Kann mir jemand die Argumentation der Telekom erklären? Ich verstehe das so: "Euch gehört verboten, das zu tun, weil wir behaupten, ihr hättet kein großes Interesse daran."
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__destruct() schrieb:
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> Kann mir jemand die Argumentation der Telekom erklären? Ich verstehe das
> so: "Euch gehört verboten, das zu tun, weil wir behaupten, ihr hättet kein
> großes Interesse daran."
Dachte ich auch danke.
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Lest euch meinen Kommentar durch, es geht ums Geld. Und zwar nicht weil es die böse böse Telekom ist, sondern weil alle Firmen nur Geld verdienen wollen. Ich bin sicher kein Fanboy der Telekom aber ein Hausanschluss in einem Neubaugebiet kostet bei T pauschal 400¤, Kabelnetzbetreiber versorgen teilweise gar keine Neubaugebiete, weil es sich nicht lohnt! Darüber wird komischerweise nicht geschimpft...
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simonheinrich schrieb:
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> Lest euch meinen Kommentar durch, es geht ums Geld.
Es geht immer um Geld.
> Und zwar nicht weil es
> die böse böse Telekom ist, sondern weil alle Firmen nur Geld verdienen
> wollen. Ich bin sicher kein Fanboy der Telekom aber ein Hausanschluss in
> einem Neubaugebiet kostet bei T pauschal 400¤,
Es ist meist sogar noch teurer.
> Kabelnetzbetreiber versorgen
> teilweise gar keine Neubaugebiete, weil es sich nicht lohnt! Darüber wird
> komischerweise nicht geschimpft...
Sicher wird es das. Das Kabelkartell ist sogar noch schlimmer da sie ihr Netz nicht der Konkurrenz öffnen muss wie die anderen Telcos. Nur hier versucht die Telekom ganz dreist einfach die Konkurrenz zu Blockieren in einem Gebiet für das sich die Telekom eh kaum interessiert. Sonst würde es dort mehr als DSL 1k geben. Wobei es die Telekom wohl eh nicht interessiert da du bis DSL 16 überall gleich viel bezahlst.
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ist so nicht fix...
ich weiß zB von meiner schwester, dass die nichts für ihren hausanschluss zahlen mussten.. sie mussten lediglich 2 jahre inet dort ordern.. aber das ist ja verkraftbar zumal dort auch nur 1500 ankommen...
ist allerdings auch kein neubaugebiet gewesen...
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__destruct() schrieb:
> Kann mir jemand die Argumentation der Telekom erklären? Ich verstehe das
> so: "Euch gehört verboten, das zu tun, weil wir behaupten, ihr hättet kein
> großes Interesse daran."
Die Telekom und alternative Anbieter blockieren sich laufend gegenseitig. Eine Zusammenarbeit zum Wohle aller (oder wenigstens vieler) findet allenfalls punktuell statt. Wenn man das (natürlich ungenannte) Motiv des jeweiligen Blockierers kennt, wird es auch nachvollziehbar: Der jeweilige Blockierer würde Kunden verlieren und der Konkurrent gestärkt werden. Eine Unternehmensleitung kann dann aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht anders handeln.
Aber glücklicherweise gibt es ja die Bundesnetzagentur. Die ist dem großen Ganzen verpflichtet und sorgt immer dafür, dass nicht nur betriebs-, sondern auch volkswirtschaftliche Belange berücksichtigt werden.
Oder?
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Um es mal ganz sachlich und fundiert auszudrücken: "Kacklade !"
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Mag ja aus betriebswirtschaftlicher Sicht richtig sein. Die Frage ist doch eher, warum gibt es offensichtlich eine Rechtsgrundlage auf der die Telekom Konkurrenten verklagen kann?
Das kostet nämlich nicht nur sinnlos Geld, sondern verzögert bzw. verhindert den Netzausbau und damit auch die Weiterentwicklung ganzer Städte. Internet wird zunehmend wichtiger.
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tingelchen schrieb:
> Die Frage ist doch eher, warum gibt es offensichtlich eine
> Rechtsgrundlage auf der die Telekom Konkurrenten verklagen kann?
Weil die Bundesnetzagentur eine Behörde ist, würde ich meinen. Eine andere Frage ist allerdings noch, was an der Darstellung des VATM dran ist, denen traue ich nämlich nicht weiter als dem "eco". Jammern gehört zu deren Handwerk. (Auch der Telekom, natürlich.)
Die Telekom fährt (Stichwort "Vectoring") zurzeit auf der Schiene "Remonopolisierung der TAL aus technischen Gründen" und ich schätze (*), eigene Schaltverteiler der Konkurrenz stehen diese Strategie entgegen.
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Youssarian schrieb:
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> tingelchen schrieb:
> > Die Frage ist doch eher, warum gibt es offensichtlich eine
> > Rechtsgrundlage auf der die Telekom Konkurrenten verklagen kann?
>
> Weil die Bundesnetzagentur eine Behörde ist, würde ich meinen.
Inwiefern beantwortet das die Frage?
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>> tingelchen schrieb:
>>> warum gibt es offensichtlich eine Rechtsgrundlage
>>> auf der die Telekom Konkurrenten verklagen kann?
> Youssarian schrieb:
>> Weil die Bundesnetzagentur eine Behörde ist, würde ich meinen.
__destruct() schrieb:
> Inwiefern beantwortet das die Frage?
Du möchtest, dass ich Dir 100 Beamtenwitze erzähle?
Was zahlst'n? :-)
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simonheinrich schrieb:
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> Ich bin sicher kein Fanboy der Telekom aber ein Hausanschluss in
> einem Neubaugebiet kostet bei T pauschal 400¤
Vor ein par Jahren (etwa 2006) waren es sogar nur 130 Euro pauschal für den Anschlusspunkt im Keller.
> Kabelnetzbetreiber versorgen
> teilweise gar keine Neubaugebiete, weil es sich nicht lohnt! Darüber wird
> komischerweise nicht geschimpft...
Und viele bescheuerte Firmen/Gemeinden verlegen nicht mal vorsorglich Leerrohre für zukünftige Glasfaserversorgung bis in Haus, wenn ein Neubaugebiet erschlossen wird. Habe ich hier in echt erlebt. Man könnte in die Tischkante beissen!
Die Telekom hat das natürlich ausgenutzt und erstmal 4 Jahre kein DSL zur Verfügung gestellt. Erst als die Richtfunkkonkurrenz verfügbar war ging es plötzlich ganz schnell...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.12 20:39 durch Pablo.
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Pablo schrieb:
> Und viele bescheuerte Firmen/Gemeinden verlegen nicht mal vorsorglich
> Leerrohre für zukünftige Glasfaserversorgung bis in Haus, wenn ein
> Neubaugebiet erschlossen wird. Habe ich hier in echt erlebt. Man könnte in
> die Tischkante beissen!
>
> Die Telekom hat das natürlich ausgenutzt
Die Telekom nutzt es aus, dass "bescheuerte Firmen/Gemeinden" keine Leerrohre legen oder sich daran eine goldene Nase verdienen wollen? Für diese Argumentation hast Du den dieswöchigen Logikbiegerpreis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! :-)
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