Weil jeder Publisher unbedingt seinen eigenen Reader haben will.
Resultat: Di ekäufer werden sich zurück halten, bis es EINEN Gewinner gibt - EIN eBook für ALLE Online-Bücher und Magazine.
Ich befürchte es wirk erstmal wieder einen lang VHS/Video-2000/Betamax , HD-DVD/Blueray "Krieg" geben, bevor man weiß welchen eBook-Reader man kaufen kann, ohne nachher mit einem eBook ohne (aktuelle) Bücher und Zeitschriften da zu stehen ...
Glaube ich nicht.
Weil man auch gleich Gewinne machen will.
D.h. die ersten Ereader in der Top-Liste sind (weil Kindle nicht will) Iphone und Android-Apps.
Und daher werden sich branded-Verlags-Reader (Volks-Bild-Reader wo nur Axel-Springer mit geht) zum Glück nicht durchsetzen.
Weil es einfach nicht rentiert und man andere Formate anbieten muss und andere Geräte beliefern muss, weil es sonst die Konkurrenten machen. D.h. Kölner Express z.b. würde ansonsten statt Bild die Kölner Iphoner/Androider/Kindler(PDF) informieren.
Das wäre sonst wie VWs die nur bei Esso tanken können. Nichts funktionierendes wofür die Leute viel Geld ausgeben.
Und noch kosten die Reader mehr als das Jahres-Abo von Zeitschriften. Bei 50-100 Euro wäre es etwas anderes. Und bei lokalen Tages-Zeitungen vielleicht auch. Da könnte man problemlos einen 100-Euro-Reader durch die gesparten Druck/Transport-Kosten "quer"finanzieren und wäre nach einem Jahr im Plus! Die Austräger freut es sicher nicht.
Bei Handies wird Branding hingegen akzeptiert weil man eh einen passenden Mobilfunkvertrag dazu kauft. Aber bei Readern geht das nicht und wird sich zum Glück nicht durchsetzen.
Und dann wird auch Kindle/Amazon geöffnet.
Nun iPhone bzw. Android-Phones würde ich als eReader eher nicht bevorzugen.
Die E-Ink-Technologie der Reader hat schon seinen Sinn, auf dem iPhone einen Text zu lesen ist extrem unangenehm für die Augen.
Sinnvoller wäre es, wenn Shops wie Amazon die Dateien vertreiben und der Käufer diese letztenendes auf den Reader seiner Wahl zieht und das Buch dort dann lesen kann.
Aufgrund von Raubkopien etc. ist diese Lösung wohl nicht der goldene Weg, aber so würde wenigstens überhaupt jemand einen eReader kaufen.
Ich persönlich werde noch das ein oder andere Jahr warten bis ich in Erwägung ziehe mir so etwas zu kaufen... ich denke am sinnvollsten wäre tatsächlich wenn Amazon mal schnell "Marketing" und "Geld verdienen" googelt und Kindle der Welt öffnet.
Hängt auch davon ab, was man lesen will.
Newshappen (Focus) wären auf Iphones/... evtl "ideal".
0-Hertz wie bei EReadern wäre halt nett, aber die Reader gerade noch zu teuer. Mal sehen ob der $200-Sony-Reader den Durchbruch bringt.
Und der Hochpreis-Kindle-Markt ist momentan noch closed. Das wird sich ändern und dann gibts für Kindle und bei Amazon auch alle Kombinationen von Print-produkten für alle EReader vom PC bis zum Iphone oder Palm.
Und wenn man Namen/Anschrift der Käufer in die Texte steganografiert, wird keiner so dumm sein, sie weiterzugeben.
Spannender als DRM-geile Verlage (=unnötige Mitesser) wären selbstorganisierte Rendite-Arme Vertriebsformen wo die Autoren das meiste kriegen. 70/30 wie bei Apple sind eigentlich schon zu viel (30) für Apple. Bis 1-2 Euro sind 30% ok. Drüber eher nicht.
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