Berlin müsste die Konditionen festlegen, nach denen der Switch auf T2 erfolgt. Leider hat dort keiner Interesse daran.
Man muss in einer Woche switchen, weil die Rentner sonst keine neuen Receiver kaufen. Oder man stimmt in den Stadtteilen ab, aber keiner wird von T1 auf T2 wechseln, weil er dann ja die Rentner als Zuschauer verliert.
Man definiert 1 Euro pro Monat als erlaubter Geräte-Wertverfall.
Man definiert, das in 5 Jahren geswitcht wird. Das macht 5*12=60 Euro teure Geräte haben einen Restwert von "0".
Jeder weiss es, und wer dann 1 Woche vor dem Switch für 500 Euro eine DreamBox-DVB-T1 kauft, ist selber schuld.
Neue T1-Antennen und Ersatzkäufe müssen T2-fähig sein.
usw.
Sowas hätte man bei Planung von T2 schon definieren müssen. Dann wäre der Countdown heute nur noch 2 Jahre.
Stattdessen interessiert es keinen, das man durch h264 doppelt so viele Kanäle und durch T2-Signalkodierung noch mal ein paar % herausholt, und so 2-4 mal so viele TV-Kanäle haben kann, wie jetzt.
Aber im Kabelnetz geht das. Da überlegt man, welche Kanäle C1 oder C2 sein sollen, und konvertiert langsam.
Speziell weil man wegen Lamern noch Analog-Kanäle betreibt.
Man switcht einen Analog-Kanal aus. Wenn er dann völlig mit C1 gefüllt ist, verlängert man den nächsten Analog-Kanal nicht usw. Ein Analog nach dem anderen "fällt" und wird digitalisiert.
Das die Settopboxen jeden Monat einen Sendersuchlauf machen, sollte klar sein. Rentner vergessen das gerne und finden es im Setup nicht und jammern dann, das ZDF oder Home-Shopping oder NDR-Talk weg ist und die Tageszeitung ist voller Leserbriefe...
Echt jetzt. Das habe ich oft genug erlebt wenn Unitymedia was geändert hatte.
Man stimmt in den Stadtteilen ab? Und dann?
DVB-T kommt vom Fernsehturm, was ist nun, wenn eine gegenteilige Meinung herscht?
DVB-T war zu der verspäteten Einführung in Deutschland schon veraltet, man hätte gleich noch 1 Jahr warten sollen und es gleich mit T2 beginnen sollen.
Und bitte nicht noch mehr Kanäle, lieber wieder mehr Bandbreite. DVB-T ist eine Zumutung mit 2MBit MPEG2, Artefakte-Paradies... ne danke.
4 MBit H.264 - und das TV könnte wirklich auch qualitativ überzeugen. Bei den niedrigen Datenraten kann man den Kritikern nämlich recht geben, daß sie lieber die Röhre mit Analog-TV behalten wollen, weil das wirklich besser aussieht. Vernünftiges Digital-TV (erst Recht seit der Umstellung auf 16:9) auch im SD-Bereich kann sehr gut aussehen.
Siga, du wärst in der DDR gut aufgehoben gewesen. Wohin diese Entscheidungen im Namen des Sozialismus geführt haben sieht man ja, die DDR ist vor 20 Jahren Pleite gegangen. Also denke bitte über deine Ideen länger als nur 5min nach, so klaust du der Allgemeinheit die Zeit. Und du willst doch sozial sein?
Wenn Du h.264 statt MPEG2 nutzt, "gewinnst" du angeblich so viel, als wenn Du die Bandbreite verdoppelst.
Wenn nur ein Funkturm die Gegend bestrahlt, vergiss das mit den Stadtteilen.
Die Bürger können auch abstimmen. Per ID im Bürgeramt auf Ipads oder Android-Pads. Damit finden ständig Umfragen statt und das schlaue Parlament, folgt ihnen oder macht bessere Vorschläge.
Damit sind natürlich keine verbindlichen Abstimmungen! gemeint. Sonst gäbe es bald un-sozialistische Zwangsarbeit und un-sozialistische Sammellager für arbeitslose Migranten.
Und die Einführung neuer Technik ist ja ach so sozialistisch.
Doppelt so viel Sender sind besser.
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