..., der von Netzwerken im allgemeinen, und dem Internet im speziellen, leider gar keine Ahnung hat. Nicht dar Datenverkehr von YouTube überlastet "sein" Netz, sondern der Datenverkehr seiner Nutzer, die bei YouTube Videos abrufen, überlastet es. Schließlich sendet ja YouTube nicht ungefragt irgendwelche Daten in "sein" Netz, sondern es sendet nur Daten (Videodaten), die seine Kunden angefordert haben (indem sie das Video angefragt haben). D.h. die Anfragen seiner Kunden sind für die Netzüberlastung verantwortlich, nicht YouTube, also soll er gefälligst seine Kunden für einen Netzausbau zur Kasse bitten.
Wenn YouTube morgen offline geht, dann gehen nämlich seine Kunden zu einem anderen Videoportal und dann kommt der Traffic eben von dort und YouTube hätte Mio für einen Netzwerkausbau gezahlt, von dem dann nur andere Anbieter profitieren würden und er würde dann YouTube kaum das gezahlte Geld zurück zahlen, oder? Daran sieht man wie schwachsinnig diese Forderung ist. Der Datenverkehr wird immer durch seine Kunden verursacht, egal wer auf der anderen Seite sitzt und um diesen Datenverkehr verursachen zu dürfen zahlen ja bereits seine Kunde monatlich an seine Firma. Wenn das nicht reicht, um einen Netzausbau zu finanzieren, dann verkauft er eben die Bandbreite zu billig und muss die monatlichen Kosten eben anheben. Andere Anbieter schaffen es ja auch über die Einnahmen ihrer Kunden ihren Netzausbau zu finanzieren.
/Mecki
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/mecki78 schrieb:
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> ..., der von Netzwerken im allgemeinen, und dem Internet im speziellen,
> leider gar keine Ahnung hat. Nicht dar Datenverkehr von YouTube überlastet
> "sein" Netz, sondern der Datenverkehr seiner Nutzer, die bei YouTube Videos
> abrufen, überlastet es. Schließlich sendet ja YouTube nicht ungefragt
> irgendwelche Daten in "sein" Netz, sondern es sendet nur Daten
> (Videodaten), die seine Kunden angefordert haben (indem sie das Video
> angefragt haben). D.h. die Anfragen seiner Kunden sind für die
> Netzüberlastung verantwortlich, nicht YouTube, also soll er gefälligst
> seine Kunden für einen Netzausbau zur Kasse bitten.
>
> Wenn YouTube morgen offline geht, dann gehen nämlich seine Kunden zu einem
> anderen Videoportal und dann kommt der Traffic eben von dort und YouTube
> hätte Mio für einen Netzwerkausbau gezahlt, von dem dann nur andere
> Anbieter profitieren würden und er würde dann YouTube kaum das gezahlte
> Geld zurück zahlen, oder? Daran sieht man wie schwachsinnig diese Forderung
> ist. Der Datenverkehr wird immer durch seine Kunden verursacht, egal wer
> auf der anderen Seite sitzt und um diesen Datenverkehr verursachen zu
> dürfen zahlen ja bereits seine Kunde monatlich an seine Firma. Wenn das
> nicht reicht, um einen Netzausbau zu finanzieren, dann verkauft er eben die
> Bandbreite zu billig und muss die monatlichen Kosten eben anheben. Andere
> Anbieter schaffen es ja auch über die Einnahmen ihrer Kunden ihren
> Netzausbau zu finanzieren.
Ha +1
(Meine Meinung)
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Das ist wie mit dem Leistungsschutzrecht. Google ist ein Unternehmen welches massig Geld mit dem Internet verdient. Das weckt Begehrlichkeiten bei anderen die gerne mehr Geld hätten. Wenn ihnen die Argumente ausgehen kommt dann der Spruch: "Google habe ja genug Geld". Aber wenn wir Kommunismus einführen sollten wir das auf ganzer Linie machen und nicht nur für Zeitungsverleger oder Provider. Aber im Kommunismus gäbe es gar kein Platz für so viele Verlagshäuser, da würden ein bis zwei Propagandaanstalten reichen.
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Dickes +1
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Was du da schreibst, weiß er doch ganz genau.
Wenn die Preise für seine Kunden erhöht werden, gehen die einfach zu anderen Anbietern. Aber YouTube kann nicht zu einem anderen Anbieter gehen. Wenn die Videos bei seinen Kunden landen sollen, worauf das Geschäftsmodell von YT basiert, müssen sie durch seine Netze.
Letztlich wollen sich die Provider, die für diese Bezahlung sind, eine sichere Einnahmequelle erschließen, frei von dem Wettbewerb, der sie so belastet.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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GodsBoss schrieb:
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> Wenn die Preise für seine Kunden erhöht werden, gehen die einfach zu
> anderen Anbietern.
Na so ein Pech aber auch... was für ein Glück, dass das sonst nirgends so in der freien Wirtschaft passiert... ach Moment, warte mal, eigentlich passiert das überall genau so überall in der freien Wirtschaft, angefangen bei Versicherungen über Gas-/Wasser-/Stromanbieter bis hin zu den Lebensmitteldiscountern, überall steht es dem Kunden frei zur Konkurrenz zu gehen, wenn diese günstiger ist.
> Wenn die Videos bei seinen Kunden landen sollen, worauf das Geschäftsmodell
> von YT basiert, müssen sie durch seine Netze.
Wenn seine Kunden YouTube Videos ansehen können sollen, worauf immerhin SEIN Geschäftsmodell basiert, denn seine Kunden werden kaum teurer Breitbandanschlüsse bei ihm kaufen, um damit statische Textseiten abzurufen, für die auch ISDN ausgereicht hätte, dann muss er YouTube durch seine Netze lassen, denn ansonsten werden sich seine Kunde erst recht einen neuen Internetanbieter suchen (ein Internetanbieter, der YouTube blockiert verliert mehr Kunden als wenn er morgen alle Anschlüsse 30% teurer macht). Womit gesichert ist, dass er ein Idiot ist.
/Mecki
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