Die Genühren sind doch nur Tarnung. Da wird gehofft, wegen der grundsätzlich kostenlosen Nutzung einen großen Nutzerstamm aufzubauen, um dann von Google Books o.ä. für Millionen aufgekauft zu werden. ...wetten, dass es so kommt. (Oder sie gehen vorher unter)
bist ja nur neidisch weil jemand anders vor dir die idee hatte und bald millionär wird ;-)
Wer hofft das nicht? Dann geht man hinterher mit einem dicken Rucksack nach Hause und alle sind zufrieden.
Hallo,
ich habe etwas überlegt darauf zu antworten. Aber gerne beziehe ich auch hierzu Stellung und fächere dieses Thema auf:
Wir wollen langfristig eine Firma aufbauen, die sich selbst tragen kann. Hierbei spielt der Aufbau einer zufriedenen Nutzerschaft eine essentielle Rolle.
Der Service kann sich nur dann tragen, wenn ein Teil davon, auch die kostenpflichtigen Funktionen zu schätzen wissen und nützen.
Was ich aber betonen möchte ist, dass unser Geschäftsmodell zwei Auffassungen vereint.
Einerseits gibt es die Strömung: Wissen soll leicht zugänglich und frei verfügbar sein.
Der andere Ansatz, auch vieler Internet Firmen: Gute Services sollen auch bezahlt werden.
Das heißt zusammengetragen, das wir es möglich machen wollen durch unseren kostenpflichtigen Service wertvolle Inhalte dennoch kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Wir berücksichtigen hierbei natürlich unglaublich viele Teilnehmer wie Nutzer, Autoren, Rechteinhaber sowie uns selbst.
Und darin liegt die Schwierigkeit.
Dennoch halte ich fest daran, dass dies zu vereinen durchaus möglich ist.
Es für Außenstehende oft schwer einsehbar wie viel harte Arbeit hinter dem Aufbau einer Firma mit einem komplexen Produkt ist. Ich sag nur, dass der Weg von Idee bis zum nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen ein langer und steiniger ist, das soll meines Achtens auch belohnt werden.
Grüße Lukas Rieder
Ohne aktuelle Titel wird es nicht gehen. Und die werden die Verlage nicht so einfach hergeben wollen. Da sehe ich das Hauptproblem. Momentan sieht das eher aus wie auf dem Grabbeltisch. Kein Händler würde sich sowas ins Regal stellen, weil er dann pleite wäre.
Auch ein YouTube hat klein angefangen! Und falls sich das Geschäftsmodell durchsetzten sollte, was ich für nicht unwahrscheinlich halte, dann möchten auch andere Werke nicht mehr aussen vor bleiben. Die einzige Hürde, die es zu überwinden gibt, ist der typisch deutsche Pessimismus. Die Raubkopierer hat man schon soweit abgehangen, dass es einfacher ist hier die Werke lesen zu können, als Ewigkeiten damit zu verbringen eine seriöse Quelle zu finden. Der Datenmessie wird mit dem Angebot schließlich auch gar nicht angesprochen, auch weil er niemals bezahlen würde, egal wie billig das Angebot ist.
Hab gar nicht gewusst, dass die User da ihre Bücher hochladen. Interessante Sache.
Hat das jemand behauptet? Als YouTube noch niemand kannte, hatte der Papst aber nur noch keinen eigenen Kanal. Und auch das restliche Angebot ist mit zunehmender Beliebtheit attraktiver geworden.
Wobei die Idee gar nicht so abwegig wäre. Und Hausaufagebenseiten gibt es auch einige, wo du Arbeiten von Leuten lesen kannst.
Aber du scheinst eher zu den typisch Deutschen Pessimisten zu gehören.
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