1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Internet
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » In eigener Sache: Bitte schalte…

Auf die Gefahr hin,

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Auf die Gefahr hin,

    Autor chiefmasterbridgebuilder 13.05.13 - 14:43

    dass der Gegenwind zu meiner Meinung recht heftig wird, möchte ich diesmal damit trotzdem nicht hinter'm Berg halten.

    In anderen Threads wurde es schon gesagt, wenn man nicht bereit dafür ist, eine kleine Gegenleistung für kostenlose News zu erbringen (welche hier nicht mal Geld kostet --> Werbung), sollte man auch das Angebot von golem.de nicht wahr nehmen.
    Ich geh doch auch nicht ins Museum oder auf eine Kunstausstellung mit der Erwartungshaltung, dass ich da umsonst rein komme.
    Diese Geiz-ist-geil-Mentalität geht mir so auf den Keks und früher oder später funktioniert das Modell auch nicht mehr.

    Golem.de muss die Kosten logischerweise auch irgendwie decken und wenn das mit Werbung (welche dazu noch sehr zurückhaltend ist) geht, ist das doch eigentlich eine feine Sache.
    Golem.de verdient Geld, ohne, dass auch nur ein Leser dafür Geld bezahlen muss.


    52¤ im Jahr für eine rein digitale Ausgabe finde ich zwar auch nicht angemessen, aber darum geht's mir hier nicht.
    Und ja man bekommt auf manchen anderen Seiten z.B. heise.de teils etwas fachlich qualifiziertere Artikel, aber keiner wird gezwungen golem.de zu lesen!
    Kann die Leute einfach nicht mehr hören, die permanent über die Qualität der golem.de Artikel stänkern aber offensichtlich dennoch so ziemlich alles von golem.de lesen.
    Sooo schlecht können die Artikel dann wohl kaum sein, was? ;)


    Jetzt zum Artikel ansich und worum es mir eigentlich ging.
    Ich finde golem.de hat mit diesem Artikel (für meinen Geschmack) alles zu 100% richtig gemacht.
    Das Thema Werbung im Web ist wirklich ein sehr sehr heikles Thema und golem.de bzw. der Autor ist hiermit außerordentlich feinfühlig und geschickt umgegangen!
    Mein ausdrückliches Lob hierfür!!!
    Man zeigt Verständnis dafür, dass Werbung nerven kann und erklärt, weshalb golem.de dennoch auf Werbung angewiesen ist und was sie dafür tun, um die Werbung möglichst unaufdringlich zu gestalten.
    Wirklich sehr sehr gut gemacht!!!!

    Dass hier seitens golem.de nicht gestänkert oder gedroht oder sonst was negatives gemacht wird, ist wirklich stark und zeigt, wie man bei golem.de mit seinen Lesern umgeht.

    Ich habe jedenfalls noch während dem Lesen den AdBlocker deaktiviert und (da wie im Artikel beschrieben auch andere Seiten auf diese Art der Finanzierung angewiesen sind) werde den AdBlocker in Zukunft via Blacklist benutzen.
    D.h. die Seiten, die zu aufdringliche Werbung schalten, werden auf die Blacklist gesetzt.


    Und los :)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor gandalf 13.05.13 - 14:50

    Passt. Sehe ich auch so.

    Mit einem kleinen "aber"...

    Golem rotiert die Werbung durch. Nur weil man nun mal keine aufdringliche Werbung sieht, heißt das nicht das man sie niemals sehen wird. Ich habe den AdBlocker selber ausgestellt, bei 5-6x neu laden mind. 4x 2 bunte und bewegte Flashanimationen, 1x sogar einen pinken Rahmen um die gesamte Seite. Der sich natürlich auch bewegt. Was ist daran nicht aufdringlich? :-)

    Werbung ok, aber ich finde sie hier schon aufdringlich und extreme Werbung schreit nach extremen Gegenmaßnahmen. War schon immer so und wird auch immer so sein.

    Ich hätte allerdings auch nichts gegen ein Pay-Per-View Modell mit dem sich golem finanziert. Solange es allerdings alternativen gibt würde ich das nicht benutzen :-)

    Angebot und Nachfrage halt ... Mein Chef zahlt mir auch nicht mehr Geld nur weil er es hat.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Swotsch 13.05.13 - 14:51

    Kaum einer hier vertritt die Ansicht, dass Golem kosten- und werbefrei zu sein hat.
    Das Mindestangebot von 1¤ pro Woche erscheint allerdings den Meisten zu hoch. Ein ganz anderer Aspekt ist die Sicherheit. Bei mir läuft unter anderem RequestPolicy und ich werde einen Teufel tun, Zugriffe auf mehr oder weniger obskure Fremdserver zuzulassen bzw. auch noch Scripte von denen ausführen zu lassen. Ich wäre, wie sicher viele andere, bereit für werbefreie Auftritte zu zahlen. Allerdings deutlich weniger als 1¤/Woche.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Schattenwerk 13.05.13 - 14:52

    Stimme dir eigentlich zu. würde ADB auch gerne deaktivieren. Ich will jedoch keine Flash-Werbung oder irgendwas mit Animationen haben.

    Ganz einfach: Es nervt mich.

    Von Monstern wie Layern, Sound, etc. will ich gar nicht reden. Mich persönlich nerven z.B. auch diese Layer, welche sich um den Content legen und praktisch alles um die eigentliche Seite Click-Fläche für die Werbung machen.

    Das ist in meinen Augen einfach nur gierig und störend.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Tantalus 13.05.13 - 14:55

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe jedenfalls noch während dem Lesen den AdBlocker deaktiviert und
    > (da wie im Artikel beschrieben auch andere Seiten auf diese Art der
    > Finanzierung angewiesen sind) werde den AdBlocker in Zukunft via Blacklist
    > benutzen.
    > D.h. die Seiten, die zu aufdringliche Werbung schalten, werden auf die
    > Blacklist gesetzt.

    Ich kann Deinen Argumenten in weiten Teilen zustimmen, aber...

    ... wie hier schon geschrieben ist für mich das Problem nicht die Werbung (so lange sie unaufdringlich bleibt), sondern dass ich dafür Scripte von allen möglichen Seiten, die weder ich noch Golem kontrollieren kann, auf meinem Rechner ausführen lassen müsste. Und DAS ist für mich ein absolutes No-Go.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Chris- 13.05.13 - 15:03

    @Tantalus
    so viel ich weiß wurde die Werbung im Netz von den Amis von der Leine gelassen.

    Und @Golem - wir sind ja alles, mehr oder weniger, Informatiker - es geht hier um ein rein metaphysisches Problem. Und mit Sicherheit ist dies eine politische Frage.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Tantalus 13.05.13 - 15:18

    Chris- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Tantalus
    > so viel ich weiß wurde die Werbung im Netz von den Amis von der Leine
    > gelassen.

    Wer was wann wo von der Leine gelassen hat ist mir recht egal. Ich schütze meinen Rechner, indem ich Scripte von Fremdseiten grundsätzlich blocke. Wenn das bedeutet, dass Golem dadurch Werbeeinnahmen verloren gehen, sehe ich das als Kollateralschaden an. Die Sicherheit meines Rechners werte ich höher als die finanzielle Existenz Golems. Von mir aus darf Golem gerne Serverseitig Scripte laufen lassen, die Werbung (so lange sie unaufdringlich bleibt) in die Seite einbindet. Aber wer auf meinem Rechner Scripte ausführen darf bestimme immer noch ich selbst.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Tyromon 13.05.13 - 15:24

    Aber gerne,

    Golem ist kein Museum, kein "abgeschlossener Raum", sondern eine frei verfügbare Seite im Internet. Ist viel mehr mit einem Aushang am Markt vergleichbar, oder einem Verteiler von Flyern. Da kann ich auch einfach den nicht interessanten Teil wegschmeißen, und niemand kann sich beschweren, schließlich drückt man mir die Infos von allein in die Hand. Wenn man das nicht will, soll man eine Paywall einrichten ("einen abgeschlossenen Raum bauen" wäre das äquivalent in der realen Welt).

    Da Golem aber hier sehr besonnen geschrieben hat, bin ich bereit den Adblocker hier abzuschalten. Denn: Ich muss hier erstmal garnichts nehmen, denn ICH bestimme, was in meinen Browser kommt und was nicht.

    Golem sieht das ein, und das ist schon viel wert.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Auf die Gefahr hin,

    Autor Chris- 13.05.13 - 15:26

    @Tantalus

    das ist dein gutes Recht. (in Europa haben wir *glaube ich* einen Rechtsstaat.)

    Und im Zeitalter, nach der Aufklärung, welche uns gut getan hat, wünsche ich mir persönlich auch "saubere" Informationen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

  1. Epic Games: Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode
    Epic Games
    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

    Epic Games hat Version 4.1 der Unreal Engine veröffentlicht. Wichtiger ist allerdings eine Neuregelung für Entwickler: Wer bei Sony oder Microsoft registriert ist, erhält Zugang zum Quellcode der Playstation 4 oder der Xbox One.

  2. Heartbleed-Bug: Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit
    Heartbleed-Bug
    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

    Der Heartbleed-Bug hat die großen Internetkonzerne aufgeschreckt. Nachdem sie sich jahrelang des kostenlosen OpenSLL-Codes bedient haben, wollen sie nun die Programmierung unterstützen.

  3. Sofortlieferung: Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag
    Sofortlieferung
    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

    E-Plus erweitert unter der Marke Base die Sofortlieferung auf weitere Regionen. In zehn Regionen können Käufer eines Smartphones oder Tablets dieses noch am Bestelltag erhalten.


  1. 17:49

  2. 17:43

  3. 15:52

  4. 15:49

  5. 15:34

  6. 15:34

  7. 15:34

  8. 14:00