1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Router mit Adblocker: Französischer…

Niel ist ein Idiot...

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Niel ist ein Idiot...

    Autor /mecki78 07.01.13 - 15:00

    ..., der von Netzwerken im allgemeinen, und dem Internet im speziellen, leider gar keine Ahnung hat. Nicht dar Datenverkehr von YouTube überlastet "sein" Netz, sondern der Datenverkehr seiner Nutzer, die bei YouTube Videos abrufen, überlastet es. Schließlich sendet ja YouTube nicht ungefragt irgendwelche Daten in "sein" Netz, sondern es sendet nur Daten (Videodaten), die seine Kunden angefordert haben (indem sie das Video angefragt haben). D.h. die Anfragen seiner Kunden sind für die Netzüberlastung verantwortlich, nicht YouTube, also soll er gefälligst seine Kunden für einen Netzausbau zur Kasse bitten.

    Wenn YouTube morgen offline geht, dann gehen nämlich seine Kunden zu einem anderen Videoportal und dann kommt der Traffic eben von dort und YouTube hätte Mio für einen Netzwerkausbau gezahlt, von dem dann nur andere Anbieter profitieren würden und er würde dann YouTube kaum das gezahlte Geld zurück zahlen, oder? Daran sieht man wie schwachsinnig diese Forderung ist. Der Datenverkehr wird immer durch seine Kunden verursacht, egal wer auf der anderen Seite sitzt und um diesen Datenverkehr verursachen zu dürfen zahlen ja bereits seine Kunde monatlich an seine Firma. Wenn das nicht reicht, um einen Netzausbau zu finanzieren, dann verkauft er eben die Bandbreite zu billig und muss die monatlichen Kosten eben anheben. Andere Anbieter schaffen es ja auch über die Einnahmen ihrer Kunden ihren Netzausbau zu finanzieren.

    /Mecki

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Niel ist ein Idiot...

    Autor ramboni 07.01.13 - 15:17

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..., der von Netzwerken im allgemeinen, und dem Internet im speziellen,
    > leider gar keine Ahnung hat. Nicht dar Datenverkehr von YouTube überlastet
    > "sein" Netz, sondern der Datenverkehr seiner Nutzer, die bei YouTube Videos
    > abrufen, überlastet es. Schließlich sendet ja YouTube nicht ungefragt
    > irgendwelche Daten in "sein" Netz, sondern es sendet nur Daten
    > (Videodaten), die seine Kunden angefordert haben (indem sie das Video
    > angefragt haben). D.h. die Anfragen seiner Kunden sind für die
    > Netzüberlastung verantwortlich, nicht YouTube, also soll er gefälligst
    > seine Kunden für einen Netzausbau zur Kasse bitten.
    >
    > Wenn YouTube morgen offline geht, dann gehen nämlich seine Kunden zu einem
    > anderen Videoportal und dann kommt der Traffic eben von dort und YouTube
    > hätte Mio für einen Netzwerkausbau gezahlt, von dem dann nur andere
    > Anbieter profitieren würden und er würde dann YouTube kaum das gezahlte
    > Geld zurück zahlen, oder? Daran sieht man wie schwachsinnig diese Forderung
    > ist. Der Datenverkehr wird immer durch seine Kunden verursacht, egal wer
    > auf der anderen Seite sitzt und um diesen Datenverkehr verursachen zu
    > dürfen zahlen ja bereits seine Kunde monatlich an seine Firma. Wenn das
    > nicht reicht, um einen Netzausbau zu finanzieren, dann verkauft er eben die
    > Bandbreite zu billig und muss die monatlichen Kosten eben anheben. Andere
    > Anbieter schaffen es ja auch über die Einnahmen ihrer Kunden ihren
    > Netzausbau zu finanzieren.

    Ha +1

    (Meine Meinung)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Niel ist ein Idiot...

    Autor JP 07.01.13 - 15:21

    Das ist wie mit dem Leistungsschutzrecht. Google ist ein Unternehmen welches massig Geld mit dem Internet verdient. Das weckt Begehrlichkeiten bei anderen die gerne mehr Geld hätten. Wenn ihnen die Argumente ausgehen kommt dann der Spruch: "Google habe ja genug Geld". Aber wenn wir Kommunismus einführen sollten wir das auf ganzer Linie machen und nicht nur für Zeitungsverleger oder Provider. Aber im Kommunismus gäbe es gar kein Platz für so viele Verlagshäuser, da würden ein bis zwei Propagandaanstalten reichen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Niel ist ein Idiot...

    Autor Llame 07.01.13 - 15:42

    Dickes +1

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Niel ist KEIN Idiot...

    Autor GodsBoss 07.01.13 - 17:35

    Was du da schreibst, weiß er doch ganz genau.

    Wenn die Preise für seine Kunden erhöht werden, gehen die einfach zu anderen Anbietern. Aber YouTube kann nicht zu einem anderen Anbieter gehen. Wenn die Videos bei seinen Kunden landen sollen, worauf das Geschäftsmodell von YT basiert, müssen sie durch seine Netze.

    Letztlich wollen sich die Provider, die für diese Bezahlung sind, eine sichere Einnahmequelle erschließen, frei von dem Wettbewerb, der sie so belastet.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Niel ist Idiot...

    Autor /mecki78 07.01.13 - 17:51

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Preise für seine Kunden erhöht werden, gehen die einfach zu
    > anderen Anbietern.

    Na so ein Pech aber auch... was für ein Glück, dass das sonst nirgends so in der freien Wirtschaft passiert... ach Moment, warte mal, eigentlich passiert das überall genau so überall in der freien Wirtschaft, angefangen bei Versicherungen über Gas-/Wasser-/Stromanbieter bis hin zu den Lebensmitteldiscountern, überall steht es dem Kunden frei zur Konkurrenz zu gehen, wenn diese günstiger ist.

    > Wenn die Videos bei seinen Kunden landen sollen, worauf das Geschäftsmodell
    > von YT basiert, müssen sie durch seine Netze.

    Wenn seine Kunden YouTube Videos ansehen können sollen, worauf immerhin SEIN Geschäftsmodell basiert, denn seine Kunden werden kaum teurer Breitbandanschlüsse bei ihm kaufen, um damit statische Textseiten abzurufen, für die auch ISDN ausgereicht hätte, dann muss er YouTube durch seine Netze lassen, denn ansonsten werden sich seine Kunde erst recht einen neuen Internetanbieter suchen (ein Internetanbieter, der YouTube blockiert verliert mehr Kunden als wenn er morgen alle Anschlüsse 30% teurer macht). Womit gesichert ist, dass er ein Idiot ist.

    /Mecki

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

  1. Probleme mit der Haltbarkeit: Wearables gehen zu schnell kaputt
    Probleme mit der Haltbarkeit
    Wearables gehen zu schnell kaputt

    Die Hersteller von Wearables betreten in vielen Fällen Neuland: Sie haben schlicht keine Erfahrung mit Elektronik, die direkt am Körper getragen wird. Zu LGs und Samsungs Smartwatches gibt es Anwenderberichte, die auf schnellen Verschleiß, aber auch auf eine untaugliche Konstruktion hindeuten.

  2. Nachfolger von Brendan Eich: Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef
    Nachfolger von Brendan Eich
    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

    Mozilla hat Chris Beard nach einer Orientierungsphase zum neuen Chef ernannt. Zuvor war er schon Übergangschef und löste den vorherigen Chef Brendan Eich ab, den seine Haltung gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare sein Amt kostete.

  3. E-Plus: Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet
    E-Plus
    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

    E-Plus will seinen Kunden bis Ende 2014/Anfang 2015 schnelles mobiles Internet in der Berliner U-Bahn ermöglichen. Für das nächtliche Großprojekt mit dem Netzwerkausrüster ZTE ist ein weiteres Teilstück fertiggestellt worden.


  1. 22:24

  2. 20:51

  3. 19:20

  4. 19:03

  5. 18:18

  6. 17:17

  7. 17:13

  8. 17:08