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3%? Darauf hab ich ja gewartet!

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  1. 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor Unbedeutend 26.04.13 - 15:12

    Jedem, der hier der Telekom das Wort redet, muss klar sein daß die Drosselung keineswegs nur "Poweruser, Dauersauger, Vielnutzer" betreffen wird.

    Es gibt genug Gründe warum nicht allein nur dem Nutzer, sondern der ganzen Gesellschaft, daran gelegen sein muss, dieses Vorhaben der Telekom zu verhindern.
    Netzneutralität zum einen. Es darf keine Diskriminierung oder Bevorzugung bestimmter Datenpakete geben.

    Zum anderen wird niemand weniger zahlen! Aber früher oder später alle mehr!
    Und das kommt schneller als sich das viele vorstellen können.

    Der "zukünftig anwachsende Content" spielt der Telekom hier schon in die Hand. Es interessiert doch keinen Content-Bereitsteller (und das kann jeder von uns sein) wie groß seine Inhalte sind. Oder glaubt irgendjemand daß es gerade die großen Teilnehmer des Internets (MS, Google, Apple usw.) oder den Rest der Welt interessiert, ob Otto-Telekom-User an seine Volumengrenze stößt und deswegen gedrosselt wird?
    Die CE-Industrie verschmilzt mit der IT-Industrie und spricht, auf der Jagd nach Innovation, nach 3D schon von 4k. Microsoft und Co. nur noch von Cloud.
    Das Internet lebt von der zunehmenden Datenmenge. Das weiß auch die Telekom und begibt sich mit ihren eigenen Contentdiensten genauso auf die Seite der Anbieter.
    Nur der im Drosseltarif hängende Nutzer hat in diesem Szenario die geringsten Möglichkeiten dies zu beeinflussen. Selbst wenn mein Surfverhalten sich nicht ändert, die Datenmenge sich auf der Contentseite jedoch erhöht oder die Zukunft Dienste hervorbringt, von denen wir heute noch nichts wissen oder ahnen, dann rauscht jeder irgendwann in die Drosselung.
    Meine einzige Möglichkeit dies zu verhindern, ist eben nicht online zu gehen.
    Denn ich kann nie wissen welche Datenmenge sich hinter einem Link verbirgt. Dank ultrabreiter Leitung bekomme ich davon auch nicht mehr unbedingt etwas mit. Ist die Seite erstmal geladen, ist der Traffic auch schon auf meinen Zähler.

    Wer also denkt er wäre hiervon nicht betroffen, könnte schneller unsanft aufwachen als ihm lieb ist.

    Die Telekom agumentiert unredlich wenn sie die Drosselung mit den Kosten des Breitbandausbaus verteidigt. Sie geht nach dem Teile und herrsche-Prinzip vor.
    Der Grossteil der User soll, laut Telekom, also gar nicht betroffen sein?
    Die Minderheit der "Vielnutzer" soll also den zukünftigen Breitbandausbau finanzieren?
    Die 3 Prozent sollen also den Anteil der Telekom an den 80 Milliarden Ausbaukosten stemmen?
    UNSINN! WIE SOLL SOWAS ÜBERHAUPT FUNKTIONIEREN?
    Ich kann keinen Ausbau eines Netzes finanzieren in dem ich die Daten drossele und damit argumentiere es würde nur die "Vielnutzer, Dauersauger, Poweruser" betreffen!!

    Ich kann Mehreinnahmen, wie sie für den "angeblichen" Ausbau des Breitbandnetzes nötig sind, nur generieren, wenn ich weiß daß ich die Nutzer auf voller Breite erwische und eben nicht nur diese "Minderheit der Vielnutzer". Genau dies kommuniziert die Telekom aber eben nicht.
    Ich kann damit aber auch dafür sorgen daß ich den, nicht nur dringend notwendigen, sondern seit mindestens 5 Jahren verschleppten, Ausbau wieder ein paar Jahre hinauszögern kann, um am Jahresende gute Zahlen präsentieren zu können.

    Mit diesen ominösen 3% wird die Argumentation nach dem Muster "Teile und herrsche" eindeutig. Gleichzeitig gibt es brancheninterne Aussagen das gerade im Backbone riesige Überkapazitäten herrschen. Nein, liebe Telekom das ist einfach zu durchsichtig. Wer nur ansatzweise eure Argumente verfolgt, sie auflistet und darüber nachdenkt, erkennt daß daraus nie ein Schuh werden kann.

    Und ich unterstelle der Telekom daß sie auch gar keinen Ausbau in dem Sinne einer zukunftsweisenden Technologie (Glasfaser) vornehmen möchte. Das zeigt mit aller Deutlichkeit auch die Entscheidung hinsichtlich der Vectoring-Technologie.
    Es wird nach allem gegriffen, was geeignet scheint um das Schreckgespenst Ausbau noch ein paar Jährchen nach hinten schieben zu können.
    Den Herrn Obermann interessiert eh nichts mehr und der Herr Hoettges hat nur dafür zu sorgen daß die Zahlen am Jahresende stimmen. Kein Analyst wird Herrn Hoettges mit glänzenden Augen auf die Schulter klopfen, wenn der ihm erzählt daß er wieder Geld für den Ausbau ausgegeben hat und deswegen die Rendite und somit die Dividende nicht stimmt. Mal ganz abgesehen davon, das es natürlich taktisch klug war, damit jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Herr Obermann hat es entschieden und der Herr Hoettges braucht sich der Verantwortung nicht zu stellen. Hört ihr ihn schon sagen:"Das waren Entscheidungen die von meinen Vorgänger gefällt wurden. Darauf hatte ich nur wenig Einfluss."
    Ich glaube der Herr Obermann hat bei ähnlichen Fragen auf Herrn Ricke verwiesen und der wiederum hat auf Herrn Sommer verwiesen.

    Es soll hier eine schleichende Konditionierung des Kunden vorgenommen werden. Und aus dieser Büchse der Pandora kommt nichts Gutes.

    Wie schon überall geschrieben, wird sich die Branche genau anschauen was passieren wird. Sollte die Telekom Erfolg haben, wird Deutschland in diesem Bereich immer mehr ins Hintertreffen geraten. Der jeweilige Provider wird keine Notwendigkeit sehen den Ausbau voranzutreiben, wenn er seinen Kunden über Drosselungsmassnahmen die Daumenschrauben ansetzen kann, und daurch sogar noch Mehreinnahmen generieren kann.

    Desweiteren haben viele Nutzer schlicht auch keine Möglichkeit zu alternativen Anbietern zu wechseln. Auch nicht über Sat oder ähnliche Technologien. Es scheitert mal an Mietverträgen, die keine Sat-Schüssel erlauben. Oder mal an nicht ausgebauten Hausverkabelungen. Die Wunderwaffe LTE funktioniert ebenso in vielen Bereichen nicht. Und dafür war sie auch gar nicht gedacht. Dies findet man komischerweise aber auch erst raus nachdem der 24-Monatsvertrag unterschrieben ist.
    Von einer gesunden Konkurrenzsituation auf dem Markt zu sprechen, die dem Nutzer eine Auswahl zwischen gleichwertigen, also konkurrenzfähigen, Angeboten ermöglicht, wäre, gelinde gesagt, lustig. Wenn es denn nicht so traurig wäre.

    Wenn ich die Meldungen lese, an wie vielen Stellen die Telekom überall Geldgeschenke verteilt, dann ist es nicht nachvollziehbar, daß der Breitbandausbau nicht finanzierbar sei. Die Telekom verstand es jahrelang diesen Ausbau zu verschleppen. Die Taktik der Telekom erst dann tätig zu werden, und das dann komischerweise mit allen Mitteln, wenn Konkurrenz drohte, ist nicht gerade unbekannt.

    Sollte die Telekom es also trotz alledem nicht schaffen den Ausbau "ihres" Breitbandnetzes voranzutreiben, dann müssen die Netze wieder in die öffentliche Hand zurückgeführt werden. Infrastruktur ist für eine Gesellschaft existentiell entscheidend. Gerne auch mit entsprechender Entschädigung, damit niemand von irgendwelchen Enteignungen sprechen könnte. Es sind mittlerweile so viele Dämme bei der Verteilung von Steuergeldern gebrochen, daß diese Verwendung von Steuergeldern nicht im geringsten auf Kritik stossen dürfte. An der Finanzierung einer, für eine Gesellschaft notwendigen, Infrastruktur ist noch kein Staat zugrundegegangen. Ganz im Gegenteil.
    Darüber hinaus würde dies der Politik auch wieder Handlungsspielraum bieten, um mit Akzenten den Weg einer Gesellschaft zu zeichnen.

    Wenn der Politik ein richtungsweisender Weg für die zukünftige Gesellschaft vorschwebt, dann muss sie hier, nicht nur rhetorisch, Flagge gegen diese Drosselungspläne zeigen. Aber, und das ist wichtig, eben auch nicht nur bei der Telekom allein.

    Oder Frau Merkel muss sich von mir fragen lassen, was sie mit dem Satz meinte:
    "Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft nicht die Bevölkerung vergessen"

    ... abzuzocken?
    ... für dumm zu verkaufen?
    ... so richtig abzukochen?

    Ich hoffe jedoch daß nicht diese Gedanken den Kontext dieser Aussage bildeten.

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  2. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor magic23 26.04.13 - 15:27

    Sehr guter Beitrag! :thumb:

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  3. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor thorsten thorben kai uwe 26.04.13 - 15:32

    +1

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  4. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor 4x 26.04.13 - 15:37

    Verdammt guter Beitrag!

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  5. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor Gucky 26.04.13 - 15:38

    Telekom rechnet noch mit der Datenmenge von vor 10 Jahren.
    Es gibt immer mehr Sachen die man runterladen MUSS, weil sie eben nicht mehr auf CD oder DVD vorhanden sind.
    Beispiele sind natürlich Spiele. Pro Spiel gehen locker 10-20GB drauf.

    Internetseiten werden immer komplexer und brauchen immer Daten.

    Twitter, Facebook, etc... ist auch schuld da geht auch sehr viel drauf.

    Filme Streaming wird beliebter, wo auch sehr viel Bandbreite drauf geht.

    Die Beispiele gehen immer weiter...

    In 10 Jahren geht man von aus das JEDER mehrere Terabyte im Internet lädt und nicht weil er ein Heavy User ist, sondern ein Durchschnittsnutzer.

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  6. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor Analysator 26.04.13 - 16:04

    Stream deine Filme doch einfach bei der Telekom, dann entfällt das schon mal - oder lebe mit dem Angebot!!!!!!!!!!

    (das Argument finde ich einfach zu goldig)

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  7. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor ugroeschel 26.04.13 - 16:15

    Auf dem Land haben viele nur 1 MB/s und in den Städten sie die Kabelverzweiger der Telekom ausgelastet und bieten statt DSL mit 16 MB nur 6 MB/s für den Kunden. Für diese Leute sind 75 GB für den Download überhaupt kein Thema. Es ist wirtschaftlicher DSL-Vectoring auszubauen und später Glasfaserleitungen in die Wohnungen zu verlegen.

    Was soll der Aufschrei wenn beim heutigen Stand die Begrenzung der Flatrate auf 75GB nur 3 % der User betreffen würde? Diese könnten ja auch Kapazität nachkaufen. Was laden die eigentlich den ganzen Tag runter?

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  8. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor jo0man 26.04.13 - 16:30

    Sehr guter Beitrag!
    Ich würde dich wählen ^^

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  9. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor berritorre 26.04.13 - 16:33

    Ich persönlich finde ja, dass es am besten wäre, wenn jeder das bezahlen würde, was er nutzt (eine Abrechnung in GB oder so ähnlich).

    Das wäre fair und transparent. Wer viel im Internet ist, zahlt viel. Wer wenig im Internet ist, zahlt weniger.

    ABER, und jetzt kommt das ABER...

    Dazu müsste die Abrechnung des Traffics fair abgerechnet werden. Sie müssten quasi den Preis den sie pro GB/TB zahlen mit einer (kleinen) Marge an den Endkunden weitergeben. Dann brauchen sie nicht rumeiern weil jemand eben mal einen Monat mit viel Verbraucht hat.

    Ich bin im Allgemeinen kein Freund von Flatrates, weil es das so im Prinzip ohne Limits nicht wirklich geben kann. Ausserdem zahle ich vermutlich, obwohl ich sehr viel im Internet bin (aber nicht so viel runterlade) trotzdem für andere mit.

    Bei den momentanen Preisen ist mir das aber eigentlich fast egal, weil ich nicht jeden Monat die Rechnung kontrollieren möchte.

    Wie soll man denn auch wissen, wieviel man wirklich verbraucht hat? In einem kleinen Heimnetz müsste sowas ja dann auf dem Router oder Modem installiert sein. Da diese aber häufig vom Provider gestellt werden, ist das natürlich auch schon wieder ziemlich zwielichtig.

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  10. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor a user 26.04.13 - 16:45

    hätte ich auch nichts dagegen, aber die telekom sicherlich.

    denn dann würden die meisten kunden nur ein paar euro im monat für ihren anschluss zahlen.

    und die poweruser nicht mehr als heute schon.

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  11. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor mariop 26.04.13 - 16:46

    Unbedeutend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Es interessiert doch keinen Content-Bereitsteller (und das kann jeder
    > von uns sein) wie groß seine Inhalte sind. Oder glaubt irgendjemand daß es
    > gerade die großen Teilnehmer des Internets (MS, Google, Apple usw.) oder
    > den Rest der Welt interessiert, ob Otto-Telekom-User an seine Volumengrenze
    > stößt und deswegen gedrosselt wird?

    Und genau da liegt das Problem. Das sollte den Content -Anbieter bzw. deren Kunden interessieren. Wenn der Traffic meinetwegen zu 30% von einem bestimmten Diensportal kommt, dann sollte dieses auch die Kosten der Übertragung mittragen. Inwiefern das realistisch ist?!

    Soweit ich weiß, überträgt Netflix in den USA sein SuperHD nur über bestimmte Provider, mit denen es Verträge hat.

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  12. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor wronny 26.04.13 - 18:09

    ugroeschel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf dem Land haben viele nur 1 MB/s und in den Städten sie die Kabelverzweiger
    > der Telekom ausgelastet und bieten statt DSL mit 16 MB nur 6 MB/s für
    > den Kunden. Für diese Leute sind 75 GB für den Download überhaupt kein Thema.

    75GB im Monat wären etwa 2,5 GB pro Tag. - Diese 2,5GB bekommt man alleine mit ~90 Minuten 1080p Videos bei Youtube zusammen. Bei anderen Streaming-Inhalten kommt es wieder auf deren Bandbreite an: 1/2/4 Mbit Streams machen die 2,5GB nach ca. 6h/3h/90min voll.

    Für manch einen mögen selbst 3h Streaming pro Tag noch recht viel klingen. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass das bedeutet, dass das Limit so schon nach 90 von 720 Stunden (12,5%) im Monat erreicht ist, sieht das eventuell schon wieder ganz anders aus.

    Und diese Inhalte reizen die Möglichkeiten einer 16 Mbit-Leitung nicht einmal aus. Geht man mal von einem fiktiven 4k Stream aus, der mit 16 Mbit daher kommt und somit die 16 Mbit Leitung an ihre Grenzen treibt [1], so könnte man diesen etwa 10,5h im Monat nutzen. Man darf eine 16 Mbit-Leitung also für 1,46% der Zeit vollständig ausnutzen, bevor bei einem Limit von 75GB/Monat Ende ist. Das sieht dann schon wieder nicht so rosig aus.

    Zu bemerken wäre noch, dass ich bei meiner Rechnung Haushalte mit mehreren Personen - etwa die typische Familie aus Eltern und 2 Kindern - noch nicht einbezogen habe.

    Und eine Frage noch zum Abschluss: Wer von den Anwesenden hier weiß denn aufs Byte genau wie viel Traffic in seinem Haushalt anfällt?

    [1] Dass eine 16 Mbit Leitung die 16 Mbit/s nicht immer erreicht, lassen wir hier mal außen vor.

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  13. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor thorsten thorben kai uwe 26.04.13 - 18:36

    Das wette ich auch! Das was wir jetzt alle für die ohnehin schon überteuerten DSL Tarife bei der Telekom zahlen, deckt schon alle notwendigen Kosten ab. Ihr habt doch diesen deut. Routerhersteller gelesen, dass diese zusätzlichen GB heute und morgen sich höchstens im Centbereich bewegen. Die Telekom will einfach nur abzocken. Ansonsten sollen sie mal ihre Daten und Fakten öffentlich machen, wenn sie denken sie wären im Recht. Dann spräche ja nichts dagegen. Ich glaube aber, dass das Ganze eher einen anderen Grund hat ;-)

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  14. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor XXL Energy 26.04.13 - 19:44

    Der Beitrag ist wirklich gut! Gefällt mir.

    Was mich aber auch richtig an dieser ganzen Geschichte stört ist, dass die Telekom ständig erzählt das die Mehrheit diese "3%" subventioniert. Und das es unfair dennen gegenüber wäre blabla... okay. Das witzige wird aber sein, dass die Preise für die wenig Surfer trotzdem nicht günstiger werden. Sondern nur teuerer für die die mehr Surfen wollen! Somit haben die wenig Surfer nix davon und viel Surfer noch weniger. Aber die Telekom natürlich.

    Wenn die Telekom jetzt sagt, das alle die unter 75gb bleiben nur 15¤ pro Monat zahlen und diejenigen die mehr brauchen z.B. pro 50gb 5¤ draufzahlen, dann würde die ganz Angelegenheit schon bisschen anders aussehen.

    Dann würden wenig Surfer wenig zahlen und viel Surfer ungefähr auf die jetzigen Monatsbeiträge kommen. Das wollte die Telekom doch oder etwa nicht?? :D

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  15. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor Trockenobst 26.04.13 - 21:12

    wronny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und eine Frage noch zum Abschluss: Wer von den Anwesenden hier weiß denn
    > aufs Byte genau wie viel Traffic in seinem Haushalt anfällt?

    Meine Fritzbox sagt mir das.

    Meine VSDL50 erlaubt mir bei 6mb/s theoretisch **15 TB** im Monat zu ziehen.
    Ich bezweifle, dass die Mischkalkulation bei 35¤ im Monat diese vollen 15 TB
    enthält. Mein Vertrag hat aber keine Drosselklausel. Bei meinem Kollegen mit
    25mbit beim Kabelprovider wird Filesharing ab 100 GB im Monat auf 1mbit
    gedrosselt und der Download von "gewissen Hosts" (wahrscheinlich Freehoster?)
    auf 5mbit. Das steht dort schon seit Jahren im Kleingedruckten.

    Der "schlimmste" Monat den ich mal hatte waren 350GB, aber da habe ich auch krank im Bett gelegen und mich durch weitgehendst legale Videoseiten geklickt (myvideo.de und die Mediathek hat weit mehr interessantes Zeug als die meisten Denken und meist auch besseres Zeug als Youtube :)

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  16. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor blaub4r 26.04.13 - 21:19

    FALSCH !

    die wenig user bezahlen jetzt das was sie bezahlen und die power user bezahlen dann das doppelte ..

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  17. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor Proanticontra 26.04.13 - 21:56

    Exzellenter Beitrag!
    Danke für diese detailierte Ausführung!





    (Gegen andere Beiträge hier, wie Vergleiche zu Pellkartoffel, muffeligem DDR-Zeiten-Gebaren, Autobahngeschwindigkeiten, Tankfüllungen usw. usw. eine wahre Wohltat für Kopf und Seele!)

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  18. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor aha47 26.04.13 - 22:49

    Unbedeutend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [.......]

    Schlechter Beitrag! Schon im zweiten Absatz langweilig! Würde dich nicht wählen.

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  19. Re: 3%? Darauf hab ich ja gewartet!

    Autor M.Kessel 26.04.13 - 23:07

    Das ist genau das Bullshit Argument, das zudem völlig falsch ist.

    Da die Telekom weder das Volumen bezahlen muß, noch befürchten muß, das Ihnen diese User die Leitung verstopfen, weil das technisch GAR NICHT MÖGLICH IST, ist das nur ein vorgeschobener Grund um mehr Geld abzugreifen.

    Gleichzeitig verhindert man die Entwicklung weitere Technologien.

    https://www.youtube.com/watch?v=uyuIiG4c4Go

    Niemand, ausser der Telekom hat einen Vorteil von der Drosselung. Die versuchen schlicht und simpel Geld von anderen, nämlich den Contentanbieter UND den Nutzern gleichzeitig abzugreifen.

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