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PAYPAL :224 Tage Guthaben blockiert, obwohl 180 Tage-Frist vorbei ist.

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  1. PAYPAL :224 Tage Guthaben blockiert, obwohl 180 Tage-Frist vorbei ist.

    Autor: J.M. 19.06.11 - 16:59

    Hallo liebe Forums-Gemeinde,

    wie allseits bekannt ist, hat die zu Ebay gehörende Firma PAYPAL anscheinend ihre eigene Gesetze, die vermutlich nicht im Einklang mit deutschen und europäischen Rechtsvorschriften steht.
    Als privater Ebay-Verkäufer bin ich sozusagen Zwangspaypalisiert, muss diesen Dienst mitsamt zusätzlicher Gebühren für mich anbieten und jetzt komme ich auch schon seit genau 224 Tagen nicht an mein verbliebenes Guthaben, dass da seit 18.12.2010 "eingeschränkt verfügbar" ist bzw. gar nicht verfügbar ist.
    Da ich nicht gewillt bin, mich vor dieser Firma auch noch "nackt" auszuziehen, habe ich die von denen anscheinend nach deren AGB vorgeschriebenen 180 Tage abgewartet, und nun die Freigabe meines dort befindlichen Restguthabens in Höhe von 644,- Euro beantragt.
    Seit 09.06.2011 herrscht Schweigen von dortiger Seite, falls ich denn eine Antwort bekommen sollte, wird es wohl ein vorgefertigter Textbaustein sein, was für intime Unterlagen ich denn wohl alles beibringen müsse.
    Da ich meine, die dürfen sich ja nicht alles erlauben, frage ich , wer schon mal etwas gegen die Paypaler unternommen hat.
    Klageweg scheint schwierig, soll jedoch nicht unmöglich sein. Hat dies jemand schon einmal durchgezogen? Gibt es Verfahrens-Aktenzeichen?
    Ich lese häufiger von anderen Betroffenen von Unterschlagung und Betrug . Hat jemand die Firma staatsanwaltschaftlich verfolgen lassen? Wenn ja, wo? In Luxemburg? Kleinmachnow?
    Gibt es bereits Zivilverfahren zwecks Rückführung einbehaltener Gelder?

    Ich meine, man braucht sich nicht alles gefallen zu lassen und würde sagen, dass die AGB auch rechtswidrig sind.
    Neulich meinte ein Rechtsprofessor in der ZDF-Sendung "Frontal21", dass nach deutschem Recht schon AGB's die nicht auf eine Bildschirmseite passen würden, nicht geltendem Recht entsprächen.

    An die Verbraucherzentrale habe ich folgenden Text geschrieben:


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit dem Jahr 2010 bin ich bei Ebay.de als privater Verkäufer angemeldet und war aufgrund der Ebay-Richtlinien gezwungen über die zu dem Ebay Konzern gehörende Firma "Paypal.de" eine Bezahlmöglichkeit einzurichten,was ich denn auch tat und Paypal über mein Konto verifizierte.Von den Käufern auf mein Paypal-Konto geleistete Zahlungen aus Ebay-Verkäufen überwies ich auf mein Girokonto(Paypal behielt bekanntlich auch Zusatzgebühren ein).
    Jedoch hatte Paypal -als ich eine Verkaufssumme von 2.500,- Euro geringfügig überschritten habe- mein Paypal-Konto "eingefroren", d.h. es können zwar Einzahlungen auf das Paypal-Konto getätigt werden,jedoch darf ich nicht auf mein dort befindliches Restguthaben von 644,- Euro verfügen.
    Im Internet kursieren verschiedene Theorien, weshalb es nicht möglich ist, sofort an das Guthaben aus Verkäufen zu kommen, da ist ein Käuferschutz, der den Käufern bei Mangelhaftigkeit oder Nichtzusendung des Artikel entschädigen soll (sofern der Fall bis zu 45 Tage später bei Paypal gemeldet wird). Dies war bei mir nicht der Fall, alle Käufer haben die Artikel erhalten, es gab keinerlei Beschwerden. Die Fa.Paypal behält seit nunmehr 224 Tagen mein Restguthaben von 644,- Euro ein. Am Tage der "eingeschränkten Kontonutzung", dem 18.12.2010 hiess es u.a., dass pro Kalenderjahr 2.500,-Euro eingehen dürfen, da ansonsten das Geld 180 Tage einbehalten werden darf. Um die Einbehaltung des Guthabens für 180 Tage zu vermeiden, soll man umfangreiches Datenmaterial an die Fa.Paypal senden, was laut anderen Internetforen-Meinungen jedoch grösstenteils nur der Zeitverzögerung dienlich sein soll und Gründe für Einbehaltungen darstellen sollen.
    Da ich meine 180 Tage nunmehr abgewartet habe und ich nicht bereit bin, dieser nach m.E. unseriösen Firma meine Daten zu liefern, frage ich nach Möglichkeiten, wie ich mein Geld zurückerhalten kann. Die AGB sind m.E.nicht mit deutschen und/oder europäischen Recht gedeckt. Paypal bezeichnet sich als Zahlungsdienstleister und hat gleichzeitig eine Banklizenz. Der Sitz soll in Luxemburg sein, hat aber auch eine anscheinend viel grössere Niederlassung in Kleinmachnow/Dreilinden zusammen mit dem Ebay-Sitz bei Berlin.
    Welche Institutionen sind zuständig? Wie kann ich mein Geld zurückerhalten? Die Internetforen sind übervoll mit Geschädigten, denen ähnliches passiert ist.

    An Paypal selbst hatte ich mittels eines Kontaktformulars auf der Seite www.paypal.de sowie unter meiner E-mail-Adresse an service@paypal.de am 09.06.2011 Folgendes geschrieben:


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    folgende untenstehende Nachricht habe ich über Ihre Paypal-Webseite über das Kontaktformular an Sie gesendet:


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit bereits mehr als 200 Tagen kann ich nicht auf mein Guthaben in Höhe von 644,- Euro zugreifen, weil in laut Ihrer Mitteilung vom 18.12.2010 ein Limit von 2.500,- Euro pro Kalenderjahr erreicht worden ist.
    Nun ist bereits das neue Kalenderjahr (2011) zur Hälfte erreicht und es wurden noch keine Umsätze getätigt, so dass mir ein erneut zur Verfügung stehendes Jahreslimit eingeräumt werden müsste, ohne dass das Konto Einschränkungen hätte.
    Wenn laut Ihrer AGB mein Guthaben für 180 Tage eingefrohren werden müsse, dann müsste diese Beschränkung durch Zeitablauf wieder aufgehoben werden.
    Daher beantrage ich die Aufhebung der Einschränkungen meines Paypal-Kontos und die Auszahlung meines Guthabens von 644,- Euro auf mein Bankkonto.
    Ob die AGB Paypal-Kunden unangemessen benachteiligen, soll zunächst dahingestellt sein.

    Durch die durchweg negative Berichterstattung in Bezug auf das "Einfrieren" von Paypal-Guthaben durch Paypal, sehe ich nicht ein weitere persönlichste Informationen zu liefern, was nach Medienberichten eh keinen Erfolg hat und zudem die Gefahr des Datenmissbrauchs beinhaltet.
    Sollten Sie eine Freigabe des Kontos und die Auszahlung meines Guthabens nicht durchführen wollen, werde ich die Verbraucherschutzverbände in Deutschland, die Finanzaufsicht in Luxemburg und der EU sowie eine Klage gegen Sie führen müssen.

    Daher hoffe ich auf eine unkomplizierte Lösung.

    Mit freundlichen Grüssen



    Da ich mich momentan ausserstande sehe, gegen eine so mächtige Firma, die konsequent Kundengelder unter Vorwänden einbehält, vorzugehen, erbitte ich Ihre Hilfe.

    Mit freundlichen Grüssen
    J.MXXXXXX





    Alles in allem suche ich brauchbare Vorschläge , wie dem Paypal - Unwesen beizukommen ist.

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  2. Re: PAYPAL :224 Tage Guthaben blockiert, obwohl 180 Tage-Frist vorbei ist.

    Autor: PayPal-Webhilfe 04.07.11 - 09:46

    Hallo,
    wir möchten uns Ihren Fall gerne noch einmal ansehen und bitten Sie daher, sich in einer Mail an die PayPal-Webhilfe zu wenden. Schicken Sie doch hierfür bitte eine Mail an webhilfe@paypal.com und geben Sie die E-Mail Adresse an, mit der Sie bei PayPal registriert sind, sowie eine gültige Rückrufnummer.

    Viele Grüße,
    das Team von der PayPal-Webhilfe



    --

    Dieser Account wird von einem Mitarbeiter von PayPal verwaltet. Die angegebene E-Mail-Adresse ist von PayPal autorisiert, dies erkennen Sie an der Endung „@paypal.com“.

    PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Société en Commandite par Actions. Eingetragener Firmensitz: 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg, RCS Luxembourg B 118 349.

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