Früher hat man Bestellservices über das Telefonbuch gefunden. Das hat keinen was gekostet, man bezahlte die Lieferung und das ging komplett an den Produzenten.
Nun gibts immer mehr "Dazwischendrücker"-Geschäftsmodelle, die nix leisten, aber den Produzenten der Waren zwingen, einen Teil seinens Gewinns abzugeben.
Auf den ersten Blick könnte man ja denken, dass diese "LieferfinderApp" mehr Kunden bringen, aber wer bestellen will, der bestellt auch irgendwo. Kein Mensch, der vorher das Essen nicht bestellt hätte, tut dies nun, weil er es über ne App machen kann. Die Anzahl der Kunden bleibt also gleich, aber da Kunden diese Apps nutzen, und die Konkurrenz auch dort gelistet ist, ist der kleine Pizzaladen von nebenan nun auch gezwungen da mitzumachen und sich in jeder App eintragen zu lassen. Für den Produzenten der Ware die verkauft wird, hat sich also im Endeffekt nix geändert, ausser dass es nun einen Mittelsmann gibt, der für die Vermittlung mitkassiert. Dass diese Vermittlung aber notwendig wird, hat der Mittelsmann selbst verursacht.
Hier in AT ists sogar so, dass 2 dieser Anbieter ein und der selbe sind. Er hat quasi 2 Marken mit 2 Webseiten und 2 Apps um diesen "Bestellen über Apps" Markt noch grösser erscheinen zu lassen.
Meiner Meinung nach moralisch absolut unter aller Kanone!
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Vorher hat der Pizza-Dienst viel Geld für Flyer und lokale Zeitungsanzeigen bezahlt, dass entfällt nun und man hat diese Fixkosten gespart.
Wenn eine Pizzabude auch weitere Services anbieten will, dann müssen sie aber auch entsprechend in die Tasche greifen und alles entwickeln lassen... das macht aber keiner, haben eh kein Geld.
Und es zwingt dich niemand eine App zu nutzen, du kannst auch weiterhin anrufen oder vorbeigehen.
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Die Flyer musste auch weiter drucken, weil es genug Leute gibt die über die Flyer kommen.
Es geht nicht darum dass der Endkunde dazu gewzungen wird da mitzumachen, sondern der Pizzalieferant!
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Blödsinn.
Z.B. wir hier, bestellen nun etwa Wöchentlich mehrere Posten bei einem Lieferdienst. Dies haben wir seit monaten/jahren nicht mehr getan, da es einfach unpraktikabel war die Dienste, Preise und Qualität zu vergleichen und das gelieferte Essen einfach nur aufgewärmtes Dosenfutter war.
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Husten schrieb:
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> Früher hat man Bestellservices über das Telefonbuch gefunden. Das hat
> keinen was gekostet, man bezahlte die Lieferung und das ging komplett an
> den Produzenten.
>
> Nun gibts immer mehr "Dazwischendrücker"-Geschäftsmodelle, die nix leisten,
> aber den Produzenten der Waren zwingen, einen Teil seinens Gewinns
> abzugeben.
Es ist durchaus interessant und für den Konsumenten vorteilhaft, eine gut gemachte Übersicht der Lieferdienste in seinem jeweiligen Umfeld zu sehen, ob diese noch offen haben, etc. etc.
Früher wurden Unmengen an Papier für Werbemittel und eben deine hochgelobten Telefonbücher ausgegeben. Wenn das auch nur um einen unteren zweistelligen Prozentbetrag durch solche Portale reduziert werden kann, gerne.
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Seit es die Seiten gibt ( besonders Lieferheld.de) habe ich erst wieder Essen bestellt und probiere ab und an auch andere Lieferanten aus, was ich vorher nicht getan hätte, da ich 1) Sonst nicht bestellt hätte und 2) Die Lieferanten + Karte nicht gekannt hätte
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musst es doch auch nicht nutzen! in der regel hat man doch eh schon den besten pizzadealer der stadt in der schnellwahlliste, das angebotsbuch (pizza, pasta, döner, chinesisch, etc.) kennt man meist eh auswendig, nicht selten schickt man "einmal standard" durch den hörer. vllt. ist das in großstädten wie berlin anders, wo evtl. alle nase lang die läden wieder zu machen. bei mir ist es jedenfalls so wie oben beschrieben usus. und hier tragen die betreiber auch regelmässig "erinnerungsblättchen" aus, mit den aktualisierten karten samt angeboten.
"we have computers, which can beat your computers"
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Niemand wird hier zu irgendwas gezwungen.
Wenn der Lieferant es nicht will, dann ist er auch aus den Portalen raus.
Weißheit des Tages, Konfuzius sagt:
Eine verkaufte Pizza ist noch immer besser als keine verkaufte Pizza.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.12 14:22 durch dabbes.
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tunnelblick schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> musst es doch auch nicht nutzen!
Ach ja? Standardargument 12C - greift hier leider nicht...
Die Pizzas, die ich direkt per Telefon oder auf der Webseite des Pizzadienstes bestelle kosten dann 10% weniger (so hoch ist die Provision von diesen dämlichen Seiten). Nein, egal wie man e bestellt, man bezahlt unterm Strich zahle ich mehr als nötig.
Und der zusätzliche Service? Nun ja, gerade beim Essen sind 1. Preisvergleiche irrelevant (weil ich dort esse wo es schmeckt und nicht dort wo es einfach nur billig ist) und 2. die Geschmäcker so verschieden sind, dass Rezensionen und Meinungen anders genauso oft schaden wie nützen - womit ich dann wieder beim Punkt 1 sind: ohne zu wissen welches Essen MIR schmecken wird, ist der Preisvergleich unnütz.
Dafür bis zu 10% Aufschlag ob ich will oder nicht. Danke!
p.s.
Je mehr Kunden die Dienste nutzen, desto mehr nähert sich der Aufschlag für alle Kunden den Provisionssatz der Dazwischendrücker). Und wenn die Kunden sich immer schön einreden lassen, was sie doch gern haben möchten und wie nützen das doch alles ist, wird sich bestimmt bald die nächste Service-Dienstleistung dazwischen drängen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.12 14:26 durch S-Talker.
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S-Talker schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> tunnelblick schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > musst es doch auch nicht nutzen!
>
> Ach ja? Standardargument 12C - greift hier leider nicht...
weil?
> Die Pizzas, die ich direkt per Telefon oder auf der Webseite des
> Pizzadienstes bestelle kosten dann 10% weniger (so hoch ist die Provision
> von diesen dämlichen Seiten). Nein, egal wie man e bestellt, man bezahlt
> unterm Strich zahle ich mehr als nötig.
wieso bezahlst du denn bei direktbestellung auch mehr, wenn du doch 10% sparst?
> Und der zusätzliche Service? Nun ja, gerade beim Essen sind 1.
> Preisvergleiche irrelevant (weil ich dort esse wo es schmeckt und nicht
> dort wo es einfach nur billig ist)
richtig.
> und 2. die Geschmäcker so verschieden
> sind, dass Rezensionen und Meinungen anders genauso oft schaden wie nützen
> - womit ich dann wieder beim Punkt 1 sind: ohne zu wissen welches Essen MIR
> schmecken wird, ist der Preisvergleich unnütz.
richtig.
> Dafür bis zu 10% Aufschlag ob ich will oder nicht. Danke!
deshalb schrieb ich ja, dass man die dienste nicht nutzen muss.
> p.s.
> Je mehr Kunden die Dienste nutzen, desto mehr nähert sich der Aufschlag für
> alle Kunden den Provisionssatz der Dazwischendrücker)
ja, aber wo widerspricht das denn meinem post?
"we have computers, which can beat your computers"
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Blödsinn.
Wo zahlst du denn bitte 10% mehr oder weniger ?
Egal ob ich bei einem Lieferdienst bestelle oder direkt beim Lieferanten, der Preis ist für mich als Endkunden gleich.
Und warum bestellst du überhaupt, kauf dir die Zutaten und mach deine eigene Pizza, ist noch billiger.
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dabbes schrieb:
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> Niemand wird hier zu irgendwas gezwungen.
> Wenn der Lieferant es nicht will, dann ist er auch aus den Portalen raus.
Und da ein signifikanter Anteil potenzieller Kunden nun über die App bestellt, ist er dann auch bald aus dem Geschäft raus... Ergo: Zwang... Weiterdenken, Junge!
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Am Telefon: "Ich habe gesehen das man auch über pizza.de bestellen könnte. Ich tu das nicht und hätte gerne 5% Rabatt."
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> Weißheit des Tages, Konfuzius sagt:
> Eine verkaufte Pizza ist noch immer besser als keine verkaufte Pizza.
so ein bullshit. eine verkaufte pizza mit verlust ist besser als keine verkaufte ?
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onkel hotte schrieb:
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> > Weißheit des Tages, Konfuzius sagt:
> > Eine verkaufte Pizza ist noch immer besser als keine verkaufte Pizza.
>
> so ein bullshit. eine verkaufte pizza mit verlust ist besser als keine
> verkaufte ?
So ein Bullshit ( :D ). Jede verkaufte Pizza, die ihre Herstellung selbst abdeckt, ist gut und das tut wohl jede, egal, ob per Telefon oder via Lieferheld.de (etc.) bestellt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.12 14:56 durch Trollster.
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Der Italiener mit seinen Teigwaren hat die größte Gewinnspanne von allen Restaurants, danach kommt der Chinese, die kleinste Gewinnspanne hat der Grieche, da bei denen fast alle Gerichte Fleischgerichte sind.
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Husten schrieb:
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> Kein Mensch, der vorher das Essen nicht bestellt hätte, tut dies nun, weil
> er es über ne App machen kann.
Du disqualifizierst dich eh, weil eine Aussage wie diese nur von jemandem kommen kann, der sich maximal ganz oberflächliche Gedanken gemacht hat. Falsch ist die Aussage natürlich auch.
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Ja ganz toll, da muss er mit dir noch telefonieren und das kostet ihn auch noch Zeit und Arbeitszeit ist bei uns teuer.
Mag sein, dass du aus Freundlichkeit den Rabatt bekommst, aber wenn das jeder machen würde sicher nicht mehr.
"Ich hab gesehen sie haben für 300 Euro eine kleine Zeitungsanzeige geschaltet, die brauchen sie jetzt nicht mehr, liefern sie mir die Pizza umsonst" ;)
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Genau Junge, denk mal überhaupt. Nach deiner Logik müssten ja alle Autohändler und Immobilienmakler aus dem Geschäft sein, wenn sie nicht bei Immowelt, Immoscout, Autoscout & Co. gelistet sind... komisch sind sie aber nicht.
Und es wird mehr als eine App geben, denn überall wo Geld verdient wird gibt es Konkurrenz und wo die ist fallen die Preise.
Und eine gute Pizzaria lebt vom Laden und nicht vom Liefergeschäft.
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lasst es einfach sein, ohne kaufmännische Grundkenntnisse brauchen wir wohl nicht weiter zu diskutieren. Und macht bitte kein Restaurant auf ;-)
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