Also ganz ernsthaft, der Film ist mies. Wenn hier im Forum davon gesprochen wird, dass solche Fanfilme schon die Klasse üblicher Produktionen erreichen, dann ist das kompletter Blödsinn.
Um mal bei diesem Film hier zu bleiben:
1. Die Kameraführung ist wirklich das mieseste, was ich jemals gesehen habe. Wenn die Kamera ganz zu Beginn in einer Szene, wo sie nicht bewegt wir anfängt zu wackeln, dann ist das bedenklich. Zudem offenbar die einfachsten Regeln wie das Anschneiden von Personen nicht beachtet wurden.
2. Die Schauspieler sind nicht die besten. Soweit Ok, wäre sich der Regisseur dieser Tatsache bewusst könnte er aber auf dümmlich wirkende Dialoge verzichten und das ganze so besser machen. Oder um es anders Auszudrücken: Die Schauspieler wirken trotz des Regisseurs noch halbwegs annehmbar...
3. Gab es eine Visagistin? Oder irgendjemanden, der die Kleidung gemacht hat? Offenbar nicht, denn was da angezogen wurde wirft Falten usw...
4. Dass die Schauplätze verbesserungswürdig sind will ich hier nur mal anschneiden, allerdings spiel hier auch das knappe Budget eine Rolle. Was nicht heißen soll, dass es nicht besser hätte seien können, auch mit dem Budget.
5. Dass Spezialeffekte nicht drin sind, ok. Aber weshalb benutzt man solche Typographie? Das sieht unprofessionell aus, wie aus den Anfangstagen des Kinos.
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bugmenot schrieb:
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Das sieht unprofessionell aus, wie aus den Anfangstagen des
> Kinos.
Was erwartest du? Das ganze ist ja auch ein Fanprojekt. Niemand hat den Anspruch, dass es aussieht wie ne Hollywood Produktion, die ja meist zig Millionen kostet.
Von den Schauspielern aber immer noch besser als bei manchen Konserven, die uns im deutschen Fernsehen begegnen.
Mir gefällts. Hoffentlich können die noch einige Teile drehen.
> Was erwartest du? Das ganze ist ja auch ein Fanprojekt. Niemand hat den
> Anspruch, dass es aussieht wie ne Hollywood Produktion, die ja meist zig
> Millionen kostet.
Das weiß er, er wollt ja nur darauf hinweisen, dass man die Serie nicht mit professionellen Produktionen vergleichen kann, wie das hier manche im Forum machen - lies dir nochmal seinen ersten Absatz durch ;)
> Wenn hier im Forum davon gesprochen wird, dass solche Fanfilme
> schon die Klasse üblicher Produktionen erreichen, dann ist das
> kompletter Blödsinn.
Einerseits war mein Beitrag allgemein und nicht speziell auf diesen Fall hier gemünzt (dazu müsste ich mir Pioneer One nämlich erst einmal selber kompletten anschauen).
Zum zweiten hast Du ganz offensichtlich keine Ahnung, denn sonst würdest Du das nicht behaupten.
Wiedersehen!
Auch nicht gelesen bzw. kapiert, dass ich Pioneer One NICHT dazu gezählt habe und sicherlich auch völlig ahnungslos, was die Qualität von Fanproduktionen angeht.
Schau die El-Mariachi-Doku über die $6000 (sechs-TAUSEND)-Version von El Mariachi.
Es geht also schon doch.
Oder frag mal, was die Film-"Akademie"-Studenten an Budget für ihre Abschluss-Arbeiten haben. Ok. Arri, Filmförderung usw. hilft denen wohl auch.
Aber die haben Filmcut-Stations, wir haben zig kostenlose Schnittprogramme für mpeg1/2/4 und 200-Euro-1080p-Kameras und oder für $5 das iMovie-Cut-App fürs Iphone4 (leider nur 720p. Auch beim Cut ?) und iPad. "Wir" sind also überlegen.
@ jurastudent:
Auch nicht gelenen bzw. kapiert was: "Um mal bei diesem Film hier zu bleiben: " bedeutet?
Zwar sind bei jedem Film andere Sachen zu bemängeln, manche sind besser, mansche schlechter, aber in Kern ist meine Aussage immer richtig. Von welchem Standpunkt aus du mir mangelnde Ahnung vorwirfst ist mir auch nicht ganz klar. Denn ein: "Zum zweiten hast Du ganz offensichtlich keine Ahnung, denn sonst würdest Du das nicht behaupten." ist wirklich komik pur.
Und @rtlwerbung:
Ja, es geht. In BEGRENZTEM Maße. Aber du möchtes nicht ernsthaft einen Film, der 1993 gezeigt wurde (und entsprechend nicht die technischen möglichkeiten hat wie heute) mit heutigem vergleichen, oder?
Also, die angesprochenen Kritikpunkte sind zum Teil berechtigt.
Nun.... Sie hatten knapp 7000$ Budget, dafür geht einiges. Die handwerklichen Fehler waren kein Geldproblem.
Dafür hat der Kameramann zuviel Battlestar Galactica gesehen, Die Locations sind schlecht ausgesucht. Die Beleuchtung ist tw. zu flach. Die Darsteller sind okay, aber die Kostüme grottig. Sorry, Chef von Homelandsecurity im Konfirmationsanzug mit Powerkrawatte? No way.
Ich mache selber No/Low Budget-Produktionen und sowas ist schlicht und ergreifend schlechtes Handwerk. Kauft dem Kameramann ein Rig und erklärt ihm den Sinn von Kadrierung. Und die Maske sollte dem Typen von Homeland Sec mal die Haare legen.
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