... und zwar als Strafe gegen Zugangsprovider, die obwohl Ihnen die verbotteten Kunden bekannt sind, diese nicht sperren.
Jeder Zugangsprovider kann in einfachster Weise feststellen, ob die eigenen IPs betroffen sind, indem er einfach bei seinen eigenen Mailservern nach Spam von den eigenen IP-Adressen sucht oder gleich einen Honeypot verwendet. Das Sperren kann dann trivial automatisiert werden, der Kunde wird nach der Sperrung schon anrufen. Die DTAG macht das, andere grosse deutsche Provider mittlerweile auch, selbst die als Spamprovider bekannte Telefonica macht das inzwischen richtig, und zwar auch in Deutschland.
Oder indem er einfach die Reports an seinen eigenen abuse-Adressen bearbeitet ...
Vielleicht sollte der liebe Herr de Maiziere einfach mal die Zugangsprovider per Gesetz dazu zwingen, ihre Netze sauber zu halten und solche Mechanismen einzubauen und sich dann lieber anstatt Geld auszugeben, sich das Geld in Form von Bussgeldern zurueckholen.
Allerdings ist bei unserer eigenen Blacklist der Prozentsatz der deutschen IPs in den letzten Monaten unter 1% gesunken (was jahrelang ueber 4% war), aktuell haben wir
IN 20.52%
VN 19.48%
CN 17.62%
KR 12.85%
TH 6.20%
IT 4.15%
ID 3.61%
TW 2.87%
PH 2.19%
PK 1.81%
US 1.76%
JP 1.70%
als Spizenreiter und da sieht man doch deutlich, dass das Geld voellig sinnlos rausgepulvert wird, wenn dann die internationalen Provider nicht mit ins Boot geholt oder gesperrt werden koennen.
Noch eine Idee: vielleicht sollte es per Gesetzt erlaubt sein, internationale spambotted PCs anzugreifen ?
Wer schon ne Virus hatte, laesst sich bestimmt leicht mit dem naechsten kapern, dann wird der Internetzugangs verkonfiguriert oder ausgehend Port 25 gesperrt oder ne huebsche Warnung angezeigt. Bloss leider darf man sowas ja nicht machen :o(
BTW: Indien war vor einem Jahr nicht mal ueber 1% !
Gebt also lieber die 2 Millionen nach Indien ...
Gruesse, Phade
-- PowerWeb --
noch was:
letztens hatte mich ein Provider aus Kasachstan gebeten, seine dynamischen IP-Bloecke in unserer Blacklist auszuklammern.
Begruendung:
die IPs waeren als dynamische IPs per reverse-DNS zu erkennen
Und deshalb will er von unserer Blackliste keine Reports ueber seine dynamische IPs haben, da seine Firma diese Faelle sowieso nicht bearbeiten will.
Dem Argument, dass Spam nicht der alleinige Schaden ist, der von diesen gekaperten Rechner ausgeht, interessierte ihn wenig.
Schickt also bitte 1 Mio nach Indien und die andere nach Kasachstan.
Grumpf, Phade
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