Natürlich verbessert man sich "nur" in dem Bereich den man trainiert. Daher bringt es einem fürs alltägliche Leben nichts wenn man speziallisierte Szenarien trainiert, wie z. B. "was ist schwerer" oder das klassische Sudoko.
Simple Matheaufgaben jedoch steigern auch die Fähigkeiten außerhalb der "Gehirnjogging"-Anwendung. Würde man so ein Programm z. B. um Noten ergänzen würde ein Musiker davon profitieren. Das Fazit der Studie ist pauschal also falsch.
0xDEADC0DE schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Natürlich verbessert man sich "nur" in dem Bereich den man trainiert. Daher
> bringt es einem fürs alltägliche Leben nichts wenn man speziallisierte
> Szenarien trainiert, wie z. B. "was ist schwerer" oder das klassische
> Sudoko.
> Simple Matheaufgaben jedoch steigern auch die Fähigkeiten außerhalb der
> "Gehirnjogging"-Anwendung. Würde man so ein Programm z. B. um Noten
> ergänzen würde ein Musiker davon profitieren. Das Fazit der Studie ist
> pauschal also falsch.
Ich würde mal gerne wissen, wie man die Leistungsfähigkeit des Gehirns gemessen hat.
Das sehe ich anders, der Mensch kann nur lernen, wenn ihm immer wieder neue Aufgaben gestellt werden. Sind diese immer gleich oder im Ablauf ähnlich, wird man daran irgendwann nicht mehr besser werden können, sprich es findet kein Leistungszuwachs mehr statt, da man das schon erlernte Schema zur Lösung der Aufgabe kennt.
Das ständige Wiederholen einer Aufgabe oder Aufgabenkategorie kann also bestenfalls dazu dienen vorhandenes Wissen zu erhalten bzw. zu kräftigen aber es macht keinesfalls "schlauer".
Die Leistungsfähigkeit z. B. bei Rechenaufgaben ist aber in der Regel besser als ohne entsprechendes Training bzw. sie sinkt nach Absetzen des Trainings wahrscheinlich wieder ab. Insofern bringt das schon was.
blubbb schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ständige Wiederholen einer Aufgabe oder Aufgabenkategorie kann also
> bestenfalls dazu dienen vorhandenes Wissen zu erhalten bzw. zu kräftigen
> aber es macht keinesfalls "schlauer".
Die Aufgaben sollen ja auch nicht schlauer, sondern intelligenter machen.
Trotip schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die Leistungsfähigkeit z. B. bei Rechenaufgaben ist aber in der Regel
> besser als ohne entsprechendes Training bzw. sie sinkt nach Absetzen des
> Trainings wahrscheinlich wieder ab. Insofern bringt das schon was.
Ich sagte ja es dient bestenfalls dazu vorhandenes Wissen zu "erhalten" dafür muss ich aber nicht täglich "trainieren".
Wenn ich mir jetzt die vor ein paar Jahren erlernten Analysis Aufgaben der Uni anschaue, bin ich auch in kürzester Zeit wieder in der Thematik drin und nach ein paar Aufgaben ist auch wieder das Tempo und die Sicherheit da und ich bin keinesfalls "hochbegabt" *g*
Ja Du hast Recht gemeint ist Intelligenz im Sinne von "kognitiver Leistungsfähigkeit"
Schlauheit und Intelligenz sind Synonyme, da darf man schon mal etwas durcheinander werfen ;)
blubbb schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das sehe ich anders, der Mensch kann nur lernen, wenn ihm immer wieder neue
> Aufgaben gestellt werden. Sind diese immer gleich oder im Ablauf ähnlich,
> wird man daran irgendwann nicht mehr besser werden können, sprich es findet
> kein Leistungszuwachs mehr statt, da man das schon erlernte Schema zur
> Lösung der Aufgabe kennt.
>
> Das ständige Wiederholen einer Aufgabe oder Aufgabenkategorie kann also
> bestenfalls dazu dienen vorhandenes Wissen zu erhalten bzw. zu kräftigen
> aber es macht keinesfalls "schlauer".
Sorry für Fullquote... (bin zu dumm es zu kürzen ;)
Als Antwort kann ich nur folgendes geben: Wie "schlau" oder intelligent ein Mensch ist kann man nur mittels Standardtests in Erfahrung bringen, z. B. die bekannten IQ-Tests. Da diese Tests zeitlimitiert sind wird man umso "intelligenter" je mehr man eine Teilaufgabe davon trainiert hat. Natürlich mit dem Hintergrund dass die trainierte Teilaufgabe schneller gelöst wird als ohne Training. Daher macht es, zumindest anhand dieser Tests, einen Unterschied ob man z. B. Rechenaufgaben trainiert oder nicht. Daher halte ich zumindest solche "Intelligenztests" nicht wirklich als geeignetes Mittel festzustellen wie schlau oder dumm ein Mensch ist...
stimme ich voll zu, gleiches gilt auch für die lustigen tests von assesmentcentern.
derartige spiele steigern weder die intelligenz, noch das wissen an sich. zumal fraglich ist, was man unterintelligenz versteht. ich versteh da eher die fähigkeit gelerntes wissen ausserhalb von musteraufgaben anwenden zu können.
derartige schaffen eher neue denkprozesse und muster für lösungsstrategien zu festigen. idealerweise versucht man ähnliche aufgaben mit unterschiedlichen strategien zu lösen. mneine mutter braucht für sudoku meist 1/2 stunde oder mehr. hängt vom sudoku ab, sie geht jedes mal auf die selbe weise vor. kurz, sie wird ihre fähigkeiten nicht weiter ausbauen können.
ich benötige meist 10-15 minuten pro sudoku und hab mir unterschiedliche strategien erarbeitet. Von dem punkt aus komme ich aber auch nicht mehr weiter, beim lösen weiterer sudokus festige ich nur diese. Oder gezielt nach neuen Wegen suchen. In anderen Aufgaben können diese Strategien aber mit abgerufen werden und zusätzlichen Erfolg bringen.
Somit stimmt zwar die Studie, dass man seine Intelligenz nicht steigert. Nur können diese Spiele trotzdem sinn machen.
Wer natürlich Studiert oder in der Schule lernt, profitert eher weniger. Die Aufgaben denen man sich dort stellt sind bereits komplexer. Vor allem in der Schule (Mathematik) werden meist Lösungsstrategien nach bewährten Algos gelernt und in Übungen gefestigt. Nur weil jemand diese Algos gut abarbeiten kann und ein entsprechend gutes Abi hat ist er dann aber auch noch lange nicht Intelligent.
Jemand der keine deratigen "Trainings" mehr hat, was meist auf viele im Berufsalltag zutrifft und erst recht jene in Rente befindlichen baut man ab. Hier können deratige Spiele eine gewisse Grundforderung darstellen um die Muster im Hirn zu pflegen und aktiv zu halten.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.