"Zwar konnten die Teilnehmer die gestellten Aufgaben immer besser lösen als zwei Vergleichsgruppen ...."
"Ein tatsächlicher Leistungszuwachs des Gehirns sei nicht festzustellen. "
Was wäre denn dann ein "tatsächlicher Leistungszuwachs", wenn nicht die Fähigkeit, gestellte Aufgaben besser lösen zu können?
dass dein gehirn generell aufnahmefähiger wird, wenn du öfter mal solche spiele zockst?
die dinger werden ja so zu sagen als ritalin in videospiel-version verkauft...
Das ist so eine Sache. Wenn ich X trainiere, werde ich in X besser. Aber nicht unbedingt in Y. Durch Laufen kriege ich keinen Bizeps, trotzdem wird man den Trainingseffekt von Laufen nicht bestreiten.
Man sollte sich in solchen Debatten immer davor hüten, eine Leistungssteigerung als "nur ein Trainingseffekt" abzuqualifizieren. Keine Software dieser Welt kann die genetische Veranlagung, die ja auch zum Teil die Leistungsfähigkeit bestimmt, beeinflussen.
Ein bisschen erinnert das Ganze auch an die Debatten über künstliche Intelligenz: Was immer der Computer gerade gelernt hat - ob Schachspielen oder Gesichter erkennen - es ist keine Intelligenzleistung mehr, eben weil es ja auch ein Computer kann und der ja per Definition unintelligent ist. Mit solchen selbsterfüllenden rückbezüglichen Definitionen kann man alles aussagen und braucht nie etwas zu beweisen.
Otto d.O. schrieb:
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> Das ist so eine Sache. Wenn ich X trainiere, werde ich in X besser. Aber
> nicht unbedingt in Y. Durch Laufen kriege ich keinen Bizeps, trotzdem wird
> man den Trainingseffekt von Laufen nicht bestreiten.
Eben doch ;). Man wird es bestreiten, wenn man Laufen als Trainigseffekt für Bizeps verkaufen will. Genauso wie man die Trainigserfolge des Spiels imho etwas sehr weit auslegt.
Otto d.O. schrieb:
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> Das ist so eine Sache. Wenn ich X trainiere, werde ich in X besser. Aber
> nicht unbedingt in Y. Durch Laufen kriege ich keinen Bizeps, trotzdem wird
> man den Trainingseffekt von Laufen nicht bestreiten.
Aber durchs Laufen kann man sich auch in anderen Sportarten verbessern, z. B. Radfahren (Ausdauersport). Das Problem ist dass die Aufgaben zu spezialisiert sind, was eine simple Matheaufgabe eben nicht ist. Allerdings wird man auch da an Grenzen stoßen um sich dann an komplizierteren Aufgaben versuchen wollen. Ein Programm dass also solche Aufgaben zur Verfügung stellt ist so gut oder schlecht wie eben die Aufgaben sind. Je unspezialisierter die Aufgaben desto übertragbarer ist das Trainingsergebnis auf andere, natürlich ähnliche Aufgaben. Wer Tetris gut kann hat auch Vorteile beim beladen des Kofferraumes, hat uns Homer ja schon gezeigt ;)
schon lustig all die "Experten" bei Golem.
Habe vorhin gerade den Jura Thread gelesen da wusste es auch jeder am besten.
Laufen gibt auch einen stärkeren Bizeps
1 wird der Arm mitbewegt.
2 werden beim Muskelzuwachs in den Beinen alle Muskeln mit wachsen.
Die Effekte sind jedoch sehr gering. Wer primär den Bizeps stärken sollte also nicht unbedingt laufen als Trainingsmethode favorisieren...
BT wenn man viel Memory spielt wird man beser im Memory spielen im Alltag ist das aber nicht sonderlich nützlich(Ausser Opa will üben um die Enkel zu schlage *fiesgrins*)
.Wenn man sich dadurch die Einkaufsliste und den Abstellplatz des Autos (im Alter) besser merken kann ist der Lerneffekt im Alltag aber nützlich.
Weis ein Experte ob das als Leistungszuwachs zählt( meiner Laienmeinung nach sollte es das nämlich)
oder ob es nur dann zählt wenn man dadurch in andernen Disziplinen(zB Kopfrechnen) auch "besser" wird.
dudelsack schrieb:
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> schon lustig all die "Experten" bei Golem.
> Habe vorhin gerade den Jura Thread gelesen da wusste es auch jeder am
> besten.
"Experten" dieser und jener Art gibt es immer wo eine Community zu finden ist, wusstest Du das noch nicht?!?
> Laufen gibt auch einen stärkeren Bizeps
>...
> Die Effekte sind jedoch sehr gering.
Vernachlässigbar gering sogar.
> BT wenn man viel Memory spielt wird man beser im Memory spielen im Alltag
> ist das aber nicht sonderlich nützlich(Ausser Opa will üben um die Enkel zu
> schlage *fiesgrins*)
> .Wenn man sich dadurch die Einkaufsliste und den Abstellplatz des Autos (im
> Alter) besser merken kann ist der Lerneffekt im Alltag aber nützlich.
Eben, und das kritisiere ich (und sicher auch andere) an dieser Studie.
> Weis ein Experte ob das als Leistungszuwachs zählt( meiner Laienmeinung
> nach sollte es das nämlich)
> oder ob es nur dann zählt wenn man dadurch in andernen Disziplinen(zB
> Kopfrechnen) auch "besser" wird.
Dass man beim Memory auch beim Kopfrechnen besser werden soll kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen... somit sage ich einfach mal: Nein, man lernt nicht in anderen Bereichen. Das ist auch der Punkt den die Studie belegt, allerdings kommt es eben auf die Spiele bzw derren Inhalte an. Und das wurde ja bereits widerlegt.
dudelsack schrieb:
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> schon lustig all die "Experten" bei Golem.
endlich mal ein richtiger experte, der aufklärt. willkommen im club.
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