1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mensch vs. Maschine: "Wir brauchen…

Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor IceRa 07.05.13 - 20:45

    Solange Maschinen und deren Produktionssteigerungen nur dem Profit weniger Reicher zu gute kommen, und nicht vielen Menschen, solange werden Maschinen das Problem verschärfen.
    Solange Technologie von Reichen und ihren Helfern in der Politik nur immer GEGEN das Volk verwendet wird, solange wird nichts besser, nur schlimmer.
    Und solange wir eben diese Politik-Pfeifen schön brav immer wieder wählen, weil wir Angst vor Veränderung haben, solange sind wir selber schuld an der Misere. Und solange wir diesen Kapitalismus, diese institutionalisierte Gier und Egomanie nicht nur tolerieren, sondern sogar aktiv unterstützen, haben wir kein Recht zu jammern.


    Gruss, Ice

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor DrWatson 07.05.13 - 20:57

    IceRa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Maschinen und deren Produktionssteigerungen nur dem Profit weniger
    > Reicher zu gute kommen, und nicht vielen Menschen, solange werden Maschinen
    > das Problem verschärfen.

    Dir erleichtern Maschinen nicht das leben? Wäre mir neu.


    > Solange Technologie von Reichen und ihren Helfern in der Politik nur immer
    > GEGEN das Volk verwendet wird, solange wird nichts besser, nur schlimmer.

    Hier das gleiche.

    > Und solange wir eben diese Politik-Pfeifen schön brav immer wieder wählen,
    > weil wir Angst vor Veränderung haben, solange sind wir selber schuld an der
    > Misere.

    Ich hoffe doch, du gehst selbst auch wählen.


    > Und solange wir diesen Kapitalismus, diese institutionalisierte
    > Gier und Egomanie nicht nur tolerieren, sondern sogar aktiv unterstützen,
    > haben wir kein Recht zu jammern.

    Solange du keinen Gegenvorschlag machst, sind das auch nur leere Phrasen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor hackCrack 07.05.13 - 22:31

    Ich könnte dir gerade 100 Beispiele nennen von Maschinen die nicht dir als Arbeiter das leben schöner machen sondern dem Millionen schweren chef...

    Es wurde ein Schaufelradbagger automatisiert. Statt 3 Leute pro Schicht ist nur noch einer da und der darf in der Ecke sitzen, 8 Stunden täglich und einem Schaufelrad bei der Arbeit zusehen, er muss nichts machen, langweilt sich obwohl er das teil damals selber gesteuert hat. Genützt hat es dem Arbeit nehmer nicht, dem Arbeit Geber schon. Gewinnmaximierung! Da lohnt sich selbst der Aufwand um nur 6 Leute einzusparen!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor caso 07.05.13 - 22:51

    Prinzipiell werden Maschinen schon seit der Antike eingesetzt und davor hat man schon Tiere genutzt um sich Arbeit zu sparen. Es war nie so dass die Menschen nichts zu tun hatten. Und Maschinen sind wirklich unschuldig. Man könnte natürlich Traktoren und Ochsen verbieten damit der Bauer Arbeiter einstellen muss die den Acker mit Spaten umgraben aber das hilft niemandem.
    Ich weiß nicht warum gerade jetzt Maschinen schlecht sein sollen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor DrWatson 07.05.13 - 23:37

    Für das was jetzt der Schaufelradbagger macht, mussten früher Hunderte Menschen schuften, i.d.R. 60 bis 80 Stunden in der Woche.

    Am Ende hatten die dann einen krummen Rücken, Staublunge etc.
    Ich weiß nicht, ob das so deine Idealvorstellung ist - mal davon abgesehen, das der Bagger schneller und effizienter ist.

    Überleg auch mal warum der Bagger das macht, wer die Kohle bzw. den Strom verbraucht, jetzt gerade wenn du diesen Satz liest. Na fällt dir was auf?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor Zedsdead 08.05.13 - 09:31

    Du verstehst glaub ich den Threadersteller nicht ganz.
    Je mehr automatisiert wird (was ich ja auch befürworte grundsätzlich) desto mehr leute werden entlassen und können selbst wenn die Preise der Produkte aufgrund der Profitmaximierung weiter sinken sie nicht mehr zahlen. Diese Konsequenz ist im Kapitalismus unabänderlich.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor DrWatson 08.05.13 - 10:54

    Zedsdead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du verstehst glaub ich den Threadersteller nicht ganz.

    Ich verstehe sehr wohl was der TE sagen will, ich stimme aber nicht mit ihm überein.

    > Je mehr automatisiert wird (was ich ja auch befürworte grundsätzlich) desto mehr leute werden entlassen und können selbst wenn die Preise der Produkte aufgrund der Profitmaximierung weiter sinken sie nicht mehr zahlen.

    Seit über 300 Jahren wird Menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt. Wenn es stimmt, was du sagst hätten wir heute über 80% Arbeitslosigkeit und nicht 3%.

    Die Leute werden dadurch auch nicht ärmer, im Gegenteil: In den letzten Jahrzenten hat sich der Lebensstandard in Deutschland faktisch verdoppelt.

    > Diese Konsequenz ist im Kapitalismus unabänderlich.

    Nein. Allerdings ist schon das Wort Kapitalismus alles andere als objektiv und nur ein Kampfbegriff für etwas, das eigentlich "Freie Marktwirtschaft" heißt.

    Das einzige was hier von einigen Leuten kommt ist destruktive Kritik, Lösungsvorschläge kommen selten bis nie.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor Zedsdead 08.05.13 - 11:50

    Du hast recht die Industrialisierung war der erste große schritt, dennoch steigt die Automatisierung der Arbeit bzw das was du konsumierst an Snacks oder anderen fertigen Produkten, whatever, wird zu 95% durch Maschinen produziert. Menschliche Arbeit zur Produktion wird überflüssig. Daher fliehen auch sehr viele Menschen in den Dienstleistungssektor.
    Es entstehen dort zwar scheinbar mehr Jobs aber diese sind eher Lückenfüller bis die Maschine oder die Software die Arbeit an sich ersetzt.
    und die Zeitpunkte dahin werden mit dem steigenden Technologielevel immer kürzer.
    -
    und ich benutze da auch ganz bewusst den Begriff Kapitalismus weil die Wirtschaft alles andere als frei ist,
    sie ist eher das genaue Gegenteil und viel zu starr an ein Finanzmodell gebunden.

    Ich kann dir gerne ein paar alternative Modelle vorstellen, allerdings kann ich in der Arbeit keine Romane schreiben und muss das auf später verschieben

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor Wakarimasen 08.05.13 - 11:53

    Es geht hier nicht darum das Maschinen uns schon immer das leben leichter gemacht haben sondern die Bevölkerung immer mehr wird durch technologien die Arbeitsstellen aber weniger arbeitsplätze brauchen.

    Das wir nicht 80% arbeitslosigkeit haben rührt unter anderem daher das die Politik Druck auf Firmen ausübt und zum anderen Firmen noch möglichst ein Mittelmaß zu bekommen sodass Arbeiter und Maschine ausgewogen verteilt sind aber dennoch schneller und besser arbeiten. Dazu kommen noch anschaffungskosten neuer Technologien.

    Nur weil eine mehrheit der Bevölkerung einen besseren Lebensstandart genießt, heisst das nicht das gleich alle glücklich sind. Die ärmeren werden noch ärmer während die Mittelschicht sich mehr leisten kann. So nähern wir uns einem China wo einige sehr reich sind und viele sehr arm und keine reelle Mittelschicht mehr existiert.

    Kapitalismus kann man auf keinen fall als frei bezeichnen. Tatsächlich würde es wohl fast allen besser gehen wenn wir das, zu gunsten des kapitalismus verworfene, einstmals verwendete, Prinzip des Sozialismus übernehmen. Für die die hiermit nichts Anfangen können Sozialismus = sehr viel höheres gehalt mehr Fertigung im eigenen Land zugriff auf ressourcen im eigenen Land daher zwar auch höhere Preise aber gleichzeitig auch viel mehr Besitz.

    Lösungsvorschläge sind auch bei einem solchem Thema recht schwierig. Ich finde das momentane Prinzip vorerst sinnvoll, eine ausgewogene Anzahl an Arbeitern und Maschinen zu besitzen. Früher oder später wird es aber Maschinen vermehrt geben. Hier müssen wir dann eben möglichkeiten finden damit umzugehen. Vlt wie schon im Artickel gesagt wurde Menschen ein Bedingungsloses Grundeinkommen zusprechen und statt in der Produktion zu arbeiten nehmen wir in der Entwicklung Stellung? Sprich das Menschen entwickeln und Maschinen Produzieren. Irgendwann werden Maschinen zwar auch diesen Punkt erreichen aber solche gedanken, denke ich, sind frühestens fürs nächste Jahrhundert als wahrscheinlich.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Das Problem ist WIE der Mensch die Maschinen einsetzt!

    Autor Neuro-Chef 25.05.13 - 21:00

    DrWatson schrieb:
    > Seit über 300 Jahren wird Menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt.
    > Wenn es stimmt, was du sagst hätten wir heute über 80% Arbeitslosigkeit und
    > nicht 3%.
    Die Arbeitslosigkeit an sich sagt erstmal nichts, z.B. haben wir deutlich über 10% Menschen, die kein annehmbares Einkommen haben. Dass die nicht alle arbeitslos sind, macht die Sache sogar eher schlimmer.

    |-o-| <-o-> |-o-| Imperiale Signatur
    In Anbetracht der Masse verrückter Menschen im Internet habe ich meinen Browser mit einer aktiven Panzerung versehen. ಠ_ಠ
    http://images2.wikia.nocookie.net/__cb20080623221434/jedipedia/de/images/thumb/6/61/Galaktisches_Imperium.png/50px-Galaktisches_Imperium.png

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smartphone-Diebstahl: Sicher ist nur, wer schnell reagiert
Smartphone-Diebstahl
Sicher ist nur, wer schnell reagiert
  1. Google Zukunft des Projekts Android Silver ungewiss
  2. Sicherheitslücke bei Android AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein
  3. Android-Versionen Kitkat verbreitet sich langsamer als Jelly Bean

Mobile Encryption App angeschaut: Telekom verschlüsselt Telefonie
Mobile Encryption App angeschaut
Telekom verschlüsselt Telefonie
  1. Magenta Mobil Deutsche Telekom startet neues Tarif-Portfolio
  2. Telekom Störungen bei der IP-Telefonie
  3. Quartalsbericht Telekom macht weiter keine genauen Angaben zu FTTH

Galaxy Note Edge im Hands On: Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
Galaxy Note Edge im Hands On
Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
  1. Phicomm Passion im Hands On Anständiges Full-HD-Smartphone mit 64-Bit-Prozessor
  2. Interview mit John Carmack "Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
  3. Nokia Lumia 735 Das OLED-Weitwinkel-Selfie-Phone

  1. Mitbewohner geärgert: Böser Streich mit Facebook-Werbung
    Mitbewohner geärgert
    Böser Streich mit Facebook-Werbung

    Facebook ist bekannt für seine zielgenauen Werbeanzeigen. Um seinem neuen Mitbewohner eins auszuwischen, hat ein Computer-Nerd so spezifische Banner kreiert, dass er das Streichopfer damit fast in die Paranoia getrieben hat.

  2. Square Enix: Final Fantasy 13 erscheint für PC
    Square Enix
    Final Fantasy 13 erscheint für PC

    Die hübsche Heldin Lightning steht im Mittelpunkt der drei Teile von Final Fantasy 13. Jetzt gibt Square Enix bekannt, dass die Rollenspielreihe auch für Windows-PC erscheinen wird.

  3. Entlassungen: Telekom verkleinert Online-Innovationsabteilung stark
    Entlassungen
    Telekom verkleinert Online-Innovationsabteilung stark

    Nach dem Scheitern von Pageplace und dem Verkauf anderer Internet-Unternehmen streicht die Deutsche Telekom viele Stellen in der Innovationabteilung. Eigene Onlinefirmen will die Telekom nicht mehr gründen.


  1. 19:03

  2. 18:40

  3. 16:33

  4. 16:12

  5. 15:34

  6. 15:29

  7. 14:56

  8. 14:22