Danke Steve Jobs, Du zeigst uns, wie man mit OpenSource umgehen muss. Zuerst ausbeuten und dann fertig machen, wenn's einem lästig wird.
Wer den Sarkasmus findet darf ihn behalten.
Wenn man nicht willst, dass sich jemand bei OpenSource munter bedient und damit ohne Ende Geld scheffelt, darf man den Code eben nicht unter der BSD-Lizens veröffentlichen ;-)
Boah, Hilfe. Was hat das damit denn zu tun? Es geht hier um Ehrlichkeit. Damit hat die Lizenz nichts zu tun.
Eben, die Kombination aus beidem ist zum Kotzen. Das man sich bei BSD bedient ist ja gewollt. Dagegen hat keiner was.
> Danke Steve Jobs, Du zeigst uns, wie man mit OpenSource umgehen muss.
> Zuerst ausbeuten und dann fertig machen, wenn's einem lästig wird.
>
Wo ist denn jetzt das genaue Problem? Zum einen legt jeder Open Source Programmierer seine Nutzungsbedingungen fest, bzw. unterwirft sich den Nutzungsbedingungen eines bereits laufenden Projektes. Diese Bedingungen koennen durchaus verschieden sein.
Ja, und dann ist Open Source natuerlich a priori eine Vorveroeffentlichung und somit nicht mehr patentierbar.
Noch ist doch noch gar nicht abzusehen, wer die treibende Kraft hierbei ist. Apple ist zwar Mitglied in dem "Verein", dass sind andere aber auch.
Aber erstmal pauschal gegen Apple bashen ist natürlich auch eine Möglichkeit damit umzugehen ...
Brainfreeze schrieb:
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> Noch ist doch noch gar nicht abzusehen, wer die treibende Kraft hierbei
> ist. Apple ist zwar Mitglied in dem "Verein", dass sind andere aber auch.
> Aber erstmal pauschal gegen Apple bashen ist natürlich auch eine
> Möglichkeit damit umzugehen ...
Es ist egal, wer der Initiator ist. Jobs bläst in's gleiche Horn statt zu sagen "Ich hab OpenSource viel zu verdanken, also halte ich mich da raus".
DAS ist der Knackpunkt. Einkassieren was geht, fertig machen, was stört..
Ritter von NI schrieb:
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> Danke Steve Jobs, Du zeigst uns, wie man mit OpenSource umgehen muss.
> Zuerst ausbeuten und dann fertig machen, wenn's einem lästig wird.
Das hat er wohl bei Microsoft gelernt. Die haben auch jahrelang den BSD-IP-Stack genutzt, bis sie selbst genug vom Netzwerken verstanden um selbst einen zu schreiben. Und heute wird den OpenSource-OSen ans Bein gepinkelt, wenn sie nur FS-Treiber schreiben, die die ollen mistigen VFAT-Dateisysteme zum Datenaustausch lesen und schreiben können. Auch bei anderen Standards galt "embrace and extend"...
Wo steht eigentlich das Apple die Patente durchsetzten will? Das liest sich so als ob die wenn überhaupt nur mittelbar beteiligt sind.
och, dinge, die es schon gibt, lassen sich auch wunderbar patentieren. oder glaubst du etwa, IBM haette den fortschrittsbalken erfunden?
Brainfreeze schrieb:
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> Wenn man nicht willst, dass sich jemand bei OpenSource munter bedient und
> damit ohne Ende Geld scheffelt, darf man den Code eben nicht unter der
> BSD-Lizens veröffentlichen ;-)
Ich würde ja sagen, dass die die es unter BSD setzen sich einen Scheiß dafür interessieren, ob jemand damit Geld macht. (Ganz im Gegensatz zu einer anderen Lizenz...)
Doch denn die Lizenz definiert wie Ehrlich man sein darf.
Nur dumm, dass man als Privatmensch oder auch als kleines Unternehmen ein Patentverfahren gar nicht überlebt, egal, ob man Recht hat oder nicht.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
Yoschi schrieb:
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> Doch denn die Lizenz definiert wie Ehrlich man sein darf.
Falsch!
Die Lizenz definiert, wie ehrlich man sein MUSS.
(Wo kommt der Code/Codec/.. her? Darf ich ihn als "meins" verkaufen? Muss ich den Entwickler angeben? ...)
Nichts müssen verstoßen __kann__ man nach wie vor. Bsp die BSD Lizenz gibt dir das Recht den Code als Closed Source weiterzuverwenden sofern man den Author angibt. Muss man aber nicht machen man kann sie immer noch für alle veröffentlichen.
Natürlich ist ein Verstoß illegal.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.10 16:32 durch Yoschi.
und die meisten Projekte stehen unter der GPL. Leider haben das noch nicht alle begriffen.
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