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Rechtliche Situation

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  1. Rechtliche Situation

    Autor: techmuc 27.12.12 - 13:21

    Wie ist eigentlich die rechtliche Situation bei der genannten App (Werbung von Homepages mit eigener Werbung austauschen). Generell m.E. eine geniale und sehr provokante Idee, aber rechtlich einwandfrei?

    Wäre es bspw. auch legal einen Service anzubieten, der alle Werbung austauscht und dem Browser-Nutzer Geld zur Nutzung des Plugins verspricht? (Bspw: Werbeanbieter gibt mir 0,5 cent pro view. Ich kassiere 0,25 cent und gebe die anderen 0,25 cent an den Surfer weiter). Dem Werbeanbieter verspreche ich dafür jede (!) Werbung mit seiner auszutauschen, der Nutzer bekommt für das Werbung ertragen etwas Geld.

    Ist hier ein Anhaltspunkt zur Klage durch bspw. Google?
    (Ich rede nicht über die Moral hinter dieser Idee sondern nur um die rechtliche Situation - ist ja von AdBlock bis zu Ad ersetzten nicht mehr so weit)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.12 13:23 durch techmuc.

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  2. Re: Rechtliche Situation

    Autor: ibsi 27.12.12 - 13:28

    Da die Werbung ja erst einmal nur auf Clientseite ist, wüsste ich nicht was dagegen spricht. Ich bin zwar kein Anwalt oder hab irgendwas in der richtung gelernt, aber dann wären doch auch Ad Blocker rechtlich nicht einwandfrei (ob nun austauschen oder blocken, die Originalwerbung taucht nicht mehr auf, somit gibt es auch keine Verbindung zur anzeigenden Webseite (ref oder ähnliches)).

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  3. Re: Rechtliche Situation

    Autor: Emulex 27.12.12 - 14:34

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Werbung ja erst einmal nur auf Clientseite ist, wüsste ich nicht was
    > dagegen spricht. Ich bin zwar kein Anwalt oder hab irgendwas in der
    > richtung gelernt, aber dann wären doch auch Ad Blocker rechtlich nicht
    > einwandfrei (ob nun austauschen oder blocken, die Originalwerbung taucht
    > nicht mehr auf, somit gibt es auch keine Verbindung zur anzeigenden
    > Webseite (ref oder ähnliches)).

    Seh ich laienhaft genauso.
    Die Webseite auf dem Server wird ja nicht verändert, nur die lokale dir angezeigte. Und mit der kannst du nach meinem Rechtsempfinden machen was du willst.

    Der einzige Angriffspunkt ist vielleicht der, dass der Nutzer zu jeder Zeit wissen müsste dass es sich um ausgetauschte Werbung handelt.
    Weil wenn Golem hier plötzlich voller Porno-Werbung ist, dann ist das vielleicht rufschädigend ;)

    Nur insgesamt find ichs fraglich wieso man da den aufwändigen Weg gehen und Werbung auf einer Webseite mittels Ad-Liste austauschen sollte, wenn man im Browserplugin auch einfach so ein Fensterchen bei jedem HTTP-Abruf einblenden könnte.

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  4. Re: Rechtliche Situation

    Autor: Remy 27.12.12 - 14:51

    Weil Fenster, die sich über jede Website legen, dem User viel zu nervig sind. Sowas wird doch sofort wieder deinstalliert.

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  5. Re: Rechtliche Situation

    Autor: theFiend 27.12.12 - 15:49

    Viel interessanter ist die Frage, wann der Krieg um diese Art addon dann losgeht, wenn das wirklich ein Erfolg wird. Am Ende will dem unbedarften User dann wieder jedes kleine Hilfprogramm ein Werbebanneraustauschbrowserbar... Ding... unterschieben ;)

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  6. Re: Rechtliche Situation

    Autor: matok 27.12.12 - 18:34

    Ein Problem ist es vor allem für den Betreiber der Webseite, die der Benutzer eigentlich aufruft. Ist ja schön, dass Kims Angebot finanziert wird, nur anderen brechen die wenigen Einnahmen weg, die eigentlich ihnen zustehen.

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  7. Re: Rechtliche Situation

    Autor: Born2win 28.12.12 - 07:08

    Was ich auf meiner Client Seite mache ist mein Ding - Punkt!
    Wenn ich der Meinung bin ich müsse mir ein Addon installieren, was mir eine bestimmte Werbung einblendet, dann geht das mal niemanden etwas an.

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  8. Re: Rechtliche Situation

    Autor: deltachaos 29.12.12 - 14:32

    Ja, sehe ich genauso. Ich werde die Benutzer die diese Software (genau wie AdBlocker) nutzen jedenfals darauf hinweisen und Ihnen anbieten für meinen Dienst zu zahlen. Dann können sie das auch mit AdBlocker und Megakey ansehen. Nur dann sehen die User gar keine Werbung mehr und damit springt für Kim Dotcom auch nichts mehr raus.

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