Diese wichtige Information fehlt im Artikel:
Ab einem übertragenen Datenvolumen von 3 GB in einem Monat wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf max. 1.000 kbit/s für den Downstream und 384 kbit/s für den Upstream begrenzt; ab einem übertragenen Datenvolumen von weiteren 2 GB (also insgesamt 5 GB) erfolgt eine Begrenzung auf 384 kbit/s im Downstream und 64 kbit/s im Upstream.
D.h. man hat nicht viel von seinem DSL 3000, nach kürzester Zeit ist es nur noch ein DSL Lite-Internetzugang.
Vor allem im Businessbereich ist diese Datendrosselung ein No Go!! Da ist das ganze schon wieder uninteressant.
An vielen Orten in D-Land lebt man wohl auch in Zukunft im informationstechnischen Steinzeitalter :( - ist halt nicht kostendeckend
Ich frage mich, wie bei der Netzabdeckung all die "tollen" Neuerungen (Cloud,...) unters Volk gebracht werden sollen ?
Was mich wundert: mein Freund in Osteuropa hat seit mehr als 4 Jahren DSL (20Mbit!!!) und der wohnt wirklich in der Pampa.
[Ironie] Es lebe die Bananenrepublik Deutschland ! [\Ironie]
najaaaaaaa, ich wohne auch nicht wirklich zentral und habe seit 2006 20mbit dank kabel deutschland, wer weiß wie lange es das schon davor gab. in meiner neuen wohnung (ab 1.5.) hab ich 64mbit und das für 35 euro im monat mit telefonflat. mein onkel wohnt in einem 3000 seelen kaff und hat auch seine 20mbit.
aber ich bin mir sicher irgendwo im bayerischen wald, da gibts leute, die heute noch nicht mal strom haben...
Das is ja mal die mega Abzocke.
Und das wollte ich schon vor dem Post von Lorphos schreiben.
Schon aus diesem Grund würde ich solche Angebote boykottieren.
Grüße vom Planeten Deviluke!
Ohne Drosselung können aber im Mobilfunk ein paar Kunden alle anderen lahmlegen.
Lösungs Vorschläge?
Ohne Drosselung können aber im Mobilfunk ein paar Kunden alle anderen lahmlegen.
Lösungs Vorschläge?
ZyRa schrieb:
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> Ohne Drosselung können aber im Mobilfunk ein paar Kunden alle anderen
> lahmlegen.
> Lösungs Vorschläge?
wie wärs mit nicht ganz so drastisch drosseln? Was sind heutzutage 5GB? Ich hab gestern meine Backups gespiegelt, da sind aus meinem notebook mal eben 1200GB geflossen(GBit sei dank geht das fix). Aber selbst für den Normalnutzer sind eben 5 Gig in einem Monat zu knapp.
Wenn die Provider angst vor Powerusern wie mir haben, die halt mal ein paar Terabyte Traffic im Monat produzieren, dann sollen sie doch hingehen, und anständige limits setzen.
Wenn ich mich recht entsinne, dann verbraucht der Deutsche laut einer Bitkom-studie(wie zuverlässig die ist sei jetzt mal dahingestellt) 12GB/Monat. Also setzen wir ein Traffic limit von 20 Gig an, da springt der Poweruser eh nicht drauf an, weil denen das zu wenig ist.
Danach kann man von mir aus drosseln, aber nur unter einer Bedingung(und ich finde es ist eine Schande, dass noch keiner der Provider von selbst drauf gekommen ist!):
Man kann zusatztraffic kaufen. Von mir aus für 2€/GB, da machen die Provider immernoch unverschämten Gewinn, aber immerhin hat der kunde die möglichkeit.(mal abgesehen davon, dass bisher keiner der Provider entweder warnt, wenn man ans ende des inklusivtraffics kommt, oder aber eine wirklich gescheite möglichkeit bietet, den trafficstand abzufragen. Dazu kommt, dass mindestens Vodafone und O² bei der Trafficabrechnung massiv bescheissen, und es keine Einzelverbindungsnachweise gibt)
Was im übrigen noch gar nicht erwähnt wurde... LTE ist afair bis 100mbit spezifiziert. In der Regel gibt es in Gemeinden mit 4k+ Einwohnern auch einigermassen anständiges DSL. 2k sollten da immer gehen, 6k idr auch. Geht man also davon aus, dass es in einem 4k Einwohner Dorf ca 1k Haushalte gibt(auf dem Land sind die Familien grösser) und dass dass 60% einen Internetanschluss haben(auf dem land leben statistisch gesehen mehr alte leute, dazu kommen noch die weniger technikaffinen). von diesen 60%(600 Haushalte) gehen sind vielleicht die hälfte(300 Haushalte) mit DSL-Light/DSL 2k zufrieden, einfach weil sie das internet nicht häufig nutzen(wollen)
Dann hat man noch 300 Nutzer, und bei der Grösse der Dörfer wird man für diese Nutzer mindestens 3 Funkmasten für eine volle Abdeckung benötigen. Dazu kommt noch, dass es unterschiedliche anbieter gibt, man also von 3 LTE-Netzen ausgehen kann(hat E-Plus LTE?). Das bedeutet dass am Ende pro Netzzelle etwa 33 Nutzer angebunden werden müssen. Damit ist eine 100MBit Netzzelle aber nicht mal wenn alle diese 33 Nutzer poweruser sind vollkommen ausgelastet.
Von daher ist die überlastung der Zellen kein Argument für mich. Den Providern gehts nur ums Geld!
Fazit: IMHO sollten die Provider von der BNA auflagen über mindestens zugesicherten Monatlichen Traffic bekommen. Solange sich alle Provider untereinander offensichtlich absprechen(_alle_ haben 5 Gig, ist das nicht komisch), und das Bundeskartellamt nichts dagegen unternimmt, wird der Wettbewerb es nicht richten.
PS: Was die von mir angenommne Internetnutzung angeht - ich habe im letzten Jahr eine Arbeit über die Nutzungsausmasse des 2.4Ghz Bandes geschrieben. Dabei habe ich sowohl im städtischen Bereich als auch in mehreren Gemeinden Messungen vorgenommen, insbesondere was WLAN angeht. Aus diesen Messdaten lässt sich recht gut auf die Nutzung vorhandener Internetanschlüssen schliessen
Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
'touch /dev/breasts' macht root zum Sex-Offender
******
macht aus nutzern raubmordhörer ohne klickibuntigui!
antares schrieb:
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> Dann hat man noch 300 Nutzer, und bei der Grösse der Dörfer wird man für
> diese Nutzer mindestens 3 Funkmasten für eine volle Abdeckung benötigen.
> Dazu kommt noch, dass es unterschiedliche anbieter gibt, man also von 3
> LTE-Netzen ausgehen kann(hat E-Plus LTE?). Das bedeutet dass am Ende pro
> Netzzelle etwa 33 Nutzer angebunden werden müssen. Damit ist eine 100MBit
> Netzzelle aber nicht mal wenn alle diese 33 Nutzer poweruser sind
> vollkommen ausgelastet.
Wie durch die, laut der Milchmädchenrechnung, geringe Anzahl von Nutzern pro Infrastruktur eben diese Infrastruktur finanziert werden soll, hast du vergessen zu erläutern. Die monatliche Grundgebühr möchte ich nicht sehen, wenn jeweils für eine Zenturie von Kunden ein Mast gebaut und betrieben werden muss.
Noch etwas: was hat dein lokales 1,2TB Backup mit mobilen Datennetz-Traffic zu tun, oder hast du vor in Zukunft so etwas über LTE zu übertragen - bei den von dir vorgeschlagenen 2€/GB. Viel Spaß.
Ich finde deine Überlegungen nicht ganz schlüssig...
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