Nervt mich eh, das einige Sites mehrseitige Artikel veröffentlichen. Wenn ich schon bei der ersten Seite scrollen muss (Golem,...) dann braucht ich keine mehreren Seiten wo ich dann auch wieder bei jeder Seite scrollen soll. Da lade ich dann jedes Mal 80% Crap. Man sollte eigentlich Traffic/Content messen und böse Sites abstufen und weniger Traffic als betriebsausgabe absetzbar machen, wenn das vermeidbar ist. Schlanke schnelle Handy-geeignete Sites sollten gefördert werden. Aber sicher nicht von merkbefreiten Handlangern/Meschpoken/Pöstchen-Profs/....
Die Druckansicht vieler Sites ist oft besser zu lesen.
Werbung kann auch unaufdringlich sein (google).
Hier surft aber kaum wer mit Handy scheint es mir.
Ich bezweifle dass sich daran großartig etwas ändern wird, da längere Klickpfade auch wieder mehr Werbeflächen zulassen.
Das IVW Ranking ist ja auch nur ein Index für die Reichweite einer Anzeige auf einer Website. Wenn man dem Werbekunden dann noch zusichert, dass der Besucher die Anzeige 5mal mehr angucken muss als nötig, wirkt sich das sicher nicht negativ auf den Anzeigenpreis aus.
Ich erwarte aber dass sich die Liste fast komplett neu sortieren wird. Natürlich bleiben die großen Sites ala StudiVZ&Co oben, aber im mittleren Segment werden einige verlieren und andere gewinnen ;)
Vists > Pageimpressions!
So oder so ein Schritt in die richtige Richtung.
Damit dürftest du so ziemlich recht haben, dass jede Seite, die einen Zählpixel z.B. von der IVW benutzen und damit ihren "Erfolg" messen die Besucher und die einfache Handhabung egal ist - Hauptsache es wird viel geklickt.
Ich hätte lieber (auch bei Golem) einen Artikel auf einer Seite statt diese auf mehrere zu strecken um mehr Werbung auszuliefern und klicks zu kassieren.
Ich war bis vor kurzem in der Onlinevermarktung aktiv und kann die Kunden (in diesem Fall Webseitenbetreiber) verstehen, wenn Sie mehr Views erzeugen.
Vor 1-2 Jahren haben wir im Communitybereich noch 40ct oder mehr für Tausend Einblendungen bekommen (Preis je TKP), Heute sind es kaum noch 10ct. Im Bereich Finanzen und Nachrichten konnte man Premiumkampagnen für 7-10 EUR je TKP verkaufen, Heute ist es deutlich weniger als die Hälfte.
Und jetzt rechne bitte dagegen, dass der Strom (und damit auch die Klimatisierung) teurer wird und dass die meisten Angebote immer lastiger in Sachen Rechenleistung werden.
Niemand will für die Nutzung einer Community oder einer Nachrichtenseite zahlen (ok, einige wenige, sicher unter 1 Promille). Gleichzeitig will auch niemand Werbung sehen. Irgendwann wird dann das Angebot eingestellt, wenn die Seite nur durch Werbung Einnahmen zu verzeichnen hat. Auch schlecht, oder?
Und zum Thema CPC (Cost per Click): Die meisten CPC Kampagnen sind einfach nur grausig, da Sie unter dem Aspekt gemacht werden, dass eh nur per Klick bezahlt wird. Da nützt es auch nichts, wenn die Vergütung z.B. 30ct per Klick statt 10ct je TKP (1000 Einblendungen) beträgt. Vorallem geht das Risiko alleine zu lasten des Webseitenbetreibers und ggfs. seiner Agentur.
Bei CPC-Kampagnen kann man auch Werbe-Gifs basteln wo das Brand einbrennt, aber halt möglichst nicht geklickt wird.
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Dann ist das Ziel erreicht (Werbemessage im Gehirn verankert) aber keiner braucht dafür zu klicken. "Clever".
Berühmt waren doch zu Galaxy-Wars-Zeiten die iirc Eduscho-Kampagnen denen vorgeworfen wurde, mit sehr wenig Auszahlungen (iirc auch CPC) an "kleine" Sites riesige View-Zahlen erreicht zu haben.
Kleine Sites müssen nehmen, was sie kriegen können. Überangebot/Schweinezyklen gabs schon immer. Aber es gibt kaum eine Notwendigkeit, eine private Site einzustellen und Hosting für kleine Sites ist billig geworden.
Fettere Sites sind halt auch zu dumm, effizienteres HTML zu produzieren oder CSS zu nutzen. Bei denen müsste gelten: Lieber 20% weniger Traffic-Kosten durch CSS(und client-side-includes, xml, entity-compression,...) und dafür halt 5% IE5/IE6er weg vom Fenster oder nur vereinfachte Site.
Nur Ergänzungen zu Deinem Posting. Ich vermute auch, das eine Re-Sortierung stattfinden wird. Ich bin zu faul, aber die IVW-Zahlen sind im gegensatz zu vielen Studien nicht kostenpflichtig sondern relativ offen auch ohne Anmeldung. Gabs da bisher keine Visits oder sowas in der Richtung. Dann könnte man zumindest abschätzen, wen es wie sehr treffen wird.
Die SEO/WebSite-Foren/Blogs dürften jetzt von solchen Spekulationen voll sein und kurz vor Umstellung wird das Thema wieder hochgekocht.
Im Prinzip ist so eine frühzeitige Ankündigung wohl eher für die Werbe-Schaltenden. Aber die Sites sind zumindest vorgewarnt und haben ein halbes Jahr (inklusive Sommerpause und Weihnachten wo deutlich mehr gesurft wird) um sich umzustellen.
Wenn ich auf onvista einen Bookmark auf den ShortDax lege und ein paar mal am Tag reinschaue, stellt sich die Frage, wie Visit gezählt wird.
Andere schauen vielleicht 2-5 mal nach Wetter ihrer Region oder aktuelle Staumeldungen. Na gut. Soll mir egal sein.
Das Verhältnis Klicks/Visits ist eh immer interessant. Die Interpretationen aber leider vielfältig und wohl oft falsch/fragwürdig/nicht allgemeingültig. Eine Site die mit 2-3 Klicks alles erledigen lässt, gilt bisher als "schlechter" als wo man sich einen wolf klickt und ständig "verläuft".
Anzahl(PI) >> Anzahl(Visits) >> Anzahl(Visitors) (es sei denn, ein Visitor wäre im TV und viele sehen die URL).
Siga9876 schrieb:
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> Fettere Sites sind halt auch zu dumm,
> effizienteres HTML zu produzieren oder CSS zu
> nutzen. Bei denen müsste gelten: Lieber 20%
> weniger Traffic-Kosten durch CSS(und
> client-side-includes, xml, entity-compression,...)
> und dafür halt 5% IE5/IE6er weg vom Fenster oder
> nur vereinfachte Site.
Ach komm, was willst du bitte für eine Monsterseite bauen, die über HTML signifikante Traffic-Kosten produziert?
Mach mal Messungen.
Hol dir eine beliebte Site (wget o.ä. oder Tools für WebEntwickler), markier den Content-Text und setz das mal ins verhältnis nur zum html-Code. Navigation links/rechts/oben/unten für ein paar Worte Posting sind z.b. solche extremen Beispiele.
Zig gifs und nicht unbedingt nötige javascripte verfetten auch. es läppert sich halt zusammen. wie das Zeug im Auto was man eigentlich herauspacken wollte.
Ständig unterschiedliche Werbung anzeigen ist traffic-mößig auch blöd, aber die Kunden verlangen das. Auslagern ginge auch, aber bei Falk wurden dann mal Viren-Bilder eingebucht. Da surfte ich wegen irgendeines Tools und ging auf die Site und virenchecker meldete was. Also hab ichs dann sein lassen. Einen Tag später hiess es bei Heise, das ein paar Kundenaccounts bei falk geknackt wurden und Viren als Werbung ausgeliefert wurden.
RSS-Feeds alle paar Minuten aktualisieren kostet auch.
Siga9876 schrieb:
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> Schlanke schnelle Handy-geeignete Sites sollten
> gefördert werden.
Golem hat doch eine solche: http://golem.mobi/
Allerdings sieht diese auf einem normalen Browser schon ziemlich nackt aus...
Jag
Danke für den Hint. Die FOren fehlen und über den RSS-Feed kommt man halt beim Handy (opera mini oder rss-reader im handy-browser) auf die normalen Golem-Seiten mit viel Navigation usw. wo man endlos scrollern muss.
Lad mal wikipedia z.b. in lynx oder opera-mini. da kommt erst der text, die navigation kommt danach. so gehört das. bei golem(heise früher auch, heute weiss ich niht) endlos die navigation runterscrollen/pagen und dann die 1-2 Handy-Screen-Seiten mit dem Text finden.
m.gmx.de m.web.de sind zwar "nackt" aber nutze ich lieber als die haupt-seiten.
Siga9876 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Mach mal Messungen.
> Hol dir eine beliebte Site (wget o.ä. oder Tools
> für WebEntwickler), markier den Content-Text und
> setz das mal ins verhältnis nur zum html-Code.
> Navigation links/rechts/oben/unten für ein paar
> Worte Posting sind z.b. solche extremen
> Beispiele.
Diese Golem-Seite:
35KiB HTML
18KiB CSS
9KiB Grafiken
und
194KiB Google-Analytics und Werbung (119KiB komprimiert)
Mit Kompression hat die Seite selbst (3KiB HTML, 2KiB CSS u. 9KiB Grafiken) schlappe 14KiB.
Anderes Beispiel ein Onlineshop älterer Bauart mit massig JS, vielen Produktbildern, endlosen Tables etc.:
91KiB HTML
137KiB Grafiken
9KiB JS
10KiB CSS
= 247KiB bzw. 167KiB komprimiert
Beim Golem-Beispiel wird die Werbund NICHT von Golem ausgeliefert, macht selbst bei mittelmäßigen Traffic-Preisen von sagen wir mal 100 Euro pro TB läppische 0,1 Cent pro Tausend Seitenabrufe. Selbst der Shop mit Bildchen und dem altmodischen Monster-HTML landet nur bei 1,7 Cent pro Tausend Seitenabrufe, OHNE CACHE!
Sprich selbst bei dem popeligen 10 Cent TKP bleiben nach Abzug des Traffics noch über 8 Cent übrig.
> Zig gifs und nicht unbedingt nötige javascripte
> verfetten auch. es läppert sich halt zusammen. wie
> das Zeug im Auto was man eigentlich herauspacken
> wollte.
Klar, aber es produziert wie du oben siehst keine signifikanten Kosten.
> Ständig unterschiedliche Werbung anzeigen ist
> traffic-mößig auch blöd, aber die Kunden verlangen
> das.
35KiB hat das Bild oben.
> RSS-Feeds alle paar Minuten aktualisieren kostet
> auch.
Jetzt wird's lächerlich ...
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