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Die Taktik ist doch äusserst intelligent.

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  1. Die Taktik ist doch äusserst intelligent.

    Autor Sonicspeed 21.02.13 - 06:35

    Zeit spielt für Google vermutlich eine untergeordnete Rolle. 4 Jahre sind schonmal überbrückt. Wenn man lange genug wartet, sind Richter, Anwälte, Politiker usw. alles Menschen die mit Sperrtafeln, DRM und anderen Kundengängelungen aufgewachsen sind und in Ihrem Beruf die Möglichkeit finden für Gerechtigkeit zu sorgen.
    Wenn heute Richter mit jenseits der 50 keinen blassen Schimmer haben worüber sie da entscheiden sollen, so wird sich das ganze mit voranschreitender Wartezeit immer wahrscheinlicher drehen. Die Zeit arbeitet hier also für Google.

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  2. Re: Die Taktik ist doch äusserst intelligent.

    Autor Sharra 21.02.13 - 08:00

    Sag das nicht zu laut. Sowohl CDU/CSU wie auch FDP haben Jugendorganisationen. und die sterben auch nicht aus. Dort ist aber schon die grundlegende Einstellung zur Welt vollkommen daneben. Und jetzt rate mal, aus welchem Umfeld neue Richter bestellt werden.

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  3. Re: Die Taktik ist doch äusserst intelligent.

    Autor volkerswelt 21.02.13 - 08:06

    Wenn du denkst es wäre intelligent auf Werbeeinnahmen zu verzichten, bitteschön.
    Die einzigen Sparten die bei Google dick Geld abwerfen (und damit alles andere mitfinanzieren) haben direkt mit dem Verkauf von Werbung zu tun.

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  4. Re: Die Taktik ist doch äusserst intelligent.

    Autor tomate.salat.inc 21.02.13 - 08:22

    Wer das Video wirklich sehen will, der besucht Youtube über einen der zahlreichen Proxys. Wenn man ein Video nicht findet, ist es auch allen klar wieso und man geht über proxy das Video finden+ansehen.
    Der einzige der bei der Geschichte leer ausgeht ist der drecksladen GEMA. Die sind aber wohl zu dumm um es zu kapieren - wären Sie nicht so Geldgeil, könnten Sie schon längst an YT verdienen und mit jedem weiteren Jahr verliert die GEMA sogesehen Geld.

    Sollen Sie ruhig weitermachen so. Mich störts nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 08:23 durch tomate.salat.inc.

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  5. Re: Die Taktik ist doch äusserst intelligent.

    Autor Endwickler 21.02.13 - 08:42

    Sonicspeed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeit spielt für Google vermutlich eine untergeordnete Rolle. 4 Jahre sind
    > schonmal überbrückt. Wenn man lange genug wartet, sind Richter, Anwälte,
    > Politiker usw. alles Menschen die mit Sperrtafeln, DRM und anderen
    > Kundengängelungen aufgewachsen sind und in Ihrem Beruf die Möglichkeit
    > finden für Gerechtigkeit zu sorgen.
    > Wenn heute Richter mit jenseits der 50 keinen blassen Schimmer haben
    > worüber sie da entscheiden sollen, so wird sich das ganze mit
    > voranschreitender Wartezeit immer wahrscheinlicher drehen. Die Zeit
    > arbeitet hier also für Google.

    Ja, zumindest dieser Richter hier scheint kaum Ahnung zu haben:
    "Google sei verpflichtet, so die Richter, geeignete Software anzuwenden, um zu verhindern, dass diese Videos wieder hochgeladen werden."
    Vielleicht sollte ihm jemand mal den Unterschied zwischen einer Sperrtafel und einer Löschung erklären.

    Beispiel Straße:
    Sperrtafel: Straße ist noch da, aber du dafst sie nicht fahren, wenn du aus Deutschland kommst.
    Löschung: Die ganze Straße ist weg, eine Sperrtafel wäre sinnlos.

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  6. Du schreibst wirres Zeug.

    Autor fratze123 21.02.13 - 09:04

    Warum unterstellst du dem Richter, den Unterschied zwischen Löschung und Sperre nicht zu kennen? Ergibt sich aus dem Kontext nicht ansatzweise. die Forderung der Richter ist durchaus legitim.

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  7. Re: Du schreibst wirres Zeug.

    Autor ruamzuzler 21.02.13 - 09:11

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum unterstellst du dem Richter, den Unterschied zwischen Löschung und
    > Sperre nicht zu kennen? Ergibt sich aus dem Kontext nicht ansatzweise. die
    > Forderung der Richter ist durchaus legitim.
    So ein Quatsch. Google ist eine amerikanische Firma mit amerikanischen Servern, das geht einen dahergelaufenen deutschen Richter erst einmal einen feuchten Dreck an, was die auf ihren Servern hosten und was nicht.
    Allerhöchstens die Verfügbarkeit in Deutschland kann man beeinflussen, meiner Ansicht nach wäre da die Verantwortung aber eher auf Seiten der deutschen Provider.
    Google hält die Daten ja nur vor - auf amerikanischen Servern. Dass die auf Rechner von deutschen Konsumenten heruntergeladen werden, verursachen aber die deutschen Provider.

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  8. Re: Du schreibst wirres Zeug.

    Autor evilchen 21.02.13 - 09:41

    Da Google aber eine Niederlassung in Deutschland hat und sie ihr Geschäftsfeld auch explizit auf Deutschland ausrichten, können sie auch von deutschen Gerichten belangt werden - zumindest für die deutsche Ausrichtung.
    Darum ja auch die Sperrtafeln. Wie fratze123 richtig schreibt und ruamzuzler in dem Punkt richtig erfasst hat, kann ein deutsches Gericht google nicht vorschreiben, was sie in den USA oder anderswo ausserhalb Deutschlands für Daten vorhalten. Die Auslieferung dieser Daten nach Deutschland betrifft jedoch sehr wohl ihre Zuständigkeit. Alles was materiell und virtuell die Grenzen des deutschen Rechtstaates überschreitet, unterliegt auch deutschem Recht. In der DDR durfte man auch Reisen, nr nicht überall hin. Dadurch wurden die untersagten Staaten jedoch nicht von der Landkarte getilgt, statt dessen wurden Sperrtafe..äh Zäune aufgestellt.

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  9. Re: Du schreibst wirres Zeug.

    Autor Endwickler 21.02.13 - 11:41

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum unterstellst du dem Richter, den Unterschied zwischen Löschung und
    > Sperre nicht zu kennen? Ergibt sich aus dem Kontext nicht ansatzweise. die
    > Forderung der Richter ist durchaus legitim.

    Ich lasse im Folgenden einmal die Historie der GEMA außen vor, die sowieso kein gutes Licht auf die GEMA wirft, denn vor der GEMA gab es durchaus mehr als eine deutsche Rechteverwertungsgesellschaft.

    Also, ich mache mal einen (1) Versuch der Erklärung:
    Der Richter verlangt von Google die Löschung von urheberrechtlich geschütztem Material. In diesem Kontext ergäbe die oben genannte Forderung Sinn, aber der Richter unterscheidet nicht einmal zwischen Material, das von Urhebern selber bei Youtube eingestellt wurde und dem, was von anderen hochgeladen wurde. Nun bezog sich das Urteil damals nur auf bestimmte Sachen, die von der Gema aufgelistet wurden. Wieso aber sollte youtube dieses Material löschen, wenn es außerhalb Deutschlands gar keine Befugnisse der GEMA gibt? Ich glaube momentan nicht, dass einige der angesprochenen Videos auf deutschen Servern liegen oder sogar nur in Deutschland erreichbar sind. Wenn diese Videos auch außerhalb Deutschlands erreichbar sind, dann ist eben nicht die GEMA sondern im besten Fall eine Gesellschaft zuständig, die mit der GEMA einen Gegenseitigkeitsvertrag abgeschlossen hat. In diesem Fall darf ohne eine Mitklage der anderen Verwertungsgesellschaft in Hamburg kein globales Urteil ausgesprochen werden, das, laut Richter, sogar aussagt, dass niemand auf der Welt dieses Video bei youtube hochladen darf.
    Hier setzte ich an, dass der Richter wahrscheinlich nur GEMA und Youtubes Deutschlandvertretung sieht und die globale Ansicht einfach auszublenden scheint.

    Inwieweit für manche Sachen eher CELAS und nicht GEMA zuständig ist, entzieht sich mir momentan.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 11:45 durch Endwickler.

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  10. Meine Meinung

    Autor M.Kessel 21.02.13 - 14:34

    Wenn youtube/Google in Deutschland etwas löschen muß, dann darf auf Servern, die in Deutschland stehen, so etwas nicht mehr drauf sein. :D So einfach ist das.

    Das sie die Tafeln aufstellen ist ein Service von Youtube, um dem Richter entgegenzukommen. :D

    Und zum Thema GEMA.

    Bewertet Personen oder Gruppen immer danach was sie tun, nicht was sie sagen.

    Das trifft auch auf unsere hehren Anführer beim aktuellen Thema Zeitarbeit/Leiharbeit/Lohnverlust zu.

    Sie labern viel, tun aber nichts um die Gesetze und damit die Situation allgemein für uns alle zu verbessern. Ich bitte das bei den Wahlen im September nicht zu vergessen und zu honorieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 14:36 durch M.Kessel.

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  11. Re: Du schreibst wirres Zeug.

    Autor Chevarez 21.02.13 - 20:58

    ruamzuzler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerhöchstens die Verfügbarkeit in Deutschland kann man beeinflussen,
    > meiner Ansicht nach wäre da die Verantwortung aber eher auf Seiten der
    > deutschen Provider.
    > Google hält die Daten ja nur vor - auf amerikanischen Servern. Dass die auf
    > Rechner von deutschen Konsumenten heruntergeladen werden, verursachen aber
    > die deutschen Provider.

    Oh nein, jetzt kommen schon wieder die Rufe nach der Abschaffung der Netzneutralität! Mensch, ich weiß ja, dass du das nicht mal im entferntesten wollen würdest, aber dann denk doch mal bitte 'ne Sekunde nach, bevor du die Provider in die Haftung nehmen willst. Die stellen die Infrastruktur zur Verfügung. Die hat es überhaupt nichts anzugehen, was oberhalb der OSI-Schicht 1 bzw. 2 läuft.

    Nur weil z. B. Vodafone meint, sie könnten einem verbieten wollen, Peer2Peer oder IM-Dienste zu nutzen, muss das noch lange nicht legal sein und schon gar nicht wünschens- oder erstrebenswert. Die Post hat ja auch nicht in deinen Briefen rumzustöbern, nur weil du evtl. aus Amerika ein Beleidigungsschreiben erhalten hast.

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