... das sind die Fragen die ich mir bei der ganzen Sache eher stelle.
Es vorzuhaben und dann wirklich durchzusetzen sind ja erst mal unterschiedliche Dinge. Wenn man sich ansieht was notwendig ist um rauszufinden ob jemand sich auf Warez, P2P oder DDL Seiten rumtreibt und illegale Dinge saugt muss ja zumindest begrenztes Content-Filtering durch den Provider betrieben werden.
Das würde ich aber als unverhältnismäßig tiefen Eingriff in die Privatsphäre betrachten...
Denn selbst wenn dies automatisch geschiet muss früher oder später jemand dort hinein sehen und analysieren ob das auch den Tatsachen entsprach oder der Filter mist gebaut hat. Und spätestens an der Stelle liest jemand in meinen privaten Dingen, kann ggf. vertrauliche Dinge wie E-Mails, Krankenakten oder was auch immer einsehen (was fälschlicherweise für illegal betrachtet wurde).
Da frage ich mich: Wie zum Teufel will man etwas, dass selbst Gerichte nur begrenzt dürfen, in private Hände legen? Meiner Meinung nach in Deutschland undenkbar und würde sich auch keiner Provider trauen solange ihn der Staat nicht zwingt. Und spätestens dann kommen Daten- und Verbraucherschützer auf die Matte und stoppen das via Gerichtsverfahren.
Ist das in den USA wirklich so unterschiedlich zu Deutschland?
g.
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Das Datenschutzrecht ist in Deutschland schon im europäischen Vergelich relativ streng und derst recht im Vergleich zu den USA. Dort dürfen Firmen mit deinen Daten ziemlich viel anstellen, wenn es in ihrer "privacy policy" (der du beim Vertragsabschluss zustimmst) steht...
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