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Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

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  1. Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: [Benutzernamen hier eingeben] 25.02.16 - 19:42

    Moin,

    der Satz
    > 1968 erreichte ein Tokamak in der Sowjetunion schon Temperaturen über 1.000 Elektronenvolt - etwa 12 Millionen Kelvin.
    macht keinen Sinn, weil das Elektronenvolt (1eV entspricht 1,6 × 10 ^(-19) Joule) eine Einheit für die Energie ist und damit eine Temperatur nicht in Elektronenvolt angegeben werden kann!
    Ich vermute, dass der Autor hier etwas ungenau war und eigentlich schreiben wollte, dass das Plasma bei einer Energie von 1.000 eV 12 Millionen Grad heiß ist.

    Gruß
    Julius



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.16 19:42 durch [Benutzernamen hier eingeben].

  2. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 25.02.16 - 19:56

    Ja, es ist nicht ganz das gleiche. Der Ausdruck ist aber trotzdem Usus, weil physikalisch beides so eng zusammen hängt. Genauso wie der Schub von Raketentriebwerken öfters in Tonnen angegeben wird, auch wenn es im Prinzip keine Einheit für Kraft ist.

    Das hätte man übrigens mit einem Mausklick auf den Link dort herausfinden können.
    http://www.nature.com/nature/journal/v224/n5218/abs/224488a0.html
    Dafür sind die Dinger da. Macht auch weniger Aufwand als erst ein Kommentar zu schreiben.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast http://countdown-podcast.de/

  3. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: Weltschneise 25.02.16 - 20:06

    Wir Physiker sind bekannt dafür, dass wir eher an Zusammenhängen denn an der konkreten Rechnung interessiert sind. Daher hat es sich bei uns eingebürgert dass wir gerne das Einheitensystem wechseln und so die lästigen Konstanten weg definieren. Stichwort: natürliche Einheiten.

    Es ist halt kürzer und damit übersichtlicher (das ist bei langen Herleitungen nicht zu unterschätzen!!) T zu schreiben statt k*T. Für eine Rechnung in SI-Einheiten muss natürlich die Boltzmann-Konstante mitgenommen werden. Aber der Autor hat das doch auch gemacht und die Temperatur auf SI-Einheiten umgerechnet.

    Am Rande: ist für dich 10 Mio °C irgendwo anschaulicher als 1000 eV? Das sind doch beides Größen die im Alltag nicht ansatzweise irgendwo erlebbar sind. Dafür fehlt uns jegliche Vergleichsmöglichkeit.

  4. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: plutoniumsulfat 25.02.16 - 23:27

    Immerhin kann man sich unter Temperaturen was vorstellen und die Relation noch geringfügig abschätzen.

  5. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: [Benutzernamen hier eingeben] 26.02.16 - 01:25

    Die Angabe in Elektronenvolt ist für mich intuitiver als es die in Joule gewesen wäre: Ein Elektron, dass eine Beschleunigungsspannung von 1.000V durchlaufen hat, hat die Energie 1.000eV, klingt erstmal wenig, aber wenn man sich vergegenwärtigt, dass das im Sommer so gefürchtete UV-Licht „nur“ 4-5eV hat, ist das ganz ordentlich.

    Aber 12 Millionen Grad Kelvin ist auch anschaulich, wenn man bedenkt, dass unsere Umgebungstemperatur „nur“ 300 Kelvin vom absoluten Nullpunkt entfernt ist.

  6. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: DrWatson 26.02.16 - 01:43

    [Benutzernamen hier eingeben] schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Angabe in Elektronenvolt ist für mich intuitiver als es die in Joule
    > gewesen wäre: Ein Elektron, dass eine Beschleunigungsspannung von 1.000V
    > durchlaufen hat, hat die Energie 1.000eV, klingt erstmal wenig, aber wenn
    > man sich vergegenwärtigt, dass das im Sommer so gefürchtete UV-Licht
    > „nur“ 4-5eV hat, ist das ganz ordentlich.

    Wie viel eV hat eigentlich WLAN? Und kann man das auch in Kelvin angeben?

  7. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: [Benutzernamen hier eingeben] 26.02.16 - 01:46

    @Frank Wunderlich-Pfeiffer:
    Den Link habe ich wohl einfach übersehen, weil ich nicht glauben konnte, dass man die Temperatur in eV angeben kann. Als angehender Ingenieur bekommt man bei Einheitenfehlern deftig eins auf die Finger ;-)
    Dass das ein Fachterminus ist, hätte ich wirklich nicht gedacht. Danke für die Erläuterung!

  8. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: kazhar 26.02.16 - 08:58

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel eV hat eigentlich WLAN? Und kann man das auch in Kelvin angeben?

    Ein Photon mit 2,4GHz hat E= h*f = 1,6E-24 J = 1E-5 eV.

    Ein Photon hat natürlich keine Temperatur. Geht man dem Umweg über einen (Schwarzkörper-)Strahler, der dieses Photon ausgesendet haben könnten, kommt man auf Bruchteile eines Kelvin. Also sehr kalt.

  9. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: negrüj 27.02.16 - 07:43

    Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!
    Autor: kazhar 26.02.16 - 08:58

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel eV hat eigentlich WLAN? Und kann man das auch in Kelvin angeben?

    Ein Photon mit 2,4GHz hat E= h*f = 1,6E-24 J = 1E-5 eV.

    Ein Photon hat natürlich keine Temperatur. Geht man dem Umweg über einen (Schwarzkörper-)Strahler, der dieses Photon ausgesendet haben könnten, kommt man auf Bruchteile eines Kelvin. Also sehr kalt.

    Ja, das wird so in der gymnasialen Oberstufe und weltweit an Universitäten so gelehrt.
    Aber das ist Nonsens.
    Schüler der 10 Klasse können mit ihren Taschenrechnern folgendes bestätigen :

    e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie im Kristallgitter.
    Es gibt keine Photonen. Der Compton-Effekt funktioniert nicht bei Lichtphotonen.
    Da nützt auch kein Umweg über die (Schwarzkörper-) Strahlung.

    Näheres : Facit am Schluss der Homepage magneticquant.de
    Dort wird ein Experiment beschrieben, von dem Leitungen von Gymnasien
    und Dekane von Universitäten absolut nichts wissen wollen.

  10. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: M. 27.02.16 - 08:53

    > Ja, das wird so in der gymnasialen Oberstufe und weltweit an Universitäten
    > so gelehrt.
    > Aber das ist Nonsens.
    Nein, das folgt aus der aktuell besten Theorie in diesem Feld. Diese wurde bisher nicht widerlegt, ist also im Rahmen der Messunsicherheiten mit den bisher vorhandenen experimentellen Daten kompatibel. Daher wird sie korrekterweise für Vorhersagen herangezogen.

    > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie im
    > Kristallgitter.
    Nun, da müsste man erst mal wissen, was du da überhaupt ausrechnen möchtest und woher deine Konstante kommt. Um es schon mal vorwegzunehmen: Ich hab mir magneticquant.de mal kurz angeschaut und das ist nur eines von vielen Beispielen, wo weder die Herleitung, noch die Herkunft der Konstanten, noch die Implikationen beschrieben werden.
    Dass die Formeln nicht ordentlich gesetzt sind trägt auch nicht gerade zum einfacheren Verständnis bei.

    > Es gibt keine Photonen. Der Compton-Effekt funktioniert nicht bei
    > Lichtphotonen.
    > Da nützt auch kein Umweg über die (Schwarzkörper-) Strahlung.
    Das kann man natürlich behaupten, dann sollte man aber ...
    (1) Eine Erklärung für alle Phänomene haben, die bisher über Photonen erklärt wurden (Photoelektrischer Effekt, Elektroschwache Wechselwirkung, Schwarzkörperstrahlung, ...). Die Erklärung muss quantitative Voraussagen erlauben, die mit experimentellen Daten kompatibel sind.
    (2) Voraussagen machen, die über die etablierten Theorien hinausgehen. Daraus kann man dann ein Experiment entwerfen, dessen Ergebnisse mit den etablierten Theorien nicht vereinbar sind und sie damit widerlegen.

    > Dort wird ein Experiment beschrieben, von dem Leitungen von Gymnasien
    > und Dekane von Universitäten absolut nichts wissen wollen.
    Welches denn genau? Die Seite ist leider recht unorganisiert...

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  11. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: Eheran 27.02.16 - 10:04

    Es ist immer wieder witzig, wenn irgendwelche Individuen der Naturwissenschaft vorwerfen, an einem Weltbild zu hängen.
    Wenn ich mir überlege was Einstein damals gemacht hat oder die Quantisierung, oder oder oder... Also wie kommt man zu so einer Aussage?
    Weil die eigenen, zwischen Toilette und Waschbecken entstandenen, Ideen nicht gleich weltweit übernommen werden?

  12. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: negrüj 27.02.16 - 11:04

    Zitat:
    > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie im
    > Kristallgitter.

    "Nun, da müsste man erst mal wissen, was du da überhaupt ausrechnen möchtest und woher deine Konstante kommt. Um es schon mal vorwegzunehmen: Ich hab mir magneticquant.de mal kurz angeschaut und das ist nur eines von vielen Beispielen, wo weder die Herleitung, noch die Herkunft der Konstanten, noch die Implikationen beschrieben werden.
    Dass die Formeln nicht ordentlich gesetzt sind trägt auch nicht gerade zum einfacheren Verständnis bei "

    OK, Kritik angenommen. Die Homepage ist eine Stoffsammlung.
    Bleiben wir also zunächst bei der obigen Formel und den Schülern der 10. Klasse mit ihren Taschenrechnern.
    > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie im
    > Kristallgitter.

    Frage : Stimmt die Formel, ja oder nein?

    Frage: Stimmt es, dass Max Planck an seiner Formel Energie = h f sein Leben lang gezweifelt hat?

    Frage: Stimmt es, dass Albert Einstein 1951 in einem Brief an seinen Freund Michele
    Besso zugegeben hat nicht zu wissen, was Lichtquanten mit der Energie hf sind?

    Frage: Stimmt es, dass wir überhaupt nicht wissen können, was Energie ist, weil wir
    nicht wissen, warum Energie gequantelt ist?

    Frage : Stimmt es, dass Ue = hf ist?
    Dann ist doch h f / U = e, oder ?

    Frage : Ist jetzt die Herleitung, die Herkunft der Konstanten und die
    Implikation genügend beschrieben ?

    Übrigens : Experiment:i Ein 10 Meter langer Draht, in 10 Metern Höhe
    - horizontal aufgehängt hat - in der aufgetrennten Mitte ( Halbwellendipol)
    die Impedanz von 50 Ohm (= h / Anzahl e²) und die Resonanzfrequenz
    (n * h f² = Watt im Resonanzfall) von 14.250 MHz.
    Sowohl Resonanzfrequenz als auch Impedanz verschieben sich, wenn der
    Draht abgesenkt wird. Die Resonanzfrequenz sinkt in 3 Metern Höhe über
    dem Erdboden auf Grund der kapazitiven Einwirkung auf 13.950 MHz.

    Bitte beantworten Sie die gestellten Fragen mit ja oder nein.
    Bei "Nein" bitte ich um Begründung.

  13. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: negrüj 27.02.16 - 12:07

    Übrigens :

    Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Gymnasien, Hochschulen, Universitäten und die Deutsche Physikalische Gesellschaft
    schweigen zu der Formel :
    > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie im
    > Kristallgitter.
    Der Einsteinansatz m/2 v² + WA = h f stimmt daher nicht, weil h f potentielle Energie ist.

    Die Vorführung des Langdrahtexperiments beweist die Anwesenheit potentieller Energie im Kristallgitter eines Langdrahts.
    h f oder eV = m c ² ist daher Nonsens.

  14. Crackpot

    Autor: ouch 27.02.16 - 15:01

    Ich habe keine wissenschaftliche Veröffentlichung zum genannten "Langdrahtexperiment" gefunden. Wem wurde es denn gezeigt, wer hat es reproduziert?

    Selbstverständlich möchte sich niemand ernsthaft mit Crackpots wie negrüj, oder dem Autor der genannten Website auseinandersetzen (siehe auch: Crackpot index). Hand hoch, wer würde sich in seinem eigenen Fachgebiet ernsthaft mit den unausgegorenen Erklärungen von jemand auseinandersetzen, wenn offensichtlich ist, dass derjenige nicht willens oder fähig ist sich wenigstens mit dem Status Quo auseinanderzusetzen geschweige denn ggf. wissenschaftliche Mindeststandards (hier die fehlende Veröffentlichung) zu erfüllen.

    Völlig willkürlich ein Beispiel von der Seite (wird als Begründung verwendet):

    > Ein Hufeisenmagnet verliert den Magnetismus, wenn er im Feuer erwärmt wird.
    > Magnetismus in der Materie verschwindet also durch Dehnung ( des Universums)
    > oder durch Dehnung des Wasserstoffatoms oder durch Dehnung eines Sendedipol

    Nein. Dann wäre das Teil nach dem Erkalten wieder genauso magnetisiert wie vorher. Durch die Erwärmung über seine Curie-Temperatur durchläuft das Teil einen Phasenübergang, die makroskopische Magnetisierung verschwindet und kehrt ohne äußeres Magnetfeld auch nicht wieder zurück.

    Es ist wirklich immer wieder klasse, wenn Leute alles mit Elektromagnetismus erklären wollen. Ich kann dir nur empfehlen, dich mal mit Gabor Feteke zu unterhalten. Der verschickt seine Ausführungen wahllos per Mail an Wissenschaftler und arbeitet dabei recht sicher mit den gängigen Methoden der Spammer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.16 15:12 durch ouch.

  15. Re: Crackpot

    Autor: negrüj 27.02.16 - 16:26

    Hallo, Crackport

    Ich darf nochmals fragen
    Ist die Formel e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie im > Kristallgitter richtig, ja oder nein?
    Hat Max Planck an seine eigene Formel E = hf geglaubt, ja oder nein.
    Hat Albert Einstein 1951 zugegeben nicht zu wissen, was Lichtquanten mit der Energie
    hf sind, ja oder nein.
    Gibt es einen experimentellen Nachweis für Lichtphotonen ? Wo ist der Nachweis?
    Zitat:
    "Ich habe keine wissenschaftliche Veröffentlichung zum genannten "Langdrahtexperiment" gefunden. Wem wurde es denn gezeigt, wer hat es reproduziert?"

    Elektroingenieure können jederzeit - auch bei Unis - das Experiment vorführen.
    Für Funkamateure, die sich mit Antennenbau befassen, ist die geschilderte Reaktion beim Aufbau eines Halbwellendipols weltweit eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
    Es gibt mindestens so viel Funkamateure wie Physiker.
    Deutsche Literatur : Rothammels Antennenbuch, die mehr als 1500 Seiten umfassende deutsche Antennenbibel: Autor Alois Krischke.
    Krischke ist Diplomingenieur für Elektrotechnik und Funkamateur mit dem Rufzeichen DJ0TR

  16. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: Weltschneise 27.02.16 - 16:35

    negrüj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Näheres : Facit am Schluss der Homepage magneticquant.de

    Ich hatte gerade zu Antworten auf dein Fragen angesetzt, aber dann bin ich auf folgendes Zitat von der Homepage gestoßen und brauche erst eine Erklärung von dir:
    "Die Menge von 1 g Wasser im Regenbogen ist ein elektromagnetisches Feld."

    Die Homepage macht im Prinzip nichts anderes, als so praktisch jeden Begriff umzudefinieren um eine Frequenzabhängigkeit einzubauen.

    Das kann ja möglicherweise funktionieren. Die gängigen Theorien funktionieren aber auch. Und dann gilt Ockhams Rasiermesser. Bei den gängigen Theorien muss man nicht seine Alltagserfahrung umkrempeln und z.B. eine Wassermenge als elektrisches Feld begreifen, also sind diese vorzuziehen.

    Und dann stellt sich die Frage: warum sollte man deine Theorie verwenden? Konkret an welcher Stelle ist sie gängigen Theorien überlegen?

  17. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: M. 27.02.16 - 16:51

    > > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie
    > > im Kristallgitter.

    > Frage : Stimmt die Formel, ja oder nein?
    Wie gesagt, ich habe keine Ahnung was du da ausrechnen willst, was deine Formelzeichen bedeuten (man kann raten ... aber das ist gefährlich) und woher die nicht weiter erklärte Konstante 4.135667662e-15 V kommt. Daher kann ich die Frage nicht beantworten.

    > Frage: Stimmt es, dass Max Planck an seiner Formel Energie = h f sein Leben
    > lang gezweifelt hat?
    Vielleicht. Das ist aber nicht relevant. Physik und Naturwissenschaften im Allgemeinen sind keine Frage des Glaubens.
    Was Physiker glauben ist egal, lediglich Experimente und Daten geben Antworten auf die Frage, ob eine bestimmte Theorie die Natur (innerhalb bestimmter, von der Theorie zu setzender Grenzen) adäquat beschreibt.

    > Frage: Stimmt es, dass Albert Einstein 1951 in einem Brief an seinen Freund
    > Michele Besso zugegeben hat nicht zu wissen, was Lichtquanten mit der
    > Energie hf sind?
    Vielleicht. Was andere Leute untereinander in Briefen schreiben geht mich nichts an. Ausserdem, siehe Antwort zu 2.

    > Frage: Stimmt es, dass wir überhaupt nicht wissen können, was Energie ist,
    > weil wir nicht wissen, warum Energie gequantelt ist?
    Wir wissen, dass die Annahme, die Energie (und andere Grössen) sei gequantelt, Theorien (QM, QFT) liefert, die mit experimentellen Daten kompatibel sind.

    > Frage : Stimmt es, dass Ue = hf ist?
    > Dann ist doch h f / U = e, oder ?
    Das sind beides Energien. Die linke Seite (U*e) beschreibt die Energie eines geladenen Teilchens (Ladung e) nachdem durch eine Spannung U beschleunigt wurde. Die Rechte Seite (h*f) beschreibt die Energie eines Photons mit Frequenz f.
    Sicherlich wird man ein Experiment entwerfen können, wo die beiden Grössen aufgrund der Energieerhaltung gleich sein müssen (oder bis auf eine additive Konstante gleich, etwa beim Millikan-Experiment). So ganz ohne Beschreibung ist das aber keine sinnvolle Frage.
    Ansonsten ist deine Termumformung selbstverständlich korrekt.

    > Frage : Ist jetzt die Herleitung, die Herkunft der Konstanten und die
    > Implikation genügend beschrieben ?
    Nein. Siehe Antwort zu 1. Wo deine Konstante herkommt weiss ich immer noch nicht ...

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  18. Re: Crackpot

    Autor: negrüj 27.02.16 - 17:48

    Zitat :
    Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!
    Autor: M. 27.02.16 - 16:51
    > > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie
    > > im Kristallgitter.
    > Frage : Stimmt die Formel, ja oder nein?
    Zitat :
    "Wie gesagt, ich habe keine Ahnung was du da ausrechnen willst, was deine Formelzeichen bedeuten (man kann raten ... aber das ist gefährlich) und woher die nicht weiter erklärte Konstante 4.135667662e-15 V kommt. Daher kann ich die Frage nicht beantworten".

    Antwort : h = 4,135667662 *10^-15 eVs
    Ein Blick zu Wikipedia unter Plancksches Wirkungsquantum könnte das Ratequiz und
    die gefährliche Lage beenden.
    Ist denn jetzt - nach dieser Erklärung-
    e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie
    im Kristallgitter richtig?
    Die Spezielle Relativitätsheorie behauptet doch immerhin den Unsinn, eV wäre Energie und keine potentielle Energie.

    Weiterer Punkt :
    Stab-Magnet im Feuer : Der Magnetismus entweicht
    Deine Auffassung : Wenn der Magnet kalt wird, muss der Magnetismus zurückkehren?
    Nein, der kehrt nicht zurück. Du must den entmagnetisierten Stabmagnet danach in eine gleichstromdurchflossene Spule halten. Erst dann kehrt der Magnetismus des Stabmagneten zurück.

  19. Re: Elektronenvolt ist keine Einheit für Energie!

    Autor: negrüj 27.02.16 - 18:19

    Weltschneise schrieb :
    Autor: Weltschneise 27.02.16 - 16:35


    negrüj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Näheres : Facit am Schluss der Homepage magneticquant.de


    Ich hatte gerade zu Antworten auf dein Fragen angesetzt, aber dann bin ich auf folgendes Zitat von der Homepage gestoßen und brauche erst eine Erklärung von dir:
    "Die Menge von 1 g Wasser im Regenbogen ist ein elektromagnetisches Feld."

    Die Homepage macht im Prinzip nichts anderes, als so praktisch jeden Begriff umzudefinieren um eine Frequenzabhängigkeit einzubauen.

    Das kann ja möglicherweise funktionieren. Die gängigen Theorien funktionieren aber auch. Und dann gilt Ockhams Rasiermesser. Bei den gängigen Theorien muss man nicht seine Alltagserfahrung umkrempeln und z.B. eine Wassermenge als elektrisches Feld begreifen, also sind diese vorzuziehen.

    Und dann stellt sich die Frage: warum sollte man deine Theorie verwenden? Konkret an welcher Stelle ist sie gängigen Theorien überlegen?

    Antwort : Ganz einfach, es geht nicht um die Frage, welche Theorie überlegen ist.
    Es geht um die Frage, ob die physikalische Trennung zwischen Mikrokomos und Makrokosmos aufgehoben ist. Es geht um die Frage, ob " Quantengravitation"
    entschlüsselt ist. Es geht um die Tatsache, dass das Teilchenmodell der
    Physik gescheitert ist. Es geht um die Frage, ob die Astronomie überhaupt noch den Dopplereffekt im Vakuum verwenden kann, weil Frequenz Eigenschaft der Masse ist.

    Bevor aber hier Weiterungen debattiert werden können, muss folgendes geklärt werden:
    Ist eV oder hf = Energie oder potentielle Energie?
    Ich bitte um Verständnis, dass ich daher zur Zeit auf keine weiteren Fragen eingehen kann. Ich bin der Autor von magneticquant.de

  20. Re: Crackpot

    Autor: Weltschneise 27.02.16 - 18:22

    negrüj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Antwort : h = 4,135667662 *10^-15 eVs

    Die Einheit des Wirkungsquantums ist eine Wirkung, also Energie mal Zeit.
    Die Einheit deiner Konstante ist eine Spannung, also Energie pro Ladung.

    Wenn du annimmst, dass Zeit gleich inverse Ladung ist, dann lässt sich diese Konstante erklären (wobei mich das direkt zur vorherigen Frage zurückbringt wie eine Menge Wasser im Regenbogen gleich ein elektrisches Feld sein soll).

    Wenn du, so wie ich, diese Annahme nicht triffst, dann sind das weiterhin zwei verschiedene Dinge, die halt zufällig den gleichen Zahlenwert haben. 3 Liter sind ja auch nicht 3 Kilometer nur weil die Zahl die gleiche ist.

    Es wäre langsam mal angebracht dass du uns erklärst, welches Einheitensystem du verwendest.

    > Ist denn jetzt - nach dieser Erklärung-
    > e V = Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt = h f = potentielle Energie
    > im Kristallgitter richtig?

    Schauen wir uns die vier Terme doch mal an:
    1. e V
    Mit e meinst du vermutlich die Elementarladung, oder?
    Was ist V? Meinst du damit eine Spannung? Wenn ja, wo liegt die an?

    2. Anzahl e * 4,135667662 * 10 ^-15 Volt
    Eine Zahl (dimensionslos) mal eine konstante Spannung. Sprich hier kommt eine Spannung raus. Okay soweit. Aber wenn wir die Gleichheit mit dem 1.Term annehmen, dann müsste die Elementarladung bereits dimensionslos sein. Ich gehe also davon aus, dass mit V keine Spannung gemeint sein kann.

    3. h f
    Mit h meinst du vermutlich das Planck-Quantum, also eine Konstante.
    f ist vermutlich die Frequenz des ... ja, was eigentlich. Laut deiner Aussage existiert das Photon ja nicht, also muss das die Frequenz einer anderen Schwingung sein. Aber welche?

    4. potentielle Energie
    Laut 2. hat die potentielle Energie also die Einheit der Spannung, also Volt? Das bringt uns direkt zurück zur Ausgangsfrage wie die Menge gleich ein elektrisches Feld sein soll.

    Wie soll man eine Formel bewerten, die man nicht versteht weil du die Rahmen (Einheitensystem, Experiment) noch nicht erklärt hast?

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