weil das ja "Einkommen" sein könnte...
Captain schrieb:
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> weil das ja "Einkommen" sein könnte...
Gewerbe anmelden (kostet um die 40 EUR), Gelder korrekt verbuchen, dann gibts auch keinen Stress mit dem Finanzamt.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Hmm, solange der Projektstarter für die eingenommenen Gelder keine Gegenleistung gewährt (was ei Kickstarter der Normalfall zu sein scheint), stellen diese Einnahmen nur Spenden, aber kein steuerbares Einkommen dar.
Selbst wenn er etwas als Belohnung für die individuelle Spende in Aussicht stellt, heißt das noch lange nicht, dass dies bereits gewerblich geschieht. Gerade bei Kreativ- oder Freizeitprojekten kommt statt Einnahmen aus Gewerbebetrieb auch solche aus Freiberuf (Künstler) oder Privatgeschäften in Betracht. Für beides bedarf es keiner Gewerbeerlaubnis, für letzteres noch nicht einmal einer Anzeige beim Finanzamt. Ersteres erspart einem die Gewerbesteuer, letzteres auch die Umsatzsteuer.
Im Zweifel bietet das Finanzamt auch Sprechstunden an, wo man das prüfen lassen kann. Oder man geht gleich zum netten Steuerberater um die Ecke (dessen Kosten man einfach auf die zu erhebende Summe aufschlägt)...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 14:52 durch Der Leser.
Der Leser schrieb:
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> Selbst wenn er etwas als Belohnung für die individuelle Spende in Aussicht
> stellt, heißt das noch lange nicht, dass dies bereits gewerblich geschieht.
> Gerade bei Kreativ- oder Freizeitprojekten kommt statt Einnahmen aus
> Gewerbebetrieb auch solche aus Freiberuf (Künstler) oder Privatgeschäften
> in Betracht.
Privatgeschäft ist in der Hinsicht ein sehr, sehr schmaler Grad. Darauf würde ich nicht bauen. Und was freiberufler angeht, da gibts auch klare Rgeln, was darunter fällt und was nicht.
> Für beides bedarf es keiner Gewerbeerlaubnis, für letzteres
> noch nicht einmal einer Anzeige beim Finanzamt. Ersteres erspart einem die
> Gewerbesteuer, letzteres auch die Umsatzsteuer.
Gewerbsteuer zahlst Du sowieso erst ab 25.000 Euro Gewinn pro Jahr (IIRC).
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Ganz so einfach ist das nicht. Sobald du aber 10 CDs aus deiner privaten Musiksammlung für einen Euro in der Bucht verkaufst steht der Zoll vor der Tür oder eine Klage vom Finanzamt im Briefkasten. Und wenn die CDs zwar offiziell gekauft, ... . Wenn wegen den paar Euros brav dein Gewerbe anmeldest steht steht dafür der von der GEZ vor der Tür und will für Autoradio und TV im Wohnzimmer ein zweites mal kassieren. Immerhin nutzt du die Einrichtung auch fürs Gewerbe. Bist du im passenden Bereich tätig wirst du dann noch von der Künstlersozialkasse und/oder IHK zwangsbeglückt.
Hier muss man eben alles etwas genauer prüfen welche um zu klären, welche Regelung auf zutrifft.
nicoledos schrieb:
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> Ganz so einfach ist das nicht. Sobald du aber 10 CDs aus deiner privaten
> Musiksammlung für einen Euro in der Bucht verkaufst steht der Zoll vor der
> Tür oder eine Klage vom Finanzamt im Briefkasten.
Glaube ich nicht. Ich hab schon mehr als 10 CDs und vieles andere bei ebay verkauft. Kenne Leute die schon für mehre 100 Euro Sachen verkauft haben ohne Ärger mit Finanzamt oder Zoll bekommen zu haben...
Wenn deine Sammlung aber aus nagelneuen CDs und du seltsamer Weise auch von einem Album immer 10 Stück gesammelt hast sieht es anders aus ;-)
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Für offene Standards
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