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robots.txt Vorlage für Springer

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  1. robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Peter Maier 05.12.12 - 19:39

    User-Agent: Googlebot-News
    Disallow: /


    Diese 2 Zeilen reichen, um weiterhin in den Google-Suchergebnissen zu erscheinen und von den News-Seiten zu verschwinden. War das jetzt so schwer und benötigt ein neues Gesetz?

    Darüber hinaus ...
    1) Fast alle Springer-Sites haben eine robots.txt, also wissen WIE man damit entsprechend umgeht.
    2) Fast alle Springer-Sites haben eine Sitemap-XML, über die ebenfalls genaueste Crawl-Anweisungen zugänglich gemacht werden können.
    3) Auf news.google.de gibt es (und gab es noch nie) Werbung.
    4) Fast alle Springer-Seiten enthalten ein robots-Meta-Tag (was man dynamisch auf einen Google-News User-Agent anpassen könnte, wenn man denn wollte).
    5) Die robots.txt und sitemap.xml Dateien wurden teilweise mit den "Google Webmaster Tools" generiert. (Gut, dieser Punkt tut nichts zur Sache, ist aber m.M.n. erwähnenswert.)
    6) ALLE Springer Seiten verfügen über MINDESTENS 2 der oben genannten Punkte, einige auch über alle.

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  2. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor 4x 05.12.12 - 19:51

    nette Recherche, danke :)

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  3. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor berritorre 05.12.12 - 19:55

    Das sind alles nur Blendgranaten die die zünden, um das Gesetz durchzuboxen.

    Die Robots.txt mag antiquiert wirken ("eine Textdatei?????"). Wenn es eine docx wäre, dann könnte er da wenigstens was mit Ribbons machen...

    Man sieht ja, dass er keine Ahnun hat. Er kann sehr wohl bestimmte Crawler ausschliessen und andere zulassen, dazu müsste man sich nur mal 5 Minuten mit dem Thema beschäftigen. Aber darum geht es denen ja nicht. Sie WOLLEN ja ihre Seiten gar nicht raushaben, sondern sie wollen Geld schnell und einfach verdienen.

    Wenn die sich mit der gleichen Energie auf ihr Kerngeschäft konzentrieren würden, dann würde es den Verlagen vermutlich schon wesentlich besser gehen.

    Ich bezweifle, dass Google viel Geld mit Google News verdient. Aber es ist einfach absurd wenn alle Seiten quasi von Hand überprüft werden müssen, ob sie denn nicht unter das Leistungsschutzrecht fallen. Aber so eine Robots.txt ist sehr schnell erstellt und fertig. Die Technik mag einfach sein, aber sie funktioniert prima. Unbürokratisch und jede Seite kann selbst genau beeinflussen, was wie und wo erscheinen soll. Jedenfalls bei den Seiten, die sich an die Robots.txt halten.

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  4. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor c3rl 05.12.12 - 20:00

    +1!

    Wusste nicht, dass der Googlebot für Google News einen separaten User-Agent benutzt.

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  5. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor redwolf 05.12.12 - 20:10

    Wenn es nach antiquiert geht könnte man gleich HTTP mit aufführen. Das hat sich durchgesetzt, weil es vergleichweise simpel war und ist. Einfach zu implementieren halt. Genauso sieht es mit der robots.txt aus. Wäre das anders würde Springer sich über die Größe und Komplexität echauffieren können.

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  6. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Moe479 05.12.12 - 20:13

    bitte rein vor dem rechtlichem hintergrund lesen:

    es stellt sich die frage nach der tatsächlichen zustimmung leistungserbringers, darf man aus einer nicht vollständig konfigurierten oder nicht vorhandenen robots.txt oder/und sitemap.xml ein recht zum durchsuchen und vor allem listen der seiteninhalte, in irgend einer form, ableiten?

    sind diese dateien, entsprechend konfiguriert, einer generellen oder teilweisen zustimmung gleichzusetzen?

    wie verhält es sich dann bei ihrem nicht vohanden sein?

    muss expliziet die zustimming verweigert oder gegeben werden, eines von beiden geht nur!

    nur das ausdrückliche geben einer zustimmung ist doch tasächlich mit deutschem recht vereinbar, und schützt doch auch anders herrum nutznießer der zustimmung vor späteren ansprüchen des zustimmenden?

    letztendlich bedarf einer klaren aussage des gesetzgebers ob im netz angebotene inhalte anderen regelungen unterliegen solen als es bei klassischen bei print, audio und audiovisuelle inhalten sonst der fall ist.

    beides währe durchaus gangbar, beides hat seine eigene zweite seite an der man sich schneiden kann.

    ein browserplugin was nicht vom leistungserbringer als gemeinfrei benannte inhallte ausblendet währe durchaus denkbar, andersherrum genauso mit als nicht gemeinfrei bennanten inhalten, damit man erst garnicht in versuchung geführt wird ...



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.12 20:32 durch Moe479.

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  7. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Schiwi 05.12.12 - 20:16

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stellt sich die frage der zustimmung leistungserbringers, darf man aus
    > einer nicht vollständig konfigurierten oder nicht vorhandenen robots.txt
    > oder/und sitemap.xml ein recht zum durchsuchen und listen der seiteninhalte
    > ableiten? sind diese dateien, entsprechend konfiguriert, einer generellen
    > oder teilweisen zustimmung gleichzusetzen? wie verhält es sich dann bei
    > ihrem nicht vohanden sein? muss expliziet die zustimming verweigert oder
    > gegeben werden, eines von beiden geht nur, nur das ausdrückliche geben
    > einer zustimmung ist tasächlich mit deutschem recht vereinbar, und schützt
    > andersrum nutznießer der zustimmung vor späteren ansprüchen des
    > zustimmenden?


    Die Zustimmung wurde ja bereits gegeben als man den Text ÖFFENTLICH ins Internet gestellt hat. Wer damit dann doch nicht einverstanden ist, muss eben per Hand nachbessern, also Robots.txt

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  8. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Moe479 05.12.12 - 20:42

    demnach dürfte man jeden text den man liest 1:1 als 'vorlage' für selbst veröffentlichte artikel nehmen, natürlich mit entsprechendem verweis auf die quelle, denn es steht ja meist nichts von 'du darfst nicht' anbei ...

    blos weil dir jemand etwas zum lesen gibt entsteht nicht automatisch das recht deinerseits zur uneingeschränkten vervielfältigung und/oder bereitstellung für dritte, ob ganz oder nur in auszügen.

    wie angedeutet habe ich persönlich auch eine freiere meinung, das gesetz sagt aber sehr genau, dass es ebend nicht so freizügig zugeht, als wie gefühlte 90% der normalbürger auf den ersten blick vermuten, momentan sind publikationen im netz weitgehend gleichgesetzt mit klassischen printmeden(die privatkopie im cache des einzelnen wird lediglich geduldet)



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.12 20:53 durch Moe479.

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  9. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Peter Maier 05.12.12 - 20:51

    Dein Text ist völlig irrelevant, da du von völlig falschen Voraussetzungen ausgehst.

    Google kopiert nicht 1:1, sondern "zitiert" ein bis zwei Sätze. Mehr nicht. Und das darf jeder! Punkt. :)

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  10. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Moe479 05.12.12 - 21:07

    news.google.de

    >Ägypten Tote bei schweren Krawallen in Kairo
    >ZEIT ONLINE - vor 24 Minuten‎
    >Vor dem Präsidentenpalast in Kairo sind Anhänger und Gegner des ägyptischen
    >PräsidentenMursi aufeinander losgegangen. Medien berichten von Schüssen
    >und Toten. © Khaled Elfiqi/dpa. Anhänger und Gegner des ägyptischen
    >Präsidenten Mursi vor ...

    Zitate/Auzüge habe ich irgendwie anders gelernt zu kennzeichnen, es ist ein Auszug ohne Referenz auf den eigentlichen Urheber, lediglich eine Publikationsplattform wurde genannt.

    darüberhinaus wurde auch ihnhaltlich falsch, den kontext ansich entstellend, eine bildunterschrift in den Text übernommen (vom copyright-zeichen bis zu "..."), es könnte der eindruck entstehen der erste satz sei von "Khaled Elfiqi/dpa" anstatt von der auslandsredaktion der Zeit ...

    oder ... der crawler von google ist einfach zu blöde die zeit richtig zu zitieren, nennt sie aber.

    ich kann bei diesem beispiel zum teil die frage sehr gut nachvollziehen ob das so sein muss/darf ... ;-)

    es währe wohl besser, wenn seiten genügend meta angaben zu ihrem content bereitstellen um diesen vernüpftig listen zu können, aber sie sind nirgends verpflichtet, andersherrum niemand dadurch berechtigt sie zu listen, nach aktueller gesetzeslage.

    zb. wenn ich ich ein verzeichnis von schul- und hausaufgabenhilfen erstelle frage ich aus vielen guten gründen nach ob ich diese bei mir listen darf (mache damit eine existenzprüfung und korrigiere fehlerhafte/falsche angaben händisch nach, schaffe dadurch einen mehrwert durch aktualität) ... "bitte nicht, wir sind überlastet" nehme ich genauso ernst wie "kein anschluss unter dieser nummer" im sinne meiner nutzer ... hier schiest die benannte listen plattform durch ihre unmenschlichen automatismen oft weit vorbei oder geht nur sehr grob ins ziel.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.12 21:26 durch Moe479.

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  11. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Peter Maier 05.12.12 - 21:13

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > news.google.de
    >
    > >Ägypten Tote bei schweren Krawallen in Kairo
    > >ZEIT ONLINE - vor 24 Minuten‎
    > >Vor dem Präsidentenpalast in Kairo sind Anhänger und Gegner des
    > ägyptischen
    > >PräsidentenMursi aufeinander losgegangen. Medien berichten von Schüssen
    > >und Toten. © Khaled Elfiqi/dpa. Anhänger und Gegner des ägyptischen
    > >Präsidenten Mursi vor ...
    >
    > Zitate habe ich irgendwie anders gelernt, es ist ein Auszug ohne Referenz
    > auf den eigentlichen Urheber, lediglich eine Publikationsplattform wurde
    > genannt.
    >
    > darüberhinaus wurde auch ihnhaltlich falsch eine bildunterschrift in den
    > Text übernommen (vom copyright-zeichen bis zu "..."), es könnte der
    > eindruck entstehen der Erstesatz sei von "Khaled Elfiqi/dpa" anstatt von
    > der auslandsredaktion der Zeit ...
    >
    > ich kann bei diesem beispiel zum teil die frage sehr gut nachvollziehen ob
    > das so sein muss ... ;-)

    Nein, es gibt eine perfekte Quellenangabe, und zwar in Form eines Links. Eine bessere Quellenangabe, als einfach nur draufklicken zu müssen, gibt es nicht.

    Und wenn die Verlage nicht in der Lage sind, Mikroformate oder Google-On/Off-Tags zu benutzen, nimmt Google halt, was es bekommt. Die schlechte Formatierung von Textteilen würde ich hier auf jeden Fall den Verlagen zuschreiben.

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  12. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor rcro 05.12.12 - 21:32

    Ich finde die Aussagen von Herrn Keese ein bisschen verwirrend:
    Beispielweise autobild.de vom Springer-Verlag wurde extra für Google News optimiert!?

    Auszug: http://www.autobild.de/robots.txt
    ----------------
    Sitemap: http://www.autobild.de/sitemap-news.xml

    Auszug: http://www.autobild.de/sitemap-news.xml
    ----------------
    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    <urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9" xmlns:n="http://www.google.com/schemas/sitemap-news/0.9">

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  13. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Peter Maier 05.12.12 - 21:39

    > Ich finde die Aussagen von Herrn Keese ein bisschen verwirrend:
    > Beispielweise autobild.de vom Springer-Verlag wurde extra für Google News
    > optimiert!?

    Oh krass, guck dir mal die von dir zitierte robots.txt von Autobild an!

    http://www.autobild.de/robots.txt

    Erkennst du den Fehler? Ausschließlich der "TinEye" Spam-Crawler hat Zugriff auf die Sitemap-XMLs ... alle anderen Bots (inkl. Google, Yahoo, usw.) zwar auch, erhalten aber keine ausdrücklichen Pfadangaben. (können also nur "raten" wo die XMLs liegen)

    Die hätten die Zeilen, welche mit "Sitemap" beginnen, unter "User-Agent: *" eintragen sollen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

    Lustig :)

    Edit: Mir fällt gerade noch auf, dass "Allow" nicht im Robots-Standard definiert ist, und mit "Allow: /" sowieso weggelassen werden kann. Hat höchstens Nachteile bei Crawlern, die sich strikt an den Standard halten, und bei solchen Sachen das parsen abbrechen und dementsprechend die folgenden "Disallow"-Zeilen überspringen.

    Also, erstens Allow weglassen und wenn mans sich wirklich nicht verkneifen kann, bitte erst "nach" sämtlichen "Disallow"-Zeilen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.12 21:43 durch Peter Maier.

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  14. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Moe479 05.12.12 - 21:51

    moment mal ... weil der google-bot es nicht richtig lesen kann sind die anderen schuld?

    wer ist google? ein privatunternehmen wie die anderen doch auch, ohne jegliche gesetzliche legitimation allgemeine regeln für alle anden festzulegen, das machen immernoch die gesetzgeber und in der auslegung derer ergüsse die gerichte, richtig?

    rechtlich kann, allein schon die verlinkung einen straf- oder zivilprozess nach sich ziehen ... nur mal so am rande (Wiki: Zulässigkeit von und Haftung für Hyperlinks, Urheberrechtliche Zulässigkeit von Hyperlinks, Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Hyperlinks), auich hierfür hole ich mir regelmäßig schriftliches einverständnis ein, anders steht man mit einem bein vorm kahdi wenn man auf die falschen leute trifft.

    es bleibt dabei google fragt nicht, dass die robots.txt und/oder sitemap.xml vom bot konsultiert und beachtet wird ist löblich nur muss man deswegen solche bereitstellen um nicht von google, in irgend einer form, gelistet zu werden? google sollte einfach fragen, sich die zustimmung einholen müssen, wenn keine automatisch verwertbaren angaben seitens des betreibers existieren!

    ich denke dann hat sich der diskurs auch weitestgehend erübrigt, die denen es wert ist dort gelistet zu werden, werden entsprechende angaben bereitstellen, diese sollten dann einer expliziten zustimmung gleichkommen den inhalt unter angabe der quelle zu verwursten wie man lustig ist.

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  15. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor greven-il-vec 05.12.12 - 21:56

    Du solltest aber bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass sich ein Betreiber einer Newsseite extra bei Google registrieren lassen muss, damit er bei Google News überhaupt auftaucht. Und das kann man mMn durchaus als Erlaubnis bzw Zustimmung sehen...

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  16. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor Peter Maier 05.12.12 - 22:05

    > moment mal ... weil der google-bot es nicht richtig lesen kann sind die
    > anderen schuld?

    Die Seite schickt sich an, SEO-Optimiert zu sein. Das erkennt man, wenn man sich den Quelltext ansieht. Und wenn die Verlage oben genannte Techniken vernünftig einsetzen würden, sähen die Snippets, die Google-News generiert, wesentlich schöner aus.

    Aber das ist ein anderes Paar Schuhe und hat mit dem LSG und der momentanen Problematik nichts zu tun.

    Konzentriern wir uns lieber auf die aktuelle Problematik, OK? :)

    > wer ist google? ein privatunternehmen wie die anderen doch auch, ohne
    > jegliche gesetzliche legitimation allgemeine regeln für alle anden
    > festzulegen, das machen immernoch die gesetzgeber und in der auslegung
    > derer ergüsse die gerichte, richtig?

    Du verdrehst hier etwas ganz gewaltig! Bitte vermische nicht "Gesetz" mit "Technischem Standard". Es gibt auch kein HTML-Gesetz, kein IP-Gesetz, kein SQL-Gesetz, etc.

    Und genau deshalb muss es auch kein Robots-Gesetz, Sitemap-Gesetz oder Meta-Tag-Gesetz geben. Dafür gibt es nämlich genau definierte Standards, an die sich seit Anbeginn des Internets die gesamte Welt hält ... völlig ohne Gesetz.

    Das eine, hat also mit dem anderen NICHTS zu tun. :)

    > rechtlich kann, allein schon die verlinkung einen straf- oder zivilprozess
    > nach sich ziehen ...

    Naja, wir wollen es mal nicht übertreiben. Ein bisschen Rest-Realität ist bestimmt selbst bei Verlagsvorständen hängen geblieben.

    > nur mal so am rande (Wiki: Zulässigkeit von und
    > Haftung für Hyperlinks, Urheberrechtliche Zulässigkeit von Hyperlinks,
    > Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Hyperlinks), auich hierfür hole ich
    > mir regelmäßig schriftliches einverständnis ein, anders steht man mit einem
    > bein vorm kahdi wenn man auf die falschen leute trifft.

    Das ist ein anderes Thema.

    > es bleibt dabei google fragt nicht, dass die robots.txt und/oder
    > sitemap.xml vom bot konsultiert und beachtet wird ist löblich nur muss man
    > deswegen solche bereitstellen um nicht von google, in irgend einer form,
    > gelistet zu werden?

    1) Google hat SEHR wohl gefragt, und zwar als sich die Verlage bei Google-News VERBINDLICH angemeldet haben. (Ohne diese Anmeldung und Einwilligung erscheint man nämlich nicht bei Google-News!)

    2) Es hat (noch mal) nichts mit Gesetzen, sondern mit "technischen Standards" zu tun, die seit Jahrzehnten perfekt funktionieren ... doch jetzt kommt Springer und krempelt die Welt um. :)

    > google sollte einfach fragen, sich die zustimmung
    > einholen müssen, wenn keine automatisch verwertbaren angaben seitens des
    > betreibers existieren!

    Tun sie, siehe oben. :)

    > ich denke dann hat sich der diskurs auch weitestgehend erübrigt, die denen
    > es wert ist dort gelistet zu werden, werden entsprechende angaben
    > bereitstellen, diese sollten dann einer expliziten zustimmung gleichkommen
    > den inhalt unter angabe der quelle zu verwursten wie man lustig ist.

    Im Übrigens stellen (fast) ALLE Webpräsenzen von Springer eine speziell für Google-optimierte Sitemap zur Verfügung, in der für JEDE einzelne Seite die Bitte um Aufnahme im Index (inklusive Angaben für den Google-News-Bot!) steht. Das kommt einer ausdrücklichen Einverständniserklärung gleich.

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  17. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor redwolf 05.12.12 - 22:34

    Schau dir mal das Telemediengesetz an. Dein Verlinkungsgewese trifft nicht auf Google zu.

    http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__7.html

    >(2) Diensteanbieter im Sinne der §§ 8 bis 10 sind nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben auch im Falle der Nichtverantwortlichkeit des Diensteanbieters nach den §§ 8 bis 10 unberührt. Das Fernmeldegeheimnis nach § 88 des Telekommunikationsgesetzes ist zu wahren.
    >Um es kurz zu machen. Google ist überhaupt nicht verpflichtet die robots.txt zu konsultieren. Das machen sie aber um genau diesem politischen Zwist der ansonsten bestehen würde zu entgehen. Anderen Suchcrawlern ist die robots.txt egal. Sie wird ignoriert.

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  18. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor MonMonthma 05.12.12 - 22:44

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > +1!
    >
    > Wusste nicht, dass der Googlebot für Google News einen separaten User-Agent
    > benutzt.

    Früher ja, jetzt nicht mehr.
    Aber googlebot sucht trotzdem noch nach den Useragents.

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  19. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor ImBackAlive 05.12.12 - 22:54

    Und TCP/IP erst...

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  20. Re: robots.txt Vorlage für Springer

    Autor ImBackAlive 05.12.12 - 23:04

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es stellt sich die frage nach der tatsächlichen zustimmung
    > leistungserbringers, darf man aus einer nicht vollständig konfigurierten
    > oder nicht vorhandenen robots.txt oder/und sitemap.xml ein recht zum
    > durchsuchen und vor allem listen der seiteninhalte, in irgend einer form,
    > ableiten?
    >
    > sind diese dateien, entsprechend konfiguriert, einer generellen oder
    > teilweisen zustimmung gleichzusetzen?
    >
    > wie verhält es sich dann bei ihrem nicht vohanden sein?
    >
    > muss expliziet die zustimming verweigert oder gegeben werden, eines von
    > beiden geht nur!
    >
    > nur das ausdrückliche geben einer zustimmung ist doch tasächlich mit
    > deutschem recht vereinbar, und schützt doch auch anders herrum nutznießer
    > der zustimmung vor späteren ansprüchen des zustimmenden?
    Das ist mindestens diskutabel. Eine implizite Zustimmung kann man aus dem weltweiten Veröffentlichen der Artikel durchaus ableiten.

    Davon abgesehen: Um bei Google-News zu landen, musst du dich als News-Herausgeber explizit registrieren - das dürfte dann schon einer Zustimmung entsprechen...
    > http://support.google.com/news/publisher/bin/answer.py?hl=en&answer=40787
    (Ganz unten: "Share your site with us")

    Zugegeben: Ich weiß nicht, ob das schon immer so war, es könnte also durchaus sein, dass der "initiale" Index anders aufgebaut wurde und Google dort selbstständig Seiten integriert hat. Dazu finde ich auch leider nichts...


    > letztendlich bedarf einer klaren aussage des gesetzgebers ob im netz
    > angebotene inhalte anderen regelungen unterliegen solen als es bei
    > klassischen bei print, audio und audiovisuelle inhalten sonst der fall
    > ist.
    Dem stimme ich zu. Internet-Content gehört in meinen Augen durchaus anders behandelt, da, wenn keine (Bezahl)Schranke vorgeschaltet wird, die Veröffentlichung weltweit erfolgt, sodass jeder Zugriff hat ohne eine weitere Hürde zu nehmen.
    Eventuell macht es dort sogar Sinn, zwischen diesen beiden Arten zu unterscheiden.
    Es gibt schließlich Content der nur für ein bestimmtes Land freigeschaltet wird (denke da gerade zum Beispiel an Netflix), dieser ist in meinen Augen von Gesetzesseite auch anders zu behandeln.

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