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nach gesehen Sekunden bezahlen

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  1. nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor sasquash 20.02.13 - 23:38

    Wie wäre es denn, wenn die Gema anteilig an der Werbung bezahl wird und dabei noch die angesehenen Sekunden einberechnet werden..

    So wie ich das verstehe, will die Gema pauschal pro Klick bezahlt werden..
    Pro gesehene Sekunde wäre doch auch mal was ^^

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  2. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor theFiend 21.02.13 - 00:20

    Ja... oder pro Frame...

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  3. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor shoggothe 21.02.13 - 01:00

    Ja so ist es wohl. Die Gema möchte pro View ausgezahlt werden. Views sind DIE Währung auf Youtube. Youtube, dagegen, würde lieber prozentual zu den Werbeeinnahmen ausschütten.

    Mein Kompromissvorschlag. Es wird nach Bewertung ausgezahlt. Es gibt Videos mit vielen Views, aber tendenziell negativer Bewertung. Und wenn ein Stück aus dem Gema-Repertoire schlecht bewertet ist, muss die Gema zahlen!

    Dadurch würde sich das finanzielle Risiko verteilen. Die Gema kann nicht mehr wie die Made im Speck hocken und sie müsste sich auch mal (zwar träge) bewegen.

    Nicht ganz durchdacht, aber ein Diskussionsansatz.

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  4. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor caso 21.02.13 - 01:07

    Ob gut oder schlecht hat doch nichts mit dem Konsum zu tun.

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  5. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor Sacer 21.02.13 - 02:21

    caso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob gut oder schlecht hat doch nichts mit dem Konsum zu tun.

    die logik der gema aber auch nicht

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  6. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor theonlyone 21.02.13 - 02:36

    Sacer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > caso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ob gut oder schlecht hat doch nichts mit dem Konsum zu tun.
    >
    > die logik der gema aber auch nicht


    Die Logik passt schon, sie ist nur krass veraltet.


    Beim radio läuft das eben auch so.

    Wer es sendet, zahlt für das Senden (es wird 1mal gesendet, X fach empfangen).


    Youtube sendet eben X fach und es wird auch X fach empfangen, entsprechend muss laut gema auch X fach gezahlt werden, für jeden View.


    Den ob jetzt jemand den 5 Minuten klipp vollständig anschaut oder nur 1 sekunde spielt keine Rolle, das geschütze Material ist geschützt, in 5 minuten und in 1 sekunde, alles vertritt die gema.



    Das Gema Prinzip an sich ist eben quatsch und nicht auf youtube zu übertragen, sinn macht die Logik schon, sie ist eben einfach überholt und nicht praxistauglich.


    Ist ja wie die Gebühr für Diskotheken, die einfach mal von 10.000 Euro auf 100.000 oder noch mehr zu erhöhen ist existenzbedrohend und das kann ja nicht der Sinn von dem Verein sein.


    Im bundestag "müsste" eigentlich mal geklärt werden ob solche Institutionen ÜBERHAUPT in der Form noch zeitgemäß sind und die Abrechnungsmodelle ÜBERHAUPT den verschiedenen Modellen entsprechen (den was im radio funktioniert hat nicht genauso im internet zu funktionieren, wie wir schon zich tausendfach bemerkt haben).



    Aber der beknackte Bundestag ist träge ohne Ende, da wird erst reagiert wenn es in allen Fernsehsendern als riesen Skandal gebracht wird und auch die Oma um die Ecke darüber bescheit weiß.


    Die Oma um die Ecke hat keine Ahnung von der Gema und deshalb ändert sich das auch nicht.

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  7. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor Crapple 21.02.13 - 03:27

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im bundestag "müsste" eigentlich mal geklärt werden ob solche Institutionen
    > ÜBERHAUPT in der Form noch zeitgemäß sind und die Abrechnungsmodelle
    > ÜBERHAUPT den verschiedenen Modellen entsprechen (den was im radio
    > funktioniert hat nicht genauso im internet zu funktionieren, wie wir schon
    > zich tausendfach bemerkt haben).

    Du meinst den Bundestag, in dem Leute wie Friedrich sitzen, die glauben, dass ihr E-Mail-Postfach nur 9MB groß ist? Neee, darauf kann ich verzichten.

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  8. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor JP 21.02.13 - 03:38

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Logik passt schon, sie ist nur krass veraltet.
    >
    > Beim radio läuft das eben auch so.
    >
    > Wer es sendet, zahlt für das Senden (es wird 1mal gesendet, X fach
    > empfangen).
    >
    > Youtube sendet eben X fach und es wird auch X fach empfangen, entsprechend
    > muss laut gema auch X fach gezahlt werden, für jeden View.
    >
    > Den ob jetzt jemand den 5 Minuten klipp vollständig anschaut oder nur 1
    > sekunde spielt keine Rolle, das geschütze Material ist geschützt, in 5
    > minuten und in 1 sekunde, alles vertritt die gema.

    Zumal Youtube auch weniger als Sender verstanden werden kann, sondern als Dienstleister, der die Inhalte ausliefert. Sender im klassischen Sinne sind eher die User die Uploader bzw. Channel-Besitzer. Youtube ist quasi der Anbieter, der den Radioanstalten anbietet deren produzierten Inhalte auszustrahlen und zu speichern. Die einzige Gegenleistung die Youtube von den eigentlichen Sendern verlangt ist, dass wenn sie Geld durch Werbung machen wollen, sie Youtube anteilig etwas vom Einspielergebnis abgeben müssen.

    Also um es zusammen zu fassen: Radiosender produzieren Inhalte, Youtube verteilt nur die Inhalte und produziert selber keine. Eigentlich müsste die GEMA das Geld von den Inhalteerzeugern (den Sendern) einholen, und nicht am Bandbreitenvermieter, über dessen Frequenzen man sein Programm ausstrahlen kann. Nur das ist der GEMA dann doch zu aufwändig und würde der GEMA auch nicht viel bringen. Warum sollte sich ein Youtuber in den USA darum scheren, wenn die GEMA Geld von ihm haben möchte, nur weil ein Nutzer aus Deutschland sein Video angeschaut hat. Und selbst die Verwertungsgesellschaften in den USA hätten sicherlich kein Interesse tausenden von Youtubern Rechnungen zu stellen.

    Wie @theonlyone schon deutlich gemacht hat, dieses Abrechnungsmodell für Radios passt einfach nicht ins Internetzeitalter. Und die GEMA hat keine adäquate Vorstellung vom Internet und der Internetwerbewirtschaft. Anteilige Abrechnung ist das fairste Modell in diesem Fall, gerne dürfen sich GEMA und YT über die prozentuale Höhe streiten. Aber View-Pauschalen sind einfach nur weltfremd.

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  9. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor Rulf 21.02.13 - 04:37

    also deiner meinung nach ist youtube sowas ähnliches wie die betreiber der astra-satelliten...und der einzige unterschied ist wohl die anzahl der sender/programme, die jeweils übertragen werden...dann müßten nur noch alle user in ihren ländern ne sendelizenz beantragen...damit wäre dann das internet praktisch tot, weil sich nur firmen diese lizenzen leisten bzw auch überhaupt bekommen würden...

    interessant wäre ja hier mal zu erfahren, wie sich die gema mit den anderen videoplattformen, auf denen deren stücke gespielt werden geeinigt hat...denn ich glaube nicht, daß die diese mondpreise zahlen müssen/sollen...davon las man bisher kein wort...

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  10. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor JP 21.02.13 - 05:04

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also deiner meinung nach ist youtube sowas ähnliches wie die betreiber der
    > astra-satelliten...und der einzige unterschied ist wohl die anzahl der
    > sender/programme, die jeweils übertragen werden...dann müßten nur noch alle
    > user in ihren ländern ne sendelizenz beantragen...damit wäre dann das
    > internet praktisch tot, weil sich nur firmen diese lizenzen leisten bzw
    > auch überhaupt bekommen würden...

    Wenn man das LSR genau betrachtet, dann könnte das schnell ähnlich deinem beschriebenen Szenario aussehen. Verlage wollen jetzt schon, dass kommerzielle Seiteninhaber für Kurzzitate und Links mit Überschriften Lizenzen erwerben müssen. Kommerziell ist in dem Sinne schon das schalten von Werbung, da sich natürlich schwer abschätzen lässt, ob die Werbung nur zur Refinanzierung reicht oder auch Gewinn damit gemacht wird.

    Zum Glück ist die Musikindustrie inzwischen weiter, aber wenn die Verlage mit dem LSR durchkommen, dann kann ich mir vorstellen, dass da Begehrlichkeiten geweckt werden.

    > interessant wäre ja hier mal zu erfahren, wie sich die gema mit den anderen
    > videoplattformen, auf denen deren stücke gespielt werden geeinigt
    > hat...denn ich glaube nicht, daß die diese mondpreise zahlen
    > müssen/sollen...davon las man bisher kein wort...

    Die meisten anderen Videoplattformen gehören den Medienkonzernen, die vermutlich Pauschalverträge haben und diese auf ihre Plattformen ausweiten konnten. Ich glaube nicht, dass die pro View zahlen, aber konkretes hört man leider wirklich nicht. Und selbst wenn die pro View zahlen, die Viewzahlen sind um 0,0x geringer. Das wäre doch mal ein Fall für einen Journalisten, der da mal genauer recherchieren könnte.

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  11. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor thecrew 21.02.13 - 08:20

    "Beim radio läuft das eben auch so."


    Nicht nur beim Radio.

    Rohlinge werden z.b. auch nach "Minuten" Spielzeit ^o^ berechnet. Alleine daran sieht man schon das das System völlig veraltet ist.

    Video DVDs 4.7 GB haben dann halt 120 Min Video/Ton
    CD-Rohlinge 74min bzw 80 min...

    Mp3 und andere Formate werden noch garnicht berücksichtigt.

    Dann würde ein Rohling warscheinlich auch wieder 10 Euro kosten.

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  12. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor knete 21.02.13 - 09:35

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sacer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > caso schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ob gut oder schlecht hat doch nichts mit dem Konsum zu tun.
    > >
    > Aber der beknackte Bundestag ist träge ohne Ende, da wird erst reagiert
    > wenn es in allen Fernsehsendern als riesen Skandal gebracht wird und auch
    > die Oma um die Ecke darüber bescheit weiß.

    wenn es um interessen der lobbyisten geht sind die nicht träge. nur bei angelegenheiten die 90% der brd bevölkerung zu gute kommen würden. weil das nicht den interessen der reichen entspricht.

    > Die Oma um die Ecke hat keine Ahnung von der Gema und deshalb ändert sich
    > das auch nicht.

    nicht nur die oma. viele menschen in deutschland sind schlecht bis garnicht über wirklich relevante themen informiert(wobei dashier diskutierte thema unwichtig ist).
    !aberselbst wenn es alle wüssten würde sich nichts ändern, weil wir deutschen leider zu dämlich sind um unsere situation zu verbessern.

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  13. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor hypron 21.02.13 - 09:44

    sasquash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es denn, wenn die Gema anteilig an der Werbung bezahl wird und
    > dabei noch die angesehenen Sekunden einberechnet werden..
    >
    > So wie ich das verstehe, will die Gema pauschal pro Klick bezahlt werden..
    > Pro gesehene Sekunde wäre doch auch mal was ^^


    Aber das wär doch logisch, fair und wäre gar nicht mit dem aktuellen Abrechnungsmodell der Gema vereinbar. ;)
    Nein, Dinosaurier können sich nicht an neue Dinge anpassen.

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  14. Re: nach gesehen Sekunden bezahlen

    Autor Chevarez 21.02.13 - 22:21

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im bundestag "müsste" eigentlich mal geklärt werden ob solche Institutionen
    > ÜBERHAUPT in der Form noch zeitgemäß sind und die Abrechnungsmodelle
    > ÜBERHAUPT den verschiedenen Modellen entsprechen (den was im radio
    > funktioniert hat nicht genauso im internet zu funktionieren, wie wir schon
    > zich tausendfach bemerkt haben).

    Meinst du in dem Bundestag, in dem sowas wie die GEZ-Pro-Kopf-Steuer durchgewunken wird und dennoch niemandem dort mal ordentlich auf die Finger geschaut wird, was eigentlich mit den Geldern alles passiert und was eigentlich zu leisten ist.

    Oder meinst du den Bundestag, in dem Leute sitzen, die nicht mal wissen, was ein Browser ist, aber aktiv (und fremdgesteuert) an Bestimmungen mitschrauben dürfen, die das Internet und auch die Grundfeste unserer Verfassung betreffen.

    Wenn du diesen Bundestag meinst, dann muss ich dich leider schwer enttäuschen. Nimmerland ist abgebrannt.

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