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Ich höre auf zu scrobbeln

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  1. Ich höre auf zu scrobbeln

    Autor scrobbler 25.03.09 - 14:43

    Warum soll ich denen kostenlos Informationen über meine Gewohnheiten beim Musikhören geben, während ich fürs Radio zahlen muss, nur weil ich nicht aus einem der drei Länder bin?

    Last.fm wurde nur zu dem was sie jetzt sind wegen der Community. Es war ein Geben und ein Nehmen. Schade dass man das scheinbar vergessen hat.

  2. Re: Ich höre auf zu scrobbeln

    Autor Hundestiefel 25.03.09 - 14:48

    Daran ist nicht last.fm schuld, sondern mal wieder die Musik"industrie", also insbesondere die großen Labels, die Musik von Britney, Metallica und co nicht unter humanen Bedingungen verkaufen wollen. Wie sollte sich Britney sonst ihren siebten Privatjet leisten können, wenn die Leute ihre Musik einfach kostenlos aus dem Internet streamen können? Und letztendlich ist last.fm keine Firma mit großem Kapital, deshalb war klar, dass früher oder später für die Radiodienste sowas kommen würde. Und wenn du die 3€ im Monat nicht übrig hast, es dir das offensichtlich auch nicht wichtig. =)

  3. Es geht nicht ums Geld.

    Autor scrobbler 25.03.09 - 14:56

    Mein Punkt ist eigentlich nicht, dass ich keine 3 Euro übrig habe, sondern last.fm schon seit jeher in Form von Scrobbling unterstützt habe. Die Datenbank mit den Scrobbling-Inforationen ist ja eigentlich ihr grösstes Kapital. Ohne die Community währe last.fm einfach einfach ein normaler Internet-Radio-Sender. Es geht mir ums Prinzip, dass ich für etwas bezahlen muss, wofür ich halt bereits in Form von "Naturalien" bezahlt habe, bzw. investiert habe. Immerhin habe ich meinen kleinen Teil dazu beigetragen, dass last.fm gross geworden ist. Hier geht es also garnicht um die 3 Euro.

    Zudem wurde last.fm 2007 von CBS übernommen. Wer für etwas 280m USD ausgibt, der will das auch wirtschaftlich ausschlachten. Die Manager bei CBS denken garantiert nicht an die Community. Und das kann meiner Meinung nach auch nach hinten los gehen. Für CBS und last.fm ist zu hoffen, dass der UK/US/DE-Community-Teil gross genug ist. Mit dem Rest der Community hat es sicht last.fm wohl jetzt verscherzt...

  4. Re: Es geht nicht ums Geld.

    Autor Hundestiefel 25.03.09 - 15:02

    Ich kann deinen Standpunkt schon nachvollziehen, aber es war doch klar, dass das Radioangebot nicht auf Dauer kostenlos bleiben würde, sobald die großen Majors mit im Spiel sind. Denen geht es nunmal um die reine Kohle, egal ob da eine Community über Jahre hinweg geholfen hat, etwas großes aufzubauen.

    Aber schließlich werden ja nur die Radiofunktionen kostenpflichtig. Für mich ist last.fm von Anfang an deshalb so faszinierend gewesen, weil es mir einerseits von selbst neue Musik empfohlen hat und andererseits die Nachbarn-Funktion bietet. Und genau diese Nachbarn machen es für mich besonders interessant. Auch die Foren zum Meinungsaustausch usw. bleiben alle kostenfrei, also der last.fm "Kern" der Community ist von den 3€ nicht betroffen.

  5. Re: Es geht nicht ums Geld.

    Autor scrobbler 25.03.09 - 15:08

    Naja, Pandora hat ja damals doch recht schnell zugemacht, drum dachte ich last.fm hätte das mit den Labels schon irgendwie geregelt, immerhin läuft das ja schon eine ganze Weile so (fast ewig, in Internet-Zeit gemessen ;-)). Die Meisten die ich kenne nutzen last.fm vorallem wegem Radio. Aber ich kenne auch einige, die das kaum nutzen, bei denen wird das wohl nicht so schlimm sein...

  6. Re: Ich höre auf zu scrobbeln

    Autor XHess 25.03.09 - 15:50

    Kann Dich da auch gut verstehen!

    Werde die Nutzung auch einstellen und mich um andere Sender kümmern. Sie sollten, wenn schon Kommerz, es lieber so machen wie einschlägige Elektronische Sender die mit einem Abo das Downloaden ermöglichen und zwar in voller maximaler MP3 Quali. 128 kb, also wer schneidet das denn bitte mit?
    Aber ich denke das genügt natürlich nicht, zumindest den fetten Konzernen nicht. Und somit entscheidet nun die Community was wird. Denn ohne diese ist es vorbei!

    LG.X

    --
    ---
    Always look on the bright side of life!

  7. Re: Ich höre auf zu scrobbeln

    Autor Alternativ: kostenlos last.fm hören 25.03.09 - 18:37

    "In den USA, Großbritannien und auch *Deutschland* bleibt Last.fm Radio kostenlos."

  8. Re: Ich höre auf zu scrobbeln

    Autor ps 25.03.09 - 18:53

    nicht alle deutsche wohnen in deutschland, lesen aber wohl golem.de. gleiches gilt für andere länder mit deutsch als muttersprache.

    irrsinn ist es nur, dass US/UK/DE sicher 90% der last.fm hörer ausmachen, von daher ein merkwürdiger ansatz.

  9. Es geht ums Geld.

    Autor scrobbler 25.03.09 - 19:23

    Dann will ich aber auch Geld fürs scrobbeln und taggen. Wenn denen das nicht 4€ im Monat wert ist...

  10. Re: Es geht ums Geld.

    Autor Hundestiefel 25.03.09 - 20:08

    bescheuerter vergleich. wenn du denkst, dass last.fm dich und deine scrobbels unbedingt braucht, liegst du falsch. sie bieten dir eine dienstleistung an, nämlich deine scrobbels statistisch auszuwerten, dich dadurch mit nachbarn zu verknüpfen und dir empfehlungen zu geben, kostenlos. wieso solltest du dafür geld bekommen?

  11. Re: Ich höre auf zu scrobbeln

    Autor PurpleTentacle 26.03.09 - 07:50

    1) Als Last.fm begonnen hatte, gab es nicht wirklich viele komplette Musikstücke, was sich inzwischen - auch durch Verträge mit der Musikindustrie - geändert hat. Man gewöhnt sich halt schnell an neue Dinge, vor allem wenn sie kostenlos sind. Danach gibt es einen großen empörten Aufschrei, wenn dann der Dienstleister plötzlich Kohle haben will, weil er sonst nur draufzahlt. Zum Vergleich, schaut euch die Entwicklung von Freemailern und den damals zuhauf vorhandenen Free-SMS-Diensten an.

    2) Was hält Leute aus den Ländern, die zahlen müssen (wobei ich nicht verstehe, warum nicht alle zahlen müssen), sich ne deutsche PLZ rauszusuchen und sich mit Phantasiedaten (ja, okay, Email muss stimmen) anzumelden? Hat damals zumindest bei mir und Pandora wunderbar geklappt - das war nur in USA zu haben.

    3) Für die meisten, die hier nörgeln und rumheulen ändert sich doch sowieso nichts. Ich kann die Aufregung daher nicht verstehen. Im Gegenteil, das Musikangebot wird vermutlich weiter ausgebaut, da hierfür nun mehr Geld vorhanden sein wird.

    Also schaltet mal den Kopf ein und denkt nicht immer an den Turbokapitalismus und dass man euch was wegnehmen will. De facto wird, wie gesagt, den meisten hier nichts weggenommen.

  12. Ich habe meinen Account gelöscht...

    Autor jukey 26.03.09 - 09:51

    ...119 Tage bevor mein seit fast 2 Jahren bestehendes, kostenpflichtiges, Abonnement endet. Nicht mehr zu scrobbeln bringt nichts, weil last.fm sein Business-Modell ja offensichtlich auf direkte Einnahmen durch Nutzer aus Sekundär-Markt-Ländern umgestellt hat.

  13. Re: Es geht ums Geld.

    Autor südstern 29.03.09 - 14:52

    Weil sie sonst alleine dastehen würden.

  14. Re: Es geht ums Geld.

    Autor chilloutsound 31.12.09 - 10:24

    Hallo! Ich bin entsetzt das ich plötzlich 3€ zahlen soll obwohl ich in Deutschland wohne! Angeblich ist es dort kostenlos.Ich habe 15411 gespielte Titel seit 15. Sep. 2005(chilloutsound) und werde jetzt zur Kasse gebeten.Ich fühle mich verarscht und ich werde der Sache auf den Grund gehen! Leute wundert euch also nicht wenn euer Account plötzlich stoppt,das Radio ausgeht und ihr nur weiterhören könnt wenn ihr 3€ im Monat zahlt!

    Viele Grüße

    chilloutsound

  15. Re: Es geht ums Geld.

    Autor chilloutsound 01.01.10 - 20:53

    Hallo!
    Ich habe in Erfahrung gebracht das Netcologne neue ip´s vergeben hat und Last.fm diese nicht als deutsche ip erkennt!

  16. Re: Es geht ums Geld.

    Autor chilloutsound 03.01.10 - 10:13

    >Danke, es geht wieder!

    Gruß

  17. Re: Es geht ums Geld.

    Autor Wulfgang 01.02.10 - 22:23

    Last FM werde ich nicht mehr nutzen, weil ich in einem der Länder wohne wo es kostenpflichtig ist. Ist es eigentlich gegen EU-Gesetz, weil es Unterschiede für einzelne Staaten gibt? Wahrscheinlich nicht, aber immerhin hat Last FM drei Kernmärkte, aber ansonsten kaum Abonnenten. Tolles Resultat.

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