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Das Problem war nicht WOW..

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  1. Das Problem war nicht WOW..

    Autor ElZar 04.12.09 - 08:58

    ...sondern eine unfähige Mutter, die ihr Kind von Anfang an nicht wollte (wie sie selber sagt), dessen Mann das Kind nicht wollte, und sie beide ja sowieso zu jung waren. Wenn eine Mutter ihrem 9 jährigen Kind erzählt, daß sie es eigentlich abtreiben wollte, und es heute bereut es nicht getan zu haben, dann hat die hat GANZ GANZ andere Probleme, als ein bisschen WOW zocken. Das WOW spielen hat diese Mutter (wie auch die Politiker) nur als billige Ausrede benutzt um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, weil sie ihr Kind seit 9 Jahren abgelehnt und vernachlässigt hat (das Kind durfte sie noch nichtmal umarmen).

    Und ja, ich hab mir den Dreck auf RTL-NOW angeschaut :p

    ____________________________________________________________________
    "Welcome back. Our next guest has been teaching the world to cook for over twenty years, but apparently my wife hasn't been listening."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.09 09:00 durch ElZar.

  2. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor lollipop 04.12.09 - 09:11

    Wenn ich sowas lese, kommt mir gleich die Hutschnur hoch!

    Das Kind sollte dort längst weg sein.

  3. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor ElZar 04.12.09 - 09:16

    Dachte ich mir auch die ganze Zeit, das wirklich traurige war, wie krass erwachsen die kleine schon war, weil sie eben so auf sich alleine gestellt war. Die hat erwachsener gewirkt als die Mutter, und hat trotz der ständigen Zurückweisungen nie den Mut verloren.

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  4. Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor Frauentauscher 04.12.09 - 09:34

    Vater: 32 - "Arbeit suchend" (ha ha!) - hängt den ganzen Tag vor dem PC (Counterstrike!) - wischt sich nicht einmal den Hintern ab (im Ernst!!).

    Mutter: Intelligenzallergikerin erster Kajüte.

    Sohn: 12 - fett - wird in der Schule nur ausgelacht - spielt ebenfalls außerhalb der Schule den ganzen Tag nur am Computer.

    Frage:

    Was würde sich an dieser Situation verbessern, wenn man den beiden männlichen Mitgliedern dieser "Familie" den PC wegnehmen würde?

  5. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor misterunknown 04.12.09 - 09:39

    Computerspielesucht ist schon ein Problem, als ich vor einem Jahr Abi gemacht habe, gab es einige Kandidaten, die wegen permanentem WoW-Spielen nicht durchgekommen sind.
    Nur, dass der Grund dabei in der Spieleindustrie gesucht wird ist traurig...

  6. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor ElZar 04.12.09 - 09:55

    Sie würden den ganzen Tag TV schauen? :)

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  7. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor feierabend 04.12.09 - 09:56

    Wenn solche Menschen keinen PC hätten, würden sie eben den ganzen Tag vor der Glotze hängen und eine Sendung nach der anderen gucken.

    Der Sohn hat in diesem Fall nun mal Pech, dass er so aufgewachsen ist und ihm nichts besseres gezeigt wurde.
    So ähnlich ging es dem Vater vermutlich auch. Vielleich tist Opa nach der Arbeit in die Kneipe und am Wochenende Frühshoppen gegangen, weil der auch nichts mit seiner Zeit an zu fangen wusste...

    Wenn die Menschen keine Alternative kennen haben die natürlich auch keinen Grund vom Sofa auf zu stehen und den Fernsehr oder den PC mal abzuschalten.

  8. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor Runkelrübe 04.12.09 - 09:59

    Frauentauscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Frage:
    >
    > Was würde sich an dieser Situation verbessern, wenn man den beiden
    > männlichen Mitgliedern dieser "Familie" den PC wegnehmen würde?


    Nix.

    Vater und Sohn würden dann apathisch vor der Glotze hängen. Mutter wäre immernoch stunzdämlich. Im schlimmsten Fall eskaliert die Szene, weil man das "Zusammenleben" gar nicht mehr gewohnt ist.

    Allerdings ist "Frauentausch" von vorn bis hinten getürkt. Laienschauspiel mit schlechtem Drehbuch. So undramatisch, wie vergleichbare Experimente bei normalen Menschen ablaufen würden, wäre das ganze Format überhaupt nicht interessant.

  9. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor ProGamer 04.12.09 - 11:24

    Runkelrübe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings ist "Frauentausch" von vorn bis hinten getürkt. Laienschauspiel
    > mit schlechtem Drehbuch. So undramatisch, wie vergleichbare Experimente bei
    > normalen Menschen ablaufen würden, wäre das ganze Format überhaupt nicht
    > interessant.


    Richtig, die ganze Sendung ist abgesprochen. Die Freundin einer Bekannten hat dort mal mitgemacht und hinterher erzählt, dass das Kamerateam und die Regie die ganze Zeit Verhaltensregeln aufgestellt haben (z. B. "streitet Euch doch jetzt mal über dies und das!")

    Ja ja, das Deutsche Gernsehprogramm. Eine gewollte Volksverdummung.

  10. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor Octane2 04.12.09 - 12:54

    Warum so ein Gezeter? Diese Sendung bildet NICHT die Realität ab und die "Familie" war gecastet. Vom Drehbuch zur Sendung mal ganz abgesehen.

    Mußte kürzlich sogar eine Sprecherin von RTL einräumen. Die meinte dann, man bilde ja eben NICHT Realität ab sondern mache eine "Unterhaltungssendung". Die Drehbücher seien auch nicht verwerflich, da man ja "nur überspitzt gesellschaftliche Probleme" darstellen wolle. Die Familie existiert in dieser Form also nicht. Vermutlich ein Studentenpärchen, dass sich ein paar hundert Euro dazuverdient und dafür die verwahrloste Familie gegeben hat. Bezweifle, dass die vor der Sendung je WoW gespielt haben.

    BTW, gibt etwa ein dutzend Agenturen, die den Sendern solche "Darsteller" liefern. Vorher gibts eine kurze Anforderungsliste ("Vater dick, Alkoholiker, Mutter medikamentenabhängig, Tochter debil und dicklich!") und dann werden die passenden Darsteller rausgesucht, die dann das Drehbuch des Fernsehteams vor laufender Kamera umsetzen. Die Anweisungen während des Drehs werden natürlich hinterher rausgeschnitten. Die Szenenbesprechung wird sowieso nicht gefilmt. Der Vater MUSS auch nicht Alkoholiker sein, es reicht, wenn er einen "spielen" kann und will. Problematisch für die Sender ist allerdings, dass die Anzahl der Laiendarsteller schrumpft.

    Anteil von Realität in diesen Sendungen? Liegt bei null. Glaubwürdigkeit? Nicht vorhanden.

    Von daher kann man getrost das Wort "Dokumentation" oder die Kurzform des selbigen ("Doku") steichen. Was bleibt ist "Soap". Und niemand käme auf die Idee, über "Marienhof" oder GZSZ zu diskutieren als sei der Unsinn wirklich wahr.

    Mein Tipp: RTL/SAT1/PRO7 nicht schauen. Fernsehen macht blöde oder zumindest nicht schlauer. Wer Spass haben will: der Betriebsparkplatz von RTL in Köln ist ungesichert. Einfach einen Nagel mitbringen und dort die Autos zerkratzen. Kann man auch mehrmals machen. Variationen gibt es natürlich auch (Farbspray, Grillanzünder, mit Nothammer die Frontscheibe zertrümmern usw.).
    Gesetzlich etwas fragwürdig, moralisch allerdings absolut gerechtfertigt. Die machen schlechtes Fernsehen, wir zerkratzen ihnen dafür die Autos. Das ist praktisch umgesetzte Gerechtigkeit.

  11. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor Karotofollelmus 04.12.09 - 13:28

    Das ist ein bloeder Tipp da es genuegend andere Sendungen gibt die brauchbar Wissen uebermitteln, nicht nur auf den von Dir genannten Sendern. Man muss eben sein Konsumverhalten aktiv lenken und nicht einfach jeden Mist schauen der gerade ueber den Aether kommt. Ich sag nur Nano, Abenteuer Wissem/Forschung, zum Teil (leider) auch Welt der Wunder, Galileo, Schau Dich schlau, und was sonst noch kommt. Wer Unterschichtensendungen schaut braucht sich nicht darueber aufregen, das hat man sich selbst angetan.

    Ansonsten kann ich nur sagen: Ja, ich war selbst Suchtzocker in meiner Jugend (die ist schon laenger her). Nein, Windeln & Co. gab es damals nicht. Wir haben einfach eine Pause gemacht und das verrichtet was eben zum Leben gehoert (Essen, Trinken, Atmen, etc). Gewalt im Haushalt und Alkohol zerstoert viel mehr Leben und Familien... aber Computerspiele sind ein ideales Opfer fuer absurde Behauptungen da die Mehrheit der Bevoelkerung diese weder nachvollziehen noch verifizieren kann. Das aendert sich aber nach und nach dank Konsolen wie Wii & Co. Diese Generation waechst damit auf und kann solche Behauptungen aus eigener Erfahrung durchleuchten und verwerfen.

  12. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor hjkl 04.12.09 - 13:33

    Toll.
    Du schreibst schlechte Beiträge, also hack ich dir dein PC.
    @golem: wie lauted seine IP?

  13. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor gagabubu 04.12.09 - 14:05

    Frauentauscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vater: 32 - "Arbeit suchend" (ha ha!) - hängt den ganzen Tag vor dem PC
    > (Counterstrike!) - wischt sich nicht einmal den Hintern ab (im Ernst!!).
    >
    > Mutter: Intelligenzallergikerin erster Kajüte.
    >
    > Sohn: 12 - fett - wird in der Schule nur ausgelacht - spielt ebenfalls
    > außerhalb der Schule den ganzen Tag nur am Computer.
    >
    > Frage:
    >
    > Was würde sich an dieser Situation verbessern, wenn man den beiden
    > männlichen Mitgliedern dieser "Familie" den PC wegnehmen würde?


    Ohne PC würde der Vater Gründer eines Google-Konkurrenten und der Sohn Professor der Rechtsmedizin. Liegt doch ganz klar auf der Hand.

    .... Witzbold.

  14. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor ElZar 04.12.09 - 14:22

    Daß dort viel staged ist, glaub ich auch. Aber gerade bei kleinen Kindern und Tieren ist sowas nicht so einfach umzusetzen. Von dem her denke suchen die sich eher schon eine echte Familie (mit zumindest etwas lebhaften Kindern), die dann aber extra Anweisungen bekommt, wie sie sich verhalten soll.

    Für Laiendarsteller sind die meisten dann doch zu natürlich, wenn man es zb mit Sendungen wie "Barbara Salesch" oder dieser Pseudo Kriminalserie mit den Detektiven vergleicht.

    ____________________________________________________________________
    "Welcome back. Our next guest has been teaching the world to cook for over twenty years, but apparently my wife hasn't been listening."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.09 14:25 durch ElZar.

  15. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor IP-Auskuft 04.12.09 - 14:44

    127.0.0.1

    Aber nicht übertreiben!

  16. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor Tantalus 04.12.09 - 14:46

    IP-Auskuft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 127.0.0.1

    Und wenn er erfolgreich war bekommt er 'n T-Shirt mit dem Aufdruck
    "I hacked 127.0.0.1"

    ;-)

    Gruß
    Tantalus

  17. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor Wurstbrot 04.12.09 - 15:35

    Selbst wenn wir jetzt mal davon ausgehen dass die Sendung gecastet war, ist es dennoch nicht von der Hand zu weisen dass solche Konstellationen tatsächlich existieren können.
    Und ja, solche Spiele wie z.B. WoW können Sucht erzeugen. Das liegt jedoch IMHO nicht nur am Spiel selbst, sondern zu einem großen Teil am Spieler.

    M.E. wurden Computerspiele in dieser Folge (ja, ich hab die tatsächlich im Web gesehen) aber generell nicht negativ dargestellt. Es wurde gar nicht wirklich thematisiert. Hier ging es nur kurz um zwei Vollpfosten die mit ihrer Zeit nix besseres anzufangen wussten als WoW zu zocken. Ich kenn genug solcher Leute und daher fand ich das schon authentisch.
    Im Rest der Sendung wurde das überhaupt nicht mehr erwähnt, außer irgendwo mit einem Satz, dass die "Eltern" jetzt nur noch abends spielen wenn alle Kinder pennen. Und das ist IMHO auch völlig i.O.

  18. Re: Gestern Abend bei Frauentausch

    Autor dEEkAy 04.12.09 - 15:39

    Das war auch mein erster Gedanke!

  19. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor dummtv 04.12.09 - 15:56

    Karotofollelmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein bloeder Tipp da es genuegend andere Sendungen gibt die
    > brauchbar Wissen uebermitteln, nicht nur auf den von Dir genannten Sendern.

    Bitte was? Welche Sendung gibt es denn im Privatfernsehen die brauchbares Wissen übermittelt?

    Bei einigen Öffentlich-Rechtlichen Sendern sehe ich das ja noch ein. Da gibt es nach 23:00 manchmal Sendungen die Tatsächlich wissen vermitteln aber im normalen Abendprogramm ist es da auch schon eher unwahrscheinlich.

  20. Re: Das Problem war nicht WOW..

    Autor Octane2 04.12.09 - 16:05

    Die Kongnitionsforschung besagt aber, dass das menschliche Hirn nur dazu taugt, entweder Audioquellen ODER visuelle Quellen verarbeiten zu können. Beides gleichzeitig klappt nur sehr beschränkt. Deswegen sind zb. Präsentationen mit Beamer + Powerpoint + gesprochenem Kommentar zur Wissensvermittlung nutzlos. Nach einigen Minuten kann man Inhalte abfragen, aber wird erstaunt feststellen, dass das Publikum selbige schon wieder vergessen hat.

    Ein Kongnitionsforscher brachte es sehr schön auf den Punkt: "Fernsehen ist gut zur Unterhaltung, zur Wissensvermittlung taugt es nur sehr eingeschränkt."

    Im übrigen sind die von Dir erwähnten Sendungen nun wirklich arg oberflächlich. Mit wirklicher "Wissenschaft" hat das nichts zu tun. Das sind fernsehgerecht zubereitete Informationshäppchen, damit der Zuschauer beim Abendessen nicht geistig überfordert wird und Zeit zum Kauen hat.

    BTW, der Begriff "Unterschichtenfernsehen" ist unangebracht, wenn mehrheitlich Menschen mit akademischer Ausbildung zum Publikum gehören.

    Ganz allgemein finde ich den Begriff "Unterschicht" bzw. "Präkariat" unsäglich. Wer ist "Unterschicht"? Wie wird das definiert? Und von wem? Ist jeder Hartz4-Empfänger ein "Unterschichtler"? Alkoholiker? Alleinerziehende Mütter? Allgemein ein Mensch mit niedrigem Einkommen? Was ist niedrig, 400€, 800€, 1000€?

    Man sollte mit solchen Begriffen vorsichtig sein.

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