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Physikalisch = Virtuell?

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  1. Physikalisch = Virtuell?

    Autor V-L-A-N. 18.12.09 - 13:38

    "Dabei nutzt das Angebot "Strato ProNet VLAN" die zweite Netzwerkschnittstelle der dedizierten Server, um ein zweites, PHYSIKALISCH getrenntes Netzwerk mit privaten IP-Adressen zu etablieren"

    ...aha physikalisch getrennt, aber virtuell klingt besser?

    *wirr*

    Unter virtuell hätte ich mir jetzt eher eine logische Trennung vorgestellt.

  2. Re: Physikalisch = Virtuell?

    Autor R.S. 18.12.09 - 13:55

    Ja, in der Erklärung sinnfrei...

    ...wahrscheinlich heißt es halt nur so, weil der User das "VLan" selber anlegen kann.
    Wenn ich 2 Lan Ports habe an der Kiste, mach ich das ohne VLan - macht aber ja eh nur Sinn wenn die 1. Schnittstelle ausgelastet ist - sonst verursacht man nur höhere insg. kosten.

    Nur mal ehrlich - werr geht mit so einem projekt zu strato?
    Da hostet man eher seine Privat HP - für den rest gibt es HostEurope etc etc...

  3. Re: Physikalisch = Virtuell?

    Autor Tandrin 18.12.09 - 14:13

    Ist auch eine logische Trennung. Ein VLAN ist nicht an eigenen Switches geswitcht, sondern zb Cisco Switches bauen nur mit bestimmten Ports des Switches ein VLAN auf. Rechner, die am selben Switch hängen haben so mit dem VLAN nix zu tun.

    http://de.wikipedia.org/wiki/VLAN

  4. Re: Physikalisch = Virtuell?

    Autor R.S. 18.12.09 - 20:42

    ...dann könnte man das aber gleich über einen Lan Port machen per VLan, wenn der Traffic eh über den selben Switch läuft!

    Gerade aus Redundanz Gründen wäre dies sehr unklug...

  5. Re: Physikalisch = Virtuell?

    Autor antares 19.12.09 - 00:02

    R.S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...dann könnte man das aber gleich über einen Lan Port machen per VLan,
    > wenn der Traffic eh über den selben Switch läuft!
    >
    > Gerade aus Redundanz Gründen wäre dies sehr unklug...


    Naja, stell dir vor, du hast ein professionelles angebot. Dann gehst du zwar wie oben erwähnt sowieso nicht zu strato, aber vielleicht hast du ja nen manager der in der computerbild die werbung von strato so toll fand.

    nunja, auf jeden fall, stell dir vor du hast einen dienst, der mehrere hunderttausend kunden versorgen soll. jeder server kann zeitgleich nur max 65535-[anzahl der bereits belegten ports] Clients bedienen(Für jeden client muss der server einen socket anlegen, TCP/IP bietet max 65535 Ports). Dann macht es durchaus sinn, sich einen dicken Datenbankserver aufzustellen, der via GBIT VLAN an mehrere Frontend server angebunden ist. Die Last kann zwischen den Servern dann via DNS Load Balancing verteilt werden, und trotzdem haben alle schnellen zugriff auf die Datenbank.

    Natürlich macht sich so ein VLAN auch nützlich wenn du nur ein scriptkiddie bist, das vorhat mit einem Filehoster die dicke kohle zu machen :-D

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