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Grisham hat 50% Recht

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  1. Grisham hat 50% Recht

    Autor verschenkt ebooks 17.03.10 - 18:38

    Verlage sind überflüssig.
    Speziell bei Wissenschafts-Büchern.

    Bei Fachbüchern und Romanen so lala.
    Da müsste man Lektoren über passende Portale oder eine kostenlose Zwangs-"Gilde der Bücher/Artikel-Schreiber" finden.

    Arbeitslose Deutschlehrer machen Korrektur.

    Wegen "junge Autoren kriegen keine Chance":
    Es mag ja sein, das Testleser besser selektieren als Normalos. Aber über Web-Portale kann man das auch hinbekommen.
    Es wird nur keiner machen, weil die Kommerzos/BWLer/Schlipsträger nicht die Skills für progressive Bewertungs-Systeme haben und die Skiller keine Lust. Man bekommt ja nichts dafür und muss all sein Hab und Gut für Abmahnungen raushauen. Oder sich den Schlipsträgern anschliessen und all sein Geld mit Juristen und BWLern teilen und Knebelverträge mit den Autoren abschliessen. Dann braucht die Bewertungsfunktion aber auch nichts mehr zu taugen.
    Das ist also geschäfts-modell-mäßig anders als die Score-Funktion von Google.

    Ausserdem ist das aus Sicht der Autoren einfach falsche Denkweise. Die Leute werden älter. Die wollen Bücher in großer Schrift lesen. Also am EReader.

    Über das Ipad und andere Systeme wird kostenloser vertrieb von Nachrichten, Zeitschriften, Anleitungen, Katalogen, Werbung usw. bald normal sein. Die Abwicklung der Drucker, Buchhändler und Verlage muss geplant werden.

    Aber das Forum hat schon nicht geglaubt, das Verlage durch EReader überflüssig werden und heute schon fast sind. Jetzt erzählt es Grisham Euch. Beginnt Ihr jetzt langsam endlich zu glauben ?

  2. Re: Grisham hat 50% Recht

    Autor Der das Buch liest 17.03.10 - 20:12

    Nutze E-books schon sporadisch aber noch ohne Reader sondern auf dem Handy via Mobipocketreader, ist eine sinnvolle Ergänzung denke ich mal aber was mich noch interessieren würde welche Buchhandlungen nehmen an dieser Action teil gibbed da ne Liste??

  3. Re: Grisham hat 50% Recht

    Autor für Flash 17.03.10 - 20:58

    Libreka hat sicher eine Webseite mit der Liste.

    Als kostenlose zusatz-Infos:
    Neulich hat hier jemand "Calibre" empfohlen. Das ist wohl für Freie Bücher und kann wohl auch RSS-Feeds in eine persönliche Zeitung umwandeln.
    Nette Ergebnisse bei google für "calibre". Ist wohl auch für Linux und MacOs verfügbar.

    Und Gutenberg hat (definitionsgemäß) auch viele freie Bücher.

  4. Libreka verschenkt DRM, na und?

    Autor Wuzzy 18.03.10 - 02:58

    Das ist eine faule Werbeaktion. Die wollen mich ködern und dieser Köder stinkt auch noch furchtbar, denn:
    1. Die E-Books von Libreka sind mit DRM infiziert, also dieser freundlichen Kopierschutztechnik, die mir vorschreibt, wie oft ich (und wohin) mein E-Book kopieren darf. Das ist ungefähr so, als würde man mir zur Förderung der Bücher ein Taschenbuch schenken, das an einer 50-Kilogramm-Bleikugel angekettet ist.
    2. Ich find zum verrecken nicht raus, wo diese 4000 angeblich teilnehmenden Buchhandlungen nun sein sollen.

    Wenn die wirklich E-Books fördern wollten, würden sie sich bei BitTorrent oder so einklinken und sämtliche E-Books dort seeden, natürlich ohne irgendeinem Kopiersch(m)utz wie DRM.
    Aber Unternehmen haben nie etwas zu verschenken. Das »Geschenk« von Libreka ist in Wirklichkeit ein Köder, um uns zum Kauf zu animieren.
    Wie kann man diese Werbung nur so völlig unkritisch in golem.de posten?

  5. Re: Grisham hat 50% Recht

    Autor micha6270 18.03.10 - 08:28

    Bücher, die von arbeitslosen Deutschlehrern lektoriert werden, möchte ich nicht lesen. Du unterschätzt die Arbeit von Verlagen ganz gewaltig.

  6. Re: Libreka verschenkt DRM, na und?

    Autor micha6270 18.03.10 - 08:47

    Das ist keine Werbung, da du ja offenbar hierüber nicht erfährst, wo es die Gutscheine gibt. Ist es denn so schwer zu verstehen, dass offenbar die Leute, die in die Buchläden gehen, die Zielgruppe sein soll?
    Und da Unternehmen nichts zu verschenken haben, taugt auch die Versorgung über Torrents nicht zur Umsatzgenerierung...

  7. Re: Grisham hat 50% Recht

    Autor calibrist 18.03.10 - 11:02

    > Why does the PDF conversion lose some
    > images/tables?

    > The PDF conversion tries to extract the text
    > and images from the PDF file and convert them
    > to and HTML based ebook. Some PDF files have
    > images in a format that cannot be extracted
    > (vector images). All tables are also
    > represented as vector diagrams, thus they
    > cannot be extracted.

    Das macht es so ziemlich unbrauchbar. Schade.

  8. Re: Grisham hat 50% Recht

    Autor alien ware 18.03.10 - 12:59

    calibrist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das macht es so ziemlich unbrauchbar. Schade.

    Die meisten benutzen BMP und GIF für ihre PDFs . Unbrauchbar dürfte also sehr relativ sein.

    Interessanter wäre allerdings eine Lösung.
    Für EReader auf digitalen Bilderrahmen wollte ich sowieso konverter vorschlagen, die es in mehreren Größen als jpg/gif/bmp/png abspeichern und man auf den Bilderrahmen zieht und dort ein Modul/Applet/Plugin oder halt komplett neue Firmware laufen lässt.

    Kurzum: calibre müsste mitbekommen, wo Bilder nicht konvertiert werden können. dann wird ein gif von der Seite erzeugt mit xpdf oder screenshot von adobe-reader mit dem bild in voller auflösung (virtueller monitor mit 9999x9999 pixeln) und das bild dann beschnitten und ins epub eingefügt.
    Die Anleitung wird als recipe hinterlegt und web2.0-mößig geteilt. Wer also dann mit calibre dasselbe pdf konvertiert, kriegt Hinweise auf die recipeis für die entsprechenden Bilder.
    Ist zwar nicht vollautomatishc aber es ist mit den freien Mitteln problemlos machbar. Ich weiss nur nicht, ob die Calibres Interesse daran haben.

    Und noch einmal: Wenige Publikums-PDFs nutzen wirklich Vektoren. Technische PDFs und Zeichnungen hingegen gabs früher häufiger. Aber heute dürften auch diese durch bitmap-Bilder ersetzt sein.

    Es würde reichen, wenn calibre alle Deine PDFs durchcheckert und auflistet und die Stellen anzeigt, wo es Probleme gibt.

    Tabellen sind vielleicht was anderes.
    Aber meine Notlösung mit dem Screenshot ist hinreichend genug.

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