Also süchtig machende Spiele wie wow gehören meiner Meinung nach erst ab 18 freigegeben.
Hab es selber gespielt und es ist soo arm wie Menschen durch dieses Spiel verwahrlosen.
Sowas ist doch eher die Ursache für Gewalt als irgendwelche Gewaltverherrlichung in Medien..
Ich hol mir lieber nen übertrieben brutalen shooter wo die köpfe fliegen, hab aber spätestens nach 1-2 stunden keinen Bock mehr drauf.
Man kann da drauf einfach nicht so leicht in dem Umfang hängen bleiben. (pseudo "pro"-gamer mal ausgenommen)
Wow hatte zum Beispiel bei mir das zigfache an negativen Auswirkungen auf mein Leben, als es irgendein Shooter oder Strategiespiel jemals hatte.
Wie kann man es verantworten Kindern im Alter von 12 Jahren nur in die Nähe solcher Spiele kommen zu lassen.
Wenn es denen abgeht haben die doch keine Chance sich selbst der Suchtwirkung zu entziehen.
Dafür können die Eltern ja beruhigt schlafen, da Wow mit seinem bunten teletubby design scheinbar völlig harmlos daher kommt.
Ich könnte bestimmt ruhiger schlafen wenn ich einen 14 jährigen Sohn hätte der cs oder mw2 uncut etc. spielt als einen der auf wow hängen geblieben ist
Zockah schrieb:
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> Ich könnte bestimmt ruhiger schlafen wenn ich einen 14 jährigen Sohn hätte
> der cs oder mw2 uncut etc. spielt als einen der auf wow hängen geblieben
> ist
Da magst du schon recht haben, aber ich würde meinen Sohn (hätte ich einen) erstmal nach draußen an die frische Luft schicken. So richtig Scheiße anstellen klappt da draußen noch immer am besten.
Wow ist erst ab 18. Denn unter 18 bekommt man keinen Internetzugang. Wenn die Eltern ihre Kinder unbeaufsichtigt im Internet surfen lassen, ist das dann die Schuld von WoW?
Naja, eigentlich gilt das für alle Spiele, wenn Kinder diese spielen ist es sicherlich nicht die Schuld des Spiels sondern die der Eltern, da tut die Alterfreigabe überhaupt nichts zu. Wenn ein 12jähriger ein Spiel spielt und die Eltern meinen "k.A. was er spielt, aber es ist ab 12", ist das sicherlich nicht wirklich unbedenklich. Eltern sollte immer gucken was das Kind spielt, das hat mit der Altersfreigabe nichts zu tun. Und natürlich auch wie lange, aber darum ging es hier ja gerade nicht.
Zockah schrieb:
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> Also süchtig machende Spiele wie wow gehören meiner Meinung
> nach erst ab 18 freigegeben.
Geld macht auch süchtig. Erwachsene sind davon sogar schlimmer betroffen, als Kinder und Jugendliche.
*ALLES* was glücklich machen *KANN*, kann auch *SÜCHTIG* machen. Sogar lernen, wenn es dem lerner spaß macht zu lernen. Schokolade, Kaffee, TV-gucken, lesen, Musik hören, Musik machen (d.h. singen oder ein instrument spielen), Sport, "rumhibbeln" (damit mein ich z.b. Penspinning, oder mit den Fingern trommeln), Tee, Essen, sich übergeben, autofahren, radfahren, etc...
merkt ihr watt? guuuuut. Psychische Abhängigkeiten kann man zu fast allem entwickeln, wenn das "konsum-" (bzw ausübungs-)verhalten ausartet... soll man jetzt Musik, Bücher und Tee verbieten?
Ja aber alle haben ein unterschiedliches Suchtpotential..
Soll ja auch Leute geben die nicht auf Heroin hängen bleiben, warum sollte man es also verbieten wenn tee auch süchtig machen kann... oO
Zockah schrieb:
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> Ja aber alle haben ein unterschiedliches Suchtpotential..
> Soll ja auch Leute geben die nicht auf Heroin hängen bleiben, warum sollte
> man es also verbieten wenn tee auch süchtig machen kann... oO
Es geht hier um psychische Abhängigkeiten. Die kann man in der Tat zu SEHR vielen Dingen entwickeln. Dazu noch relativ einfach.
Physische Abhängigkeiten sind eine ganz andere Art der Abhängigkeit.
Heroinsucht ist zu 95% auch ne psychische abhängigkeit... die körperliche kann man locker mit ein bis zwei Wochen entzug wieder in den Griff bekommen, trotzdem fallen die Leute wieder in die Abhängigkeit zurück... siehe auch Rauchen.
Es ging mir ja auch nur um ein Verbot für unter 18 jährige aus jugendschutz gründen, weil ich finde morpgs haben ein um vielfach höheres (Missbrauchs-)Potential als andere Spiele. Ich finde jugendliche und Kinder können selten einschätzen welchen massiven Schaden exzessiver Medienkonsum nach sich ziehen kann (sozial gesehen)
Hingegen hat Gewaltdarstellung in Medien wenn überhaupt einen minimalen Einfluss. Aber auf Suchtwirkung und soziale Verwahrlosung von Spielen wird überhaupt nicht eingegangen.
vll. schliesse ich ja nur von mir auf andere aber ich hatte schon selbst Probleme mit Spiel/Medien-, Rauch- und Kiffsucht.
daher sind mir die unterschiede zw. psychischer und physischer abhängigkeit klar, da am eigenen Leib erfahren. Wobei natürlich in der psychischen die eigentliche Gefahr liegt
Zum Glück habe ich inzwischen diese Probleme in den Griff bekommen. Habe dennoch kein Problem drogen, spiele zu konsumieren so lange ich sie ge- und nicht missbrauche.
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