1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tarifstreit: Große Verbände lehnen…

Gemavermutung

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Gemavermutung

    Autor: developer 08.11.12 - 12:55

    Das lustige ist, du kannst nichtmal wirklich auf Gemafreie Musik umsteigen da sie mit aller Gewalt versuchen dir zu unterstellen, dass mindestens eines der Lieder gemapflichtig gewese wäre, was sofort zur Folge hat, dass für den ganzen Abend Gebühren fällig werden.

    http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=30917

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Gemavermutung

    Autor: rangnar 08.11.12 - 15:43

    Nein. So ist das nicht. Als GEMA Gegner sollten wir genau sein, sonst läuft man in die Messer der GEMA Fanbois.

    Die GEMA Vermutung besagt ja nur, wenn nicht geklärt werden kann, ob der Musiker, Komponist, und sonstig Beteiligter von der GEMA oder durch die GEMA vertreten wird, dann und nur dann greift die GEMA Vermutung. Also letztendlich bei Namens-Double und Anonymen Künstlern.

    Es ist also die Pflicht der Veranstalter und Musikverleger (CD-Ersteller) die GEMA freie Musik sorgfältig aus zu wählen und Komponist, Texter, Interpret ect. pp. fein säuberlich zu erfassen. Das geht entweder von der Seite des Künstlers / Musikers mit entsprechender Angabe und Impressum. Oder die MP3-Schleuder-Webseite pflegt die Daten ein. Oder ... es macht Sinn, die von einem Wettbewerber zur GEMA pflegen zu lassen. Der ist ja in Gründung.

    Die Kritik, die bei der Petition und auch sonst nicht klar genug rüber kommt. Die GEMA und Konsorten aka Sony, Universa,l Vivendi, ... verfügen doch bereits jetzt über alle Mittel, ihr urheberrechtlich geschütztes Material aus unauthorisierten Quellen zu nehmen. Folglich sollte es doch genügen, einen Web-Link zum Musikstück zu melden, gerade die GEMA und die Konsorten sind doch in der Lage den Inhalt zu prüfen. Die wissen besser und schneller als jeder Andere, ob das Zeug von ihnen (Re-) Produziert wurde, oder Kunst eines Menschen ist, der kein GEMA Mitglied ist.

    So müßte man nur im Streitfall der Identität des Musikstücks nachgehen, beziehungsweise sperrt die GEMA das eh. Siehe Youtube, dort sperrt die GEMA ja mal locker auch Rechteinhaber weg. Klappt vorzüglich.

    So bleibt letztendlich nur, den Druck zu steigern. Keine Musik mehr kaufen, bei der die GEMA die Finger drin hat.

    Dann sorgt die GEMA von selbst dafür, dass sich die Gesetzeslage ändert. Wahrscheinlich hin zu einer Zwangsabgabe. Wir sind ja Realisten.

    Wenn 10% für ein Jahr GEMA abstinent wären, glaub mir, die 10% Umsatzverlust tun weh. Da brennt es bei der GEMA. Geschürt von Sony, Universal, EMI & Co.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Gemavermutung

    Autor: DJ_Ben 08.11.12 - 15:51

    Dafür ist die Club/Disco/Konzertszene hier in der Deutschland viel zu abhängig von der bei der GEMA gemeldeten Musik. Ein Jahr keinerlei Musik aus deren Reportoire und du hast ganze Friedhöfe von Clubs und Discotheken... Zumindest ist das äußerst wahrscheinlich.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Gemavermutung

    Autor: developer 08.11.12 - 17:21

    > Es ist also die Pflicht der Veranstalter und Musikverleger (CD-Ersteller) die GEMA freie Musik sorgfältig aus zu wählen und Komponist, Texter, Interpret ect. pp. fein säuberlich zu erfassen. Das geht entweder von der Seite des Künstlers / Musikers mit entsprechender Angabe und Impressum.

    Ganz so einfach ist das leider nicht. Gerade bei politischen oder gesellschafts / religionskritischen / Protest Liedern haben die Authoren oft sehr gute Gründe genau diese Informationen geheim zu halten.

    Zum anderen gibt es ja nicht im jedem Land sowas wie eine Gemavermutung, das heißt viele Freie Künstler sehen oft nicht die Notwendigkeit diese Daten zu veröffentlichen.
    Immerhin will die Gema wenn ich das richtig verstanden habe den echten Namen, das Geburtsdatum <dunkles_halbwissen>und die aktuelle Anschrift</dunkles_halbwissen>.
    Die Impressumspflicht ist auch son deutscher Fetisch, das gibts auch nicht überall.

    Du hast als Künstler die DE sogar das Recht, dass dein echter Name gar nicht genannt werden darf, siehe "Axel Schröder".
    Geburtsdatum und aktuelle Anschrift sind Datenschutztechnisch nochmal ne Ecke kritischer.

    Das führt dazu, dass ein großer Teil der CC Musik von der Gema gesetztlich ( von recht will ich hier nicht reden ) einfach blockiert werden kann, bzw. wird.

    Tatsache ist, dass die Gema durchaus dazu in der Lage wäre verschiedene Künstlernamen pro Künstler zu speichern, oder den Künstlern eine eindeutige Kennzeichnungsmöglichkeit für Werke bieten könnte.

    Genau das wird aber eben nicht gemacht...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Gemavermutung

    Autor: Clown 08.11.12 - 18:32

    developer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast als Künstler die DE sogar das Recht, dass dein echter Name gar
    > nicht genannt werden darf, siehe "Axel Schröder".
    > Geburtsdatum und aktuelle Anschrift sind Datenschutztechnisch nochmal ne
    > Ecke kritischer.

    Wenn ich korrigieren darf: Atze Schröder
    Und ja, das ist in der Tat ein Interessenskonflikt. Evtl wäre es möglich beim Bundestag eine Petition mit diesem Fingerzeig zu eröffnen, die die Frage stellt, was in dieser Situation überwiegt: GEMA-Vermutung (resp. bei Beweislastumkehr die Angabe pers. Daten) oder eben Datenschutz.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Gemavermutung

    Autor: sys64738 09.11.12 - 11:13

    Wen meinst du? Hubertus
    oder den Albers?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Gemavermutung

    Autor: developer 09.11.12 - 11:34

    > Wen meinst du?

    Für den Sachverhalt ist es vollkommen irrelevant, dass bei Atze der Realname ( wohl auf Grund des Streisandeffektes ) doch auffindbar ist.

    Fakt ist, dass Künstler das Recht haben, dass ihr echter Name warum auch immer nicht genannt werden darf. Und nicht jeder Künstler ist so bekannt, dass der Name dann trotzdem von allen Spatzen von den Dächern gepfiffen wird.

    Es ist ein hohes Gut und ein essentieller Pfeiler der Meinungsfreiheit und unserem demokratischen System sich anonym ausdrücken zu dürfen. Ob das nun durch sinnfreie Kommentare in Foren, oder durch Musik, Bilder passiert sollte eigentlich egal sein.

    Sobald du dich allerdings anonym auf eine Art bemerkbar machst die in irgeneinder Form musikalisch anmutet hat die Gema plötzlich das Recht das zu Geld zu machen.

    Analog dazu könnte man auch gleich mit dem Leistungsschutzrecht von Forenbetreibern verlagen für jeden Kommentar nachzuweisen, dass er nicht von einem professionellen Texter geschrieben wurde und somit eine montetäre Vergütung fällig wäre.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

IMHO: Mars One wird scheitern
IMHO
Mars One wird scheitern
  1. Raumfahrt Raumsonde New Horizons knipst Pluto-Monde
  2. Saturnmond Titan Nasa baut ein U-Boot für die Raumfahrt
  3. Kamera der Apollo-11-Mission Neil Armstrongs Souvenirs von der Mondreise

Filmkritik Citizenfour: Edward Snowden, ganz nah
Filmkritik Citizenfour
Edward Snowden, ganz nah
  1. NSA-Ausschuss BND streitet Mithilfe bei US-Drohnenkrieg ab
  2. Operation Glotaic BND griff Daten offenbar über Tarnfirma ab
  3. Laura Poitras Citizenfour erhält einen Oscar

Invisible Internet Project: Das alternative Tor ins Darknet
Invisible Internet Project
Das alternative Tor ins Darknet
  1. Blackphone Schwerwiegender Fehler in der Messaging-App Silenttext
  2. Private Schlüssel Gitrob sucht sensible Daten bei Github
  3. Nachrichtenagentur Nordkoreanische Webseite bietet Malware zum Download

  1. Woolet: Das bellende Portemonnaie
    Woolet
    Das bellende Portemonnaie

    Woolet bellt, wenn sein Besitzer es vergessen hat oder es sucht. Woolet ist jedoch kein Hund, sondern ein Portemonnaie, das über Bluetooth mit dem Handy in Verbindung steht. Reißt die Verbindung ab, geht ein Alarm los.

  2. 11,8 Millionen US-Dollar: Pebble übertrifft Kickstarter-Rekord
    11,8 Millionen US-Dollar
    Pebble übertrifft Kickstarter-Rekord

    Die neue Smartwatch Pebble Time hat nach nur drei Tagen die Bestmarke der ersten Uhr geschlagen und bereits Zusagen von 11,8 Millionen US-Dollar auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter erzielt. Dabei war nur eine halbe Million für die Serienfertigung nötig.

  3. SD-Kartenkapazität: Sandisk kann nicht mehr verdoppeln
    SD-Kartenkapazität
    Sandisk kann nicht mehr verdoppeln

    MWC 2015 Sandisk ist nicht mehr in der Lage, die Kapazitäten seiner Micro-SD-Karten zu verdoppeln. Der neuen und ziemlich teuren SD-Karte fehlen ganze 56 GByte.


  1. 07:48

  2. 07:35

  3. 07:25

  4. 00:39

  5. 19:36

  6. 17:29

  7. 17:20

  8. 17:16