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Politischer Druck mal anders:

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  1. Politischer Druck mal anders:

    Autor: Baron Münchhausen. 05.11.12 - 23:28

    Szenario:

    Parteien dürfen keine Spenden annehmen. Sie werden staatlich finanziert und die Bürger entscheiden, welche Partei mehr oder weniger Geld bekommt.

    Ein Betrag wird monatlich ausgezahlt und jeden Monat kann jeder Bürger seine Stimme einer Partei geben. Um es zu vereinfachen, muss man es nicht jeden Monat machen. Wenn man keine Änderung durchführt, bleibt sie bei der vorherigen Partei.

    Die Stimmen, die eine Partei hat ist ein Faktor für den monatlichen Auszahlungsbetrag. Weniger Stimmen, weniger Geld. Ist man schlecht, fliegt man raus. Man hat als Bürger die Möglichkeit der Partei die Stimme zu entziehen. Schon hat man ein konstantes Druckmittel und nicht nur alle 4 Jahre bei den Wahlen.

    Außerdem würde jeder gleich viel Einfluss haben. Auch ein Milliardär würde nur 1 Stimmen haben und könnte damit nicht mehr als jeder andere Beeinflussen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.12 23:29 durch Baron Münchhausen..

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  2. Re: Politischer Druck mal anders:

    Autor: Ninos 06.11.12 - 00:31

    Gute Idee, nur wird die nicht durchgesetzt, da die Politiker entscheiden, ob dieses neue System angeschafft wird, oder nicht.. Leider :/

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  3. Re: Politischer Druck mal anders:

    Autor: Blubzilla 06.11.12 - 00:52

    Ninos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute Idee, nur wird die nicht durchgesetzt, da die Politiker entscheiden,
    > ob dieses neue System angeschafft wird, oder nicht.. Leider :/

    find die Idee ehrlich gesagt nicht so toll ... Politik vom Typ "mehr Netto vom Brutto" und "freie fahrt für freie bürger" haben wir schon genug. Der Vorschlag wären längerfristige Entscheidungen kaum noch möglich. Nicht immer ist die Meinung der Masse, die langfristig gesellschaftlich sinnvollste. Gerade der Deutsche neigt zu egoistischem Handeln wenn es um sein Geld geht.
    Abgesehen davon wären längerfristige Investitionen für Parteien dadurch unmöglich, da sie nie wüsten, wie viel Geld sie am Ende des Jahres haben werden. Dies würde nur zu einer noch extrem opportunistischeren Politik führen, die sich am äußerst objektiven und gut überlegten MeinungsBILD des durchschnitts Deutschen orientiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.12 00:52 durch Blubzilla.

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  4. Re: Politischer Druck mal anders:

    Autor: Moe479 06.11.12 - 07:19

    warum währen länger fristige aufgaben unmöglich damit?

    müsste man diese aufgaben und deren notwendigkeit nicht nur mal für die mehrheit einleuchtend erläutern?

    ja, politik sollte sich jedem wähler erklären _müssen_!

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  5. Re: Politischer Druck mal anders:

    Autor: der_wahre_hannes 06.11.12 - 09:20

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > müsste man diese aufgaben und deren notwendigkeit nicht nur mal für die
    > mehrheit einleuchtend erläutern?

    Du willst mit Argumenten gegen Populisten und die BILD ankämpfen? Viel Spaß dabei.

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  6. Re: Politischer Druck mal anders:

    Autor: ssssssssssssssssssss 06.11.12 - 11:44

    Das Problem ist einfach, dass wir nicht unsterblich sind UND kein bedingungsloses Grundeinkommen haben. Das führt dazu, dass wir schauen müssen, dass wir über die Runden kommen und dass es wenigstens in den 70 Jahren, in denen wir selbst leben, erträglich ist.

    Egal ob wir nun das hier vorgeschlagene System nutzen oder Kommunismus oder sonst irgendwas.

    Die Entscheidungen die gefällt werden, beruhen immer auf diesen zwei Prämissen :\

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  7. Re: Wahlkostenrückerstattungen

    Autor: redwolf 04.01.13 - 13:03

    Gibt es doch schon. Für jede Stimme bekommen die Parteien Wahlkostenrückerstattungen

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  8. Re: Politischer Druck mal anders:

    Autor: N17 06.09.13 - 23:39

    Baron Münchhausen. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Parteien dürfen keine Spenden annehmen. Sie werden staatlich finanziert und
    > die Bürger entscheiden, welche Partei mehr oder weniger Geld bekommt.

    Damit triffst du natürlich vorallem die Parteien die große Spenden (aus der Industrie) erhalten, hat aber einen großen Haken: Kleine und insbesondere neue Parteien wären erstmal weitgehend mittellos.

    EDIT: Ach isrt schon alt, kann man hier nicht löschen? :S

    -



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.13 23:43 durch N17.

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