Eigentlich schade/unfair, dass selbst Google Linux stiefmütterlich behandelt, obwohl es ihnen im Android-OS gute Dienste leistet.
Mittlerweile gibt es aber eine tolle Software, die über das, was Picasa kann, weit hinausgeht (Raw-Bearbeitung, Automatisierung, usw.): http://www.darktable.org/
Nur eine Gesichtserkennung gibt es bisher in keiner Linux-Bilderverwaltung bzw. Bilder-Workflow-Anwendung, die ich kenne.
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DigiKam kann das und ist auch sonst sehr gut wie ich finde.
Darktable benutz ich auch für RAW Dateien. Zum sortieren taugts allerdings nicht wirklich.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.12 10:24 durch JETI.
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Lord Gamma schrieb:
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> Mittlerweile gibt es aber eine tolle Software, die über das, was Picasa
> kann, weit hinausgeht (Raw-Bearbeitung, Automatisierung, usw.):
> www.darktable.org
Darktable macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, hat jemand erfahrung mit diesem und Rawstudio und kann die Unterschiede in der Praxis etwas erläutern? Letzteres nutze ich bisher zur Fotobearbeitung und bin sehr zufrieden. Die Verwaltung übernimmt derzeit Shotwell.
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Vielen Dank für den Hinweis. Da hat sich ja doch einiges getan, seit dem ich DigiKam das letzte Mal vor ca. zwei Jahren angesehen habe :)
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Ich mochte/mag unter Windows XnView. Mittlerweile gibt es die in Entwicklung befindliche MP-Version, die auch unter Linux wunderbare Dienste leistet.
Die aktuelle Version 0.39 wird in den nächsten Tagen von der stark verbesserten Version 0.48 abgelöst. http://newsgroup.xnview.com/viewtopic.php?f=60&t=25455
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Digikam++
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XnView scheint in erster Linie ein Bildbetrachter zu sein, also nicht das was ich suche (ich suche ja auch nicht wirklich, bin nur interessiert, falls es was besseres als Rawstudio gibt - wobei das wirklich eine tolle Software ist). Trotzdem danke für deine Antwort.
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lostname schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Entwicklung befindliche MP-Version,
Was bedeutet eigentlich MP-Version?
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misterunknown schrieb:
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> lostname schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Entwicklung befindliche MP-Version,
>
> Was bedeutet eigentlich MP-Version?
Multi-Platform. Merkt man auch. Fühlt sich auf allen Plattformen komisch an, am besten ist die Integration, wie immer bei solchen Sachen, unter Windows.
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Lord Gamma schrieb:
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> Eigentlich schade/unfair, dass selbst Google Linux stiefmütterlich
> behandelt, obwohl es ihnen im Android-OS gute Dienste leistet.
Android ist Linux (wie Du ja auch feststellst) und es ist das erfolgreiche Endanwenderlinux - mit gewaltigem Abstand zu irgendwelchen Desktoplinuxdistributionen. Falls die x86-Variante mal nutzbar wird, kann Android auch gut auf dem Desktop genutzt werden. Bisher gibt es da noch ein paar Hindernisse. Wobei der Unterschied zwischen einem Netbook und einem Tablet mit Tastaturdock ja jetzt auch nicht mehr so groß ist.
Und Google räumt auf. Klar, das Nischenprodukte dabei runterfallen, schließlich betreibt man ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen und keine Liebhaberbastelbude.
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Jonah Ltd. schrieb:
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> Android ist Linux (wie Du ja auch feststellst) und es ist das erfolgreiche
> Endanwenderlinux - mit gewaltigem Abstand zu irgendwelchen
> Desktoplinuxdistributionen. Falls die x86-Variante mal nutzbar wird, kann
> Android auch gut auf dem Desktop genutzt werden.
Das widerspricht aber grundsätzlich dem Gedanken eines freien Betriebssystems. Ich finde die Grundidee besser, dass die Community die Richtung vorgibt und nicht ein sehr mächtiger Global Player.
> Und Google räumt auf. Klar, das Nischenprodukte dabei runterfallen,
> schließlich betreibt man ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen und
> keine Liebhaberbastelbude.
Viele Unternehmen haben gemeinnützige Projekte am Laufen. Das widerspricht nicht per Definition einem auf Gewinn ausgerichteten Unternehmen.
Nichts desto trotz sind diese zwei Produkte vernachlässigbar.
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Android ist nur bedingt Linux. Ja, es ist ein Linux-Kernel und der ein oder andere Deamon sowie ein paar Toolsets sind sicher auch wie bei anderen Distris aber da hört es dann auch auf. Selbst die grundlegenden C-Bibliotheken hat google ersetzt, d.h. selbst wenn du ein Linux-Programm für ARM kompilierst wird es unter Androide idR nicht laufen. Android hat meiner Meinung soviel mit Linux zu tun wie OS X mit BSD.
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Es gibt sowieso schon seit längerem keine Aktualisierung des Linux Pakets von Picasa.
Mit einem Kniff lässt sich zwar eine fast voll funktionsfähige Version erstellen, aber rein aus den Repos kommt das dann nicht.
Ausserdem kann mit Wine weiterhin unter linux mit Picasa gearbeitet werden.
Das Linux Packet beruht ja, wie im Artikel beschrieben, auf Wine - da ist es nicht so verwerflich demnächst nurnoch in Verbindung mit Wine arbeiten zu können.
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Die MP Version ist eine mit Qt gebaute Version die auf allen Plattformen gleich ist, das problem ist nur das man die Version nicht dazu zwingen kann die lokal installierte QT
Version zu nehmen und es danach auch nicht richtig in den Desktop integriert ( die
Version ist gegen extra Bibliotheken gebunden).
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hiasB schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Jonah Ltd. schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Android ist Linux (wie Du ja auch feststellst) und es ist das
> erfolgreiche
> > Endanwenderlinux - mit gewaltigem Abstand zu irgendwelchen
> > Desktoplinuxdistributionen. Falls die x86-Variante mal nutzbar wird,
> kann
> > Android auch gut auf dem Desktop genutzt werden.
> Das widerspricht aber grundsätzlich dem Gedanken eines freien
> Betriebssystems.
Die mögliche Realisation von "frei", die Du bevorzugst, ist offensichtlich nicht die, die erfolgreich ist.
Wieso widerspricht das dem Gedanken eines freien Betriebssystems?
> Ich finde die Grundidee besser, dass die Community die
> Richtung vorgibt und nicht ein sehr mächtiger Global Player.
Nebenbei gibt es so gut wie keinen wichtigen Teil von Linux, bei dem nicht eine große Firmen die Richtung vorgeben.
"Community"? Sind das alle, die es downloaden und als Windowsersatz nutzen? Oder die, die tatsächlich daran entwickeln? Erstere haben nämlich relativ wenig Einfluss. Letztere sind recht selten die altruistischen Freizeithacker, die die Propaganda so gerne in den Vordergrund stellt.
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linuxuser1 schrieb:
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> Android ist nur bedingt Linux. Ja, es ist ein Linux-Kernel und der ein oder
> andere Deamon sowie ein paar Toolsets sind sicher auch wie bei anderen
> Distris aber da hört es dann auch auf. Selbst die grundlegenden
> C-Bibliotheken hat google ersetzt, d.h. selbst wenn du ein Linux-Programm
> für ARM kompilierst wird es unter Androide idR nicht laufen. Android hat
> meiner Meinung soviel mit Linux zu tun wie OS X mit BSD.
Tja, Du hast eine wahrlich eigene Sicht darauf, was sich "Linux" nennen darf.
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linuxuser1 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Android ist nur bedingt Linux. Ja, es ist ein Linux-Kernel und der ein oder
> andere Deamon sowie ein paar Toolsets sind sicher auch wie bei anderen
> Distris aber da hört es dann auch auf. Selbst die grundlegenden
> C-Bibliotheken hat google ersetzt, d.h. selbst wenn du ein Linux-Programm
> für ARM kompilierst wird es unter Androide idR nicht laufen. Android hat
> meiner Meinung soviel mit Linux zu tun wie OS X mit BSD.
Du hast mit "es ist ein Linux-Kernel" schon alles gesagt den Rest des Textes ad absurdum führt. Linux ist der Kernel nicht mehr und nicht weniger. Alles andere sind NUR auf einem Linux Kernel basierende Betriebssystemdistributionen.
Android ist kein Ubuntu, Ubuntu ist kein Fedora aber alle sind sie Linux basierende Distris, den Unterschied zwischen Kernel und Distri sollte man langsam gelernt haben.
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Jonah Ltd. schrieb:
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> Die mögliche Realisation von "frei", die Du bevorzugst, ist offensichtlich
> nicht die, die erfolgreich ist.
Für wen ist sie denn nicht erfolgreich? Für mich oder den Hersteller? Für die Community, für die schlecht informierte Allgemeinheit?
> Wieso widerspricht das dem Gedanken eines freien Betriebssystems?
Wenn ein System komplett von einem Unternehmen beherrscht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es im Interesse aller ausgerichtet ist, doch sehr gering. Google zeigt das auch immer wieder, genauso wie die Mitspieler.
So wird mal schnell der Honeycomb Quellcode nicht freigegeben, die Treiber von Nvidia sind nach wie vor nicht Open Source, usw. Entsprechende Anpassungen (Custom ROMS) haben daher immer Probleme mit den Treibern. Hinzu kommt die Fragmentierung, kein Patchen auf Basis eines Paketmanagers, usw.
> Nebenbei gibt es so gut wie keinen wichtigen Teil von Linux, bei dem nicht
> eine große Firmen die Richtung vorgeben.
Welche Distribution trägt denn eine Firmenhandschrift, die zu Nachteilen des Anwenders führt?
> "Community"? Sind das alle, die es downloaden und als Windowsersatz nutzen?
> Oder die, die tatsächlich daran entwickeln? Erstere haben nämlich relativ
> wenig Einfluss. Letztere sind recht selten die altruistischen
> Freizeithacker, die die Propaganda so gerne in den Vordergrund stellt.
Beide Gruppen zusammen und viele mehr. Wieso können nur Freizeithacker eine gute Community sein?
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Ja, offiziell ist Linux nur der Kernel aber inoffiziell wird als Linux eher eine ganze Distribution bezeichnet. Aber das ist hier jetzt eh Haarspalterei. Fakt ist Android hat mit anderen "Linuxen" (also Distributionen für die Korinthenkacker) quasi nichts zu tun.
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