Ich frage mich, warum versucht wird die elektrische in kinetische Energie umzuwandeln. Das ist doch immer verlustbehaftet (Reibung, Verschleiß,...).
Wäre die Speicherung in potenzieller Energie (Lage-Energie), etwa durch hochziehen eines Betonsklotzes nicht effektiver?
Seher ich das richtig, dass die Kinderchen dich vorher hätten anrufen sollen, um es richtig zu machen? Offensichtlich leidet hier mal wieder einer am - insbes. in deutschen Foren weit verbreiteten - Papaschlumpf-Syndrom ...
Wo ist dein Problem? Er hat je nicht stur behauptet, anders wäre es besser sonder sich nur gefragt, warum so und nicht anders.
@OP: Ich finde den Einwand nicht schlecht, jedoch hätte man beim hochziehen eines Betonklotzes ebenso verluste. Die Seilwinde würde letztendlich auch durch einen Elektromotor/-generator betrieben werden müssen. Und die Seilwinde an sich hätte ebenso Reibungsverluste beim hochziehen und herablassen. Der Vorteil läge lediglich bei langer Speicherung der Energie, hier hätte Lageenergie einen Vortail gegenüber kinetischer Energie, da so ein Schwungrad nie ganz ohne Reibungsverluste laufen wird. Da es sich hier aber um kurzzeitige Speicherung handelt dürfte das wohl kein Problem sein.
stelle ich mir aus rein technischen gründen weniger praktikabel vor, denn man müßte analog zur wechselnden umdrehungsgeschwindigkeit entweder ein anpassbares gewicht haben oder einen sehr hohen turm. außerdem müßte man das gewicht bei nichtnutzung blockieren oder auf einem plateau beiseite legen anstatt es durch den antrieb zu halten, und diese blockade müßte wieder gelöst werden bei abruf - kostet natürlich wieder energie. insofern eine wesentlich komplexere mechanik als ein simples schwundgrad...
Bravo, Du hast soeben das
Pumpspeicherkraftwerk (Level 1)
entdeckt. Dein Volk jubelt.
Dir werden +26 EP gutgeschrieben.
Und?
Hast du sonst nichts zu sagen?
Ihr seit alle Noobs
Lol, der war gut. Ich liebe Freitag! :D
> schwundgrad
Köstlich :>
Seid wann?
;)
http://www.seit-seid.de/
nix
www.dassdas.com
Armin Gajda schrieb:
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> Ich frage mich, warum versucht wird die elektrische in kinetische Energie
> umzuwandeln. Das ist doch immer verlustbehaftet (Reibung, Verschleiß,...).
> Wäre die Speicherung in potenzieller Energie (Lage-Energie), etwa durch
> hochziehen eines Betonsklotzes nicht effektiver?
Entschuldige, aber wie wird der Klotz denn hochgefahren? Korrekt über einen Seilzug --> genau das gleiche Problem, wie du es bemängelt hast.
Bei der Speicherung von Energie geht IMMER etwas verloren aufgrund von grundsätzlichen Phänomenen der Physik. Es gilt diese Verluste minimal zu halten und gleichzeitig die Kosten für die Speicherung gering zu halten und da sind Schwungräder bereits seit langem sinnvoll und werden genutzt. Wo die Neuigkeit dieser News sein soll, sehe ich allerdings nicht so ganz...
Der Vorteil bei der potenziellen Energie wäre die Verlustfreiheit auf der Zeitachse.
Das Speichern und Abrufen ist natürlich genauso oder eher sogar stärker von Verlusten betroffen.
Zum Speichern größerer Energiemengen bräuchte man aber entweder enorme Massen oder riesige Höhen.
Das wäre so nicht praktikabel.
Das Prinzip wird bei Pumpspeicherkraftwerken ja heute schon genutzt. Allerdings mit einer sehr hohen Verlustquote.
Eine andere Möglichkeit größere Energiemengen Zwischenzuspeichern sind die Schmelzspeicher, die in manchen Solarprojekten vVerwendung finden.
Hier geht es aber darum temporäre Leistungsschwankungen sehr schnell zu glätten. Da ist ein Kreisel das bisher beste Konzept.
Achso, da hat man dann keine Reibung und Verschleiß...

Er hat nur eine Frage gestellt. Ich würde sagen du leidest am, in Foren sehr verbreiteten, Klugscheißer Syndrom.
Ist auch weniger praktikabel und außerdem immer noch das Gleiche in anderer Form. Eine Weiterentwicklung des Ganzen ist das Walchenseekraftwerk, das wenigstens die Energie speichern kann und weniger Verlust hat aber für diesen Zweck ist die neue Technik bestimmt besser. Neue Energiespeicher müssen her, hocheffiziente Akkumulatoren und nicht das was wir jetzt haben. Wir sind aber auf dem Weg und bis dahin lässt die neue Technik den Strom besser fließen.
Bouncy schrieb:
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> stelle ich mir aus rein technischen gründen weniger praktikabel vor, denn
> man müßte analog zur wechselnden umdrehungsgeschwindigkeit entweder ein
> anpassbares gewicht haben oder einen sehr hohen turm. außerdem müßte man
> das gewicht bei nichtnutzung blockieren oder auf einem plateau beiseite
> legen anstatt es durch den antrieb zu halten, und diese blockade müßte
> wieder gelöst werden bei abruf - kostet natürlich wieder energie. insofern
> eine wesentlich komplexere mechanik als ein simples schwundgrad...
morecomp schrieb:
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> Ist auch weniger praktikabel und außerdem immer noch das Gleiche in anderer
> Form. Eine Weiterentwicklung des Ganzen ist das Walchenseekraftwerk,
das ist keine weiterentwicklung, das ist ein komplett anderer einsatzzweck. jedenfalls ist dieses modell hier auch für mobilen einsatz denkbar, einen ganzen see wird aber niemand im anhänger hinter dem auto herziehen wollen...
Zitat: "Wo ist dein Problem? Er hat je nicht stur behauptet, anders wäre es besser sonder sich nur gefragt, warum so und nicht anders."
Dann möge er sich mit dem betreffenden Ingeneurbüro in Verbindung setzen und nicht hier posten.
Ferner möge er erst mal den Artikel durchlesen, in dem klare Infos bzgl. Reibung gegeben werden. Jemand, der den Artikel nicht mal durchliest, dann aber als Besserwisser auftritt, braucht sich nicht über Kritik wundern.
Zitat: "@OP: Ich finde den Einwand nicht schlecht, jedoch hätte man beim hochziehen eines Betonklotzes ebenso verluste."
s.o. bzgl. meiner Anmerkungen zu Reibungsverlusten.
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