Googles einzige Chance, im Bereich der sozialen Netzwerke gegen Facebook anzukommen, besteht eigentlich darin, den Fokus auf Datenschutz und Transparenz zu legen, denn das ist immer noch das Hauptproblem von Facebook und Co.
Warum den Nutzern dann immer noch so auf die Füße getreten wird (
"Sollte Google solch ein Pseudonym künftig beanstanden, können Nutzer Informationen einreichen, um nachzuweisen, dass es sich um eine etablierte Identität handelt: Das können Referenzen zu diesem Pseudonym in gedruckten Medien sein, gescannte amtliche Dokumente wie ein Führerschein oder eine etablierte Onlineidentität mit einer nennenswerten Zahl an Anhängern."
- Geht's noch?!
)
ist mir an dieser Stelle wirklich unklar. Ich hoffe doch, dass sich Google die Wünsche seiner Nutzer in Zukunft mehr zu Herzen nimmt, sonst wird das vermutlich nichts mit dem großen Durchbruch.
Man muss ja erstmal sehen, wie das umgesetzt wird.
Vermutlich wollen sie keine 2 billionen "hotgirl 1992" haben oder irgendwelche komischen namen die nur aus symbolen bestehen.
Im artikel steht nicht genau wann google einen Namen beanstandet, das wäre aber sehr interessant zu wissen und wichtig dafür, ob deine Aufregung gerechtfertigt ist oder nicht.
Also wer im wirklichen Leben unter "Hotgirl" (egal welchen Jahrgangs) bekannt ist, tut mir auch leid :-)
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Googles einzige Chance, im Bereich der sozialen Netzwerke gegen Facebook
> anzukommen, besteht eigentlich darin, den Fokus auf Datenschutz und
> Transparenz zu legen, denn das ist immer noch das Hauptproblem von Facebook
> und Co.
Die meisten Leute nutzen das was die meisten Nutzer hat, denn darauf kommt es bei Kommunikation nunmal an. Nicht das was die tollste Technik hat oder das was den Quellcode offen hat oder sowas.
> Googles einzige Chance, im Bereich der sozialen Netzwerke gegen Facebook
> anzukommen, besteht eigentlich darin, den Fokus auf Datenschutz und
> Transparenz zu legen, denn das ist immer noch das Hauptproblem von Facebook und Co.
Scheint nicht viele Leute zu interessieren ...... dieses "Hauptproblem" Datenschutz+Transparanz
Dann hat Facebook am Anfang die Freunde gleich mitgeliefert und Whatsapp ist neuerdings auf Smartphones vorinstalliert? Es kommt sehr wohl auch auf Features an, solange das Netzwerk noch keine Größe erreicht hat, in der es zum Selbstläufer wird. Und da sehe ich Google+ im Moment noch nicht.
BasAn schrieb:
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> > Googles einzige Chance, im Bereich der sozialen Netzwerke gegen Facebook
> > anzukommen, besteht eigentlich darin, den Fokus auf Datenschutz und
> > Transparenz zu legen, denn das ist immer noch das Hauptproblem von
> Facebook und Co.
>
> Scheint nicht viele Leute zu interessieren ...... dieses "Hauptproblem"
> Datenschutz+Transparanz
sieht man ja an facebook
Schade eigentlich. Aber das ist ja ein bekanntes Problem, das nicht erst mit dem Web 2.0 angefangen hat, zu existieren. Es muss anscheinend immer erst mal krachen, bevor jemand beginnt, nachzudenken. Aber ich sehe bei Facebook im Moment schon eine Tendenz, dass immer mehr Leute zumindest die Datenschutzfeatures nutzen, die ihnen angeboten werden. Vor einiger Zeit waren noch wesentlich mehr Profile "offen" sichtbar, als jetzt. Also scheinen ja zumindest einige Leute doch schon sensibilisiert zu sein und dieses Thema zumindest im Hintergrund mit auf der Liste zu haben.
Unsinn. VZ-Netzwerke, Lokalisten & Co. haben auch auf Datenschutz gesetzt und wo sind die heute ?
googles Nutzerzahlen steigen rasant, mittlererweile 90 Millionen, google macht alles richtig.
Mag sein, aber da Facebook immer mehr vom ganzen Umfeld genutzt wird gibt es trotz Bedenken kaum eine Chance sich davor zu drücken, es sei denn man kappt sich vom Umfeld.
Ist so ähnlich wie die Nutzung von Handy/Auto/..., selbst wer diese Dinge nicht nutzen will wird dazu gezwungen weil das Umfeld darauf umgebaut wird.
BasAn schrieb:
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> Ist so ähnlich wie die Nutzung von Handy/Auto/..., selbst wer diese Dinge
> nicht nutzen will wird dazu gezwungen weil das Umfeld darauf umgebaut wird.
Du hast aber ein sehr intolerantes Umfeld. Darum beneide ich dich nicht.
Bin noch immer ohne Facebook und Co., nicht der einzige in meinem Freundeskreis aber auch nicht die Mehrheit.
dabbes schrieb:
> google
> macht alles richtig.
Nö:
Die Nutzer machen (wieder) alles falsch impliziert nicht, dass Google alles richtig macht. ;)
Es ist ja nun nicht so, dass Facebook die bisherigen Kommunikationsmittel gänzlich ersetzt, vielmehr wird die Palette erweitert. Beispiel Smartphones: Nur, weil diese nun Facebook beinahe bis ins letzte Byte unterstützen, heißt das ja nicht, dass man nicht einfach eine SMS schreiben könnte, wenn einem das lieber ist. Wenn du allerdings aufgrund der höheren Kosten keine Antwort kriegst, dann beschwere dich nicht ;-)
Wenn man sich die Nutzerzahlen von Facebook und die ständige Präsenz von Facebook-Gedöns ansieht, dazu noch die Unmengen an persönlichen Daten die Facebook anvertraut werden, dann kann man eher von Vertrauen in Facebook denn Bedenken reden...
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Dann hat Facebook am Anfang die Freunde gleich mitgeliefert und Whatsapp
> ist neuerdings auf Smartphones vorinstalliert?
Nö aber alle anderen Netzwerke hatten immer Einschränkungen wie eher lokale Nutzung (StudiVZ usw) oder bestimmte Schwerpunkte wie MySpace, das ja eher von Musikern genutzt wurde. Facebook war das erste das für alle etwas geboten hat und dann sind die Leute auch immer weiter da hingegangen. Und wenn Leute wo hingehen gehen andere Leute mit. Aus dem Grund ist meine ICQ-Liste heute auch fast leer, da alle nur noch den FB-Chat nutzen. Obwohl der FB-Chat sogar weniger Features hat als ICQ.
Einer von diesen 90 Millionen bin ich und ich hab seit vielen Tagen nicht mehr reingeguckt. Und ich glaube, damit stelle ich nicht mal eine Minderheit dar...
Na da hab ich ja noch Glück, das hält sich bei mir noch ziemlich die Waage. Kann mir aber dank Multimessenger auch ziemlich egal sein :-) Ein hoch auf Multimessenger! Aber ich schweife ab...
Wenn man den Leuten das alles erklärt und Alternativen wie Diaspora nahelegt, das ja wirklich sehr akzeptabel mittlerweile ist, dann verstehen das zumindest mal die Leute, die sich damit schon beschäftigt haben. Und wenn mehr Leute wechseln, dann kann sich da schon noch einiges verschieben.
Warum Leute statt zu Diaspora zu Google+ gehen verstehe ich nicht. Klar ist die Anbindung an Google Dienste super, aber Datenschutz und Google Dienste geht halt einfach nicht zusammen.
> Obwohl der FB-Chat sogar weniger Features hat als ICQ.
Man kann damit noch nicht einmal Nachrichten austauschen!?
--
Dare to be stupid!
Also wir hier verstehen nicht, wofür wir google+ brauchen sollten.
Meine Freunde, die ich in G+ habe ("Freunde" würde ich mal bezeichnen, dass wir uns gegenseitig folgen) kann ich nicht zum chat nutzen.
Außerdem habe ich alles auf meiner Seite auf privat gestellt, auch die Indizierung von Suchmaschinen habe ich ausgeschalten. Ich habe dann ein Profilfoto hochgeladen.
Was ist passiert? Ich werde über google+ nicht gefunden, aber sucht(e) man meinen Realnamen, fand man mein Foto in picasa. Das Foto wurde auf picasa kopiert in einen Ordner, den ich nicht auf "privat" schalten konnte.
Ich kann also dem Threadersteller nur zustimmen. Allerdings ist oben genanntes Thema für mich ein nogo. Facebook ist zwar kompliziert und ich kann nachvollziehen, dass sich Leute damit schwer tun. Aber wenn man sich damit beschäftigt, kann man alles so einstellen, wie man will. Diese Gruppe mit diesen Leuten darf diesen Content sehen, die andere Gruppe darf nur dieses und jenes sehen (zb. schließe ich standardmäßig und sicherheitshalber alle meine Arbeitskollegen aus meinen Beiträgen aus).
Ich bleib gespannt. Bis jetzt gibt es bei G+ für mich keine USP.
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