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Verlage wollen Sklaven, keine Kunden!

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  1. Verlage wollen Sklaven, keine Kunden!

    Autor OP2030 29.09.09 - 09:28

    Schöne und sinnlose Aktion!
    Sicher wird es einige Menschen geben, welche die "verordneten Stolperfallen" akzeptieren und sich ein Progamm installieren (wenn sie den Windows nutzen) um die Bücher lesen zu können.
    Es es zeugt aber von beeindruckernder Dummheit wenn auch nur ein Verlagsmanager glaubt seine Druckerpressen einsparen zu können, um das "neue Medium" ausschließlich vermarkten zu können.
    Vermutlich wäre ich einer der ersten die sich einen Reader kaufen würden. Die Vorteile von Ebooks sind riesig. Obwohl ich die Haptik eines "almodischen" Buches liebe würde ich einen flachen und leichten Reader vorziehen.
    Wie aber schon ein Vorredner sagte: "Ich kaufe kein Ebook das genau so viel kostet wie die gedruckte Version!" . Warum ist das wohl so? Ich weiß genau das ein Ebook, egal in welchem Format, sehr viel weniger Kosten nach sich zieht. Ein Buch kostet tote Bäume, wird gedruckt, wird geschnitten, gebunden und ausgeliefert.
    Ein .pdf nicht!
    Es muss lediglich bereitgestellt werden. Soweit ich weiß bekommt der Autor für sein Werk auch bei gedruckten Bücher nur einen lächerlichen Teil. Dieser Teil muss mindestens erhalten bleiben. Daraus ergibt sich für mich folgende Preisgestaltung: "Ein Ebook darf nicht mehr als 60% eines Taschenbuches kosten!" .
    DAS wäre ein Anreiz!
    Dieser wäre aber auch schon wieder zunichte wenn man von mir verbieten würde das (E)Buch nach 5 Jahren zu nutzen. In einer Zeit wo ein beliebiges Gerät nur 2 Jahre Nutzdauer hat, hätte ich die nach DRM erlaubten 5 Geräte alle durch. Danach würde ich das Buch verlieren.
    Tote Bäume kann ich behalten! Ich kann sie vererben! Ich kann sie verschenken! Auch noch in 40Jahren! Das das unwahrscheinlich ist, logisch!
    ABER ICH KÖNNTE! Ich habe es gekauft.
    Es gibt doch Techniken um unerlaubtes Kopieren zu vermeiden. Ich habe kein Problem damit wenn das EBook ein Wasserzeichen enthält. Ich will es nicht in die Welt kopieren. Ich will es LESEN! Vielleicht auch noch in 10 Jahren...

  2. Re: Verlage wollen Sklaven, keine Kunden!

    Autor Flying Circus 29.09.09 - 10:40

    OP2030 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tote Bäume kann ich behalten! Ich kann sie vererben! Ich kann
    > sie verschenken! Auch noch in 40Jahren! Das das
    > unwahrscheinlich ist, logisch!

    Was soll daran unwahrscheinlich sein? Einige Bücher in meinem Besitz sind noch älter als 40 Jahre. Viele sind älter als 5 Jahre. Und bei keinem davon brauche ich irgendwelche (teure) Hardware, um sie lesen zu können.

    > Ich will es LESEN! Vielleicht auch noch in 10 Jahren...

    Das ist der Knackpunkt, der mich davon abhält.
    Die 200 Tacken, die ein eBook-Reader mindestens kostet, sind ja erst der Anfang. Das Gerät wird nicht ewig leben. Dann kommt das nächste ... und das nächste ... für den Preis kriege ich so einiges an toten Bäumen. Und diese Bücher sind erheblich widerstandsfähiger als die Reader.

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