Ich weiss, es wird viele, viele Nutzer geben, die auch auf diesen Zug bedenkenlos aufspringen und sich darüber diverse Löcher in die Bäuche freuen, dass sie nun immer und überall auf ihre Daten zugreifen können. Vorausgesetzt natürlich, man ist immer und überall online.
Das auf diese Weise jedoch ganz nebenbei die Industrie nach und nach das erreicht, was sie sich seit langem wünscht, ist seltsamerweise kein Kernthema. Zum einen wäre da das Thema Software. Das Thema Raubkopie gehört mit einer allumfassenden Cloud der Vergangenheit an, da (zumindest auf längere Sicht) auf heimischen Rechnern keine Datenträger mehr existieren werden. Das bringt uns zum nächsten Thema. Nach dem Willen der Industrie, hat der Nutzer später nur noch mehrere im Haus verteilte Minirechner und leistungsstarke Breitbandanschlüsse. Alle Programme, Spiele, private Daten usw. befinden sich auf gigantischen Servern. Dazu werden Videos live abgerufen, bezahlt und angesehen, aber niemals dauerhaft vom Nutzer gespeichert.
Somit ist alles ausgeschaltet, was der Industrie ein Dorn im Auge ist. Dazu kommt noch die kinderleichte Überwachung der Nutzer, die (natürlich) größtenteils unverschlüsselte Daten in der Wolke liegen hat. Denn das wäre ja wieder Aufwand und den scheuen leider viele. Was für Bilder, Texte oder Privatvideos liegen denn auf den Servern? Welche Programme, welche Spiele werden wann und wie lange genutzt? Welche Kinofilme werden abgerufen?
Die Vorteile für den Nutzer sind überschaubar, da an einer Hand abzuzählen. Die Vorteile für die Industrie sind unabschätzbar hoch. Wer diese Entwicklung lemminghaft mitmacht, wird auf Dauer (Ich schätze innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre.) Teil eines Systems, dass nichtmaterielles Privateigentum massiv unterbindet, denn nicht einmal selbst angefertigte Fotos oder Texte sind vor den Blicken der Industrie sicher.
Vertraue niemals, absolut niemals einem Unternehmen!
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Ja, ich habs jetzt auch kapiert, wobei ich bisher nur UbuntuOne vertraute. Ab jetzt kaufe ich mir jeden Monat einen USB Stick
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