Strom gibts an den Grauen Kästen in Glasfaser-Ghettos überall.
Kurzum: Ein paar Parkplätze zu Haltelade-Stellen konvertieren. Identifikations-System oder Pay-Chip einbauen usw.
Mobiles Internet macht es möglich. Passende Handies kosten unter 50 Euro und können j2me oder symbian.
Dann braucht man weniger Nachtbusse oder überhaupt Busse durch dünn besiedelte Bezirke. Man schickt dafür mehr Busse nachtds z.B. auf den Hauptstrecken.
An den beleuchteten (die haben ja Strom) Leih/Ladestationen holt man sich dann ein Fahrrad und fährt bis fast nach Hause.
Das könnte billiger sein als ÖPNV-Förderung. Wochenlange zig-seitige Tageszeitungs-Texte über Nachtbus und wochenlange Fraktions-Kämpfe von Leuten die mit unseren Steuern bezahlt werden. Diese würde man dann wegbekommen und die Bürger hätten einen Vorteil.
Natürlich keine Leute die man besser an der beleuchteten Haltestelle abholt oder Angst haben.
Die Technik ist da. Die Preise sind bezahlbar. ÖPNV kann die nächste Evolutions-Stufe erklimmen. So lange man nicht einkaufen will, brauche ich nämlich nicht SAP-Agassis Leih-Autos.
Interessant sind die Preise. MusikCDs kosten in Japan 30 Euro. Anime-DVDs sind für Deutsche quasi unbezahlbar. Und natürlich auch nicht verständlich weil nur in japanisch. Aber diese Fahrräder machen einen bezahlbaren Eindruck. Oder kriege ich ein ordentliches Flachland-Pedelec in Deutschland für spürbar weniger als 1300 Euro ?
Bevor jemand denkt, hier gehts um Billig-Heimertum: Mein Fahrrad hat 2500 Euro gekostet. Und die Nachrüstungen ca. 500-600. Es geht um preis/leistungs-Optimierung und Bezahlbarkeit für Normalos. Wenn die Hausfrau ohne Kinder ein Auto einspart, rechnet sich sowas sofort.
Wie kommt das Fahrrad eigentlich zurück zu der Ladestation? Und wie kommt man wieder nach Hause sollte man es zurückgefahren haben? Zu Fuß? Warum ist man dann nicht gleich beim ersten mal zu Fuß gegangen?
Deine Gedankenspiel mit den Eingesparten Nachtbussen macht mal so was von keinen Sinn. Interessant ist dieser Service nur für Leute die sowieso vorhaben an ihrem Ausgangspunkt in einer bestimmten Zeit wieder anzukommen.
Und Nachtbusse einzusparen halte ich auch für keine gute Idee.
Es ist nicht unbedingt die Parkplatzsituation in Innenstädten warum einige Leute Nachtbus fahren.
Wenn du mal was trinken willst solltest du zusehen, dass du mit dem Bus wieder nach Hause kommst.
Wenn du mit dem Fahrrad auffällig Schlangenlinien fährst und von den Herren in Grün (in einigen Gegenden schon blau, wie die Ticketschlüm... äh. Parkwächter) gestoppt wirst kanns auch Ärger geben.
Die Dinger stellst Du natürlich an einer Ladestation ab. Du mietest ja, bis zur Abgabe. Wenn ich Herzt wäre, würde ich da auch automatisiert mit den Autos so machen. Minutengenaue Abrechnung.
Dasselbe für die Fahrräder. Kilometer/Akkuverbrauch/Zeitdauer sind relevante Kosten-Schlüssel.
Also wird man sie von sich aus schnell zurückbringen.
Und mehr als 2-3 Parkplätze Stellplatz braucht man nicht. Die letzten 100 m muss man dann halt laufen. Muss man bei Nachtbus-Linien aber auch, wenn man nicht grade gleich an der Landstraße wohnt. Und Spätbus-Linien sind teilweise auch Mischungen aus zwei Linien die nicht überall lang fahren, wo die beiden einzelnen Linien lang fahren würden. Wer in Ubahn/SBahn-Gegenden wohnt, kennt das natürlich nicht.
Und irgendwo wohnt immer ein verkappter Grüner, der seinen Vorgarten in eine E-Bike-Station wandelt, um Provision zu verdienen. Am besten in Wohngebieten. Ach passt ja. Har har har. Der Plan ist ultra-gut. Und Strom gibts dort auch. Der Plan ist immer besser.
Noch mal: Die Stationen sind "mikroskopisch" klein weil sie auf programierten Handies basieren. Das ist keine Verleihstation mit manuellem Betrieb durch einen Harz4ABM-Fahrrad-Reparatur-Betrieb der dann die Fahrräder an Touristen rausrückt. Das ist wie ein Zigaretten-Automat: Ratz-Fatz-Fertig. Wer nicht genug Guthaben hat, muss einen Code am Automaten kaufen um seine Chipkarte aufzuladen. Wer den Akku voller zurückbringt als er vor der Fahrt war, kriegt natürlich Teile gutgeschrieben. Wer denn Akku voll auslutscht bezahlt natürlich auch mehr, als jemand der durch zügiges Fahren wieder aufgefüllt hat.
@Q: Das mit den Nachtbussen ist ja nur ein Beispiel. Nicht jede Stadt kann am Bahnhof vernünftigen Nahverkehr bieten, wenn die Gewerbeeinheiten zu weit auseinander liegen.
Dort wäre es für Pendler oder Besucher von Institutionen (Uni-Klinik, Altenheim, Schulungs-Zentrum o.ä.) interessant.
Du kommst nicht viel an die frische Luft oder warum denkst du die Sache nur halb zu Ende?
Während es bei einem Bus unrealistisch ist, dass er so voll ist, dass er keine Person mehr mitnehmen kann ist es sehr vorstellbar, dass an einigen Ladestationen keine Räder mehr verfügbar sind, da dort große Nachfrage war, so groß, dass an einer anderen Station keine Räder mehr abgestellt werden können. Was mach ich dann eigentlich mit dem blöden Teil? Pendlerverkehr bedeutet ja vor allem große Personenbewegungen in eine bestimmte Richtung zu bestimmten Zeiten.
Irgendwie möchtest du eine große Revolution starten die weder funktioniert noch wartet irgendwer drauf. Wer Fahrrad fahren möchte, tut das einfach und wer Bus fahren will soll das doch einfach machen.
Ich habe seit Jahren mobiles Internet. Das ich die Station angezeigt kriege, wo ein Bike ist, ist ja wohl klar.
Das man reservieren kann (gegen Anzahlung für ein paar Cent natürlich) ist natürlich auch klar.
Das machen die Pendler dann. Für jede Fahrt ab 50 Cent gibt es 1 Reservierungspunkt. Maximal 5 Punkte pro Person. Wer asozial ist, muss Fahrrad-Stationen nehmen, die etwas weiter weg sind. Aber die sind ja dann in vielen Grünen Vorgärten.
Schön wäre, wenn man die Bikes koppeln kann. Bei Dreirädern gibts das (CatWeasle), aber hier wäre es eher nur zum Transport von einer Station zur nächsten. So wie früher die Handlanger die Einkaufs-Wagen vom Supermarkt zusammengeschoben und transportiert haben.
Wer ein Bike zusätzlich mitnimmt, kriegt natürlich auch was gutgeschrieben.
Oder man packt zwei Vorderräder nebeneinander und macht das Hinterrad des dritten Fahrrades unten drunter. Oben ist schlecht oder nur Berg runter.
Dann kann es nicht umkippen. Man muss dann halt drei Bikes transportieren. Und wird Geschwindigkeitsbegrenzt um achtsam zu fahren.
Als ITler sollte mal Probleme lösen. Ruhig und gerne und besser auch mit NEUEN Ideen.
Daran mangelt es hier leider zu vielen.
Die Idee ist also immer perfekter geworden. Jetzt müsste man sie auf einem Parteitag beschliessen.
Dazu gabs mal ein Editorial der ct über die Leserbriefe. Bei manchen wurde vermutet, das die ct manchen Leuten ihre Arbeit bei Equipment-Einkaufs-Entscheidungen abnehmen soll.
> Bevor jemand denkt, hier gehts um Billig-Heimertum: Mein Fahrrad hat 2500
> Euro gekostet. Und die Nachrüstungen ca. 500-600.
Fahrrad oder E-Fahrrad? Wenns ein normales Fahrrad ist, du keine körperlichen Handicaps hast und nicht regelmäßig die Alpen überquerst, würde ich sagen hast du viel zu viel bezahlt.
Zum Fahrradfahren braucht man in erster Linie Kondition und Muskeln, auch wenn Shimano & Co. einem was anderes erzählen. Erst wenn man seinen Körper an den Rand seiner Möglichkeiten gebracht hat, macht es Sinn, in High-Tech-Komponenten zu investieren um auch das letzte bisschen herauszukitzeln. Aber dann ist man eigentlich schon im Profi-Sport.
Kein E-Bike. Spezialräder kosten mehr.
Die Stückzahlen sind leider klein.
Es war kein Fehlkauf und wird genutzt. Es ist allerdings auch kein Sport-Rad.
Bei dem Preis kann man dann auch bessere Komponenten kaufen.
Es gibt gute und schlechte/billige Shimano-Gruppen. Aber Rohloff ist mir doch zu teuer. Auch wenn viele es gut finden.
Dann lieber 3*8(Nexus/Roter Streifen) für weniger als halb so viel Geld.
Wegen E-Bike:
Beim E-Bike wären Wirkungsgradinfos mal nett.
Schlaue Energie-Rückgewinnung und gute Akkus sind wichtig. Effizienz des Antriebes.
Wenn man runterfährt sammelt man Energie, die man beim hochfahren in den Motor steckt.
Ziel: Das man von Gegenwind und Steigungen möglichst wenig mitbekommt.
Ich weiss halt nicht, ob die Wirkungsgrade und Technik schon so weit sind.
Japaner in Japan fertigen meist sehr gute Qualität. Japan-Firmen in Korea fertigen PS3 usw. mit "normaler"/guter Qualität. Und der Qualitätskommissar von Toyota ist wohl in Pension gegangen und das rächt sich jetzt.
Wegen eigentlich guter Japan-Qualität interessiert mich das 1300 Euro-Pedelec aus dem Bericht schon. Golem hat vor einer Weile von einem Pedelec als Lastenfahrrad mit ich glaube 80 km Reichweite geschrieben. Das kostete auch um die 1300 glaube ich.
> Wenn man runterfährt sammelt man Energie, die man beim hochfahren in den
> Motor steckt.
>
> Ziel: Das man von Gegenwind und Steigungen möglichst wenig mitbekommt.
> Ich weiss halt nicht, ob die Wirkungsgrade und Technik schon so weit sind.
>
Du willst beim bergabfahren nur 20 km/h fahren, damit Energie gespeichert werden kann, um beim bergauffahren nicht schwerer treten zu müssen? Ist ja schön, dass du dir mal Gedanken machst, aber nimm einen Motorroller.
Du hast wohl den Golem-Artikel nicht gelesen.
Energie-Rückgewinnung ist durch den Motor jederzeit möglich.
Eisenbahnen auf Bergstrecken gewinnen Energie zurück um zu bremsen.
TV-Doku "jetzt ziehe ich 20 Ampere" ... "jetzt muss er auch die mechanischen Bremsen nutzen. Die Wartungskosten und Verschleiss haben sich durch die elektrische Bremsung deutlich vermindert. Eine 100% leistungsfähige mechanische Bremse inclusive Redundanz braucht man aber natürlich immer noch."
Wenn Du sowas benutzt und auf guten Strecken Energie abgreifst ("harvestest"), dann macht Radfahren deutlich mehr Spaß. Weil die nervigen Stellen weggebügelt werden oder man sie gar nicht mehr merkt.
Der wichtigste Punkt ist aber vermutlich auch, das man durch Cleverness mit kleineren Akkus auskommt oder diesen durch einen Kondensator für z.b. den Start an der Ampel laden kann. Für Lasten-Dreiräder macht das Sinn.
Und nur wer gar keine Energie aufbringen kann oder in sehr bergigen Gegenden sind Motoroller vielleicht besser.
Und versuch mal z.B. als Gehörloser einen Führerschein zu kriegen. Da sind Fahrräder einfacher als Motoroller.
Und ein Roller packt vermutlich keine zwei mal 6 * 1,5 Liter-Plastik-Flaschen. Zwei große Ortlieb-Taschen packen das schon.
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