... durch die hohen Gebühren die Leute mehr ermutigt werden, freie Musik aufzuführen. Es gibt inzwischen einen großen Fundus an sehr guter freier Musik in allen möglichen Stilen. Wer freie Musik aufführt braucht keine GEMA-Gebühren bezahlen und das Geld, das er dafür zahlen kann freiwillig direkt dem Künstler zukommen lassen. Für den Künstler hat das den Vorteil, dass er dann sein Entgeld ohne Abzüge durch die Gema erhält.
Eigentlich finde ich, dass musizieren eher ein Hobby ist. Ich mache Musik, weil es mir Spaß macht und stelle sie unter einer Copyleft-Lizenz ins Internet. Besonders meine ersten Werke waren nicht massentauglich, generieren aber dennoch eine gewisse Anzahl an Spenden.
Inzwischen verdiene ich mit meiner Musik mehr, als ich mit meinem Hauptberuf verdiene. Aber ich verdiene das Geld nicht durch den Verkauf von Musikdateien, die sich ohnehin jeder selbst kopieren kann.
Ich verdiene das Geld, weil ich Aufträge als Sounddesigner erhalte. Spielehersteller, Keyboardhersteller, Hersteller von Musiksoftware, Werbeproduzenten usw. wenden sich an mich, damit ich für sie spezielle Sounds erzeuge, oder Auftragskompositionen schreibe. Ein weiterer Teil meiner Einnahmen kommt aus meiner Lehrtätigkeit für elektronische Musik. Songwriting, Handhabung von Software, Handhabung von modularen Synthesizern, Midi, Mikrofonierung, Mixdown, Einsatz von Effekten, Keyboardkurse usw. Die meisten der Anfragen bekomme ich nur, weil jemand meine Sammlung von freier Musik im Netz gehört hat und sich einzelne Songs viral stark verbreitet haben.
Die Digitaltechnik bringt uns wieder zurück in die Zeit der großen klassischen Komponisten: Damals konnte man mangels technischer Möglichkeiten keine Tonträger verkaufen. Musik konnte nur live gespielt werden. Die Kompositionen selbst waren aber frei - die Komponisten haben voneinander abgeschrieben, voneinander gelernt, ihre Werke verändert, neue Ideen daraus geschöpft usw. Mit dem heutigen Urheberrecht wäre ein Wolfgang Amadeus Mozart niemals möglich gewesen.
Heute sind wir wieder soweit, dass die Verbreitung von Musik nicht mehr an die aufwändige Herstellung von CDs oder Schallplatten gebunden ist. Dateien kann sich heute jeder selbst kopieren, genauso, wie man früher eine Partitur selbst abschreiben konnte.
Meine ersten Schritte als Musiker machte ich übrigens, indem ich bestehende Songs auf dem Computer nachgebaut habe. Ich versuchte die Sounds genauso hinzubekommen, ich lernte so, wie man einen Song richtig aufbaut usw. ich habe experimentiert und Variationen gemacht, bis ich nach einigen Jahren soweit war und eigenständige Musik schreiben konnte. Aber was heißt "eigenständig" - Es gibt keinen Komponisten oder Musiker, der nicht von anderen gelernt hat. Jeder E-Gitarrist fängt zum Beispiel damit an, dass er die Licks der Alten wie Albert King, Jimmy Hendrix usw. nachspielt. Sie bauen diese Licks in ihre Soli ein, Variieren und verändern sie, lassen sich dadurch inspirieren.
Auch die neuesten Ideen bauen an irgendeiner Stelle immer auf bereits Bekanntem auf, verändern es, vernetzen es neu usw. Urheberrechtliche Einschränkungen bedeuten daher aus meiner Sicht als Musiker ein gesetzliches Lernverbot für alle zukünftigen Musikergenerationen - sozusagen ein Berufsverbot für zukünftige Musiker.
Je mehr die GEMA die Sache ad absurdum führt, desto eher hoffe ich, dass die Menschen erkennen, dass sie ihre Prioritäten anders setzen müssen.
Lasst eingeschränkte Musik einfach im Laden stehen!
Spielt keine eingeschränkge Musik in Clubs!
DJs sollten keine Loops und Samples aus eingeschränkter Musik verwenden!
Lasst die eingeschränkte Musik in der Versenkung eines dauerhaften Totalboykotts verschwinden!
Wenn es irgendwo noch keine passende freie Musik gibt, bleibt hart. Schreibt selbst, spendet einem freien Musiker Geld für eine freie Auftragskomposition - verzichtet im Notfall, und kauft auf keinen Fall eingeschränkte Musik!
Die Contentmafia soll keinen Cent mehr verdienen. Wichtig ist, dass wir alle konsequent bleiben und nichts mehr kaufen, das eingeschränkt ist.
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Toller Beitrag.
Ich denke es wird bald eine Welle von Freier-Musik Initiativen geben. Auch wenn die kommerzielle Musik für die meisten Menschen nicht ersetzbar ist und freie Musik es allgemein schwer hat sich in der breiten Masse durchzusetzen - aber Internet kann selbst den großen Labels, mit den Unsummen an Werbebudget parolie bieten.
ubkatube schrieb:
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> ... durch die hohen Gebühren die Leute mehr ermutigt werden, freie Musik
> aufzuführen. Es gibt inzwischen einen großen Fundus an sehr guter freier
> Musik in allen möglichen Stilen. Wer freie Musik aufführt braucht keine
> GEMA-Gebühren bezahlen und das Geld, das er dafür zahlen kann freiwillig
> direkt dem Künstler zukommen lassen. Für den Künstler hat das den Vorteil,
> dass er dann sein Entgeld ohne Abzüge durch die Gema erhält.
>
> Eigentlich finde ich, dass musizieren eher ein Hobby ist. Ich mache Musik,
> weil es mir Spaß macht und stelle sie unter einer Copyleft-Lizenz ins
> Internet. Besonders meine ersten Werke waren nicht massentauglich,
> generieren aber dennoch eine gewisse Anzahl an Spenden.
>
> Inzwischen verdiene ich mit meiner Musik mehr, als ich mit meinem
> Hauptberuf verdiene. Aber ich verdiene das Geld nicht durch den Verkauf von
> Musikdateien, die sich ohnehin jeder selbst kopieren kann.
>
> Ich verdiene das Geld, weil ich Aufträge als Sounddesigner erhalte.
> Spielehersteller, Keyboardhersteller, Hersteller von Musiksoftware,
> Werbeproduzenten usw. wenden sich an mich, damit ich für sie spezielle
> Sounds erzeuge, oder Auftragskompositionen schreibe. Ein weiterer Teil
> meiner Einnahmen kommt aus meiner Lehrtätigkeit für elektronische Musik.
> Songwriting, Handhabung von Software, Handhabung von modularen
> Synthesizern, Midi, Mikrofonierung, Mixdown, Einsatz von Effekten,
> Keyboardkurse usw. Die meisten der Anfragen bekomme ich nur, weil jemand
> meine Sammlung von freier Musik im Netz gehört hat und sich einzelne Songs
> viral stark verbreitet haben.
>
> Die Digitaltechnik bringt uns wieder zurück in die Zeit der großen
> klassischen Komponisten: Damals konnte man mangels technischer
> Möglichkeiten keine Tonträger verkaufen. Musik konnte nur live gespielt
> werden. Die Kompositionen selbst waren aber frei - die Komponisten haben
> voneinander abgeschrieben, voneinander gelernt, ihre Werke verändert, neue
> Ideen daraus geschöpft usw. Mit dem heutigen Urheberrecht wäre ein Wolfgang
> Amadeus Mozart niemals möglich gewesen.
> Heute sind wir wieder soweit, dass die Verbreitung von Musik nicht mehr an
> die aufwändige Herstellung von CDs oder Schallplatten gebunden ist. Dateien
> kann sich heute jeder selbst kopieren, genauso, wie man früher eine
> Partitur selbst abschreiben konnte.
>
> Meine ersten Schritte als Musiker machte ich übrigens, indem ich bestehende
> Songs auf dem Computer nachgebaut habe. Ich versuchte die Sounds genauso
> hinzubekommen, ich lernte so, wie man einen Song richtig aufbaut usw. ich
> habe experimentiert und Variationen gemacht, bis ich nach einigen Jahren
> soweit war und eigenständige Musik schreiben konnte. Aber was heißt
> "eigenständig" - Es gibt keinen Komponisten oder Musiker, der nicht von
> anderen gelernt hat. Jeder E-Gitarrist fängt zum Beispiel damit an, dass er
> die Licks der Alten wie Albert King, Jimmy Hendrix usw. nachspielt. Sie
> bauen diese Licks in ihre Soli ein, Variieren und verändern sie, lassen
> sich dadurch inspirieren.
>
> Auch die neuesten Ideen bauen an irgendeiner Stelle immer auf bereits
> Bekanntem auf, verändern es, vernetzen es neu usw. Urheberrechtliche
> Einschränkungen bedeuten daher aus meiner Sicht als Musiker ein
> gesetzliches Lernverbot für alle zukünftigen Musikergenerationen -
> sozusagen ein Berufsverbot für zukünftige Musiker.
>
> Je mehr die GEMA die Sache ad absurdum führt, desto eher hoffe ich, dass
> die Menschen erkennen, dass sie ihre Prioritäten anders setzen müssen.
>
> Lasst eingeschränkte Musik einfach im Laden stehen!
> Spielt keine eingeschränkge Musik in Clubs!
> DJs sollten keine Loops und Samples aus eingeschränkter Musik verwenden!
> Lasst die eingeschränkte Musik in der Versenkung eines dauerhaften
> Totalboykotts verschwinden!
>
> Wenn es irgendwo noch keine passende freie Musik gibt, bleibt hart.
> Schreibt selbst, spendet einem freien Musiker Geld für eine freie
> Auftragskomposition - verzichtet im Notfall, und kauft auf keinen Fall
> eingeschränkte Musik!
>
> Die Contentmafia soll keinen Cent mehr verdienen. Wichtig ist, dass wir
> alle konsequent bleiben und nichts mehr kaufen, das eingeschränkt ist.
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ubkatube schrieb:
> Eigentlich finde ich, dass musizieren eher ein Hobby ist. Ich mache Musik,
> weil es mir Spaß macht und stelle sie unter einer Copyleft-Lizenz ins
> Internet.
Das ist Dein gutes Recht, aber keine allgemeintaugliches Rezept. Von Spenden kann nicht jeder leben. Wenn Du es kannst, gratuliere!
> Die Contentmafia soll keinen Cent mehr verdienen.
Natürlich nicht. Hauptsache Du bekommst Dein Geld.
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schön das du seinen Beitrag nicht gelesen hast, mal nicht vollständig, er hat ja nichts geschrieben das er nur von Spenden lebt, er hat geschrieben das er durch auftragsarbeiten lebt.
Im Grunde sehr paralell zu der opensource Szene, ich sage nicht das es einfach ist, von sowas zu leben, man muss schon gut sein, oder zufällig grad einen nerv treffen den viele Leute wollen, hier scheitere ich auch noch, denke aber das es bei mir eher 2.teres ist. Aber es funktioniert, gut hier ist momentan zwar auch kickstarter ganz gut bei, was oft ganz gut funtzt, jüngstes beispiel git annex... aber das opensource modell hat für einige auch so schon funktioniert, wenn man ein halbwegs guter entwickler in einem halbwegs bekannten projekt ist, braucht man keine angst haben nicht entweder irgendwo genau für die tätigkeit angestellt zu werden oder alternativ eben als selbstständiger support für diese software zu geben.
Also auch hier leben die wenigsten von Spenden, man spricht ja selbst bei den "spendenplattformen" von micro-payment payment != spenden...
Ich finde den Beitrag ganz gut, ich kann die anderen natürlich auch verstehen, die ihr geschäftsmodell das funktioniert nicht ändern wollen. Ich kann daher auch gut verstehen das sie jetzt demonstrieren... ich fände es gut wenn die Gema soweit bei bleiben würde das es deutlich teurer wird, aber eben vielleicht statt 1000% nur 100% teurer ^^.
Fände es auch cool mal auf parties zu kommen mit nur freier musik... diese Industrie geht mir auch aufn wecker... hab mir auch mal angeschaut wo die gema mit den Piraten "verhandelt" haben, oder besser gesagt eben ihre super tolle völlig berechtigten logischen erhöhungen den Piraten erklärt hat, und diese dummen Piraten das einfach nicht verstehen haben wollen.
Was mich da ein wenig angewidert hat, war das von einigen der Piraten die sich auch als Urheber oder was oder eben gema mitglieder benannt haben, versucht haben mit denen nett zu redne und so... hier hat mir mal wieder lauer gefallen, er hat es aufn Punkt gebracht.
In meinen Worten (wobei die ja auch geklaut sind aus anderem zusammenhang ^^):
Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
Es kann sich jederzeit eine Gema-alternative Firma gründen mit anderen konditionen, worunter sich alle unzufriedenen Künstler organisieren können, dann eventuell auch irgendwie demokratisch udn so...
Oder eben wie gesagt freie musik spielen gibt echt einige die da auch rockt, aber klar da muss ein dj erstmal paar hundert tausend lieder durch hören weil er die alle nicht kennt... eventuell selber ein wenig dazu was mixen oder sonstwie... Aber klar einige "Bauerndiscos" werden ihren Kunden das nicht vermitteln können die müssten dann zu machen...
Aber im Grunde ists doch einfach... es zahlt nie der Betreiber die mehrkosten, die Eintrittskarten + getränke müssen dann noch teurer sein, dort wo dann noch leute kommen, ist das dann kein problem... 80% der masse verschwindet dann halt...
Aber klar das würde sich auch regeln, den künstlern brechen dann auch ihre einnahmen weg, dann müssen die künstler entweder demonstrieren oder eben mal zu ner alternativ-organisation wechseln.
Ich finds halt albern gegen einen Verein zu Demonstrieren... ein Monopol ist schlecht, das ist wie wenn ich gegen Microsoft demonstriere weil sie grad den PC verdongeln und alle Linuxe jetzt ihren Bootloader ersetzen müssen gegen irgendwas unfreies (darf nimmer gpl3 sein). Statt wie in dem Fall jetzt eben Ubuntu und Co zu boykotieren und sich ne Distribution suchen die da nicht ein knickt...
der Vergleich hierzu wäre eben die Künstler boykotieren, die da mit spielen und andere Leute damit schädigen das sie bei der GEMA bleiben... Das sind dann eigentlich die bösen, es ist ein verein, der Verein ist primär ihre Mitglieder also auch die Künstler... Die künstler haben sich solch eine Politik raus gesucht... es ist kein böser 3. der zwischen Künstler und Verwerter hockt... die GEMA macht das im Namen der Künstler...
Wenn diese sich keine alternativen verwerter suchen, dann sind das oportonisten... denen es im zweifel lieber ist die Discothek um die Ecke geht pleite als das sie mal auf einen Teil ihrer einkommen verzichten für ne übergangsphase bis genug leute im neuen alternativ-gema-verein drin sind.
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spiderbit schrieb:
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> schön das du seinen Beitrag nicht gelesen hast, mal nicht vollständig,
Schön, dass Du wissen willst, was ich gelesen habe, obwohl Du es nicht wissen kannst. Aber Hauptsache mal was behauptet.
> er hat ja nichts geschrieben das er nur von Spenden lebt, er hat geschrieben
> das er durch auftragsarbeiten lebt.
Das stimmt, aber der unterschwellige Tenor war, dass man gefälligst nicht vom Verkauf von Tonträgern leben soll, sondern sich alternative Vertriebswege suchen soll. Warum, hat er nicht gesagt. Vielleicht, weil er die GEMA nicht mag, die von den unschuldigen Pachas doch tatsächlich mehr haben will als 6 Cent pro Besucher am Abend.
> Im Grunde sehr paralell zu der opensource Szene, ich sage nicht das es
> einfach ist, von sowas zu leben, man muss schon gut sein
Richtig. Beim Verkauf von Tonträgern bzw. der Verwertung der eigenen Rechte ist es zu 100% genauso.
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jetzt willst mir aber nicht diese GEMA firma, die ja nix kostenlos aber alles bockteuer vertickert, speziel nach der Tarifänderung mit opnesoruce vergleichen? Schon alleine das der Source fehlt und ich keine eigene kopie machen kann und diese leicht abändern und wieder verticken etc...
Aber ja man soll nicht vom verkauf von Tonträgern leben, genau das ist bei opensource so, sicher es wird nicht verboten, die dienstleistung zu verkaufen du kannst ein stück opensource nehmen es auf ne cd packen und an der strasse für 100mio euro pro cd verkaufen wenn jemand für findest... der punkt hier ist aber das du die dienstleistung verkaufst es auf cd gedruckt zu haben, nciht den inhalt.
Die content-industrie hat nen totaldachschaden, glaub bei itunes und so, kauft man sich nur ein nutzungsrecht, soweit i weiß kann man das dann auch nicht auf andere übertragen, sprich die musik verkaufen das ging ja früher noch wenn ich ne cd gekauft habe und die dnan weiter verkauft habe... hier war allerdings nicht klar was man gekauft hat inhalt der cd oder der datenträger, es ist immer eine mischung aus beidem... das suckt...
Entweder ich kauf ein Nutzungsrecht, dann brauch ich irgend ein key oder irgendwas das ich den inhalt jederzeit wieder bekommen kann wenn der datenträger kaputt geht... oder ich kauf den datenträger, dann ist der inahlt frei... solche sachen, hier kapiert die industrie nix... nru wie sie meint maximal kohle machen zu können.
Auch ist es icht verständlich hab mal gesehen was bei einem spiel beim entwickler an kommt bei musik wirds änlich sein... da kommen vielleicht noch 10% bei der entwicklungsfirma an, wobei sich davon dann noch der Chef der Entwicklungsfirma un eventuell noch aktionäre den größten teil davon ab kassieren. Das es natürlich nicht funtzt wenn die verwertungsfrimen sich 90% (inkl. mediamarkt und co) einstecken... das kann nicht funtzen...
das kann sich dann irgendwann nur noch ein kleiner personenkreis leisten, wenn er 10-20x den eigentlichen preis den der künstler kriegt bezahlen soll.
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aber wenn du gut bist oder populäres zeug machst, kannst auch ohne gema überleben, dann kannst konzerte geben oder eben lehre anbieten etc.
Als Opensoruce entwickler hock ich mich dann auch nciht hin ich bin jetzt bekannt ok hab 1-2 tolle programme entwickelt, jetzt lehn ich mich zurück und mach gar nix mehr, weil irgend eine gema oder was jeden der die software benutzt mir geld zahlen muss.. dann hab ich verloren dann komt ein nachbau meiner software oder bie opensource nicht mal das... da wirdeinfach der dsource genommen und weiter entwickelt weil ein statisches "produkt" nicht existiert...
ist ja nicht mal bei closed source so, selbst da wird eine software die nie mehr updates bekommt irgendwann von niemand mehr gekauft...
Bei Musik meint man einmal eine Musik gemacht zu haben und dann davon noch so lange geld zu bekommen ohne einen finger weiter dran zu ändern bis 80 jahre nach dem eigenen tod...
sicher hier ist nicht nur die gema schuld... aber es ist die gleiche denke und man kann ja software z.B. auch gar nicht unter ner freien lizenz veröffentlichen.
Sicher es ist verwerflicher software als closed source zu verkaufen als musik... denn immerhin kann man mit musik niemanden schaden, man kann dem kunden nicht bespitzeln ihnen ungewollt software nachladen etc... (ich sag nicht das alle die closed source programme anbieten das machen, aber alleine die möglichkeit gemischt mit der untransparenz (niemand darf den source sehen) ist viel zu schlimm...) Vertraue konzerne bei so heiklen sachen nunmal nicht.
Aber es gibt schon andere Aspekte die bei musik auch gelten... aber es ging ja primär um die gema, und ja die gema was man auch immer negatives über sie sagen kann zurecht, ist bei dem spiel noch die harmloseste nummer... immerhin verklagen sie keine privatpersonen wenn sie angeblich gegen den schutz vor gewerblicher vervielfältigung verstoßen (was ja nicht geht da es privatpersonen sind die es privat machen solange sie es nicht weiter verkaufen...) hier ist denke ich der größte Punkt warum die Leute so einen Hass auf diese Industrie entwickeln...
gema ja mei... das ist zwischen firmen etwas das sie machen wollen oder nicht... das die künstler mit ihrer gema nicht zufreiden sind... weil sie z.B. nicht einzelne Musikstücke ausgliedern können und anders verwerten z.B. paar kostenlose songs als werbung... unter die Creative Commens stellen.
Aber das brauch den Endkunden ja nicht zu stören, generell demonstrieren hier wenige endkunden, das ist ein Industrieinternes "Problem". Aber mitleid wäre hier sicher auch fehl am platz, es gibt kein gesetz das sagt es darf nur die gema geben und Monopole sollen gefördert werden... etc. das ist oportonismus und gier der künstler und kurzfristiges denken, aber klar deshalb muss man ihnen nicht die Pest an den Hals wünschen...
Von daher ist GEMA noch der harmloseste für die Masse unkritischste punkt, die Wut kommt aus anderen bereichen, wo abgezockt wird... und verklagt und....
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spiderbit schrieb:
> Die content-industrie hat nen totaldachschaden
Jaja.
Jetzt musst Du mir nur noch erklären, warum ein großer Club, der einen 5-stelligen oder gar 6-stelligen Umsatz am Abend im wesentlichen durch das Spielen von Musik macht, nur 80 Euro am Abend GEMA dafür zahlen soll.
Erklär' mir das mal!
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aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Erklär' mir das mal!
Die Musik ist nicht das Hauptelement eines Clubs, sondern _nur_ eines von vielen.
Wenn du es nicht glaubst, probiers aus: Stell einen Ghettoblaster in eine alte Scheune.
In dem gesamten Gemisch der verschiedenen Elemente die einen Club darstellen ist das nunmal der Preis, den die Musik wert ist. WAS IST DENN DARAN SCHWER ZU BEGREIFEN?
Ist hier unser Wirtschaftsprinzip noch immer nicht angekommen? War nicht mal etwas mit Angebot und Nachfrage?
Der einzige Unterschied ist der, dass Musik allein schon dadurch, dass sie einen Teil unserer kulturellen Identität darstellt (was manchmal sehr traurig ist ... ) nicht einfach so im Laden stehen gelassen werden kann. Trotzdem hat der Verkäufer nicht zu diktieren, was das Produkt dem Kunden wert zu sein hat - genau das wird hier aber versucht.
.... "erklär mir das mal" ... *hüstel* ...
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SelfEsteem schrieb:
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> aktenwaelzer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Erklär' mir das mal!
>
> Die Musik ist nicht das Hauptelement eines Clubs, sondern _nur_ eines von
> vielen.
Blödsinn.
Stell mal die Musik für ein paar Tage aus und beobachte, wie lange noch Gäste kommen.
> Wenn du es nicht glaubst, probiers aus: Stell einen Ghettoblaster in eine
> alte Scheune.
Du wirst vielleicht lachen, aber auch aus einem Ghettoblaster kommt für gewöhnlich Musik.
Und es bleibt die Frage:
Warum soll ein großer Club, der einen 5-stelligen oder gar 6-stelligen Umsatz am Abend im wesentlichen durch das Spielen von Musik macht, nur 80 Euro am Abend GEMA dafür zahlen?
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aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Blödsinn.
>
> Stell mal die Musik für ein paar Tage aus und beobachte, wie lange noch
> Gäste kommen.
Ähm ... jaaaaaa Genius, das könnte sein. Ich sagte ja, es ist ein Element. Ich sagte nirgends, es wäre ein völlig unbedeutendes Element - dennoch bleibt es ein Element von vielen.
> Du wirst vielleicht lachen, aber auch aus einem Ghettoblaster kommt für
> gewöhnlich Musik.
Ja sag einer an ... da haben wir ja einen echten Blitzmerker. Hossa ... na da ist aber einer gescheit wie ein Fuchs.
Tatsache ... aus einem Ghettoblaster kommt Musik - das soll ja der Gag an der Sache sein. Die Musik allein in der Scheune bringt dir nämlich nichts.
Das sollte verdeutlichen, dass die Musik nur ein Element von vielen und nicht das einzige Element im Club ist (lass dir ruhig Zeit beim lesen - ließ ruhig mehrmals).
> Warum soll ein großer Club, der einen 5-stelligen oder gar 6-stelligen
> Umsatz am Abend im wesentlichen durch das Spielen von Musik macht, nur 80
> Euro am Abend GEMA dafür zahlen?
WEIL DER UMSATZ WEDER ETWAS ÜBER DEN GEWINN NOCH ÜBER DEN WERT DER MUSIK AUSSAGT. WIE OFT DENN NOCH, VERDAMMT? Ließ es doch bitte einfach mehrmals. Ich schreib das jetzt zum dritten mal - du argumentierst nichtmal dagegen, sondern schwafelst einfach dran vorbei und stellst die selbe Frage immer und immer und immer wieder. Was ist denn daran nicht zu verstehen? Ich helfe dir ja gern, aber sag mir doch bitte wie.
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SelfEsteem schrieb:
> Ähm ... jaaaaaa Genius
> Ja sag einer an ... da haben wir ja einen echten Blitzmerker. Hossa ... na
> da ist aber einer gescheit wie ein Fuchs.
Wie gesagt: Auf sowas hab' ich keinen Bock, sorry.
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aktenwaelzer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> SelfEsteem schrieb:
>
> > Ähm ... jaaaaaa Genius
>
> > Ja sag einer an ... da haben wir ja einen echten Blitzmerker. Hossa ...
> na
> > da ist aber einer gescheit wie ein Fuchs.
>
> Wie gesagt: Auf sowas hab' ich keinen Bock, sorry.
Entschuldigung angenommen.
Schönen Tag noch.
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was hat bitte deine Tätigkeit mit youtube und Diskos zu tun? Du kann unbegrentzt weiter deine Musik schreiben, aber ich persönlich bevorzüge eine andere, die mit deinem Hobby absolut nicht zu tun hat.
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@spiderbit: Es wäre schön, wenn Du beim Verfassen Deiner Beiträge auch daran denken würdest, an entsprechender Stelle die <Shift> - Taste zu verwenden!
1. Die Beiträge werden bei Verwendung von Groß- und Kleinschreibung einfach leserlicher
2. Man müsste nach der zweiten Zeile mit dem Lesen nicht abbrechen, da es in den Augen schmerzt und könnte sich somit Deine Beiträge vollständig versinnbildlichen...
Wie wär´s? ;-)
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SelfEsteem schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> aktenwaelzer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Blödsinn.
> >
> > Stell mal die Musik für ein paar Tage aus und beobachte, wie lange noch
> > Gäste kommen.
>
> Ähm ... jaaaaaa Genius, das könnte sein. Ich sagte ja, es ist ein Element.
> Ich sagte nirgends, es wäre ein völlig unbedeutendes Element - dennoch
> bleibt es ein Element von vielen.
Es interessiert doch überhaupt niemanden, das wievielte Element Musik in einem Club ist? Oder soll zur Ermittlung der Gebühren jeder Club erst mal gefragt werden, wie viele "Elemente" zur Partybespaßung vorhanden sind, um so die Sätze zu errechnen? Unfassbar ...
Abgesehen von der allgemeinen Diskussion um GEMA, Vergütung etc. bin ich immer wieder erstaunt, wie naiv und intelligenzfrei viele argumentieren und was für ein Unsinn verzapft wird, um diese kostenlos-mentalität auf Biegen und Brechen zu verteidigen. Da fehlt es oft an grundsätzlichem Wissen, sowohl was die Verwertungskette der Musikproduktion und der Produktionskosten eines Albums als auch die finanziellen Verhältnisse vieler Musiker angeht. Aber einfach mal drauflos schwafeln.
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Es wäre schon schön wenn du sinnlose Beiträge dir sparen würdest, habe gerade 1-2 Minuten verschwendet einen inhaltslosen sinnlosen Beitrag zu lesen...
unglaublich,
1. ich schreibe zu ca. 50% auf englischen Seiten da ist groß-kleinschreibung meistens eh kein Problem...
2. ist das hier für mich nicht wie wenn ich ein Buch schreiben würde eher wie wenn ich reden würde, ich versuche noch ein paar kommas zu machen weil ohne das es manchmal wirklich anstrengend ist etwas zu lesen, und vielleicht noch ein paar andere satzzeichen.
Ansonsten hat das hier mehr mit reden, mit kommentieren, zu tun, beim reden überleg ich auch nicht ob ich groß oder klein jetzt schreibe, wenn ich in einem instant messanger schreibe mach ich und sonst auch 99% der leute das nicht, da muss man schon einen an der waffel haben wenn man dort auf groß-klein-schreibung schaut genauso ist das hier.
3. eventuell hab ich sogar eine kleine schreibschwäche, allerdings mit groß-kleinschreibung habe ich wenn ich mich anstrenge kein großes Problem da hier die regeln eigentlich einfach sind, nur seh ich nicht ein das wenn ich wie z.B. jetzt grad aufgestanden bin noch nicht mal was gegessen habe mich darauf konzentriere das richtig zu machen.
Also kann es manchmal verstehen wenn sich Leute aufregen, weil ich entweder schlechtes englisch schreibe oder wenn ich 5 sätze am stück ohne satzzeichen oder änliches schreibe, aber wegen groß-klein-schreiberei finde ich schlimm, wahrscheinlich hast du irgend einen beruf wo das wichtig ist, dann solltest das dort hin beschränken und nicht anderen ihre Zeit mit solchen aufrufen verschwenden...
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Danse Macabre schrieb:
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> Es interessiert doch überhaupt niemanden, das wievielte Element Musik in
> einem Club ist? Oder soll zur Ermittlung der Gebühren jeder Club erst mal
> gefragt werden, wie viele "Elemente" zur Partybespaßung vorhanden sind, um
> so die Sätze zu errechnen? Unfassbar ...
Ist dein erster Satz eine Behauptung, oder eine Frage?
Außerdem: WAS genau ist hier unfassbar? Es wurde unterstellt, dass Musik das einzig wichtige ist und somit die exorbitanten Summen rechtfertigt. Dem stelle ich gegenüber, dass etwas Musik in der Scheune für Erfolg nicht ausreicht.
Und wie passt hier dein Gesülze als Gegenargument rein? "Unfassbar" .... omfg ...
> Abgesehen von der allgemeinen Diskussion um GEMA, Vergütung etc. bin ich
> immer wieder erstaunt, wie naiv und intelligenzfrei viele argumentieren und
> was für ein Unsinn verzapft wird, um diese kostenlos-mentalität auf Biegen
> und Brechen zu verteidigen.
Welche Kostenlos-Mentalität? Wir können gern darüber reden, wenn du, mein Püppchen, mir aufzeigst, wo hier irgendwer irgendwann irgendetwas kostenlos wollte.
Nur weil man sich weigert, unseren Fließband-Kreativen und deren Verwerten das Geld für eine 0-Leistung hinten reinzuschieben, will man immernoch nicht alles kostenlos.
Aber klaaaar ... das ist manchmal nicht ganz einfach zu unterscheiden ... schätze ich ...
>Da fehlt es oft an grundsätzlichem Wissen,
> sowohl was die Verwertungskette der Musikproduktion und der
> Produktionskosten eines Albums als auch die finanziellen Verhältnisse
> vieler Musiker angeht. Aber einfach mal drauflos schwafeln.
Die finanziellen Verhältnisse der Musiker sind hierbei erstmal uninteressant, aber um einen kurzen Abstecher zu machen: Bevor darüber gejammert wird, sollte man über die Verteilung des Gema-Geldes reden. Wenn ein Großteil des Geldes an einen kleinen Teil der Mitglieder verteilt wird, dann ist das einzig und allein die Schuld der Gema und ihrer Mitglieder - nicht die des Konsumenten / Kunden.
Weiterhin können wir gern über das hier wohl fehlende Wissen reden.
Erstmal möchte ich wissen, wie dein zweiter Absatz überhaupt zum ersten passt. Oder jammerst du einfach nur mal so vor dich her und brauchst eine starke Schulter?
Magst du dich mal über generelle wirtschaftliche Grundlagen unterhalten? Vielleicht auch darüber, dass das Gebaren der Gema den üblichen Regeln des Marktes _nicht_ folgt und man das auch noch versucht über diverse schwachsinnige Regeln zu stützen?
Ich wüsste z.B. nicht, wo es in der Wirtschaft noch üblich ist, dass irgendwelche Menschen einem erzählen, was das Produkt für einen wert zu sein hat und auf die Barrikaden gehen, sobald man den Preis nicht zahlen will.
Insbesondere finde ich es interessant, dass ein Quasi-Monopolist die Preise satt anzieht, ohne dass Menschlein wie du darin ein Problem sehen. Da wird dann mit Verwertungsketten argumentiert, die sicherlich sehr interessant sind, aber überhaupt nicht zum Thema pssen. Finde ich persönlich ja mal knuffig ...
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Siehts Du, die ersten beiden Zeilen waren ja gar nicht so schlecht - ein Anfang ist damit zumindest gemacht...
Was die Beiträge in englischsprachigen Foren angeht. ist das auch in Ordnung:
Allerdings befinden wir uns hier in einem deutschsprachigen Forum, die Leser erwarten, dass Diskussionen in der Sprache geführt werden, die den Grundtenor der Seite ausmacht.
Als Schlussbemerkung:
Nein - im beruflichen Rahmen ist bei mir die Rechtschreibung eher zweitrangig. Persönlich betrachte ich allerdings solche Beiträge immer als Spiegelbild meiner persönlichen Meinung. da gehört die Repräsentation einer guten Schulbildung mit dazu - zumal es in aller Öffentlichkeit geschieht.
Denk mal darüber nach...
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Kommentare: 545 | letzter Beitrag 00:57 Uhr
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