist klar benannt: "Kurz: Ich verweigere mich aus Angst."
    - (Spiel-)Spaß geht auch ohne Sucht.

    Versuch dich doch nochmal ohne Fan-Brille, aber mit Verstand an dem Artikel, dann kannst du evtl. solche Rückschlüsse wie "Leute werden süchtig, weil sie süchtig werden" vermeiden :)

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  10. Re: Schlechter Artikel

    Autor markFreak 24.05.12 - 01:08

    alexThunder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > markFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Symm schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Tja, aber das hier ist kein Artikel, sondern eine Meinung die man
    > > > akzeptieren kann, aber eben nicht. Aber Meinung sollte man gelten
    > > lassen.
    > > > Ob man der selbigen ist, bleibt am Ende dahin gestellt. Das macht den
    > > Text
    > > > nicht gut oder schlecht.
    > >
    > > Klar ist das formal ein Artikel, was denn sonst? Der Inhalt ist
    > natürlich
    > > eine Meinung, aber deswegen ist es trotzdem ein Artikel.
    > > Natürlich lass ich seine Meinung gelten, was sollte ich auch dagegen
    > tun?
    > > Aber auch eine Meinung kann und sollte man gut begründen, und das hat
    > der
    > > Autor nun mal nicht getan. Er hat vor allem richtig geschildert, wodurch
    > > Spaßgefühl entsteht, und beschrieben, dass D3 genau dieses Gefühl bei
    > > Genre-affinen Gamern zum Entstehen bringt. Er will D3 nicht spielen,
    > obwohl
    > > er eigentlich gerne würde, das heißt, er will keinen Spaß haben, was
    > aber
    > > letztendlich für ihn Spielspaß ist, das sagt er nicht, aber genau das
    > wäre
    > > in dem Artikel der entscheidende Punkt gewesen.
    > > Wenn er fürchtet, davon süchtig zu werden, ist das okay, aber dann
    > sollte
    > > er das auch klar so benennen, schließlich hat er diesen Artikel
    > > geschrieben, um klar seine Meinung zu äußern. Aber auch hier gilt: Warum
    > > werden Leute spielsüchtig? Weil es ihnen Spaß macht, weil sie süchtig
    > nach
    > > diesem Spaß werden. Und man kann einem Spieleentwickler kaum vorwerfen,
    > > dass seine Spiele Spaß machen und von ihm verlangen, dass er gefälligst
    > mit
    > > Absicht langweilige Spiele herzustellen hat, das wäre absurd.
    >
    > - Er hat nicht Spaß, sondern Sucht beschrieben.
    > - Meinung ist klar benannt: "Kurz: Ich verweigere mich aus Angst."
    > - (Spiel-)Spaß geht auch ohne Sucht.
    >
    > Versuch dich doch nochmal ohne Fan-Brille, aber mit Verstand an dem
    > Artikel, dann kannst du evtl. solche Rückschlüsse wie "Leute werden
    > süchtig, weil sie süchtig werden" vermeiden :)

    Ich spiele kein D3, aus diversen Gründen, habe also keine Fan-Brille auf. Aber Du solltest eine Lesebrille aufsetzen, denn was Du behauptest, das ich gesagt hätte, habe ich nie geschrieben. Der Autor des Artikels hat eben gerade nicht gesagt, was für ihn Spielspaß bedeutet, und das kreide ich ihm an. Und er hat sehr wohl Spaß beschrieben, dass Leute danach süchtig werden können, steht auf einem anderen Blatt.

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  11. Re: Schlechter Artikel

    Autor alexThunder 24.05.12 - 01:20

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Du solltest eine Lesebrille aufsetzen, denn was Du behauptest, das ich
    > gesagt hätte, habe ich nie geschrieben.

    (Du meinst wohl das mit dem "Leute werden süchtig, weil sie süchtig werden" )

    vs.

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber auch hier gilt: Warum
    > werden Leute spielsüchtig? Weil es ihnen Spaß macht, weil sie süchtig nach
    > diesem Spaß werden.

    Und

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Autor des Artikels hat eben gerade nicht gesagt, was für ihn Spielspaß bedeutet, > und das kreide ich ihm an.

    (Btw. Ja, genau das habe ich auch gesagt)

    vs.

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und er hat sehr wohl Spaß beschrieben[...]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 01:20 durch alexThunder.

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  12. Re: Schlechter Artikel

    Autor digiblogger 24.05.12 - 08:26

    Mal ehrlich... der Typ hat irgendwann eingesehen, dass er süchtig ist und spielt nun aus Angst, der Sucht erneut zu verfallen, kein Diablo 3. Was und wann er spielt ist natürlich ihm selbst überlassen. Aber ein Spieler, der nicht die nötige Intelligenz besitzt, zu unterscheiden, wann das Spiel seine Menschlichkeit einschränkt, sollte ohnehin einen Psychologen aufsuchen.

    Wisst ihr was passiert, wenn ich ein Spiel (auch D3) spiele will? ich spiele es. Und wenn ich nicht mehr will? Dann logge ich aus. Wenn ich was vor habe (Schlafen, Weggehen, sonst was), dann geht das zu jeder Zeit vor. Ich bin zwar bereits jenseits der 30 und deshalb vielleicht auch in der Lage, mein Leben mit der Unterhaltungsindustrie zu verbinden, ohne direkt einer Sucht zu verfallen... generell hat aber doch jeder selbst die Entscheidung zu treffen, wann er sein Hirn anschaltet oder ob er zu einer verblödeten Zockermaschine mutieren will...

    Ja ihr habt Recht, es ist eine Meinung... aber die beruht auf einen bereits fortgeschrittenen Verlust der Selbstbeherrschung... das ist beängstigender als Blizzards Mass-Entertainment-Apparat

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  13. Re: Schlechter Artikel

    Autor markFreak 24.05.12 - 09:23

    alexThunder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > markFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber Du solltest eine Lesebrille aufsetzen, denn was Du behauptest, das
    > ich
    > > gesagt hätte, habe ich nie geschrieben.
    >
    > (Du meinst wohl das mit dem "Leute werden süchtig, weil sie süchtig werden"
    > )
    >
    > vs.
    >
    > markFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber auch hier gilt: Warum
    > > werden Leute spielsüchtig? Weil es ihnen Spaß macht, weil sie süchtig
    > nach
    > > diesem Spaß werden.
    >
    > Und
    >
    > markFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Autor des Artikels hat eben gerade nicht gesagt, was für ihn
    > Spielspaß bedeutet, > und das kreide ich ihm an.
    >
    > (Btw. Ja, genau das habe ich auch gesagt)
    >
    > vs.
    >
    > markFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und er hat sehr wohl Spaß beschrieben[...]

    Dies ist ein Forum, in dem man seine Meinung klar formulieren und begründen sollte, aber kein "Rätsel-Spaß mit alexThunder". Äußere klar, was Du meinst, oder lass es bleiben.

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  14. Re: Schlechter Artikel

    Autor Clown 24.05.12 - 10:29

    Findet ihr nicht, dass ihr hier unsinnigerweise mit Extremen argumentiert?
    Die Wahrheit liegt doch - wie immer - irgendwo dazwischen.
    Nicht jeder wird süchtig, erst recht nicht von irgendwas beliebigem!
    Das ist letzten Endes immer eine Frage der Disziplin.
    Ich könnte auch mein ganzes Leben nur noch aufs Spielen verwenden. Ich hab auch noch so ungemein viele, dass das gar kein Problem wäre. Aber ich habe genug Disziplin, um irgendwann einen Stopp zu finden.
    Ich könnte auch jeden Tag Bier trinken, einfach weils schmeckt. Aber auch da habe ich bisher immer genügend Disziplin aufbringen können.
    Bevor mir jemand unberechtigterweise irgendwas vorwerfen will: Ich will Sucht und besonders die Anfänge einer Sucht gar nicht runterspielen. Mir ist natürlich klar, dass eine Sucht häufig mehrere Ursachen hat. Aber gerade in dem Artikel geht es um eine Sucht, die recht einfach mit der nötigen Disziplin umgangen werden kann.

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  15. Re: Schlechter Artikel

    Autor markFreak 24.05.12 - 10:43

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber gerade in dem Artikel geht es um eine Sucht, die recht einfach mit der
    > nötigen Disziplin umgangen werden kann.

    Nein, im Artikel geht es um Spielspaß, dass der Autor süchtig ist, wird u.a. erwähnt. Er kreidet Blizzard an, dass ihre Spiele Spaß machen (?!), und vergisst, dass Sucht aber immer in Einem selbst liegt, nicht am Hersteller. Der Hersteller stellt hier Spiele her, die Spaß machen sollen, und er weiß offenbar, wie Spaß entsteht. Daran ist nichts Falsches, im Gegenteil. Ich habe schon weiter oben erwähnt, dass man einem Spielehersteller schlecht vorwerfen kann, ein Spiel zu kreieren, das Spaß macht.
    Wenn jemand süchtig wird, kann das niemand anderem als ihm selber angekreidet werden, vor allem, wenn er erwachsen ist. Und der Autor hat auch nicht gesagt, was für ihn selber Spielspaß bedeutet, welche andere Games ihm das bieten und warum.

    Vielleicht hat er Spaß an Spielen, bei deren Ausübung kein Endorphin ausgeschüttet wird (das Kriterium stammt vom Autor). Endorphinausschüttung ist aber das, was in uns ein Spaßgefühl auslöst, wie er diesen Widerspruch auflösen will, Spaß zu empfinden ohne Endorphinausschüttung, hat er nicht gesagt.

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  16. Re: Schlechter Artikel

    Autor Clown 24.05.12 - 11:05

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, im Artikel geht es um Spielspaß, dass der Autor süchtig ist, wird
    > u.a. erwähnt.^

    In den Artikel geht es um Spielspaß, die durchaus süchtig machen kann; genau vor dieser Sucht hat er Angst. Also geht es sehr wohl um Sucht.

    > Er kreidet Blizzard an, dass ihre Spiele Spaß machen (?!),
    > und vergisst, dass Sucht aber immer in Einem selbst liegt, nicht am
    > Hersteller. Der Hersteller stellt hier Spiele her, die Spaß machen sollen,
    > und er weiß offenbar, wie Spaß entsteht. Daran ist nichts Falsches, im
    > Gegenteil. Ich habe schon weiter oben erwähnt, dass man einem
    > Spielehersteller schlecht vorwerfen kann, ein Spiel zu kreieren, das Spaß
    > macht.
    > Wenn jemand süchtig wird, kann das niemand anderem als ihm selber
    > angekreidet werden, vor allem, wenn er erwachsen ist. Und der Autor hat
    > auch nicht gesagt, was für ihn selber Spielspaß bedeutet, welche andere
    > Games ihm das bieten und warum.

    Nichts anderes, als das ich mit "Spielen gerne, aber dann mit der nötigen Disziplin" nicht auch gesagt habe.

    > Vielleicht hat er Spaß an Spielen, bei deren Ausübung kein Endorphin
    > ausgeschüttet wird (das Kriterium stammt vom Autor). Endorphinausschüttung
    > ist aber das, was in uns ein Spaßgefühl auslöst, wie er diesen Widerspruch
    > auflösen will, Spaß zu empfinden ohne Endorphinausschüttung, hat er nicht
    > gesagt.

    Ja, weiss ich auch nicht.
    Ich weiss aber auch nicht, warum Du Deine Antwort mit einem "Nein" begonnen hast ;)

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  17. Re: Schlechter Artikel

    Autor alexThunder 24.05.12 - 11:31

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dies ist ein Forum, in dem man seine Meinung klar formulieren und begründen
    > sollte, aber kein "Rätsel-Spaß mit alexThunder". Äußere klar, was Du
    > meinst, oder lass es bleiben.

    Nö. Was ich meine ist offensichtlich. Wenn du nich dahinter kommst, dann entweder weil dein Kopf im Standby ist, oder einfach weil dus nicht willst.

    (Hinweis: Wenn du an einer Stelle A sagst und an anderer Nicht-A, wo könnte dann wohl das Problem liegen?)

    Desweiteren ist das Auffassen von eigenen Wertvorstellungen als allgmeingültige Grundsätze zwar eine populäre, aber keineswegs gute Praxis in Diskussionen.
    Was man in einem Forum machen sollte und was nicht, wird, wenn überhaupt, vom Betreiber festgelegt. Diese Regeln sagen eher selten etwas darüber aus, inwiefern Posts klar sein sollten. Du kannst dir weiterhin Regeln aus dem Ärmel ziehen, sobald dir irgendwas nicht passt, aber ich werde mich da sicher nicht einfach so dran halten.

    digiblogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ehrlich... der Typ hat irgendwann eingesehen, dass er süchtig ist und
    > spielt nun aus Angst, der Sucht erneut zu verfallen, kein Diablo 3. Was und
    > wann er spielt ist natürlich ihm selbst überlassen. Aber ein Spieler, der
    > nicht die nötige Intelligenz besitzt, zu unterscheiden, wann das Spiel
    > seine Menschlichkeit einschränkt, sollte ohnehin einen Psychologen
    > aufsuchen.

    Jop.

    > Wisst ihr was passiert, wenn ich ein Spiel (auch D3) spiele will? ich
    > spiele es. Und wenn ich nicht mehr will? Dann logge ich aus. Wenn ich was
    > vor habe (Schlafen, Weggehen, sonst was), dann geht das zu jeder Zeit vor.
    > Ich bin zwar bereits jenseits der 30 und deshalb vielleicht auch in der
    > Lage, mein Leben mit der Unterhaltungsindustrie zu verbinden, ohne direkt
    > einer Sucht zu verfallen... generell hat aber doch jeder selbst die
    > Entscheidung zu treffen, wann er sein Hirn anschaltet oder ob er zu einer
    > verblödeten Zockermaschine mutieren will...

    Nein. Eine Sucht ist schwer kontrollierbar. Ich glaube, du siehst die Spiel-Sucht nicht als ernsthafte Sucht an, oder du unterschätzt Sucht im allgemeinen.

    > Ja ihr habt Recht, es ist eine Meinung... aber die beruht auf einen bereits
    > fortgeschrittenen Verlust der Selbstbeherrschung... das ist beängstigender
    > als Blizzards Mass-Entertainment-Apparat

    Im Gegenteil. Wenn jeder so wäre wie der Autor, hätten wir weniger Probleme mit Suchten und Einschränkungen bzgl. potentiellen Süchtigmachern. Denn offensichtlich kann der Autor sich beherrschen - immerhin macht er einen Bogen um das Spiel, obwohl er es gerne Spielen würde.

    Oder wirfst du auch trockenen Alkoholikern mangelnde Selbstbeherrschung vor, wenn die dem Alkohol aus dem Weg gehen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 11:33 durch alexThunder.

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  18. Re: Schlechter Artikel

    Autor Maxiklin 24.05.12 - 11:32

    Also erstmal ist dazu zu sagen, daß ALLES süchtig machen kann, entscheidend dafür ist in erster Linie der Charakter und die Psyche der Konsumenten. Die einen sammeln exzessiv Briefmarken, Bilder oder sonstiges, andere spielen jeden Tag 3 h Fussball draußen (kann auch süchtig machen), andere saufen, spielen Computer oder nehmen andere Drogen. Was hat das mit D3 zu tun ?

    hier weigert sich einer D3 zu spielen, und ? Das interessiert mich etwa so, als wenn mir nen Kumpel sagt, er mag keine Nudeln. Muß doch jeder selbst wissen, was für sie/ihn Spaß macht und das dann tun oder halt nicht. Warum muß jeder immer sowas nach außen verbreiten, Bücher schreiben usw. ? Wenn ich ein Spiel nicht mag, spiel ichs nicht, ganz einfach, und mache/spiele was anderes. Das erzähle ich dann maximal nem Freund aber nicht per Blog im Netz. Scheint aber heutzutage Mode zu sein, daß jeder meint, noch so unwichtigen Kram public zu machen, sei es per Facebook oder Blogs.

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  19. Re: Schlechter Artikel

    Autor Kabelsalat 24.05.12 - 11:35

    Es geht hierbei nicht um Spaß sonderm um Sucht, und Endorphine sind numal etwas an das sich das Gehirn gewöhnen kann. Das Zeug wird nicht nur ausgestoßen wenn wir spaß haben sondern auch nach einer Heroinspritze und wie bei jeder sucht wird der kick irgendwann zum mittel sich überhaupt normal zu fühlen.

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  20. Re: Schlechter Artikel

    Autor markFreak 24.05.12 - 11:41

    alexThunder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > markFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dies ist ein Forum, in dem man seine Meinung klar formulieren und
    > begründen
    > > sollte, aber kein "Rätsel-Spaß mit alexThunder". Äußere klar, was Du
    > > meinst, oder lass es bleiben.
    >
    > Nö. Was ich meine ist offensichtlich. Wenn du nich dahinter kommst, dann
    > entweder weil dein Kopf im Standby ist, oder einfach weil dus nicht willst.
    >
    > (Hinweis: Wenn du an einer Stelle A sagst und an anderer Nicht-A, wo könnte
    > dann wohl das Problem liegen?)
    >
    > Desweiteren ist das Auffassen von eigenen Wertvorstellungen als
    > allgmeingültige Grundsätze zwar eine populäre, aber keineswegs gute Praxis
    > in Diskussionen.
    > Was man in einem Forum machen sollte und was nicht, wird, wenn überhaupt,
    > vom Betreiber festgelegt. Diese Regeln sagen eher selten etwas darüber aus,
    > inwiefern Posts klar sein sollten. Du kannst dir weiterhin Regeln aus dem
    > Ärmel ziehen, sobald dir irgendwas nicht passt, aber ich werde mich da
    > sicher nicht einfach so dran halten.

    Wenn Du willst, dass man sich mit Dir auseinander setzt, solltest Du nicht in Rätseln formulieren, man sollte nicht "dahinter kommen" müssen, was Du meinst. Und beleidigend brauchst Du auch nicht werden. Noch einmal: Entweder Du schreibst klar, was Du meinst, oder lass es bleiben, ansonsten wird sich niemand mit dem beschäftigen, was Du sagst.

    > Oder wirfst du auch trockenen Alkoholikern mangelnde Selbstbeherrschung
    > vor, wenn die dem Alkohol aus dem Weg gehen?

    Ich werfe ihm vor, dass er überhaupt süchtig geworden ist. Ich kann Brauereien nicht vorwerfen, dass in ihrem Bier Alkohol ist. Aber der Autor wirft Blizzard vor, dass sie Spiele herstellen, die ihm eigentlich Spaß machen, ein absurder Vorwurf. Dass er nach dieser Art von Spaß süchtig ist, muss er sich schon selbst ankreiden.

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    Lenovos Finanzchef protzt, dass sich der PC-Hersteller jedes Unternehmen, das zum Verkauf steht, auch leisten könnte.

  3. Bundesdatenschützer: Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren
    Bundesdatenschützer
    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

    Peter Schaar wendet sich dagegen, dass Jobcenter-Mitarbeiter bei Facebook die soziale Lage der Menschen ausforschen und verdeckt Freundschaftsanfragen senden. Die Bundesagentur für Arbeit sagt, dass das gar nicht möglich sei.


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